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Es gibt nicht nur Steam...

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  1. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 16:27

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > > Bevor ich mir Pest antue, nehm ich lieber Cholera?
    > >
    > > Ja, so handhabe *ich* das. Ist es mir gestattet mein Leben so zu
    > gestalten
    > > wie *ich* das möchte, solange ich dabei niemandem direkt schade? Klasse,
    > > danke :)
    >
    > Dafür nicht... Wußte gar nicht, dass ich versucht hätte, dir irgendwas zu
    > verbieten. Bist du leicht paranoid? :D

    Verzeih, ich bin es einfach gewohnt sofort in Abwehrhaltung zu gehen, denn respektvolle Diskussionen sind auch in diesen Foren nur selten wirklich möglich.

    Entschuldige.

    Zum Rest: Tja, da haben wir einfach unterschiedliche Ansichten.

    Und ja, Monsanto ist der Teufel.

  2. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 16:32

    Endwickler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tantalus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Wir haben gesehen, dass selbst ein so alter Titel wie X: Beyond the
    > > Frontier (1999) noch immer neue Käufer auf Steam findet, und es hat sich
    > > für uns gelohnt, auch diese alten Spiele wieder unter Windows 7, 64-Bit
    > und
    > > Windows 8 lauffähig zu machen", so Lehan.
    > >
    > > Auf GOG hätten die Titel bestimmt genau so viele Käufer (wenn nicht noch
    > > mehr) gefunden, und das ohne die Beschränkungen durch Steam.
    > >
    > > Gruß
    > > Tantalus
    >
    > GoG hat dafür andere Beschränkungen. Da ich im Internet gerne mit paysafe
    > bezahle, fällt GoG sowieso weg.

    Selbiges gilt für mich. Keine Kreditkarte -> kein GoG :(

  3. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Stebs 22.02.13 - 16:40

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > *WENN* es ein DRM sein "muss" (für die Entwickler/Publisher), dann
    > > greife
    > > ich am ehesten zu STEAM.
    >
    > Und genau da gehe ich nicht mit. Mit DRM? Ohne mich.
    Wie ich woanders zu Genüge geschrieben habe, ist ja auch Steam OHNE DRM möglich, man hat selbst die Wahl.
    Und wenn die DRM-losen Spiele auf Steam trozdem in Zukunft Erfolg haben, wer weiss, evtl. kommt in Zukunft auch das eine oder andere AAA-Spiel auf Steam ohne DRM.
    "Steam ist böse und immer mit DRM" ist eine viel zu simple (und falsche) Betrachtungsweise.

  4. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Chevarez 22.02.13 - 16:47

    Richtig, richtig und richtig.

    Jedoch haben die Wirtschaftswissenschaftler eines leider nur sehr unzureichend definiert, nämlich den Begriff der "Gewinnmaximierung" bzw. des "Gewinnstrebens". Ich weiß, dass ich kein Adam Smith oder dergleichen bin, aber ich denke doch, erkannt zu haben, dass man die Definition des betriebswirtschaftlichen Oberziels etwas differenzierter betrachten und beschreiben muss.

    Gewinn ist zwar eine Momentaufnahme aus Ertrag abzüglich des Aufwands, aber die Begriffe "Maximierung" oder "Streben" haben immer eine zeitliche Komponente. Diese wird von Einigen der in der Wirtschaft tätigen Subjekte leider stets übersehen, weshalb die Gier eine Nachhaltige Steigerung des Gewinns minimiert oder gar ins Gegenteil verkehrt. Bei den aktuellen Praktiken ist es demnach eine Wanderung auf einem sehr schmalen Grat, der man sich aussetzt und die Zeit bestätigt, dass es - nicht nur im Spielebereich - immer wieder viele Opfer gibt, die aufgrund ihrer grenzenlosen Gier ohne jegliche Nachhaltigkeit zugrunde gegangen sind. Insofern sehe ich den Kundenwunsch als oberste Prämisse zur Gewinnmaximierung an. Mit wem will man den seinen Gewinn maximieren, wenn nicht mit Hilfe des Kunden?

