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  5. › Elite Dangerous: Diskussionen über…

Die Community ist selbst Schuld.

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  1. Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 07.10.17 - 00:07

    Elite ist ein Spiel was von der Community gewaltig beeinflusst wird - noch mehr als EVE Online. Letzets Jahr gab es ein Community Goal für Korrosionsresistente Frachtcontainer. Sehr viele in der Community haben sich entschlossen das nicht zu unterstützen, weil die Sorge des UA-Bombing (dabei wird eine Station mit Unbekannten Artefakten ausser Gefecht gelegt, da diese die Systeme der Menschen völlig lahm legen - analog am besten mit einem konstanten EMP Beschuss zu vergleichen) um ging - man könnte ja mit großen Frachtcontainern sehr viel mehr Schaden anrichten.
    Nun ist es aber so, dass man eben keine Waffen herstellen kann, weil die Materialien einfach zu wenige sind. Elite ist ein Spiel, in dem man die Konsequenzen beachten muss, weil alles zusammenhängt. Die Hintergrundsimulation ist gigantisch gut.

    Auch ein Punkt: Viele Spieler hatten sich dazu entschieden auf die Thargoids bzw. Oresianer zu feuern. Meiner Meinung nach ein sehr großer Fehler. Aber es ist ein Computerspiel - da wird nicht über Sinn und Unsinn philosophiert, da wird einfach gemacht, was gerade Spaß macht. Wie dem auch sei...ich hab mich ans andere Ende der Galaxie verzogen, sollen die Thargoids die Bubble ausseinander nehmen...

  2. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: NameSuxx 07.10.17 - 03:58

    Ot:
    Ist das Spiel pay to win?

  3. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: Ravenhunt 07.10.17 - 07:11

    Elite?
    Nicht ein Stück.
    Kosmetik gibt es im Shop, mehr nicht.

    Ist ohnehin schon einfach genug geworden. ;)

    Wenn man sich darauf einlässt und lernfähig ist hat man keine Probleme. Hilfe gibt es im Forum genug.
    Ist man hingegen lernresistent sollte man es besser erst garnicht kaufen und das Geld sparen.
    Elite ist ein Spiel das die Community stark mit einbezieht und man ist in einigen Bereichen auf diese auch definitiv angewiesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.17 07:13 durch Ravenhunt.

  4. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: quineloe 07.10.17 - 16:16

    Community Goals werden eher so gesetzt, dass sie absolut unschaffbar sind. Die Story des Spiels ist *massives* Railroading, wo dich als GM jede P&P Gruppe einfach sitzen lassen würde.

    Diese neue Immunität der Thargoids ist nur ein weiteres Beispiel in einer langen Reihe an "Community decisions" die mehr oder weniger transparent railroaded wurden.

    Ein anderes Beispiel war das Salome Event, bei dem die Community entscheiden durfte, ob ein wichtiger NPC von Autor Drew Wagar leben durfte oder sterben sollte. Dies entschied sich einfach dadurch, dass sich kaggnub Wagar selber ans Steuer eines Spieleraccounts setzte, alle Kontakte mit Spielern die ihn beschützen wollten abblockte und einen der top 10 Player Killer und berüchtigsten Griefer in seine Friends List und seine Gruppe geholt hat, damit der ihn besonders einfach finden konnte. Und kaum hatte er den NPC gefunden, hat der ihn natürlich sofort abgeknallt.

    Und dann kommt dieser Frechdachs noch daher und sagt, dass "die Community" (also ein großer Haufen Spieler, die den NPC nie gesehen hat, weil er eben alles abgeblockt hat) entschieden hätte, dass der NPC sterben musste.

    Die Storymöglichkeiten des Spiels sind ungefähr so tief wie eine Regenpfütze, und die Verantwortlichen holen auch da nicht mal alles raus.

  5. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: motzerator 07.10.17 - 17:22

    Ravenhunt schrieb:
    --------------------------------
    > Elite ist ein Spiel das die Community stark mit einbezieht und
    > man ist in einigen Bereichen auf diese auch definitiv angewiesen.

    Das kann ich nicht bestätigen. Man hat einen Teil der potentiellen
    Fans böse vor den Kopf gestoßen, indem man diesen kein eigenes
    Offline Universum angeboten hat, obwohl das versprochen war.

