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  5. › Elex im Test: Schroffe Schale und…

Schwierigkeitsgrad frustran

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  1. Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: dreamtide11 23.10.17 - 12:05

    Der Kommentar kommt jetzt zwar etwas spät zum Artikel, aber es war mir halt ein Bedürfnis :)

    Ich spiele sonst primär RPGs, vorzugsweise auch gerne die von PB (Gothic alle für mich gut, auch 3, von Risen nur das letzte, dieses aber wieder richtig in der alten Liga). Mit Elex habe ich aber echt Probleme.

    Der Schwierigkeitsgrad, welcher ja in den Steam-Kommentaren und auch in Fachartikeln langsam zum Thema wird, ist bisher einfach daneben. Ich stehe zwar tatsächlich nicht auf die RPGs, bei denen der brutale Schwierigkeitsgrad zum heiligen Gral des Spielspasses erhoben wird, z.B. Dark Souls, aber hier zerstört er tatsächlich einen Teil des Spasses, zumindest für mich. Ich habe ca. 20 Stunden um, habe schon einige Waffen, die ich wahrscheinlich erst in 2 Wochen benutzen werde können, weil ich die nötigen Stats nicht habe, habe gefühlt 30% der Karte schon gesehen, weil ich immer auf der Suche nach "machbarem" bin, dennoch aber in gefühlt 95% der Fälle weglaufen muss, weil ich nicht ansatzweise eine Chance habe auf aussichtsreiche Kämpfe.
    Die klassischen Mittel, wie man damit umgeht, wie kiten oder pullen, funktionieren nicht, weil man min. eine zu weite Strecke laufen muss und dabei rasch mal noch andere Gegner "miteinfängt", oder, wenn man die Monster in größere Gruppen kitet, dabei auch schon mal Questgeber sterben, oder welche, die für die Erfüllung wichtig sind. Ist zwar logisch, aber im Spiel macht es trotzdem keinen Spass...

    Ich erinner mich, um mal auf exemplarische Beispiele zu kommen, ich ein alle nase lang auftauchendes Mutanteninsekt während des Pullens mit über 150 Pfeilen beschossen habe (von denen die meisten auch trafen) und der Hitpointbalken bei dem Vieh dann gerade auf der Hälfte war. Ich erinner mich, dass ich einmal auf ein schon seltener vorkommendes, aber durchaus gewöhnliches Monster über 10 Handgranaten versenkte bis es endlich mal umfiel.

    Es spricht nichts dagegen, dass die Kämpfe fordernder sind und auch schon mal länger dauern, aber die Nr. hier ist einfach nur frustran.

    Nicht das dies falsch rüber kommt, mir gefällt das Spiel eigentlich, für mich persönlich fehlt nach wie vor nur das süffisante, arrogante "Verstehe!" des Protagonisten, auf das ich schon seit Gothic-Zeiten warte (aber leider nicht mehr gekommen ist), wenn er mit einem etwas kurz belichteten NPC spricht. Alles andere was moniert wird allgemein, wie Grafik, die Interpolationsruckler in den Animationen, die übertriebenen und wirklich nicht mehr zeitgemässen Postures aller Figuren, das hakelige Kampfsystem, das unübersichtliche Inventory ... alles richtig, aber damit käme ich klar. Aber ich hoffe trotzdem noch auf einen Balancing Patch. Der muß her!

    Ich ahne, dass der Grundgedanken der Entwickler genau so angelegt war, es soll schwer sein, es soll lange schwer sein, aber das raubt mir meinen Spass. Ich will nicht schon durch die komplette Karte geflüchtet sein, bevor es für mich von den stats und Ausrüstung erst richtig losgehen könnte. Und im Ernst, ich will auch mal welche vermöbeln können, wenn ich Zeit investiert habe und es auch mehrfach probiert habe mit unterschiedlichsten Strategien. :)

    (Vielleicht noch als Tip für die, die gerade damit anfangen: Grinden ist definitiv kein Thema in der Startphase. Um zu leveln klappt es bisher am besten, wenn man sich auf die Erfüllung der Quests konzentriert. Dazu auch ein Beispiel, für normales Viehzeug, das auch schons chwer genug ist, bekommt man zwischen 10 und 25 XP, es braucht aber bei mir jetzt schon, Level 7, ein paar 1000 Punkte, bis zum nächsten Aufstieg. Die also ebenfalls recht oft gelesene story vom schnellen Hochleveln in Elex halte ich für eine Mähr. Habe noch keines gespielt, in dem das so langsam geht und man es soooo dringend eigentlich braucht)

