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Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: SchluppoMäcQuarkkeulchen 23.03.22 - 08:38

    Mir machen unzählige Spiele einfach keinen Spaß, weil die Community das ist was man heute "toxisch" nennt. Oder ich früher "Ars##löcher" genannt habe.

    Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen? Irgendwo den Ausweis vorzeigen, ein Token bekommen und einen einzigartigen Ausweis/Zugang erhalten mit dem ich auf den entsprechenden Servern spielen kann. Benehme ich mich bei einem Spiel X nicht und werde dort gebannt, kann ich direkt auch bei allen anderen Spielen draußen bleiben. Eine übergreifende Identität, ein übergreifender Ruf. Fertig. Falls gewünscht, kann man ja noch einen Assi-Sandkasten-Server betreiben......für die die das toll finden.

    Ich wäre sehr dafür zwar nicht die Anonymität aufzugeben, aber ganz sicher die "Internetperson" für Themen (Spiele, Foren, Kommentarbereiche usw.) jeweils einzigartig und übergreifend nachvollziehbar zu gestalten. Muss ja niemand für immer gesperrt werden. Aber wer sich nicht benehmen kann, bekommt halt mal ein paar Monate Hausverbot für die aktive Teilnahme. Funktioniert ja auch im echten Leben.

  2. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: UmstrittenerNutzer 23.03.22 - 08:57

    Nennt sich Internetausweis und wird seit Jahren versucht durchzudrücken.

    Wird auch kommen. Sobald Politiker an der Macht sind, die das Internet aus Erfahrung kennen. Denn bisher ist auf das Argument "friedliches Spielen dank Internetausweis" noch keiner gekommen.

  3. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Lufegrt 23.03.22 - 09:03

    Ich hab die Erfahrung gemacht das viele nicht wissen das sie arschlöcher sind und halten das für ein normales Verhalten.

    Sie halten dich eher für die Ausnahme. Daher finde ich den Ansatz die Leute auf ihr Verhalten hinzuweisen schon passend.

    Und damit meine ich Beleidigungen, nazi Vergleiche pure Wut ist für einige Kinder normal

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir machen unzählige Spiele einfach keinen Spaß, weil die Community das ist
    > was man heute "toxisch" nennt. Oder ich früher "Ars##löcher" genannt habe.
    >
    > Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen?
    > Irgendwo den Ausweis vorzeigen, ein Token bekommen und einen einzigartigen
    > Ausweis/Zugang erhalten mit dem ich auf den entsprechenden Servern spielen
    > kann. Benehme ich mich bei einem Spiel X nicht und werde dort gebannt, kann
    > ich direkt auch bei allen anderen Spielen draußen bleiben. Eine
    > übergreifende Identität, ein übergreifender Ruf. Fertig. Falls gewünscht,
    > kann man ja noch einen Assi-Sandkasten-Server betreiben......für die die
    > das toll finden.
    >
    > Ich wäre sehr dafür zwar nicht die Anonymität aufzugeben, aber ganz sicher
    > die "Internetperson" für Themen (Spiele, Foren, Kommentarbereiche usw.)
    > jeweils einzigartig und übergreifend nachvollziehbar zu gestalten. Muss ja
    > niemand für immer gesperrt werden. Aber wer sich nicht benehmen kann,
    > bekommt halt mal ein paar Monate Hausverbot für die aktive Teilnahme.
    > Funktioniert ja auch im echten Leben.

  4. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: artem_stetsenko 23.03.22 - 09:12

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen? Irgendwo den Ausweis vorzeigen, ein Token bekommen und einen einzigartigen Ausweis/Zugang erhalten mit dem ich auf den entsprechenden Servern spielen kann.
    Nun Ideen die in die Richtung zielen gibt es bereits schon im anderen Kontext. So sollte beispielsweise ein Post-Ident Verfahren eingeführt werden um zu verhindern das Teenager P0rn sehen können.