    Doch obwohl dieses Problem ständig kritisiert wird, ändert sich
    nichts daran.

    Entsprechend schwach sind dann auch die Verkaufszahlen der
    PS4 Version, laut "vgchartz" 68.100 Stück in den ersten acht
    Wochen nach Veröffentlichung. Blockbuster sieht anders aus.

    Dabei hätte Elite das Zeug zum Top Titel. Was aktuell für mich
    die Spielreihen Elder Scrolls (offline) und Fallout (offline) sind,
    das war in den 90er Jahren Elite Frontier.

    Das könnte auch Elite Dangerous sein, wenn ich mein eigenes
    Universum bekommen könnte, für mich ganz allein. Ganz ohne
    Online Abhängigkeit, ganz ohne andere Spieler, dafür mit ganz
    vielen Speicherplätzen, so das man auch mal experimentieren
    kann, ohne das einem der Frust der Konsequenz den Tag und
    danach dauerhaft den Spielspaß versaut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.17 17:26 durch motzerator.

  6. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: burzum 07.10.17 - 18:31

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Hintergrundsimulation ist gigantisch gut.

    Was? Wie bitte kann man darauf kommen? Der von dir beschriebene Kram wird von FDEV selbst durch bestimmte CGs und Events bewußt gesteuert. Das hat mit der Hintergrundsimulation wenig am Hut.

    Ohne die CGs würde man allgemein sehr sehr wenig davon merken. Schon alleine das der Warenkreislauf (Welcher Kreislauf? :D) nur zwischen Stationen bzw. Systemen stattfindet ist schwach. Die Verfügbarkeit von Materialien z.B. hat keinen Einfluß auf die Verfügbarkeit von Schiffen.

    Warum gibt es keine Stationen von Firmen die Schiffe, Module und Waffen bauen zu denen Material geliefert wird? Gäbe es die könnte man gezielt die Produktion behindern und die Preise gingen rauf. Aber genau das will FDEV ja wieder nicht vermute ich.

    Der Spruch das ED eine Galaxy breit ist aber die Tiefe eine Fütze hat ist unheimlich passend für das Spiel. Wer stumpfes Space Trucking oder ewige gleiches Pew-Pew als (ent-) spannend findet für den Mag das Spiel etwas sein, wer Abwechslung will ist falsch beraten sich das anzutun. Die Spielzeit besteht ja zu 2/3 aus Wartezeit die man von A nach B fliegt oder im Loadingscree, sorry, Hyperspace Sprung verbringt. Besonders in VR kein Vergnügen, wo man dann nicht mal nebenher lesen kann. Aber wenn ich nebeher lesen möchte zeigt das eigentlich nur wei scheiße langweilig der Inhalt ist.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  7. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: Gamma Ray Burst 08.10.17 - 01:05

    Man kann sehr schnell Geld machen wenn man Touristen herumfliegt.

    Man sollte aber keine Verbrecher mitnehmen....

    Also man kann welche mitnehmen, das Problem ist es ohne gescannt zu werden in die Station reinzukommen, dass erfordert sehr viel fliegerisches Können.

    Wenn man bewohnbare Planeten scannt bekommt man auch viele Credits.

    Gibt keinen Bedarf für Pay to win.

    Aber der Weg zur Anaconda ist weit...


    Man kann sich als Headhunter betätigen... ich bin eher für exploration ... zwischendurch ein bisschen Head hunting

  8. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: Ravenhunt 08.10.17 - 13:52