  2. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: Elgareth 23.10.17 - 14:25

    Habs am Wochenende gespielt, und kann größtenteils zustimmen.
    Es gibt einfach sehr wenige Gebiete mit schwachen Gegnern. Keine Anfängerquests "Töte 10 geschwächte Pestratten in der Kanalisation" oder "Sammle 10 Zähne von Sonstwo" die man bequem erledigen könnte, wie das in Gothic 1 und 2 jedenfalls der Fall war.

    Immerhin funktioniert eine klassische Gothic-Taktik auch hier wieder: Direkt am Gegner im Kreis um ihn rum strafen, bis er zwangweise danebenschlägt.
    Das funktioniert aber nur mit einzelnen Gegnern, und nicht mit allen Gegnertypen.

    Mein Log füllt sich auch mit mehr und mehr Quests die schlicht nicht machbar sind, und ich spiele schon auf Leicht.
    Allerdings muss ich dazu erwähnen, dass ich, wie immer, sehr auf Optimierung spiele...sprich die ersten Level gehen in Int und Gerissenheit, um die persönlichkeits-XP-Boni Talente möglichst früh zu bekommen.
    Normalerweise konnte man immer irgendwo eine ganz ordentliche Starter-Rüstung und -Waffe irgendwo abstauben, da hab ich bisher noch nix gefunden...mal gespannt.

    Grundsätzlich gefällt mir das krude, altbackene an Elex... wärs kein PB Gothic-like wärs eigentlich eine Frechheit das Spiel so rauszubringen (man kann Treppen nicht runtersprinten, weil man zu langsam fällt? Aha... ^_^), aber so find ich das lustig-nostalgisch wie krampfig manches passiert. Nur wie zum Henker ich gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpfen soll, ist mir aktuell ein absolutes Rätsel.

  3. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: dreamtide11 23.10.17 - 14:54

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habs am Wochenende gespielt, und kann größtenteils zustimmen.
    > Es gibt einfach sehr wenige Gebiete mit schwachen Gegnern. Keine
    > Anfängerquests "Töte 10 geschwächte Pestratten in der Kanalisation" oder
    > "Sammle 10 Zähne von Sonstwo" die man bequem erledigen könnte, wie das in
    > Gothic 1 und 2 jedenfalls der Fall war.

    So ginge es auch, müsste aber nicht mal sein. Nicht umsonst habe ich oben die beiden Beispiele eingebaut. Es darf ja ruhig schwer sein, aber 10 Granaten oder 150 Pfeile und immer noch nicht platt? Bitte... das ist falsch gebalanced. Wenn die wenigstens das nachpatchen würden, damit man es auch mal schafft.
    Strafen klappt bei mir gar nicht. IdR bin ich nach 2 Bissen oder einem Schlag platt bei den Standardgegnern, trotz mittlerweile etwas besserer Rüstung.

    > Mein Log füllt sich auch mit mehr und mehr Quests die schlicht nicht
    > machbar sind, und ich spiele schon auf Leicht.

    .dito


    > Allerdings muss ich dazu erwähnen, dass ich, wie immer, sehr auf
    > Optimierung spiele...sprich die ersten Level gehen in Int und Gerissenheit,

    Das habe ich so begonnen, aber nach dem 2.en mal leveln sofort ausgegeben, als mir klar war, dass ich in Attribute investieren _muß_, die ich nicht leveln will, weil sonst auf viel zu lange Zeit kein Land wg. Rüstung und Schlagkraft zu sehen ist (was aber auch ein Punkt ist, der mich tatsächlich stört, hatte ich oben vergessen. Es gibt keine Alternative zum skillweg, der einen in diesen beiden Punkten nach vorne bringt. In gewöhnlichen RPG verzichtet man z.B. auf Stärke, hat aber schon dafür einen recht starken Fireball :) Hier gibts im Prinzip nichts, nur die Strafe dafür, sich für die falschen Attribute entschieden zu haben )

    > Starter-Rüstung und -Waffe irgendwo abstauben, da hab ich bisher noch nix
    > gefunden...mal gespannt.