    Einzig die von dir beschriebene Unmündigkeit des Kunden, die durch Unwissen, Desinteresse, Gleichgültigkeit, Sucht und noch vielen Faktoren mehr beschrieben wird, sind letztlich der Grund, warum die Publisher noch nicht die Quittung für ihr Verhalten kassiert haben. Und selbst, wenn man den Menschen, wie von dir beschrieben, mit dem Hammer ordentlich feste auf den Finger haut und ihnen das Spielzeug mal zwei Tage "abnimmt", weil man beispielsweise zu geizig ist, die Server nach den abverkauften Einheiten zu dimensionieren (einfacher geht's ja eigentlich gar nicht) oder ihnen das Spiel aberkennt und den Account - aus welchem Grund auch immer - löscht, oder man meint, man könne Server gänzlich abschalten, weil das gehostete Spiel ja nur noch von knapp einem Prozent der Spieler gespielt wird (so z. B. bei EA geschehen) - ja selbst dann checken es diese armen Menschen nicht, dass ihnen übel mitgespielt wird. Du siehst sie dann alle wieder pünktlich zum Vorverkaufstermin mit einer leeren Schachtel aus dem lokalen Markt rennen, für die sie schon Wochen im Voraus 10 Euro ausgegeben haben, nur um dann pünktlich zum Launch feststellen zu müssen, dass die Server - wie auch schon damals beim Vorgänger - nicht erreichbar sind.

    Das ist doch eigentlich sehr traurig. Noch dazu, dass man dann noch angefeindet wird, nur weil man für die Kundenrechte eintreten will. Man kommt sich manchmal dann so vor, als würde man ihnen ihr Spiel wegnehmen wollen, nur weil man etwas gegen die Kundengängelung hat. Als würde der Spielehersteller schmollend auf seinen Produkten sitzen bleiben, wenn man mal geschlossen zum Boykott antritt. Das Einzige, was passiert, ist, dass man als Publisher schnell einlenkt, da man dann merkt, wie Gewinnmaximierung und die Erfüllung der Kundenwünsche Hand in Hand geht. Und wenn der Publisher das nicht tut, dann haben wir Darwin'sche Wirtschaftsevolution. Schade darum wäre es dann jedenfalls nicht.

  5. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: the_doctor 22.02.13 - 16:55

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Endwickler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > GoG hat dafür andere Beschränkungen. Da ich im Internet gerne mit
    > paysafe
    > > bezahle, fällt GoG sowieso weg.
    >
    > Selbiges gilt für mich. Keine Kreditkarte -> kein GoG :(

    Irgendeinen Grund gibt es wohl immer, um dagegen zu sein :-/. Paypal muss man keinen Zugriff auf sein Konto geben, ebenso gibt es Kreditkarten, die man erst per Überweisung aufladen muss. Wo ist euer Problem? Das die Welt sich weiterdreht?

  6. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Chevarez 22.02.13 - 17:20

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendeinen Grund gibt es wohl immer, um dagegen zu sein :-/. Paypal muss
    > man keinen Zugriff auf sein Konto geben, ebenso gibt es Kreditkarten, die
    > man erst per Überweisung aufladen muss. Wo ist euer Problem? Das die Welt
    > sich weiterdreht?

    Das mit der Kreditkarte sehe ich jetzt persönlich auch nicht so schlimm. Aber wenn sich ein Teil der Kunden Zahlungsoptionen ohne Kreditkarte wünscht, dann gibt es eben nur zwei Möglichkeiten für den Unternehmer. Entweder ich schaffe diese Möglichkeiten und gewinne so weitere Kunden, oder aber ich bleibe stur und uneinsichtig und kann meine Kundschaft deshalb eben nicht ausbauen. So einfach ist der Marktmechanismus von Angebot und Nachfrage.

    Wir haben mal im Studium gelernt, dass beispielsweise eine Vielzahl möglicher Zahlungsoptionen die Conversion-Rate deutlich erhöht und somit der eigentlich immer heraufbeschworenen betriebswirtschaftlichen Maxime des Gewinnstrebens zugute kommt.

