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Das klingt so als...

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  1. Das klingt so als...

    Autor: Bouncy 05.03.15 - 09:12

    ...ob es bald eine Flut von ziemlich schlechten Spielen für VR geben wird, weil kaum ein Studio so dermaßen viel Aufwand und Geld in die Forschung stecken kann wie PJ und Co., wenn man diese und ähnliche Aussagen so verfolgt kann man schnell auf die Idee kommen, als könnte es bei VR anfangs generell nur zwei Arten von Spielen geben, megateure AAA-Produktionen der großen Studios und, nun, Schrott. Dazwischen scheint wenig Platz für Indies und kleine Titel... :/

  2. Re: Das klingt so als...

    Autor: Caliban81 05.03.15 - 09:41

    Für mich hört sich das so an als PJ keine Ahnung hat von Spielen. Die Spieler beschäftigen sich lieber mit der Umgebung? Dann reduzieren wir sie, die haben nämlichst gefälligst zu tun was der Regisseur sich vorstellt. Jetzt nichts gegen Peter Jackson und Weta, aber Computerspiele sind mal nicht ihr Fachgebiet.

  3. Re: Das klingt so als...

    Autor: LH 05.03.15 - 09:48

    Caliban81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich hört sich das so an als PJ keine Ahnung hat von Spielen.

    Dem stimme ich zu. Vieles von dem, was hier beschrieben wird, ich kein exklusives Problem von VR-Spielen.
    Wer sich die Entwickler-Kommentare der Valve Spiele anhöhrt merkt schnell, dass dort praktisch die gleichen Probleme auftraten, diese aber bereits damals gelöst wurde.

    Das Problem hier ist doch einfach: Man hat nur eine Szene, und will dennoch alles gleichzeitig erreichen. Würde man den Spieler zu Anfang kurz die Welt erkunden lassen, wäre dieser "WoW" Effekt verflogen, bevor sie zu Smaug kommen. Dann würde er auch, ohne viele Tricks, durch die bereits beschriebenen Maßnahmen ihre Aufmerksamkeit haben.
    Und wenn nicht, dann ist das eben so. Genau darin liegt ja der Reiz von Ingame-Storytelling im Vergleich zu Cutszenes: Der Spieler kann selbst entscheiden, ob er es beachten will oder nicht.

  4. Re: Das klingt so als...

    Autor: Lari Fari 05.03.15 - 09:49

    Ich freue mich vor allem auf die Anwendung in Simulationen. Autorennen, Flugimulatoren und so weiter... ;)

  5. Re: Das klingt so als...

    Autor: burzum 05.03.15 - 11:15

    Lari Fari schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich freue mich vor allem auf die Anwendung in Simulationen. Autorennen,
    > Flugimulatoren und so weiter... ;)

    DCS mit der Oculus ist verdammt geil aber leider kann man auch mti dem DK2 die Instrumente schlecht lesen und die Gegner auf die Entferunung schlecht sehen.

    Alien Isolation ist bisher mein VR Lieblingstitel!

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  6. Re: Das klingt so als...

    Autor: Bouncy 05.03.15 - 11:30

    Ja das wären die Programme, die keine Geschichte erzählen und rein technisch programmiert werden können - wird sicher auch spannend aber ich hoffe sehr, dass sich VR nicht nur darauf konzentrieren wird, weil das eben das Einfachste ist. Da würde irgendwas das Besondere fehlen...

  7. Re: Das klingt so als...

    Autor: Christian Bohm 05.03.15 - 11:48

    Caliban81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich hört sich das so an als PJ keine Ahnung hat von Spielen. Die
    > Spieler beschäftigen sich lieber mit der Umgebung? Dann reduzieren wir sie,
    > die haben nämlichst gefälligst zu tun was der Regisseur sich vorstellt.
    > Jetzt nichts gegen Peter Jackson und Weta, aber Computerspiele sind mal
    > nicht ihr Fachgebiet.

    Als professioneller VFX TD (mit Filmstudium) und (Hobbie) VR Enthusiast gebe ich dir absolut Recht! Hier liegt naemlich genau das Problem, das du schon implizierst: "Filme" in VR werden nicht funktionieren. Was Leute mit VR-Filmen meinen sind per Definition Spiele.

    Meiner Meinung nach werden sich die Filmstudios daran die Zaehne ausbeissen und irgendwann merken, dass Film eben das komplette Gegenteil von VR ist: Der komplette (gewollte) Verlust von Interaktivitaet. Alles was Film ausmacht (Schnitt, Bildkomposition, lineare Erzaehlstruktur) ist in VR unpraktikabel. VR-Filme sind eine Totgeburt, weil die Menschen natuerlich mit dieser Welt interagieren wollen, wodurch der Filmemacher alle seine klassischen Filmwerkzeuge verliert. Und sobald du diese dem Spieler aufzwingst, verlierst du sein Interesse.