    Hier das gleiche, wie mit den Waffen. Ich habe schon bessere Teile, kann ich wg. der Attribute nicht nutzen, oder irgendein Lehrer hat es mir noch nicht beigebracht...

    > Grundsätzlich gefällt mir das krude, altbackene an Elex... wärs kein PB
    > Gothic-like wärs eigentlich eine Frechheit das Spiel so rauszubringen

    Ja,s ehe ich auch so. Das ist ja das fatale. Wenn man unser Zeug so liest, könnte man meinen, es würde keinen Spaß machen. MAcht es schon. Ich würde aber mal vermuten, dass es wirklich nur der Fangemeinde überhaupt noch gut gefällt. Im Ausland wird man diese Schmakatien glaube ich nicht akzeptieren und das scheint sich ja auch abzuzeichnen...


    > kann Treppen nicht runtersprinten, weil man zu langsam fällt? Aha... ^_^),
    > aber so find ich das lustig-nostalgisch wie krampfig manches passiert. Nur
    > wie zum Henker ich gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpfen soll, ist mir
    > aktuell ein absolutes Rätsel.

    Die einzige Strategie, ich bin Gottseidank mit Begleiter unterwegs: Ich pulle die Einzelgegner immer erst mal in meinen Begleiter, anders geht es nicht. Dann mit dem Bogen unterstützen und zum Schluss ein 2 Hiebe. Wenn das nicht klappt bedeutet es meist das Todesurteil. Ist der Begleiter vorher tod fliege ich mit dem JEtpack über den am boden liegenden Begleiter und den Gegner hinweg, so dass der sofort auf den Begleiter geht, der gerade aufsteht. Ich lande dahinter, rest, siehe Beginn des Absatzes. Wenn das nicht klappt, kite ich in dicke Monster in z.B. Banditengruppen. Das klappt ganz gut, bleibt aber mehr als ein gegner übrig ist es das Todesurteil. Ich habe mehrere dieser Kämpfe über 20 mal gestartet, bis ich dann auch akzeptiert habe, das ich keine kleine Chance habe...

  4. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: 0xDEADC0DE 26.10.17 - 10:32

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich gefällt mir das krude, altbackene an Elex... wärs kein PB
    > Gothic-like wärs eigentlich eine Frechheit das Spiel so rauszubringen (man
    > kann Treppen nicht runtersprinten, weil man zu langsam fällt? Aha... ^_^),

    Wenn es nur die Treppen wären... im hügeligen Gelände bleibt man ständig und überall hängen. Verglichen mit Horizon Zero Dawn oder die (alte) Assasin's Creed Reihe wirkt das nicht nur altbacken, sondern schon fast mittelalterlich. Und es stört auch den Spielfluss erheblich!

  5. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: bccc1 27.10.17 - 14:11

    War für mich anfangs ähnlich. Das Ausweichsystem hat mich regelmäßig aufgeregt und die Ausdauer war viel zu gering. Gegnergruppen waren unmöglich.
    Das wurde besser als ich den Berserkern beigetreten bin und damit bessere Rüstung und Waffen bekam. Jetzt nach ~40h und der Stufe Krieger, also ein Aufstieg bei den Berserkern, geht das kämpfen schon deutlich besser von der Hand. Gegnergruppen sind immer noch ein Problem, aber ich bin besser darin geworden einzelne Gegner aus den Gruppen rauszulocken. Im Nahkampf ohne Begleiter als tank wären aber immer noch viele Kämpfe sehr schwer.

    Handgranaten habe ich übrigens nur ein mal verwendet, gegen ein Mech. Das ging aber ziemlich gut, müssten 5-6 Stück gewesen sein. Ohne den Skill, der Granatenschaden erhöht.

    Wenn man über Gerissenheit und Intelligenz sich zu anfang die ganzen Exp Boni abholen will, kommt man mMn nicht an Elex Tränken vorbei, sonst braucht es zu viele lvl ups bis man Attributpunkte für Stärke, Geschicklichkeit und Konstitution übrig hat und damit in für den Kampf sinnvolle Skills investieren kann.
    Wenn man viel einsammelt, sich frühzeitig den Tiertrophäenskill, Taschendiebstahl und Feilschen holt, kann sich schon einiges zusammenbrauen von den normalen Elex tränken (+2 Attributpunkte).
    Wenn man keine Probleme hat balancing Fehler zu exploiten gibts auch wege an unbegrenzt elexit zu kommen, was zusammen mit den händlern mit unbegrenzten elex vorräten ein viel zu einfaches stärker werden ermöglicht.