    Anscheinend haben die "guten alten Ökonomen" jedoch nicht ganz umrissen, wie man Geschäfte in der "schönen neuen Welt" machen muss, um erfolgreich zu sein. Viele Manager aktueller Untenehmen sehen sich scheinbar jedenfalls in ihrem kurzsichtigen Handeln und dem vermeidbare Gängeln der Kundschaft durch deren Reaktion auch noch bestätigt. Das sollte uns als Kunden jedenfalls zu denken geben.

  7. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 17:33

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Endwickler schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > GoG hat dafür andere Beschränkungen. Da ich im Internet gerne mit
    > > paysafe
    > > > bezahle, fällt GoG sowieso weg.
    > >
    > > Selbiges gilt für mich. Keine Kreditkarte -> kein GoG :(
    >
    > Irgendeinen Grund gibt es wohl immer, um dagegen zu sein :-/. Paypal muss
    > man keinen Zugriff auf sein Konto geben, ebenso gibt es Kreditkarten, die
    > man erst per Überweisung aufladen muss. Wo ist euer Problem? Das die Welt
    > sich weiterdreht?

    Paypal ist in meinem Heimatland keine Alternative, sorry. (Abgesehen von der Sache mit Wikileaks. Spendengelder in Millionenhöhe einfach einzufrieren ist unter aller Sau!)

    Und Kreditkarte? Wozu? Ich komme doch prima ohne aus und bräuchte sie nur für GOG.

    Überhaupt was soll dieses "Wo ist euer Problem?"

    Habe ich hier irgendjemanden beleidigt weil er gegen Steam ist? Da dreht sich die Welt auch weiter, so einfach ist die Geschichte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.13 17:36 durch Der Selberdenker.

  8. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: laZee 22.02.13 - 17:37

    > Ob nun die Schleuderpreise von Steam für die Hersteller wirklich so gut
    > sind, möchte ich fast bezweifeln, aber wenn ich mal so an Skyrim denke, das
    > es mit wahnsinnigen 66% Nachlass (vom ehemals ohnehin überteuerten
    > Vollpreis) im Christmas Sale gab, war es immer noch teurer, als die Boxed
    > Version bei Amazon.

    Laut der Entwickler sind die Steam Sales der Hammer. Da steigen die Absätze teilweise um 2000%, auch wenn der Preisnachlass bspw. "nur" 50% ist. Kannste dir ausrechnen.

    Der Psychotrick (zeitlich begrenztes reduziertes Angebot) funktioniert und erzeugt mehr als der Nachlass abzieht.

    Dazu gibts auch gute Artikel, den einen den ich meine (wo ich die Zahlen her hab) finde ich natürlich grad nicht. Aber dieser hier gibt schonmal ein paar Infos zur Psychologie:
    http://www.vg247.com/2012/08/20/rat-in-a-cage-why-your-mind-loves-steam-sales/

  9. Abgesehen davon ...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 17:45

    ... wird man als Entwickler/Publisher (kurzum Rechteinhaber) gefragt ob und wieviel Preisnachlass man geben möchte. (Soweit ich weiß zumindest. Bestätigt mir auch mein Hausverstand.)

    Dazu sei noch gesagt, wenn die Sales so schlecht wären, würde es nicht ständig welche geben ;)

  10. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: laZee 22.02.13 - 17:46

    > Paypal ist in meinem Heimatland keine Alternative, sorry. (Abgesehen von
    > der Sache mit Wikileaks. Spendengelder in Millionenhöhe einfach
    > einzufrieren ist unter aller Sau!)

    Warum ist es denn abgesehen von der Wikileaks-Sache für dich keine Alternative?

    > Und Kreditkarte? Wozu? Ich komme doch prima ohne aus und bräuchte sie nur
    > für GOG.