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ravenhunt schrieb:
    > --------------------------------
    > > Elite ist ein Spiel das die Community stark mit einbezieht und
    > > man ist in einigen Bereichen auf diese auch definitiv angewiesen.
    >
    > Das kann ich nicht bestätigen. Man hat einen Teil der potentiellen
    > Fans böse vor den Kopf gestoßen, indem man diesen kein eigenes
    > Offline Universum angeboten hat, obwohl das versprochen war.
    >
    > Doch obwohl dieses Problem ständig kritisiert wird, ändert sich
    > nichts daran.
    >
    > Entsprechend schwach sind dann auch die Verkaufszahlen der
    > PS4 Version, laut "vgchartz" 68.100 Stück in den ersten acht
    > Wochen nach Veröffentlichung. Blockbuster sieht anders aus.
    >
    > Dabei hätte Elite das Zeug zum Top Titel. Was aktuell für mich
    > die Spielreihen Elder Scrolls (offline) und Fallout (offline) sind,
    > das war in den 90er Jahren Elite Frontier.
    >
    > Das könnte auch Elite Dangerous sein, wenn ich mein eigenes
    > Universum bekommen könnte, für mich ganz allein. Ganz ohne
    > Online Abhängigkeit, ganz ohne andere Spieler, dafür mit ganz
    > vielen Speicherplätzen, so das man auch mal experimentieren
    > kann, ohne das einem der Frust der Konsequenz den Tag und
    > danach dauerhaft den Spielspaß versaut.

    Elite, auch wenn sie es eventuell versprochen haben, wäre in dem Ausmaß nicht offline spielbar.
    Es wäre tot leer, langweilig und eine Veränderung würde nicht stattfinden. Keine CGs, keiner würde die Rätsel lösen, die Community würde sich nur behäbig zusammenfinden und zusammenarbeiten.
    Es war die beste Lösung so wie sie es herausgebracht haben.
    Elite in dieser Form ist nicht als Solospiel realisierbar ohne auf essentielle Dinge zu verzichten.
    Das Spiel wäre längst vom Erdboden verschwunden.

    Ich persönlich bin froh das es so ist wie es ist.
    Es mag nachvollziehbar sein das manche mit Onlinespielen ihre Probleme haben aber bietet dieser Umstand auch viele Möglichkeiten die ein Offlinetitel nicht hätte.
    Vorweg sei noch gesagt das man unbedingt unterscheiden muss zwischen Onlinezwang (SimCity) und Online als Werkzeug zur Bereicherung der SPIELmöglichkeiten.

    Frust ist immer auch eine Frage des Spielstils.
    Es gibt Spieler die immer den gleichen Fehler machen und dadurch Frust erleben. Diesen hätten sie aber auch mit mehreren Spielständen. (Nicht auf dich speziell bezogen.)
    Spielstände sind etwas was sie im übrigen noch einführen werden. Mehr als ein Alterego zumindest.
    Wer ein wenig vorausplan braucht das aber im Grunde nicht.
    Man hat genug Credits in heutiger Zeit um sich innerhalb kürzester Zeit alle Schiffe leisten zu können.
    Wenn das ein Ziel darstellt.

    Und was die Abhängigkeit anbelangt bezieht sich das definitiv auf einige der Rätsel.
    Ich finde es genial wie die Spieler zusammenlegen um eine Lösung zu erarbeiten.
    In Onlinetiteln ist das deutlich intensiver.

  9. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: quineloe 08.10.17 - 14:32

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn man bewohnbare Planeten scannt bekommt man auch viele Credits.
    >

    Earth Like World ist bei mir ca 50k - first discovery sind damit 75k, und wenn man eine pro Stunde findet ist man mit extremem Glück gesegnet.

    Ich hab meinen Namen auf gerade mal 9 klatschen können, und ich bin bei 40% zu Elite. Aber ich kann dir sagen, wie man gut Geld macht in Exploration: Man fliegt das Neutronenfeld ab. Ist zwar schon komplett erforscht, aber bringt zuverlässig mit jedem Jump nen Sack Geld. Hätte ich das gemacht, wäre ich längst Elite in exploration.

    Geld ist für mich trotzdem kein Thema mehr, *VOR ALLEM* weil die Devs immer weiter Zeug ins Spiel einfügen, das man nicht mit Geld kaufen kann.

    Eine ganz andere Art der Inflation ist das, dein Geld ist nix wert weil du nichts damit kaufen kannst. Egal zu welchem Preis. Weil man unbedingt den Content, den die mit dazupacken spielen soll, wenn man die neuen Items haben will.

    "Blaze your own trail", abgeschafft in 1.3



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.17 14:33 durch quineloe.