    Ich habe überhaupt kein Vertrauen in den Verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen persönlichen Daten welche zur Identifikation eingesetzt werden können durch irgendwelche Unternehmen. Ebensowenig wie für die Kompetenz unsere Politik welche wiederholt unter Beweis gestellt haben wie ineffizient, unsinnig, übermäßig invasiv oder schlicht einfach schlecht und undurchdacht die Gesetzgebung zum Thema Internet seit eigentlich jeher ist.
    >nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen
    Ich habe schon eine gute Vorstellung wie so etwas vermutlich umgesetzt wird von fachlich inkompetenten Politikern, daher:
    NNNEEEEEIINNNNNN zu dem Mist. Eher würde ich mir meine Intimbehaarung ausreißen lassen als dem Cyberstalking dem ich und alle anderen Internetnutzern sich ausgesetzt sehen, das Wort zu reden.

  5. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: unbuntu 23.03.22 - 09:17

    Ok und wer prüft das? Und wie? Willst du jedes Spiel aufzeichnen und analysieren lassen, um die Zusammenhänge von Gesprächen zu verstehen? Sonst machen sich viele nen Spaß und melden nen Spieler, auch wenn der nichts gemacht hat.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  6. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Muhaha 23.03.22 - 09:23

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen?

    Sinnlos. Schau doch einfach mal, was Leute auf Facebook unter ihrer tatsächlichen Identität an grenzwertigem Dreck schreiben, wie sie da rumhetzen und Leute beleidigen.

    Nein. Es gibt KEINE technisch-bürokratische Lösung für ein rein soziologisches Problem. Es gibt einige gut funktionierende Lösungen, um Menschen auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen (worauf sie dieses Fehlverhalten ändern), um Menschen für positives Verhalten zu belohnen. Irgendwann bleiben nur die Hardcore-Misanthropen übrig, die man wie bisher aus dem Spiel wirft.

  7. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 09:54

    > Nun Ideen die in die Richtung zielen gibt es bereits schon im anderen
    > Kontext. So sollte beispielsweise ein Post-Ident Verfahren eingeführt
    > werden um zu verhindern das Teenager P0rn sehen können.

    Im Prinzip gibt es in D eine tolle und einfache Lösung dafür, den elektronischen Personalausweis. Er hat die Funktion, dem Dienstanbieter zu übermitteln, dass man 18 ist. Mehr geht da nicht über die Leitung, nur die Volljährigkeit. Es könnte so einfach sein.

    > Ich habe überhaupt kein Vertrauen in den Verantwortungsvollen Umgang mit
    > sensiblen persönlichen Daten welche zur Identifikation eingesetzt werden
    > können durch irgendwelche Unternehmen.

    Und auch dafür gibt es eine einfache Funktion im e-Perso. Er kann abhängig vom Zertifikat des Dienstanbieters ein Pseudonym berechnen und bestätigen. Der Anbieter erfährt rein gar nichts über die Person, die sich ausweist, sondern lediglich eine pseudonyme Zahl. Wird der "Kunde" gesperrt, kann er sich nicht wieder neu anmelden, denn das Pseudonym bleibt gleich.

    > Eher würde ich mir meine Intimbehaarung
    > ausreißen lassen

    Du überschätzt die damit verbundenen Schmerzen. :-)

  8. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Venterrazero 23.03.22 - 09:56

    *tldr;
    Ich halte positive Verstärkung für den erfolgsversprechenderen Weg.
    Man wird aber wohl nie alle Spieler zu einem guten Umgang bringen können.
    Als Strafe für solche Spieler denke ich sollte es aber nicht über den Verlust des Gameaccounts für das betreffende Spiel hinaus gehen.
    _________________________________________________________________________
    So und hier ist die Langversion:

    Ich verstehe zwar wie du zu deiner Ansicht gekommen bist, ganz ehrlich.
    Ich habe mit WoT, WoWp und LoL aus exakt dem Grund des Verbalen Durchfalls mancher Mitspieler sein gelassen und daran wird sich in absehbarer Zeit für mich auch nichts ändern.

    Ich bin auch für Sanktionen, dass zum Beispiel jemand der völlig über alle stränge Schlägt und jeden zur Sau macht einfach mal seinen Account verliert.