    Dasselbe wirst du gedacht haben, als du dein erstes Konto eröffnet hast :). Es gibt immer irgendwann einen initialen Grund. Wenn du eine CC hast, wirst du weitaus mehr Orte finden, wo sie dir nutzt, neben GOG.

    Ich persönlich halte CCs jetzt in keiner Weise für "gefährlich" oder "riskant", jedenfalls nehmen sie dir IMHO keine Rechte die du ohne CC hast. Das einzige Risiko geht bei (echten) Kreditkarten von dir selbst aus, in dem du immer "auf Kredit" kaufst und weißt, es wird erst am Ende des Monats dein Konto belastet. Also eher ein Psycho-Ding.

    Aber auch das kann man umgehen: Bspw. ein Konto bei einer Direktbank aufmachen (Diba, DKB), da bekommst du zum kostenlosen Konto eine kostenlose Kreditkarte. Diese Karte hat im Gegensatz zu "echten" Kreditkarten keinen vorher festgelegten Kreditrahmen (bspw. 1000¤) sondern der Rahmen ist immer nur so groß wie das auf dem Konto befindliche Geld. Wenn du also 15¤ auf dem Konto hast, kannst du die CC auch nur mit 15¤ belasten. Trotzdem verhält sich die Karte gegenüber Shops/Onlineshops wie eine "echte" CC.

    So mach ich das. Find ich super :). Und nebenbei kann man damit kostenfrei an jedem noch so beschissenen Geldautomat abheben.

    > Überhaupt was soll dieses "Wo ist euer Problem?"

    Du hast ein Problem und jemand bietet dir eine existierende Lösung an. Darauf dann diese Frage :)

  11. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.13 - 17:51

    laZee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Paypal ist in meinem Heimatland keine Alternative, sorry. (Abgesehen von
    > > der Sache mit Wikileaks. Spendengelder in Millionenhöhe einfach
    > > einzufrieren ist unter aller Sau!)
    >
    > Warum ist es denn abgesehen von der Wikileaks-Sache für dich keine
    > Alternative?

    Weil das Service-Angebot aufgrund lokaler Gesetze stark eingeschränkt ist, d.h. ziemlich viele "Features" und "Bequemlichkeiten" (die so einen Dienst überhaupt erst in Erwägung ziehen lassen) nicht verfügbar sind.

    Zum Beispiel muss ich vom Bankkonto aus auf das Paypal-Konto überweisen. Das dauert 2-3 Tage, da sind Sales schon vorbei. Und zuviel Geld möchte ich darauf nicht lagern haben.

    > > Und Kreditkarte? Wozu? Ich komme doch prima ohne aus und bräuchte sie
    > nur
    > > für GOG.
    >
    > Dasselbe wirst du gedacht haben, als du dein erstes Konto eröffnet hast :).

    Eigentlich nicht. Konto war damals eine Notwendigkeit und ich war es Leid mein Taschengeld immer meiner Mama zu geben, damit sie es spart.

    > Es gibt immer irgendwann einen initialen Grund. Wenn du eine CC hast, wirst
    > du weitaus mehr Orte finden, wo sie dir nutzt, neben GOG.

    Natürlich, aber dafür möchte ich momentan kein Geld ausgeben. Das Einzige was mich derzeit interessiert sind diese "Papier-Prepaid-Kreditkarten", die man am Kiosk erwerben kann.

    > Ich persönlich halte CCs jetzt in keiner Weise für "gefährlich" oder
    > "riskant", jedenfalls nehmen sie dir IMHO keine Rechte die du ohne CC hast.

    Ich auch nicht, ich brauch sie nur nicht so häufig, dass sich 20¤ Gebühr im Jahr lohnen würden.

    > Das einzige Risiko geht bei (echten) Kreditkarten von dir selbst aus, in
    > dem du immer "auf Kredit" kaufst und weißt, es wird erst am Ende des Monats
    > dein Konto belastet. Also eher ein Psycho-Ding.