  6. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: dreamtide11 28.10.17 - 14:35

    Mittlerweile bin ich mühsam bei Level 8 angekommen. Ich habe Stärke primär und Konstitution und Geschicklichkeit sekundär erhöht, damit ich mal in den Genuss anderer Waffen komme. Rüstung identisch. Ich habe jetzt also bessere Waffen und bessere Rüstung am Start. ...ohne nennenswerte Ergebnisse. Bin irgendwo bei Stunde 30 und ich gebe zu, es fängt jetzt doch langsam an, mir die Lust zu verleiden. Lange mache ich das nicht mehr mit. Es hält mich bei der Stange, dass ich mittlerweile vielfach las, dass es mit zunehmenden Erfolgen langsam besser werden soll, sagst du ja auch. Aber es fällt schwer.

    Was ganz gut klappt, ich habe mich mittlerweile wegbewegt von der Benutzung der normalen Waffen, sondern kaufe alles an Handgranaten und Explosivbolzen auf, was zu bekommen ist. Ich kämpfe also quasi nur mit Granaten, wenn es nicht gerade die Viecher sind, die sich auch mit dem Bogen plätten lassen. min. 50 Stück habe ich immer dabei...

    Mittlerweile habe ich auch eine Stufe den Granatenskill erhöht. Das du da mit 4-5 Stück zurecht kommst ist mir ein Rätsel, ich brauche reichlich und habe nicht soooo viele Fehltreffer :).

    > War für mich anfangs ähnlich. Das Ausweichsystem hat mich regelmäßig
    > aufgeregt und die Ausdauer war viel zu gering. Gegnergruppen waren
    > unmöglich.

    Das kam bei mir die letzte Zeit aber auch öfter und bringt mich tatsächlich zur Weissglut. Ich habe zwar mit Elex in den 30 Stunden gefühlt mehr Tode hinter mir, als in den letzten 10 RPG zusammen, ich sollte es also ertragen können..., aber wenn du verlierst, weil die Figur einfach die Bewegung nicht ausführt, die du machst, z.B., weil den Begleiter einfach hinter dir klemmt und du deshalb drauf gehst, dann nervt mich das, gebe ich zu. Ich habe, ulkigerweise erst seit ein paar Tagen, vielleicht, weil ich auch hektischer und kontrollierter Kämpfen kann, als zu Anfang, laufend den Effekt, dass ich einige Aktionen mache und zum Abschluss dann den Bogen abschiessen möchte und das einfach nicht geht! Ich kenne das Spielchen ja jetzt schon und versuche dann den Bogen wieder wegzustecken und wieder auszurüsten, was diesen Bug immer auch behebt, ich kann dann schiessen. Meistens jedoch ist der Gegner dann quasi schon heran... es mündet meist in Neuladen.

    Ich bin wirklich froh, dass ich Elex auf einer 950'er M2 installiert habe, sonst hätte ich bei der Laderei mit Sicherheit schon den Löffel abgegeben....

    Gestern kam ja ein Update. Leider weist GOG nicht aus, was denn das Update beinhaltet, aber ich hoffe, es hat was mit Balancing zu tun....

    > Das wurde besser als ich den Berserkern beigetreten bin und damit bessere
    > Rüstung und Waffen bekam.

    Auch so ein Ding. Ich sehe es auch so, dass ich quasi den Berserkern erst mal beitreten muss, obwohl ich das gar nicht wollte, aber auch für mich sieht es so aus, als wäre es der einzige Weg überhaupt erst mal an brauchbares Material zu kommen. So ganz wahlfrei (wenn man nicht Penalties in Kauf zu nehmen bereit ist) kommt mir das nicht vor. Aber ich will mal nicht päpstlicher sein als der Papst :)

    > Wenn man über Gerissenheit und Intelligenz sich zu anfang die ganzen Exp
    > Boni abholen will, kommt man mMn nicht an Elex Tränken vorbei, sonst
    > braucht es zu viele lvl ups bis man Attributpunkte für Stärke,
    > Geschicklichkeit und Konstitution übrig hat und damit in für den Kampf
    > sinnvolle Skills investieren kann.