  10. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: dEEkAy 09.10.17 - 14:18

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann sehr schnell Geld machen wenn man Touristen herumfliegt.
    >
    > Man sollte aber keine Verbrecher mitnehmen....
    >
    > Also man kann welche mitnehmen, das Problem ist es ohne gescannt zu werden
    > in die Station reinzukommen, dass erfordert sehr viel fliegerisches
    > Können.
    >
    > Wenn man bewohnbare Planeten scannt bekommt man auch viele Credits.
    >
    > Gibt keinen Bedarf für Pay to win.
    >
    > Aber der Weg zur Anaconda ist weit...
    >
    > Man kann sich als Headhunter betätigen... ich bin eher für exploration ...
    > zwischendurch ein bisschen Head hunting


    Wie viel verdient man denn so mit einem Transport?
    Als ich noch Elite gezockt hab, konnte man eine Station ca 20 Hops von der Bubble entfernt anfliegen, dort Missionen annehmen und hat dann pro Mission 3-5 Mio Credits rausgeholt.

  11. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: motzerator 09.10.17 - 14:50

    Ravenhunt schrieb:
    -------------------------------
    > Elite, auch wenn sie es eventuell versprochen haben, wäre in
    > dem Ausmaß nicht offline spielbar. Es wäre tot leer, langweilig
    > und eine Veränderung würde nicht stattfinden.

    Dann muss Elite Frontier deiner Meinung nach ja ein total lang-
    weiliges Spiel gewesen sein.

    > Keine CGs, keiner würde die Rätsel lösen, die Community würde
    > sich nur behäbig zusammenfinden und zusammenarbeiten.

    Ich will keine zeitlich begrenzten Events in Spielen haben. Ein Spiel
    soll dann laufen, wenn ich spielen will und dann ruhen, wenn ich
    gerade etwas anderes tun will.

    Es soll sich MEINER Zeitplanung unterordnen und mich nicht mit
    Terminen belästigen oder mich zu Entscheidungen drängen: Ent-
    weder spielen und dort nichts verpassen oder etwas anderes tun
    und dort nichts verpassen. Das ist für mich inakzeptabel. Ich will
    das Spiel speichern und dann ruht es solange bis ich wieder zocken
    will.

    Rätsel in Spielen habe ich bisher immer Offline gelöst oder mich
    zwischendurch mal irgendwo informiert.

    > Es war die beste Lösung so wie sie es herausgebracht haben.
    > Elite in dieser Form ist nicht als Solospiel realisierbar ohne auf
    > essentielle Dinge zu verzichten.

    Da ist dein entscheidender Denkfehler. Man muss auf störende
    Dinge wie andere Spieler, Termine oder Abhängigkeit von Online
    Servern verzichten, damit ein Spiel Spaß machen kann.

    > Das Spiel wäre längst vom Erdboden verschwunden.

    Weshalb sind dann Singleplayer Spiele wie Skyrim oder
    Fallout 4 immer noch in der Steam Top 100 zu finden?

    Richtig: Weil es Leute gibt, die genau das, was Du als
    "Features" bezeichnest, eben als Bug betrachten.

    > Es mag nachvollziehbar sein das manche mit
    > Onlinespielen ihre Probleme haben aber bietet
    > dieser Umstand auch viele Möglichkeiten die ein
    > Offlinetitel nicht hätte.

    It's not a Feature, it's a Bug.

    > Frust ist immer auch eine Frage des Spielstils.

    Das Problem ist folgendermaßen. In einem Spiel will ich auch
    mal etwas ausprobieren, ohne das mir ständig Konsequenzen
    drohen. Das gehört für mich zum Spielen dazu. Das man sich
    einfach mal auf die Sache einlässt und loslegt und dann eben,
    wenn mal was schief gegangen ist, einen älteren Spielstand läd
    und dort weiter macht.

    Wenn das nicht geht, verfalle ich in eine Vermeidungshaltung.
    Aus dem spielerischen vergnügen wird dann eben Ernst.

    Man überlegt und plant viel genauer, man verhält sich sehr viel
    vorsichtiger, das spielerische geht verloren und wenn es doch
    mal schief geht, ist der Ärger groß.

    > Wer ein wenig vorausplan braucht das aber im Grunde nicht.