    Das Problem hab ich bei anderen Zahlmechanismen doch auch ;)

    > Aber auch das kann man umgehen: Bspw. ein Konto bei einer Direktbank
    > aufmachen (Diba, DKB), da bekommst du zum kostenlosen Konto eine kostenlose
    > Kreditkarte. Diese Karte hat im Gegensatz zu "echten" Kreditkarten keinen
    > vorher festgelegten Kreditrahmen (bspw. 1000¤) sondern der Rahmen ist immer
    > nur so groß wie das auf dem Konto befindliche Geld. Wenn du also 15¤ auf
    > dem Konto hast, kannst du die CC auch nur mit 15¤ belasten. Trotzdem
    > verhält sich die Karte gegenüber Shops/Onlineshops wie eine "echte" CC.

    Tja, sowas gibt es hierzulande derzeit nicht, zumindest nicht zu den Konditionen die ich habe :)

    > So mach ich das. Find ich super :). Und nebenbei kann man damit kostenfrei
    > an jedem noch so beschissenen Geldautomat abheben.

    Das ist hier Standard.

    > > Überhaupt was soll dieses "Wo ist euer Problem?"
    >
    > Du hast ein Problem und jemand bietet dir eine existierende Lösung an.
    > Darauf dann diese Frage :)

    Na ja, ein richtiges Problem ist es nicht, ich kann ja bequem bei Steam kaufen ;)

  12. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: the_doctor 22.02.13 - 17:51

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Paypal ist in meinem Heimatland keine Alternative, sorry. (Abgesehen von
    > der Sache mit Wikileaks. Spendengelder in Millionenhöhe einfach
    > einzufrieren ist unter aller Sau!)
    >
    > Und Kreditkarte? Wozu? Ich komme doch prima ohne aus und bräuchte sie nur
    > für GOG.
    >
    > Überhaupt was soll dieses "Wo ist euer Problem?"

    Das war einfach eine Frage. Mich würde halt interessieren, warum sich internet-affine Leute im Jahr 2013 gegen bestimmte (Standard-)Zahlungsmittel entscheiden. Das können ja technische Probleme sein wie bei dir (in diesem Land nicht verfügbar) oder auch emotionale oder was ganz anderes.

    Es ging mir bei meinem Kommentar auch nicht um Steam, sondern um die Zahlungsmöglichkeiten allgemein im Internet. Ich kauf sowohl bei gog als auch bei Steam, gog nimmt tatsächlich nur Kreditkarte oder PayPal an, Steam unterstützt beide. Welche Steam noch unterstützt, kann ich nicht sagen. Aber für mich ist es einerlei, über welchen Anbieter ich meine Zahlungen im Netz abwickle. Da zählt dann eindeutig der Komfort, bei Kreditkarte braucht man nicht mal ein Passwort z.B. Und dank Prepaid sind die Kosten unter Kontrolle und im Missbrauchsfall kommt keiner an die Konten mit der richtig fetten Kohle ran ;-). Und sicherheitstechnisch schenken alle Anbieter sich gegenseitig nichts. Vielleicht hat der eine unterschiedliche "ethischere" Ansichten als der andere, aber man wählt sowieso nur den am wenigst übelsten.

    Wer ganz darauf verzichtet darf das gerne machen, aber derjenige braucht sich dann auch nicht zu beschweren, wenn Online-Käufe dadurch umständlicher bis unmöglich werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.13 18:01 durch the_doctor.

  13. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: the_doctor 22.02.13 - 18:00

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zum Beispiel muss ich vom Bankkonto aus auf das Paypal-Konto überweisen.
    > Das dauert 2-3 Tage, da sind Sales schon vorbei. Und zuviel Geld möchte ich
    > darauf nicht lagern haben.

    Bei meiner Prepaid-Karte werden Überweisungen bis 16 Uhr noch am selben Tag gutgeschrieben. Und die Sales kommen ja auch nicht überraschend, z.B. die Holiday-Sales oder Weekend-, Midweak-, ... etc. -Sales. Meist kann man sich auch per Newsletter, Twitter, Socialmedia usw. vorab informieren lassen.

    Oder einfach nen Kumpel mit Paypal oder CC finden und dem Bares in die Hand drücken.