    Hm, das mag auch Teil meines Problems sein. Ich will den Elex Weg definitiv nicht gehen und habe erst, nur um mal zu sehen, erst 2 kleine Tränke genommen und habe auch nicht vor, mehr davon zu konsumieren. Das mag aber tatsächlich ein Problem sein, denn so verwehre ich mir den Weg zu den Aktionspunkten auch. Gibts ab irgendeiner Menge ein Suchtpenalty, oder erwachsen da gar andere Schwierigkeiten daraus?

    Anyway, laut der GEschichte führt Elex ja auch zur Verrohung und Skrupelosigkeit, deshalb war das für mich keine Option, ich spiele immer auf maximal guter Gutmensch! :)

    > Wenn man keine Probleme hat balancing Fehler zu exploiten gibts auch wege
    > an unbegrenzt elexit zu kommen, was zusammen mit den händlern mit
    > unbegrenzten elex vorräten ein viel zu einfaches stärker werden ermöglicht.

    Den Trick kenne ich nicht. Ich kenne nur den, dass es bei Händlern mit Pfeilen den Vorrat wieder neu gibt, wenn man den Handel beendet und ihn direkt wieder anspricht. Sein Pfeilekontingent ist dann wieder vorhanden. So kommt man wenigstens schnell mal an 500 Pfeile... die zwar auch nix bringen, aber man hat halt das gute Gefühl, dass sie einem nicht ausgehen :)

  7. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: dreamtide11 29.10.17 - 10:01

    Ich antworte mir mal selbst :)

    Nach dem Patch:

    Geändertes Verhalten des Companions kann ich nicht feststellen. Für mich läuft das so, wie vorher auch. Lediglich der Umstand, dass er, so er reichlich auf die Mappe bekommen hat, gar nicht mehr aufsteht, bis der Kampf vorbei ist, ist für mich neu. Allerdings, geändert hat sich etwas, ich habe gestern 2 Level an einem Tag geschafft, das war vorher undenkbar.
    Einziger registrierter Unterschied, den ich bemerkte, lese ich neue Zettel oder höre ich neue Audio-Tapes, gibts dafür XP. Das war vorher nicht so.

    Es ist immer noch bockschwer, allerdings gehts mit dem Leveln offensichtlich zügiger. Das hält mich jetzt auch erst mal wieder dabei, in der Hoffnung, das es in absehbarer Zeit mal "normal" für ein RPG nach vorne geht.

    Noch ein exemplarisches Beispiel _nach_ dem Patch: Ich hatte gestern das Glück, von einem HJäscher angegriffen zu werden (die sind ja auch nicht so selten, man haut aber idR ab). Gestern hat der sich selbst eingeklemmt und lief auf der Stelle. Das hat mir erlaubt, den vom Dach aus gemütlich mit dem Bogen zu bearbeiten. Ich habe mir aber mal die Mühe gemacht zu sehen, wieviel Zeit und Pfeile ich dabei verbrauche. Es hat über 5 min. gedauert und ich habe dabei 230+ Pfeile (die alle trafen...) verbraucht. Als exemplarisches Statement kann man das glaube ich nehmen....

    (edit: 2 Microtips: Beim kämpfen komme ich am besten imt dem Bogen zurecht. Läuft der Gegner auf mich zu, benutze ich das Jetpack und fliege diagonal dann über den Companion, der dann den Gegner auf sich zieht und ich hinter ihm weiter mit dem Bogen arbeiten kann. Leider ist dies auch das Szenario, in dem der Bogen, siehe ein paar Einträge weiter oben, klemmt. Man muss ihn dann wegstekcen und wieder herholen um weiterschiessen zu können, was genau in der Kampfsituation natürlich übel viel Zeit kostet. Ich habe sogar das Gefühl, dass dies nach dem Patch weitaus häufiger auftritt.
    Der 2.e Tip ist wirklich ne Kleinigkeit, mir hat es aber gefallen: Ich habe bei den Outlaws eine Sonnenbrille gekauft, die auch noch recht teuer ist. War ein echter Frustkauf, hab mir nix dabei gedacht. Wenn die dann verwendet wird, sieht man aber alle Lootgegenstände Blau umrandet. Das Looten geht seither wesentlich vollständiger und schneller von der Hand und verschafft mir auch merklich schneller Kohle beim Händler)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.17 10:09 durch dreamtide11.