    Der Hinweis darauf dass das geschehen kann muss aber groß und zu Anfang angegeben werden.
    Und meiner Meinung nach auch explizit. Also im Prinzip eine Meldung "Achtung wir dulden hier keine Ars******er. Wenn sie das missachten riskieren sie eine Accountlöschung."
    Kein "es kann konsequenzen haben" kein "Bitte benehme dich für ein bequemes erlebnis. Missachtung kann folgen haben".

    Ich bin allerdings explizit dagegen, dass jemand der in Spiel A ein Mistkerl ist auch seine Zugänge für Spiel B, C und D verliert. Warum? Weil zunächst einmal der Verlust eines Gameaccounts so schon nervt. Aber mal angenommen man ist in Overwatch ausgerastet und verliert dann durch einen Ausraster den Zugang zu seinem Kompletten Blizzardaccount, das wäre nicht Verhältnismäßig.

    Das wäre Vergleichbar mit dem Verlust des Führerscheins, wenn man zu Fuß betrunken über den Gehweg geht.
    In diesem Fall würde es dazu führen, dass wenn beides zum Führerscheinverlust führen kann beim erwischt werden, dann würde der Betrunkene eher das Auto nehmen, weil die Strafe dieselbe wäre und er im Auto ja schließlich schneller zu hause wäre und es somit unwahrscheinlicher wäre erwischt zu werden.

    Darüber hinaus würde ein Internetausweis auch Zeitgleich einen noch größeren Schritt für den gläsernen Bürger bedeuten und weg von Datenschutz, eben weil ein Nutzeraccount eindeutig einem Bürger zugeordnet werden könnte.

    Politiker versuchen es ohnehin schon die ganze Zeit. Sie hebeln an Verschlüsselungen.
    Wollen Hintertüren, die nur sie (respektive die Polizei in ihrem Auftrag) nutzen können. (Was Technisch genau gar nicht funktioniert, JEDER Zugang kann geknackt werden)

    Wir sollten weg von Totalen Überwachungssystemen hin zu stressfreieren Umgängen.
    Die Positive Verstärkung für guten Umgang sind in meinen Augen soweit die vielversprechendsten.

    Zum Thema alle Zugänge sind knackbar. Hacking ist auch ein immer größer werdendes Thema und somit könnte ein Hacker einen Account übernehmen, sich einloggen und dann anfangen nur noch zu beleidigen bis der Account weggebannt wurde.
    Der Nutzer hätte ohnehin schon einiges damit zu tun seinen Account zurück zu bekommen und nun einen gebannten Account, das wird nochmal schwerer.

    Zu guter Letzt wäre noch zu erwähnen, dass dieses Ankreiden für mieses Verhalten auch die Möglichkeit zum Missbrauch bietet.

    Einer Stachelt an, hat aber 5 Freunde dabei, die bei Reaktion dann den anderen melden und im System wird eine Beleidigung erkannt und zack Account weg.

    War durchaus ein Problem auf Youtube. Hat da für ein paar Channelstrikes bei verschiedenen Youtubern geführt.


    Somit bleibt abschließend zu sagen. Ich denke dass positive Verstärkung besser funktioniert als abschreckende Strafen.
    Allerdings muss man hier auch anmerken, dass es keine einfache Lösung für komplexe Probleme gibt.
    Manchmal mangelt es Nutzern an Selbstreflektion.
    Manchmal denken Nutzer, dass es ein normaler Umgangston sei.
    Manchmal wollen Nutzer sich einfach abreagieren.
    Manchmal sind Nutzer A*löcher einfach nur, weil sie es können.

    -------------------------------------------------------------------------------
    Für einen besseren Umgang, bitte das Argument und nicht den Argumentierenden attackieren, dann kann man auch diskutieren.

    Dies ist eine Meinung.
    Meine Meinung.
    Und für eine Meinung braucht man entgegen anderer Ansichten keine Telegramgruppe ;}

    Oh und wer nen Rächtschraibphäler findet, der darf ihn gern behalten. ;P

  9. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 09:57

    > Ok und wer prüft das? Und wie? Willst du jedes Spiel aufzeichnen und
    > analysieren lassen, um die Zusammenhänge von Gesprächen zu verstehen? Sonst
    > machen sich viele nen Spaß und melden nen Spieler, auch wenn der nichts
    > gemacht hat.