    Es geht nicht nur um ein bisschen vorausplanen, es geht um den
    Spaß am Spielen.

    > Und was die Abhängigkeit anbelangt bezieht sich das definitiv
    > auf einige der Rätsel. Ich finde es genial wie die Spieler zusam-
    > menlegen um eine Lösung zu erarbeiten. In Onlinetiteln ist das
    > deutlich intensiver.

    Es gibt im Internet zu vielen Spielen eine Community. Das ist auch
    bei Offline Spielen der Fall.

  12. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 09.10.17 - 18:38

    Richtung 80 Mio, wenn du nach Sag-A mit ein paar Touris fliegst.

  13. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 09.10.17 - 18:40

    Meine Güte...solche Beiträge seh ich auf Reddit zum glück schon gar nich mehr, aber gegen das Geschwurbel ist ja sogar noch Ancient Aliens eine von Fakten sprühende Nachrichtensendung.

  14. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 09.10.17 - 18:41

    Dann ist Elite einfach kein Spiel mehr für dich. Elite Dangerous ist schlicht und ergreifend nicht offline Spielbar - das geht allein schon wegen der gigantischen Hintergrundsimulation nicht.

  15. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 09.10.17 - 18:43

    Gamma Ray Burst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber der Weg zur Anaconda ist weit...

    Nicht wirklich. Eine Anaconda ist innerhalb 'ner gemütlichen Spielwoche erreichbar. Der Weg zur Federal Corvette bzw. zum Cutter ist weit. Nach über einem Jahr bin ich immer noch nich in der nähe und hab weit über 500 Spielstunden. Wobei ich auch nicht Grinde...ich spiele das Spiel zum Spaß.

  16. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 09.10.17 - 18:49

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was? Wie bitte kann man darauf kommen? Der von dir beschriebene Kram wird
    > von FDEV selbst durch bestimmte CGs und Events bewußt gesteuert. Das hat
    > mit der Hintergrundsimulation wenig am Hut.

    FDev versucht das zu steuern, ja - das klappt inzwischen auch häufiger als am Anfang, weil FDev die Community langsam versteht und weiß, wie bestimmte Dinge angesetzt werden müssen, damit die Wahrscheinlichkeit auf den "passenden" Ausgang höher ist.

    > Ohne die CGs würde man allgemein sehr sehr wenig davon merken. Schon
    > alleine das der Warenkreislauf (Welcher Kreislauf? :D) nur zwischen
    > Stationen bzw. Systemen stattfindet ist schwach. Die Verfügbarkeit von
    > Materialien z.B. hat keinen Einfluß auf die Verfügbarkeit von Schiffen.

    Warum sollte das auch Einfluss auf die Verfügbarkeit von Schiffen haben? Die Schiffe werden nicht an den jeweiligen Stationen hergestellt. Und wenn eine Station günstig Schiffe hat, kann es passieren, dass die dann auch Ausverkauft sind.

    > Warum gibt es keine Stationen von Firmen die Schiffe, Module und Waffen
    > bauen zu denen Material geliefert wird? Gäbe es die könnte man gezielt die
    > Produktion behindern und die Preise gingen rauf. Aber genau das will FDEV
    > ja wieder nicht vermute ich.

    Warum sollte es? Das wäre wie ein Autohändler, der dir dein Auto baut wenn du ihm die Materialien anlieferst. FDev will das nicht, weil es schlicht keinen logischen Sinn ergibt. Wo sollen die Schiffe denn gebaut werden? Raumstationen haben nur begrenzten Platz.

    > Der Spruch das ED eine Galaxy breit ist aber die Tiefe eine Fütze hat ist
    > unheimlich passend für das Spiel. Wer stumpfes Space Trucking oder ewige
    > gleiches Pew-Pew als (ent-) spannend findet für den Mag das Spiel etwas
    > sein, wer Abwechslung will ist falsch beraten sich das anzutun. Die
    > Spielzeit besteht ja zu 2/3 aus Wartezeit die man von A nach B fliegt oder
    > im Loadingscree, sorry, Hyperspace Sprung verbringt. Besonders in VR kein
    > Vergnügen, wo man dann nicht mal nebenher lesen kann. Aber wenn ich nebeher
    > lesen möchte zeigt das eigentlich nur wei scheiße langweilig der Inhalt
    > ist.