  14. Re: Spellforce 2 gibt es mit Steam?

    Autor: Itchy 22.02.13 - 18:08

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht sollte man da unterscheiden. Natürlich sind in diesem
    > Zusammenhang nur Spiele relevant, die schon mit Steam "das Licht der Welt
    > erblickt haben".
    > Und davon gibt es nunmal keine Steam-freien Versionen.

    Hab grad die Installationen auf meinem Notebook (da habe ich nicht viel installiert) gecheckt und dabei sind mindestens Crusader Kings II und Gratuitous Space Battles als DRM frei rausgepurzelt (lassen sich ohne Steam direkt aus dem steamapps/common Verzeichnis starten).

    Beides waren soweit ich weiß initale Steam-Releases.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.13 18:09 durch Itchy.

  15. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: the_doctor 22.02.13 - 18:14

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das mit der Kreditkarte sehe ich jetzt persönlich auch nicht so schlimm.
    > Aber wenn sich ein Teil der Kunden Zahlungsoptionen ohne Kreditkarte
    > wünscht, dann gibt es eben nur zwei Möglichkeiten für den Unternehmer.
    > Entweder ich schaffe diese Möglichkeiten und gewinne so weitere Kunden,
    > oder aber ich bleibe stur und uneinsichtig und kann meine Kundschaft
    > deshalb eben nicht ausbauen. So einfach ist der Marktmechanismus von
    > Angebot und Nachfrage.

    Die Unternehmen setzen halt auf die Zahlungsmittel, die am weitesten verbreitet sind. In den USA ist das eindeutig die Kreditkarte, die schon vor dem Internetzeitalter eine weite Verbreitung hatte. Natürlich ist es besser, eine Vielzahl von Zahlungsoptionen anzubieten, aber wo setzt ein Unternehmen seine Grenze? Ich vermute einfach mal, dass sowas oftmals auch ein geografisch beschränktes Thema ist. Viele Zahlungsmittel haben oft keine Relevanz, weil sie nicht genug Kunden erreichen, je nachdem in welcher Region sich das Geschäft entwickeln soll.

    > Wir haben mal im Studium gelernt, dass beispielsweise eine Vielzahl
    > möglicher Zahlungsoptionen die Conversion-Rate deutlich erhöht und somit
    > der eigentlich immer heraufbeschworenen betriebswirtschaftlichen Maxime des
    > Gewinnstrebens zugute kommt.

    Aber es ist sicher nicht Sinn der Sache, auch für den letzten Winkel der digitalen Welt alle vorhandenen Zahlungsoptionen anbieten zu müssen.

    > Anscheinend haben die "guten alten Ökonomen" jedoch nicht ganz umrissen,
    > wie man Geschäfte in der "schönen neuen Welt" machen muss, um erfolgreich
    > zu sein. Viele Manager aktueller Untenehmen sehen sich scheinbar jedenfalls
    > in ihrem kurzsichtigen Handeln und dem vermeidbare Gängeln der Kundschaft
    > durch deren Reaktion auch noch bestätigt. Das sollte uns als Kunden
    > jedenfalls zu denken geben.

    Digitale Welt, digitales Bezahlen, digitales Geld auf virtuellen Konten. Passt doch. Mir als Kunde ist es wichtiger zu wissen, was ich denn da bezahle, als womit. Aber wenn ich einen Download haben will, und zwar sofort, dann nutze ich die schnellsten Zahlungsmittel.

  16. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Chevarez 22.02.13 - 18:46

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Unternehmen setzen halt auf die Zahlungsmittel, die am weitesten
    > verbreitet sind. In den USA ist das eindeutig die Kreditkarte, die schon
    > vor dem Internetzeitalter eine weite Verbreitung hatte. Natürlich ist es
    > besser, eine Vielzahl von Zahlungsoptionen anzubieten, aber wo setzt ein
    > Unternehmen seine Grenze? Ich vermute einfach mal, dass sowas oftmals auch
    > ein geografisch beschränktes Thema ist. Viele Zahlungsmittel haben oft
    > keine Relevanz, weil sie nicht genug Kunden erreichen, je nachdem in
    > welcher Region sich das Geschäft entwickeln soll.