    So als "Idee": Wenn jemand auf den Melden-Button drückt, wird die letzte Minute Audio/Chat mitgeschickt. Der Client zeichnet dies in einem Ringbuffer auf. Dies passiert automatisiert sowohl beim Melder wie auch beim Gemeldeten. Jemand beim Betreiber hört sich das an und zieht Konsequenzen. Wer zu oft auf den Melden-Button drückt, ohne dass was relevantes dabei ist, wird selbst gesperrt.

  10. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: MFGSparka 23.03.22 - 10:27

    Venterrazero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das wäre Vergleichbar mit dem Verlust des Führerscheins, wenn man zu Fuß
    > betrunken über den Gehweg geht.
    > In diesem Fall würde es dazu führen, dass wenn beides zum
    > Führerscheinverlust führen kann beim erwischt werden, dann würde der
    > Betrunkene eher das Auto nehmen, weil die Strafe dieselbe wäre und er im
    > Auto ja schließlich schneller zu hause wäre und es somit unwahrscheinlicher
    > wäre erwischt zu werden.

    Kleine Anmerkung: Man kann den Lappen verlieren wenn man besoffen per Pedes unterwegs ist. Zwar schwer aber es geht.

    Bezgl. konditioniertem Verhalten ist mittlerweile sehr eindeutig, dass langfristige Erfolge nur über positive Verstärkung und ignorieren erzielt werden können. Strafen haben hingegen kaum eine erzieherische Wirkung.

  11. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: HoffiKnoffu 23.03.22 - 10:30

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen?
    >
    > Sinnlos. Schau doch einfach mal, was Leute auf Facebook unter ihrer
    > tatsächlichen Identität an grenzwertigem Dreck schreiben, wie sie da
    > rumhetzen und Leute beleidigen.
    >
    > Nein. Es gibt KEINE technisch-bürokratische Lösung für ein rein
    > soziologisches Problem. Es gibt einige gut funktionierende Lösungen, um
    > Menschen auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen (worauf sie dieses
    > Fehlverhalten ändern), um Menschen für positives Verhalten zu belohnen.
    > Irgendwann bleiben nur die Hardcore-Misanthropen übrig, die man wie bisher
    > aus dem Spiel wirft.


    +1

  12. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: HoffiKnoffu 23.03.22 - 10:33

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nun Ideen die in die Richtung zielen gibt es bereits schon im anderen
    > > Kontext. So sollte beispielsweise ein Post-Ident Verfahren eingeführt
    > > werden um zu verhindern das Teenager P0rn sehen können.
    >
    > Im Prinzip gibt es in D eine tolle und einfache Lösung dafür, den
    > elektronischen Personalausweis. Er hat die Funktion, dem Dienstanbieter zu
    > übermitteln, dass man 18 ist. Mehr geht da nicht über die Leitung, nur die
    > Volljährigkeit. Es könnte so einfach sein.
    >
    > > Ich habe überhaupt kein Vertrauen in den Verantwortungsvollen Umgang mit
    > > sensiblen persönlichen Daten welche zur Identifikation eingesetzt werden
    > > können durch irgendwelche Unternehmen.
    >
    > Und auch dafür gibt es eine einfache Funktion im e-Perso. Er kann abhängig
    > vom Zertifikat des Dienstanbieters ein Pseudonym berechnen und bestätigen.
    > Der Anbieter erfährt rein gar nichts über die Person, die sich ausweist,
    > sondern lediglich eine pseudonyme Zahl. Wird der "Kunde" gesperrt, kann er
    > sich nicht wieder neu anmelden, denn das Pseudonym bleibt gleich.
    >
    > > Eher würde ich mir meine Intimbehaarung
    > > ausreißen lassen
    >
    > Du überschätzt die damit verbundenen Schmerzen. :-)

    Was Du dabei nur vergisst: Was dieser Dienst den z.B. P0rn-Anbieter kostet. Oder meinst du wirklich, dass das kostenlos ist?

  13. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 10:36

    > Das wäre Vergleichbar mit dem Verlust des Führerscheins, wenn man zu Fuß
    > betrunken über den Gehweg geht.