    Dann hat man schlicht das Spiel nicht verstanden oder sich nicht genug damit beschäftigt. Ich hab aber aufgehört zu Missionieren - Elite mag man entweder, oder man mag es nicht. Die, die es nicht mögen haben schlicht Pech gehabt und müssen sich was anderes suchen - die Kriegen ja dann auch kurzweiliges Starcitizen.

  17. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: quineloe 09.10.17 - 19:59

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > FDev versucht das zu steuern, ja - das klappt inzwischen auch häufiger als
    > am Anfang, weil FDev die Community langsam versteht und weiß, wie bestimmte
    > Dinge angesetzt werden müssen, damit die Wahrscheinlichkeit auf den
    > "passenden" Ausgang höher ist.
    >
    Das muss eine ganz neue Entwicklung sein. Als ich in 2.2 gespielt habe waren die CGs immer noch der gleiche copypasta Mist, den sie schon mit 1.2 und 1.3 gebracht haben.

    >
    > Warum sollte das auch Einfluss auf die Verfügbarkeit von Schiffen haben?
    > Die Schiffe werden nicht an den jeweiligen Stationen hergestellt.

    Ja, das ist das lustige an dem Spiel: Es werden keine Schiffe hergestellt, und die Verfügbarkeit ist Zufall. Es ist auch relativ unwichtig, wo welche Schiffe verkauft werden, da man ein Schiff nur einmal kauft und dann "für immer" hat.

    >Und wenn
    > eine Station günstig Schiffe hat, kann es passieren, dass die dann auch
    > Ausverkauft sind.

    Falsch. Wo es welches Schiff gibt ist statisch und unveränderbar. Auch die Preise sind statisch und unveränderbar (was besonders absurd ist, da es ja ein Gebrauchtschiffmarkt ist). Das einzige was geht sind ein paar Preisliche Modifikatoren wie Powerplay oder eben Jameson Memorial.

    Was du beschreibst ist als gäbe es sich verändernde Angebote in Anzahl und Preis, wie bei einem echten Markt - und das gibt das Spiel einfach nicht her.

    Was besonders absurd ist, ist dass sich die Insurance den reduzierten Kaufpreis bei so einem Nachlass merkt, und du dann auch geringere Selbstbeteiligung beim Ersatz hast. So als ob dir die Allianz bei deinen 250¤ Selbstbeteiligung sagen würde, hey du hast die Karre mit 10% Nachlass bekommen, du musst nur 225¤ Selbstbeteiligung zahlen. Völliger Schwachsinn.

    > Warum sollte es? Das wäre wie ein Autohändler, der dir dein Auto baut wenn
    > du ihm die Materialien anlieferst. FDev will das nicht, weil es schlicht
    > keinen logischen Sinn ergibt. Wo sollen die Schiffe denn gebaut werden?
    > Raumstationen haben nur begrenzten Platz.

    Es wäre schonmal deutlich weniger monoton, wenn man nicht nur generische 1-tonnen Artikel durch die Gegend fliegen würde. Wie stellen wir uns eigentlich 1t an "Battle Weapons" vor? Das hat sogar das Indiegame Naval Action geschafft, Handelsgüter ins Spiel einzufügen die unterschiedlich viel pro Einheit wiegen.

    > Ich hab aber aufgehört zu Missionieren - Elite mag man
    > entweder, oder man mag es nicht. Die, die es nicht mögen haben schlicht
    > Pech gehabt und müssen sich was anderes suchen.

    Mit dem Totschlagargument kann man nun wirklich jede Kritik abwürgen. Passt.

  18. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: David64Bit 11.10.17 - 10:14

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muss eine ganz neue Entwicklung sein. Als ich in 2.2 gespielt habe
    > waren die CGs immer noch der gleiche copypasta Mist, den sie schon mit 1.2
    > und 1.3 gebracht haben.

    Das ist tatsächlich anders. Ich hab mit 2.1 angefangen, da hat sich wirklich was verändert. Ja - ab und an gibt's die gleichen Copy-Paste CGs. Aber ganz ehrlich, die Elite Story spielt sich halt nicht nur im Spiel ab. Das ist das, was Elite für mich persönlich so "besonders" macht.