  8. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: Sedrel 07.11.17 - 18:59

    ihr scheint das system nicht zu verstehen ... schaden deiner waffe - rüstung vom gegner = ausgeteilter schaden. Ist diesmal einfach konsequent nur an der Waffe festzumachen. Hab am Anfang auch gedacht ich skill erstmal intelligenz und habe gekotzt weil ich keinen schaden mache ... war halt einfach falsch. Zweiter Anlauf mit Fokus darauf möglichst schnell Waffen mit mehr Schaden zu tragen läuft gleich viel besser.
    Das system belohnt halt wirklich die 3 zusätzlichen Punkte durch nen blöden Stein den man reinsockelt mehr. Denn die machen dann prozentual einen großen Unterschied bei Gegnern mit viel Rüstung.
    Man muss sich halt fragen ob man nicht dem ganzen mal eine Chance gibt ... Minecraft hat man auch gespielt obwohls verbuggt war wie Hölle.
    In Sachen Bugs bin ich jetzt nach 2 Durchläufen nie auf irgendwas gestoßen was nicht durch neu laden oder kurz Nachdenken zu beheben war oder den Spielspaß getrübt hätte. Ist halt eine Software mit großem Umfang. Ich hab schon andere Spiele gesehen, die man wirklich nicht spielen konnte, wie zum Beispiel Gothic 3 bei Release. Die Qualitätskontrolle ist seitdem doch deutlich besser geworden.
    Nach wie vor gibt einem dieses Spiel das Gefühl später einfach ein wirkliches Badass zu sein, was bisher nur wenige schaffen, weil der Anfang einfach zu leicht ist. In Skyrim zum Beispiel spürt man den Progress nicht so sehr wie in Elex, weil ich kein einziges mal sterben muss, wenn ich bisschen aufpasse.
    Auch ist die Sicht auf Gothic 1 bisschen getrübt habe ich das Gefühl. Ich erinner mich an das Neue Lager und auf dem Weg zu der dämlichen Mine von denen. Da war ein Wolf der mich einfach getötet hat in diesem Stadium des Spiels, keine Chance ihn zu töten, egal wie.

    schlussendlich sind die ersten Stunden das härteste, und statt zu erwarten, dass sich das Spiel an den Spieler anpasst, muss man sich halt dem Spiel anpassen und bekommt dafür dann eine tolle Welt, und irgendwann das Gefühl diesem Vieh was dich vor 20 Stunden gejagt hat es wirklich heimzuzahlen.

    find ich persönlich viel besser als dieses git gut von dark souls. Elex verzeit durchaus Fehler.

    Btw. es gibt das Talent Tierfreund, und man kann früh im Spiel ein Amulett damit finden ... probierts mal aus.

  9. Re: Schwierigkeitsgrad frustran

    Autor: dreamtide11 08.11.17 - 20:38

    > ihr scheint das system nicht zu verstehen ... schaden deiner waffe -
    > rüstung vom gegner = ausgeteilter schaden.

    Doch doch, ist ja auch hinreichend breit in allen Foren schon erklärt worden. Die Frage ist, ob es gut ist. Ich finds nicht gut, genau wie du es ja auch gespielt hast, habe ich es auch gemacht. D.h. Stärke, Konstitution, Geschicklichkeit sind die drei Sachen, die du skillen musst, um überhaupt irgendwie voran zu kommen. Tja, ich bin tatsächlich in RPGs eigentlich am liebsten der Fireballer, da hast du hier nicht viele gute Karten.
    Kann man mögen, ist auch ein interessantes Experiment, muss man nicht.

    Lange Rede, ich bin jetzt bei 75+ Stunden. Bis Stunde 60 war es ein Krampf, hat aber trotzdem, schrieb ich oben ja auch, irgendwie Spass gemacht.Nach 60 Stunden fühlte es sich dann so an, wie Gothic 3 am 2.en Tag. Man hat ne Chance mit Strategie zu gewinnen und kann sich entwickeln, wie man möchte.

    Ich hab jetzt die Stärke, mich frei zu bewegen und kann endlich mal questen. Nachteil: (ganz großer sogar) Ich kenne fast die komplette Karte schon, weil du gezwungen bist, entweder machbare Gegner zu finden, oder du ewig auch flüchtest. Ich hab das lieber gerne selber in der Hand. Hier hatte ich das Gefühl, nicht viele Möglichkeiten zu haben.