    Das ist durchaus möglich. Wer angetroffen wird in einer Situation, die darauf schließen lässt, dass derjenige nicht nur gelegentlich etwas Alkohol trinkt, sondern ein massiveres Alkoholproblem hat, der kann den Führerschein entzogen bekommen. Das ist dann keine Strafe, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme. Führerschein ist kein Recht sondern ein Privileg, und dieses kann in begründeten Fällen entzogen werden.

    Der Fußgänger kann dann im Rahmen einer MPU zeigen, dass er sein Alkoholproblem wieder im Griff hat.

    > In diesem Fall würde es dazu führen, dass wenn beides zum
    > Führerscheinverlust führen kann beim erwischt werden, dann würde der
    > Betrunkene eher das Auto nehmen, weil die Strafe dieselbe wäre

    Mitnichten. Der Führerscheinentzug ist keine Strafe. Das ist der Schutz der Allgemeinheit. Die Strafe (Geld, Freiheitsstrafe) kommt noch oben drauf. Die bekommt der Fußgänger natürlich nicht.

  14. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: GPUPower 23.03.22 - 10:38

    SchluppoMäcQuarkkeulchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir machen unzählige Spiele einfach keinen Spaß, weil die Community das ist
    > was man heute "toxisch" nennt. Oder ich früher "Ars##löcher" genannt habe.
    >
    > Wie wärs denn mit nem echten Authentifizierungsverfahren für Personen?
    > Irgendwo den Ausweis vorzeigen, ein Token bekommen und einen einzigartigen
    > Ausweis/Zugang erhalten mit dem ich auf den entsprechenden Servern spielen
    > kann. Benehme ich mich bei einem Spiel X nicht und werde dort gebannt, kann
    > ich direkt auch bei allen anderen Spielen draußen bleiben. Eine
    > übergreifende Identität, ein übergreifender Ruf. Fertig. Falls gewünscht,
    > kann man ja noch einen Assi-Sandkasten-Server betreiben......für die die
    > das toll finden.
    >
    > Ich wäre sehr dafür zwar nicht die Anonymität aufzugeben, aber ganz sicher
    > die "Internetperson" für Themen (Spiele, Foren, Kommentarbereiche usw.)
    > jeweils einzigartig und übergreifend nachvollziehbar zu gestalten. Muss ja
    > niemand für immer gesperrt werden. Aber wer sich nicht benehmen kann,
    > bekommt halt mal ein paar Monate Hausverbot für die aktive Teilnahme.
    > Funktioniert ja auch im echten Leben.

    Es gibt einen Internetausweis in Südkorea. Nur Südkoreaner können sich dort mit ihrer "Bürgernummer" bei Internetdiensten registrieren.
    Aber gehatet wird trotzdem genau so wie hier.
    Bezweifele dass es was bringt, wenn ich mir die Situation in Südkorea so anschaue.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.22 10:39 durch GPUPower.

  15. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 10:42

    > Was Du dabei nur vergisst: Was dieser Dienst den z.B. P0rn-Anbieter kostet.
    > Oder meinst du wirklich, dass das kostenlos ist?

    So ein Dienstanbieter zahlt im Jahr einen kleinen vierstelligen Betrag für das Zertifikat. Mehr ist es nicht. Die Software ist kostenlos, die Implementierung eher einfach.

    Im einfachsten Fall übernimmt diese Technik ein Dienstleister für die ganze Porno-Industrie. In der Session verifiziert man einmalig sein Alter, danach kann man all die schönen Seiten besuchen.

  16. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: ACakut 23.03.22 - 11:16

    Das große Problem bei Spielen ist ja, dass die Hälfte direkt auf Melden klickt, wenn ihnen die Spielweise der anderen nicht gefällt. Daher ist es verdammt schwierig, aufgrund der Meldungen Leute zu sperren. Likes sind da wohl zuverlässiger, stellen spielerisch schlechte oder ungewöhnliche Personen aber wieder in die toxische Ecke.

    Bei DotA ändern sie die Gründe für die man melden kann häufig und "schlechtes Spielen/Behinderung des Teams" haben sie schon lange gestrichen (weil angeblich immer ein Support versagt hat und so). Besser wäre es vielleicht, den Button wieder einzufügen und (nahezu) zu ignorieren, da die jetzt mutmaßlich irgendwo anders drücken.