    Für die geografischen Belange gibt es ja auch lokalisierte Plattformen. Ford, Nike, Coka-Cola, etc. pp. Alles Unternehmen, die hier in Deutschland Niederlassungen haben und auch hier Personal beschäftigen, um auf dem lokalen Markt angepasst aufzutreten und an lokale Gegebenheiten angepasste Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Und aus diesem Grund sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, auch die Zahlungsmodalitäten an die Eigenheiten der lokalen Kundschaft anzupassen. Und anders als in Amerika, wo ich selbst das Metro-Ticket für 75 Cent per Ride mit der Credit-Card bezahlen kann, ist dieses Zahlungsmittel in Deutschland eben nicht so akzeptiert. Mich juckt das nicht, ich habe keine Vorbehalte gegen Kreditkarten. Viele in Deutschland jedoch schon. Und wenn es einem Unternehmen darum geht, die Kundenzahl zu erweitern, dann sollte man halt auch den Gepflogenheiten eines Landes folgen und wenigstens eine alternative Bezahlweise anpassen. Möglichst nicht eine, die ebenfalls nur von denen aktzeptiert wird, die eh auch mit Kreditkarte zahlen würden. Das sind halt einfach Grundprinzipien der Wirtschaftlichkeit im Bereich E-Commerce. Ich hab das zwar fast kostenlos aber nicht umsonst studiert.

    > Digitale Welt, digitales Bezahlen, digitales Geld auf virtuellen Konten.
    > Passt doch. Mir als Kunde ist es wichtiger zu wissen, was ich denn da
    > bezahle, als womit. Aber wenn ich einen Download haben will, und zwar
    > sofort, dann nutze ich die schnellsten Zahlungsmittel.

    Du ja, ich auch, aber scheinbar ja viele andere eben nicht. Und da bin ich dann entweder als Unternehmer gefragt, oder ich entscheide mich halt vollen Wissens und Gewissens gegen zusätzliche Kunden. Da würde ich als Anteilseigner aber dann mal genauer nachfragen, welche Strategie man damit verfolgt. Sinnig ist diese jedenfalls unter kaum einem Aspekt, wenn es nicht gerade um die persönliche Referenzen des Managers geht, der diese Entscheidung mal getroffen hat. Wenn natürlich die zu erwartenden Kosten eines Zahlungssystems die zu erwartenden Mehreinkünfte durch eine größere Kundenbasis übersteigen würden, ja dann sähe die Sache anders aus. Davon wäre hier in Deutschland jedoch laut Studien zu Payment im E-Commerce nicht auszugehen, denn der Anteil der Kreditkartenverweigerer ist hier in Deutschland nicht gerade unerheblich.

  17. Re: Spellforce 2 gibt es mit Steam?

    Autor: throgh 22.02.13 - 19:07

    Okay, dann hast du tatsächlich Recht. Ich war jetzt von "Spielen im Einzelhandel" an sich ausgegangen. "SpellForce 2" hatte zu meinem Leidwesen damals Starforce ... ich hatte es sogar akzeptiert. Na ja, Jugendsünden und solcherlei! ;-)

  18. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: amp amp nico 22.02.13 - 19:14

    zaephyr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]Steam[...]spiele immer up2date[...]

    Das hab' ich auch mal gedacht. Wäre super.