    > Ja, das ist das lustige an dem Spiel: Es werden keine Schiffe hergestellt,
    > und die Verfügbarkeit ist Zufall. Es ist auch relativ unwichtig, wo welche
    > Schiffe verkauft werden, da man ein Schiff nur einmal kauft und dann "für
    > immer" hat.

    Spielmechanik. Klar kann man das anders machen, aber dazu ist immens viel Aufwand nötig, den FDev eben lieber wo anders investiert.

    > Falsch. Wo es welches Schiff gibt ist statisch und unveränderbar. Auch die
    > Preise sind statisch und unveränderbar (was besonders absurd ist, da es ja
    > ein Gebrauchtschiffmarkt ist). Das einzige was geht sind ein paar
    > Preisliche Modifikatoren wie Powerplay oder eben Jameson Memorial.

    Das ist definitiv nicht so. Ich war schon öfters an Stationen, wo es Schiff-X geben hätte sollen, das tat es aber nicht. Beispiel: Das Salomé Event. Ich war (leider) Teil der braven Lemminge und hab nach einem Eagle gesucht, der war an einigen Stationen ausverkauft.

    > Was du beschreibst ist als gäbe es sich verändernde Angebote in Anzahl und
    > Preis, wie bei einem echten Markt - und das gibt das Spiel einfach nicht
    > her.

    Bei Schiffen nicht, nein. Bei Waren allerdings schon - nur muss man Bedenken, dass der Markt nicht durch ein paar Tonnen beeinflusst wird, sondern durch sehr viel mehr. Mal ganz davon abgesehen, dass Elite dem Kapitalismus nicht wirklich folgt, schließlich hat man viele verschiedene Systeme. Manche Sternsysteme sind Sozialistisch, manche Kommunistisch und andere sind Diktatorisch. Da muss man eben irgend einen Mittelweg finden.

    > Was besonders absurd ist, ist dass sich die Insurance den reduzierten
    > Kaufpreis bei so einem Nachlass merkt, und du dann auch geringere
    > Selbstbeteiligung beim Ersatz hast. So als ob dir die Allianz bei deinen
    > 250¤ Selbstbeteiligung sagen würde, hey du hast die Karre mit 10% Nachlass
    > bekommen, du musst nur 225¤ Selbstbeteiligung zahlen. Völliger Schwachsinn.

    Bei der Selbstbeteiligung ist das tatsächlich Schwachsinn - allerdings zahlt man in Elite keine monatliche/jährliche Gebühr die abhängig vom Fahrzeugpreis ist. Je nach Versicherung wird das nämlich mit ein gerechnet.

    > Es wäre schonmal deutlich weniger monoton, wenn man nicht nur generische
    > 1-tonnen Artikel durch die Gegend fliegen würde. Wie stellen wir uns
    > eigentlich 1t an "Battle Weapons" vor? Das hat sogar das Indiegame Naval
    > Action geschafft, Handelsgüter ins Spiel einzufügen die unterschiedlich
    > viel pro Einheit wiegen.

    Weil es immer noch nur ein Spiel ist, und keine Simulation.

  19. Re: Die Community ist selbst Schuld.

    Autor: quineloe 11.10.17 - 11:30

    bist du einer Fehlinformation (A sagt, Eagle kann man da kaufen, und dann ist da keiner) aufgesessen oder kannst du aus persönlicher Erfahrung bezeugen, dass ein Schiff gestern in Starport X verkauft wurde und heute nicht mehr?

    Die Idee, dass ein Schiff ausverkauft sein könnte, wäre glaube ich dann schon viel früher bei den anderen Discounted-Schiffen nach einem CG aufgefallen

    >Bei Schiffen nicht, nein. Bei Waren allerdings schon - nur muss man Bedenken, dass der Markt nicht durch ein paar Tonnen beeinflusst wird, sondern durch sehr viel mehr.

    Der Markt wird dadurch beeinflusst, wie viel du im Frachtraum hast. Wenn du eine kleine Industrial-Station leer anfliegst zahlen die dir angeblich 10200 credits pro tonne Gold. Fliegst du dann mit einem vollen Cutter 720t Gold rein, bieten sie dir nur noch 9500. Wirfst du es weg und lädst das Spiel neu, sind es nach 10 Minuten wieder 10200.

