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Unterschied zu früher? - keiner!

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  1. Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: gandalf 08.03.13 - 12:00

    Zugegeben... Onlinezwang stört, schränkt einen unnötig ein und die Gründe dafür wirken stark konstruiert. Den Aufruhr um die Probleme kann ich aber nur bedingt nachvollziehen.

    Auch früher gab es etliche Offline-Spiele die von ständigen Abstürzen und Bugs geplagt waren. Probleme mit verschiedenen Treibern oder Kreuzwirkungen der Spiele untereinander waren nicht selten und manches schlicht unspielbar solange der PC nicht in einem genau definierten Zustand war und auch geblieben ist. Ein Update, ein anderer Treiber und schnell ging nichts mehr. Größere Updates der Spiele über das Internet zu verteilen war aufgrund der geringen Geschwindigkeit bei ISDN oder sogar ersten DSL-Anschlüssen schwierig.

    Ja - auch ich gehöre zu denen Early-Adoptern, habe mir Simcity gekauft und ärgere mich nun darüber das es im Moment nur schlecht funktioniert. Das habe ich früher zu DOS/Win3.11/Win95-Zeiten, tue ich jetzt und werde das mit Sicherheit auch in der Zukunft tun.

    Der einzige wirklich große Unterschied den ich erkennen kann, ist der, dass es für Beschwerden und Hetzerei eine breitere Plattform gibt und diese auch mit großer Freude genutzt wird.

    g.

  2. Re: Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: wenkman 08.03.13 - 12:18

    Danke!!!
    Wenigstens ein Beitrag, der vernünftig durchdacht klingt!!
    Vielen Dank ich hatte schon die Befürchtung ich bin der Einzige der so denkt.

    +1

  3. Re: Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: GodsBoss 08.03.13 - 12:50

    Ich kann dir erklären, woher die Aufregung kommt: Der Online-Zwang ist technisch nicht notwendig. Zu DOS-Zeiten hatte ein Spiele-Entwickler keine wirkliche Chance – einheitliche Schnittstellen für Hardware gab es nicht oder nur bedingt, ich kann mich auch noch an die Wähle-deine-Soundkarte-Orgien erinnern. Das hätte aber keiner anders machen können.

    An durch Spiele-Bugs bedingte Abstürze und Fehler kann ich mich demgegenüber fast nicht erinnern.

    Übrigens können Spiele-Hersteller, gerade weil sich Updates heute viel leichter verteilen lassen, eher Fehler im Produkt tolerieren, die dann erst nach Veröffentlichung beseitigt werden.

    Dass dann auch noch Nachteile und Fehler entstehen, bis hin zur Unspielbarkeit, durch Dinge, die keinem Kunden irgendetwas nützen, sorgt meines Erachtens zu Recht für Aufregung.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  4. Re: Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: wynillo 08.03.13 - 12:53

    gandalf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben... Onlinezwang stört, schränkt einen unnötig ein und die Gründe
    > dafür wirken stark konstruiert. Den Aufruhr um die Probleme kann ich aber
    > nur bedingt nachvollziehen.

    Denk mal scharf nach woran es liegt das die Leute nun nicht spielen können. Ohne Online-Zwang hätte keiner irgendein Problem gehabt.
    Versteh aber auch nicht warum EA nicht aus Activision Blizzards Aktion gelernt hat..
    Wird wohl der letzte SC Teil sein.

  5. Re: Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: gandalf 08.03.13 - 13:11

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann dir erklären, woher die Aufregung kommt: Der Online-Zwang ist
    > technisch nicht notwendig. Zu DOS-Zeiten hatte ein Spiele-Entwickler keine
    > wirkliche Chance – einheitliche Schnittstellen für Hardware gab es
    > nicht oder nur bedingt, ich kann mich auch noch an die
    > Wähle-deine-Soundkarte-Orgien erinnern. Das hätte aber keiner anders machen
    > können.

    Das Thema Onlinezwang würde ich gerne abhaken, da gibt es genug andere Threads zu. Ist halt so. Punkt. Mir geht es ums Ergebnis. Warum ich ein Spiel nicht spielen kann ist mir dabei erst mal egal. Zum Rest gebe ich Dir Recht!

    > An durch Spiele-Bugs bedingte Abstürze und Fehler kann ich mich
    > demgegenüber fast nicht erinnern.

    Ich erinnere mich an einige Probleme (kann keine Spiele mehr zuordnen), wo es zu Abstürzen durch inkompatible Treiber für Soundkarten oder CDR-Laufwerke gekommen ist. Oder man hatte gar keinen Sound, konnte das Spiel nur unter DOS mit ner angepassten BAT-Datei starten, usw.

    > Übrigens können Spiele-Hersteller, gerade weil sich Updates heute viel
    > leichter verteilen lassen, eher Fehler im Produkt tolerieren, die dann erst
    > nach Veröffentlichung beseitigt werden.

    Natürlich. Das ist vielleicht verwerflich, aber immerhin gibt es heute die Möglichkeit unkompliziert via Internet Updates nach zu schieben. Früher wurde das teilweise nur über Zeitschriften mit CD-Beilage gemacht und über hunderte Demos finanziert. Da musste ich ggf. von Haus aus 4 Wochen zur nächsten Ausgabe warten und hoffen, dass etwas dabei war.

    g.

  6. Re: Unterschied zu früher? - keiner!

    Autor: GodsBoss 08.03.13 - 19:26

    > > Ich kann dir erklären, woher die Aufregung kommt: Der Online-Zwang ist
    > > technisch nicht notwendig. Zu DOS-Zeiten hatte ein Spiele-Entwickler
    > keine
    > > wirkliche Chance – einheitliche Schnittstellen für Hardware gab es
    > > nicht oder nur bedingt, ich kann mich auch noch an die
    > > Wähle-deine-Soundkarte-Orgien erinnern. Das hätte aber keiner anders
    > machen
    > > können.
    >
    > Das Thema Onlinezwang würde ich gerne abhaken, da gibt es genug andere
    > Threads zu. Ist halt so. Punkt. Mir geht es ums Ergebnis. Warum ich ein
    > Spiel nicht spielen kann ist mir dabei erst mal egal. Zum Rest gebe ich Dir
    > Recht!

    Das kann nicht einfach so abgehakt werden. Mag sein, dass es dir nur ums Ergebnis geht, mir (und vielen anderen) aber nicht.

    Wenn ein altes DOS-Spiel nicht lief, weil du inkompatible Hardware hattest, war das ein technisches Problem, denn die Spiele mussten die Treiber selbst mitbringen, zwangsläufig fehlen dabei welche (oder der Aufwand wäre unverhältnismäßig).

    Ein Always-Online-Kopierschutz ist aber das Gegenteil. Nicht nur, dass der Hersteller mehr Aufwand hat und Server bereitstellen muss, es ist auch noch eine zusätzliche Fehlerquelle, die dem Nutzer nichts bringt. Natürlich regen sich Leute darüber auf. Zu recht. Leider ziehen zu wenige die Konsequenzen und verweigern sich diesem Schmarrn.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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