  19. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Endwickler 22.02.13 - 19:57

    the_doctor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Paypal ist in meinem Heimatland keine Alternative, sorry. (Abgesehen von
    > > der Sache mit Wikileaks. Spendengelder in Millionenhöhe einfach
    > > einzufrieren ist unter aller Sau!)
    > >
    > > Und Kreditkarte? Wozu? Ich komme doch prima ohne aus und bräuchte sie
    > nur
    > > für GOG.
    > >
    > > Überhaupt was soll dieses "Wo ist euer Problem?"
    >
    > Das war einfach eine Frage. Mich würde halt interessieren, warum sich
    > internet-affine Leute im Jahr 2013 gegen bestimmte
    > (Standard-)Zahlungsmittel entscheiden. Das können ja technische Probleme
    > sein wie bei dir (in diesem Land nicht verfügbar) oder auch emotionale oder
    > was ganz anderes.
    >
    > Es ging mir bei meinem Kommentar auch nicht um Steam, sondern um die
    > Zahlungsmöglichkeiten allgemein im Internet. Ich kauf sowohl bei gog als
    > auch bei Steam, gog nimmt tatsächlich nur Kreditkarte oder PayPal an, Steam
    > unterstützt beide. Welche Steam noch unterstützt, kann ich nicht sagen.
    > Aber für mich ist es einerlei, über welchen Anbieter ich meine Zahlungen im
    > Netz abwickle. Da zählt dann eindeutig der Komfort, bei Kreditkarte braucht
    > man nicht mal ein Passwort z.B. Und dank Prepaid sind die Kosten unter
    > Kontrolle und im Missbrauchsfall kommt keiner an die Konten mit der richtig
    > fetten Kohle ran ;-). Und sicherheitstechnisch schenken alle Anbieter sich
    > gegenseitig nichts. Vielleicht hat der eine unterschiedliche "ethischere"
    > Ansichten als der andere, aber man wählt sowieso nur den am wenigst
    > übelsten.
    >
    > Wer ganz darauf verzichtet darf das gerne machen, aber derjenige braucht
    > sich dann auch nicht zu beschweren, wenn Online-Käufe dadurch umständlicher
    > bis unmöglich werden.

    Sieh es nicht so eng. Es ist nicht immer so, dass man sich GEGEN ein Zahlungsmittel enbtscheidet. Manchmal, zum Beispiel bei mir, fehlt die Motivation, mich DAFÜR zu entscheiden. Andere benutzen Kreditkarten und denen geht nichts verloren durch meine fehlende Bereitschaft.
    Nur, weil man zum Beispiel nicht mir Kreditkarte bezahlt, heißt das nicht, dass man über diese Zahlungsmöglichkeiten meckert oder sich beschwert. Man mag halt einfach keine Kreditkarten und solange niemand wirklich überzeugende Gründe liefert, wird man meistens dabei bleiben, so etwas nicht zu benutzen. Und nein, überzeugende Gründe bestehen nicht in aufzählbaren Fakten, die jemand anderen überzeugen. Überzeugungen und Entscheidungen sind eine persönliche Sache der Einstellung.
    Niemand beschwert sich, nur, weil er die Tatsache benennt, dass eben eine Beschränkung dazu führt, dass er dort nicht einkauft.

  20. Re: Es gibt nicht nur Steam...

    Autor: Theta 22.02.13 - 20:13

    Ich wäre ja schon froh, wenn zumindest eine gewisse Grundaufklärung statt finden würde. Aber zur Feier des Tages begrüßt mich Steam gleich mal mit:

    Keine Verbindung zum Steam-Netzwerk möglich. :))

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Star Trek: Lower Decks: Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie
Star Trek: Lower Decks
Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie

Über Discovery und Picard haben viele Fans geschimpft - bei Star Trek: Lower Decks kommen Trekkies hingegen voll auf ihre Kosten. Die Macher sind Star-Trek-Nerds, wie uns Hauptdarsteller Jack Quaid verrät. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

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Akkuforschung: Keine Superakkus, sondern einfach bessere Kathoden
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Die großen Herausforderungen der Forschung an Akkus sind mehr Energiedichte und weniger Abhängigkeit von Rohstoffen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

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Cyberpunk 2077: So wunderbar kaputt!
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Auch nach einem Monat mit Cyberpunk 2077 sind uns schlechte Grafik auf der PS4 oder die zahlreichen Bugs egal. Die toll inszenierte Dystopie macht uns nachdenklich und wird über Jahre unerreicht bleiben. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

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