    Tolle "dynamische" Galaxie. Das kann man deutlich besser lösen als mit so einem System, das im Spiel überhaupt nicht erklärt wird. Und genau das ist ein großes Problem, du findest es "toll", dass viel von ED außerhalb des Spiels selber stattfindet, ich finde es unglaublich faul. Ja, es ist leichter, die Story mit einem Blogpost voranzutreiben als die Story so ins Spiel einzubinden, dass man sie tatsächlich erlebt. Und genau das ist der Grund, warum so viel Info und so viel Story nur durch den Blog gepushed wird, es ist einfach verdammt bequem.

    Dass nicht mal im Market angegeben wird, bis zu welcher Menge der Einkaufspreis des Markets stabil ist, das kotzt mich so unendlich an und führt ganz deutlich dazu, dass es sich einfach nicht lohnt, mit kleinen Stationen Handel zu treiben. Nur mit Megasystemen wie Gliese 868 und so braucht man ernsthaft Trading betreiben.

    > Manche Sternsysteme sind Sozialistisch, manche Kommunistisch und andere sind Diktatorisch.

    und wodurch unterscheidet sich der Commodities market einer sozialistischen Raffinerie von dem einer demokratischen Raffinerie?

    Die bezeichnungen der Regierungen sind reinster Fluff. Es gibt Anarchie und nicht-Anarchie in 99,9% aller Systeme. Alle Anarchiesysteme sind gleich, und alle nicht-Anarchiesysteme sind gleich - nur bei der Waffenkategorie gibt es unterschiede, aber damit handelt eh keiner weil 3 von 4 Waffen viel zu schlechte legale Margen bieten und Schmuggeln ja eh kein Geld bringt.

    >Weil es immer noch nur ein Spiel ist, und keine Simulation.

    Naval Action ist auch keine Simulation. Das ist kein Argument für flachen Spielinhalt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.17 11:32 durch quineloe.

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Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

Noise Cancelling Headphones 700 im Test: Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus
Noise Cancelling Headphones 700 im Test
Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Bose schafft mit seinen neuen Noise Cancelling Headphones 700 eine fast so gute Geräuschreduzierung wie Sony und ist in manchen Punkten sogar besser. Die Kopfhörer haben uns beim Testen aber auch mal genervt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bose Frames im Test Sonnenbrille mit Musik
  2. Noise Cancelling Headphones 700 ANC-Kopfhörer von Bose versprechen tollen Klang
  3. Frames Boses Audio-Sonnenbrille kommt für 230 Euro nach Deutschland

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

  1. Spielestreaming: Cyberpunk 2077 erscheint für Stadia
    Spielestreaming
    Cyberpunk 2077 erscheint für Stadia

    Gamescom 2019 Google hat das Rollenspiel Cyberpunk 2077 für Stadia eingekauft - leider ohne zu verraten, ob die Raytracing-Version gestreamt wird. Auch der Landwirtschaft-Simulator 2019 und Borderlands 3 sollen über die neue Plattform erscheinen.

  2. Magentagaming: Auch die Telekom startet einen Cloud-Gaming-Dienst
    Magentagaming
    Auch die Telekom startet einen Cloud-Gaming-Dienst

    Google Stadia, Blade Shadow und jetzt Magentagaming: Die Deutsche Telekom macht beim derzeit viel diskutierten Cloud-Gaming-Geschäft mit. Das Angebot der Telekom umfasst zum Beginn 100 Spiele und soll in Full-HD und später in 4K funktionieren. Die Beta startet noch auf der Gamescom 2019.

  3. Streaming: Disney+ kommt zunächst nicht für Amazon-Geräte
    Streaming
    Disney+ kommt zunächst nicht für Amazon-Geräte

    Disneys Streamingdienst Disney+ wird auf einer Reihe von Geräten als App verfügbar sein - nicht jedoch auf Amazons Tablets und TV-Sticks. Außerdem hat Disney die ersten Länder bekanntgegeben, in denen der Dienst im November 2019 starten wird.


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