  17. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: JarounSantoKieser 23.03.22 - 11:47

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mitnichten. Der Führerscheinentzug ist keine Strafe. Das ist der Schutz der
    > Allgemeinheit. Die Strafe (Geld, Freiheitsstrafe) kommt noch oben drauf.
    > Die bekommt der Fußgänger natürlich nicht.

    Außer im Bezug auf das BtMG (außerhalb des Fahrzeugs)
    Da ist es definitiv eine Strafe, da es sonst keine mögliche rechtliche Konsequenz für den Konsum gibt.

  18. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: nille02 23.03.22 - 11:55

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Dienstanbieter zahlt im Jahr einen kleinen vierstelligen Betrag für
    > das Zertifikat. Mehr ist es nicht. Die Software ist kostenlos, die
    > Implementierung eher einfach.

    So einfach und so klein scheint es nicht zu sein wenn man sich mal die bedrückende Verbreitung anschaut. Post- und Video- Ident scheint einfacher und günstiger zu sein als sich mit der Bundesdruckerei herumschlagen zu müssen.

  19. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 13:42

    > So einfach und so klein scheint es nicht zu sein wenn man sich mal die
    > bedrückende Verbreitung anschaut. Post- und Video- Ident scheint einfacher
    > und günstiger zu sein als sich mit der Bundesdruckerei herumschlagen zu
    > müssen.

    Ich hatte mal so ein Zertifikat beantragt, war eigentlich ziemlich easy. Klar, man musste sich authentifizieren, aber das war okay.

    Ich denke, es ist eher ein Masse-Problem, klassisch Henne-Ei. Zu wenige haben/kennen den E-Perso. Dadurch bieten zu wenige diese Möglichkeit an, also nutzen zu wenige den E-Perso.

  20. Re: Internetweiter "Gaming-Ausweis" wäre was

    Autor: Oktavian 23.03.22 - 13:55

    > Da ist es definitiv eine Strafe,

    Nein, der Führerscheininhaber erfüllt einfach nicht mehr die Voraussetzungen, ein Fahrzeug führen zu dürfen. Ein Fahrzeug führen zu dürfen ist an Voraussetzungen gebunden, und wenn man die nicht erfüllt, verliert man die Fahrerlaubnis. Auto fahren zu dürfen ist kein Menschenrecht.

    Wenn jemand plötzlich durch Krankheit oder Unfall erblindet, wird ihm der Führerschein entzogen. Hier bestraft man ihn nicht für seine Erblindung, er erfüllt eben nicht mehr die körperliche Eignung. Wesentliche Voraussetzung ist nämlich die Eignung. Wenn Tatsachen vorliegen, die Eignungsmängel vermuten lassen, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Der Ex-Führerscheininhaber muss dann belegen, dass kein Eignungsmangel vorliegt.

    Neben körperlicher Eignung (gut sehen, das Fahrzeug beherrschen z.B.) gibt es noch die geistige Eignung und die charakterliche Eignung. Wer z.B. fortwährend durch aggressives Verhalten auffällt, sich nicht unter Kontrolle hat, auch dem kann der Führerschein entzogen werden, auch wenn er im Verkehr damit noch nicht aufgefallen ist.

    Das ist geregelt in Fev §11 Abs. 2. Und nein, das ist keine Strafe, es dient dem Schutz der Allgemeinheit. Von einem Auto geht eine hohe Gefahr aus. Deshalb lassen wir es nicht einfach mal drauf ankommen, sondern greifen vorher ein, wenn die begründete Vermutung besteht, dass Eignungsmängel vorliegen. Und der, der dann die Fahrerlaubnis haben will, ist in der Pflicht, diese Vermutung zu entkräften.

    > da es sonst keine mögliche rechtliche
    > Konsequenz für den Konsum gibt.

    Richtig, jeder kann mit seinem Körper machen, was er will. Aber wenn er dadurch zum Führen eines Fahrzeugs nicht geeignet ist, dann lässt man ihn auch nicht. Nicht als Strafe, sondern zum Schutz der anderen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.22 14:12 durch Oktavian.

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