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Klar braucht das eine schnelle SSD

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  1. Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: windbeutel 14.05.20 - 18:49

    In der Demo wird ja mehrfach erwähnt, dass einzelne Szenen Milliarden von Polygonen verwenden (3x3 Ordinaten mit 64? Bit).
    Das Limit für zukünftige Blockbuster dürfte die Größe der SSD sein.

  2. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: Poison Nuke 14.05.20 - 20:28

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Demo wird ja mehrfach erwähnt, dass einzelne Szenen Milliarden von
    > Polygonen verwenden (3x3 Ordinaten mit 64? Bit).
    > Das Limit für zukünftige Blockbuster dürfte die Größe der SSD sein.

    Ich frage mich eh schon die ganze Zeit, wie groß diese Demo tatsächlich ist. Denn wenn man jetzt allein mal 500 Milliarden Polygone für die Szene annimmt (es ist von hundreds of Billion die Rede), dann sind das also grob gerechnet 1,5 Billionen Punkte und jeder Punkt wird mit 3 floats gespeichert, die normalerweise 4 Byte belegen (32bit). Also müsste diese Szene allein von den Polygonen so um die 16 Terabyte belegen.

    Wenn man nun noch eine Kompression von 1:4 annimmt (eventuell 1:5 aber mehr kann ich mir kaum vorstellen, wenn bessere Techniken bekannt sind gerne zeigen), dann braucht diese Demo locker 3-4 TeraByte.

  3. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: NMN 15.05.20 - 06:17

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > windbeutel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In der Demo wird ja mehrfach erwähnt, dass einzelne Szenen Milliarden
    > von
    > > Polygonen verwenden (3x3 Ordinaten mit 64? Bit).
    > > Das Limit für zukünftige Blockbuster dürfte die Größe der SSD sein.
    >
    > Ich frage mich eh schon die ganze Zeit, wie groß diese Demo tatsächlich
    > ist. Denn wenn man jetzt allein mal 500 Milliarden Polygone für die Szene
    > annimmt (es ist von hundreds of Billion die Rede), dann sind das also grob
    > gerechnet 1,5 Billionen Punkte und jeder Punkt wird mit 3 floats
    > gespeichert, die normalerweise 4 Byte belegen (32bit). Also müsste diese
    > Szene allein von den Polygonen so um die 16 Terabyte belegen.

    Du kannst das mit sovielen Polygonen erstellen, die Enginge rechnet das auf 20 Millionen runtern. Womit du bei 229 MB bist.

  4. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: violator 15.05.20 - 08:50

    NMN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst das mit sovielen Polygonen erstellen, die Enginge rechnet das auf
    > 20 Millionen runtern. Womit du bei 229 MB bist.

    Ja, aber die Ausgangsdaten muss die Engine trotzdem kennen, sonst hat sie nix zum runterrechnen. ;)

  5. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: yumiko 15.05.20 - 10:11

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich eh schon die ganze Zeit, wie groß diese Demo tatsächlich
    > ist. Denn wenn man jetzt allein mal 500 Milliarden Polygone für die Szene
    > annimmt (es ist von hundreds of Billion die Rede), dann sind das also grob
    > gerechnet 1,5 Billionen Punkte und jeder Punkt wird mit 3 floats
    > gespeichert, die normalerweise 4 Byte belegen (32bit). Also müsste diese
    > Szene allein von den Polygonen so um die 16 Terabyte belegen.
    >
    > Wenn man nun noch eine Kompression von 1:4 annimmt (eventuell 1:5 aber mehr
    > kann ich mir kaum vorstellen, wenn bessere Techniken bekannt sind gerne
    > zeigen), dann braucht diese Demo locker 3-4 TeraByte.
    Text kann man problemlos 1:10 komprimieren, reine Zahlenkolonnen wohl noch besser.

  6. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: wurstdings 15.05.20 - 10:52

    Man muss z.B. einen perfekten Kreis ja nicht mit unendlich vielen Polygonen abspeichern, sondern man sagt einfach, das ist ein Kreis mit Durchmesser X und die Engine erzeugt dann erst in der Graphikkarte die Polygone dafür.

    Schaut mal auf https://de.wikipedia.org/wiki/Geometrische_Modellierung wie sowas funktioniert.

    Dann kann man auch das Dateiformat entsprechen Progressive gestalten, sofern man nur die ersten X Bytes liest bekommt man zwar das volle Model aber in schlechter Auflösung und je mehr man liest umso detailierter wird das Modell. Ähnlich wie man das von PNG und JPG kennt.

  7. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: NMN 15.05.20 - 19:14

    violator schrieb:
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    > NMN schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du kannst das mit sovielen Polygonen erstellen, die Enginge rechnet das
    > auf
    > > 20 Millionen runtern. Womit du bei 229 MB bist.
    >
    > Ja, aber die Ausgangsdaten muss die Engine trotzdem kennen, sonst hat sie
    > nix zum runterrechnen. ;)

    Das runterrechnern wird aber doch nicht auf der PS5 sondern auf den Entwicklersystemen erfolgen.

  8. Re: Klar braucht das eine schnelle SSD

    Autor: wurstdings 18.05.20 - 09:29

    NMN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das runterrechnern wird aber doch nicht auf der PS5 sondern auf den
    > Entwicklersystemen erfolgen.
    Laut den 2 Typen im Video, haben sie einfach ihr X-Millionen-Polygone-Modell auf die SSD geklatscht und die Engine macht das runterrechnen automatisch (auf der PS5).

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