    Ich vermute, man kann das Ganze auch erheblich beschleunigen, wenn man nur alles an Elex trinkt und isst, was man kriegen kann. Dann gehts ja auch mit den Attributspunkten schnell vorwärts. Ich wollte das nur nicht, weil ich den Suchteffekt nicht haben wollte. Hat dann halt lange gedauert.

    > Das system belohnt halt wirklich die 3 zusätzlichen Punkte durch nen blöden
    > Stein den man reinsockelt mehr. Denn die machen dann prozentual einen
    > großen Unterschied bei Gegnern mit viel Rüstung.

    Oh, ein wunder Punkt bei mir, den du da ansprichst. Genau das mit dem Sockeln hat mich aber so richtig angep...t, denn: Sockelst du die Waffe, gehen die benötigten Attributspunkte für das Teil auch wieder hoch. Himmel, ich hatte schon ungesockelte , bessere Waffen im Inventory zu der Zeit. Die konnte ich nicht nutzen, weil die zu hohe Attributsanforderungen hatten. Beim ersten mal Sockeln bin ich darauf reingefallen ...und schwups war das Schwert aus dem Quickslot. Also ehrlich, Elex ist kein Spiel, das schon mal ansatzweise was von "instant gratification" gehört hat. Das deckt sich auch mit dem Umstand, da kranken aber fast alle RPGs dran, dass man bei wirklich schwierigen .... Lootpoints, schwierig im Sinne von kämpfen oder auch von finden, auch nur immer den gleichen sch...l findet, der sonst auch unterm LKW-Wrack liegt. Da würde ich mir bei so manchem, und bei diesem fordernden Spiel erst Recht, mal Sorgfalt wünschen. Naja, hätte hätte Fahradkette.

    > Man muss sich halt fragen ob man nicht dem ganzen mal eine Chance gibt ...

    Na, tue ich ja :) Ich spiel ja noch. Aber wie gesagt, bei mir hat es 60+ Stunden gedauert, bis ich mal bei nem Zustand war, der für mich dann 'natürlich' spielbar war.

    > In Sachen Bugs bin ich jetzt nach 2 Durchläufen nie auf irgendwas gestoßen
    > was nicht durch neu laden oder kurz Nachdenken zu beheben war oder den

    Das bezog sich jetzt glaube ich nicht auf mich. Ich habe mit Bugs (im Sinne von Absturz oder ähnlichem) wirklich null Probleme, also das klappt schon soweit gut. Und über solche Sachen, dass die Gegner mal auf der Stelle laufen, bin ich ja froh gewesen :)

    > schon andere Spiele gesehen, die man wirklich nicht spielen konnte, wie zum
    > Beispiel Gothic 3 bei Release. Die Qualitätskontrolle ist seitdem doch
    > deutlich besser geworden.

    Das glaubt mir wirklich keiner, ist aber die Wahrheit. Ich habe G3 wirklich lange gespielt, von Anfang an, also noch nix mit großer Patcherei. Es lief bei mir tadellos. Abstürze nur alle paar Tage. Ich habe natürlich gespeichert wie blöd, weil ich das Drama in den Foren natürlich auch mitbekam, aber ich war selbst nie betroffen.

    > einfach zu leicht ist. In Skyrim zum Beispiel spürt man den Progress nicht
    > so sehr wie in Elex, weil ich kein einziges mal sterben muss, wenn ich
    > bisschen aufpasse.

    Hm, ok, das ist eben die Geschmacksache. Für mich waren die guten PB Games bisher G2+G3. Risen 3 war auch überraschend gut, aber vor Skyrim kommt da bei mir bisher nichts.
    In ein paar Tagen soll die VR Version davon kommen, ja, die werde ich sofort kaufen :)

    > find ich persönlich viel besser als dieses git gut von dark souls. Elex
    > verzeit durchaus Fehler.

    Da sind wir einig. DS finde ich wirklich ..... Und diese Schwierigkeit zum heiligen Gral zu erklären finde ich noch spookier. Aber jeder soll glücklich werden, womit er möchte. Es ist schön, dass das Sortiment ja wirklich reichhaltig ist.

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