    Das ist wohlgemerkt ueberhaupt nichts Schlechtes, aber ich bin verwundert, wie wenig Leute diesen offensichtlichen Zusammenhang verstehen.

  8. Re: Das klingt so als...

    Autor: MickeyKay 05.03.15 - 11:59

    Danke, Caliban, EXAKT das gleiche wollte ich auch gerade schreiben :)
    Ganz deiner Meinung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.15 12:00 durch MickeyKay.

  9. Re: Das klingt so als...

    Autor: Hotohori 05.03.15 - 15:44

    Caliban81 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich hört sich das so an als PJ keine Ahnung hat von Spielen. Die
    > Spieler beschäftigen sich lieber mit der Umgebung? Dann reduzieren wir sie,
    > die haben nämlichst gefälligst zu tun was der Regisseur sich vorstellt.
    > Jetzt nichts gegen Peter Jackson und Weta, aber Computerspiele sind mal
    > nicht ihr Fachgebiet.

    Und genau DARUM hat mich in dem Artikel eben gestört, dass hier ständig von "Spielern" die Rede ist. Es geht hier nicht um ein Spiel sondern um VR Filme.

  10. Re: Das klingt so als...

    Autor: Hotohori 05.03.15 - 15:51

    Dem kann ich so nicht zustimmen. Ich hab schon einige VR Demos ausprobiert in der man außer sich umschauen absolut nichts machen kann und das funktioniert durchaus. Die Frage ist nur ob sich auf die Art jede Art von Film umsetzen lässt und da hab ich auch so meine Zweifel.

    Das Hauptproblem ist allerdings, dass man sich in VR dann natürlich umgucken will und so im entscheidenden Moment vielleicht nicht in die richtige Richtung sieht und so etwas wichtiges verpasst. Da gibt es aber auch genug Tricks den VR Nutzer auf bestimmte Dinge zu lenken und sei es durch einfach Geräusche aus der entsprechenden Richtung. Ton hört man immer, egal wohin man sieht.

    Bevor man jedenfalls etwas als "geht nicht" abstempelt, sollte man es überhaupt erst mal versuchen.

  11. Re: Das klingt so als...

    Autor: burzum 05.03.15 - 16:54

    Christian Bohm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wohlgemerkt ueberhaupt nichts Schlechtes, aber ich bin verwundert,
    > wie wenig Leute diesen offensichtlichen Zusammenhang verstehen.

    Ich stimme Dir in allen Punkten zu und sehe das genauso. Aber vielleicht findet sich ja doch eine Möglichkeit? Es muß ja kein "klassischer" Film in dem Sinne sein. Versuch macht kluch. :) Ein wenig rumprobieren kann schon nicht schaden.

    Das DK2 habe ich mit dieser VR Doku die es bei Steam gibt ausprobiert und in dieser gefilmten (360°) Herde Büffel zu stehen wärend die vorbeiziehen war schon absolut beeindruckend! Gerade bei Tierdokus könnte ich mir so was gut vorstellen. Stell die Kamera im Zoo mitten ins Gehege oder einem Vogel neben das Nest.

    Es gab da auch mal ein Projekt das man eine Szene von z.B. Massenveranstaltungen gefilmt hat aus mehreren Perspektiven und die Software dann hinterher eine 3D Ansicht errechnete in der man überall um das Geschehen herrum die Kamera plazieren konnte. Gerade bei Sportevents wie Boxen, Ringen und ähnlichem könnte ich es mir super vorstellen das man mit der VR Brille um den Ring kreisen kann und ranzoomen. Theoretisch müßte sich mit ein paar Kinect ja das ganze in 3D Filmen lassen. Siehe z.B. http://ipisoft.com/.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  12. Re: Das klingt so als...

    Autor: Christian Bohm 06.03.15 - 00:36

    Ich habe es probiert (ich verdiene mein Geld mit Film).
    Simple Frage: würdest du das 90 Minuten machen, in dem dir versucht jemand ne Geschichte zu erzählen?
    Und auch wenn ich mich nicht in Wortdefinition verlieren will, das tolle Erlebnis in z.B. einer Tierherde zu stehen ist für mich kein Film (da es nicht ein einziges Definitionselement eines solchen enthält).
    Versteht mich nicht falsch, es wird viele spannende neue Möglichkeiten der Unterhaltung geben. Mit einem Film hat das aber nichts mehr zu tun.
    Da könnte man auch einen Film ein "bewegtes Buch" nennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.03.15 00:37 durch Christian Bohm.

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