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Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

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  1. Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

    Autor: Hotohori 04.04.18 - 21:20

    Naja, ich hab mich inzwischen damit abgefunden, warum ich auch kaum noch AAA Titel spiele. Nichts versaut mir inzwischen mehr den Spielspaß als zu leichte Spiele, damit auch ja der schlechteste Spieler der Welt das Spiel problemlos durch spielen kann. Wenn man mich halt nicht mehr als Kunden haben will, bitte. Ich will in Spielen Spaß haben und mich nicht für dumm verkauft vorkommen.

    Und nein, ich mag es nicht ultra schwer. Bis vor ein paar Jahren war ich der typische "Standard" Schwierigkeitsgrad Spieler, in den letzten Jahre musste ich dann für den gleichen Schwierigkeitsgrad auf "Schwer" und später auf "Sehr schwer" wechseln.

    Echte Herausforderungen in Spielen zu haben ist eben inzwischen immer mehr out und wenn man bloß davon spricht wird man von anderen Spielern schon schief angeguckt.

  2. Re: Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

    Autor: Sh3rlock 04.04.18 - 21:48

    Hast du ne Switch (oder ein Wii U)? Ich empfehle dir demnächst Donkey Kong Tropical Freeze zu kaufen ;)

  3. Re: Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

    Autor: freebyte 04.04.18 - 22:39

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich hab mich inzwischen damit abgefunden, warum ich auch kaum noch
    > AAA Titel spiele. Nichts versaut mir inzwischen mehr den Spielspaß als zu
    > leichte Spiele, damit auch ja der schlechteste Spieler der Welt das Spiel
    > problemlos durch spielen kann.

    Kann man auch umgekehrt sehen: nichts mehr versaut mir den Spaß als Spielmimiken für die ich die Reflexe und Konzentrationsvermögen brauche wie ich sie als 40jähriger noch hatte *fg*

    > Echte Herausforderungen in Spielen zu haben ist eben inzwischen immer mehr
    > out [...]

    Es ist völlig OK, dass Du als "Homo ludens digitalis" deine Herausforderungen in Computerspielen siehst.

    Dir steht aber eine immer grösser werdende Spielerschicht entgegen, welche ihre Herausforderungen bevorzugt im realen Leben meistern und das Computerspiel zur Entspannung nutzen.

    Ich war ja früher auch so ein Typ, der in einem Spiel wie "Hitman" oder "Tomb Raider" mit Begeisterung tausend Tote gestorben bin - aber mittlerweile empfinde ich es als störend wenn ich plötzlich ohne Vorwarnung irgendwelche Actionkeys drücken soll (insbesondere wenn das Savegame 3 Wochen alt ist).

    Um Friedrich Schiller zu zitieren: "Der Mensch spielt nur, wo er in der vollen Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

    > Und nein, ich mag es nicht ultra schwer. Bis vor ein paar Jahren war ich
    > der typische "Standard" Schwierigkeitsgrad Spieler, in den letzten Jahre
    > musste ich dann für den gleichen Schwierigkeitsgrad auf "Schwer" und später
    > auf "Sehr schwer" wechseln.

    Hm... Vielleicht solltest Du deine Energie auf Etwas verwenden, womit Du einen monetären Gewinn machen kannst?

    fb

  4. Re: Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

    Autor: Port80 04.04.18 - 22:46

    Ein ganz wilder Gedanke : Werden die Spiele vielleicht nicht leichter, sondern du nur erfahrener und besser?

  5. Re: Und wieder das inzwischen typische "zu leicht" im Fazit

    Autor: Bouncy 05.04.18 - 12:18

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echte Herausforderungen in Spielen zu haben ist eben inzwischen immer mehr
    > out und wenn man bloß davon spricht wird man von anderen Spielern schon
    > schief angeguckt.
    Dann hast du doch die Antwort, du bist eine Randgruppe, die Mehrheit will es leicht und der Story folgen. Ich denke nicht, dass es da eine pauschale Antwort gibt, was bessere Unterhaltung bietet, ob es nun Geschichte, Freiheit oder Schwierigkeitsgrad ist - das sind klassische Zielkonflikte und man muß eines davon höher privilegieren als die anderen beiden. Alle drei können gleichwertig sein, ein "besser" gibt es nicht.
    Die Antwort kann man nur in Verkaufszahlen suchen. Und Ubi hat sie ganz ohne Zweifel für sich gefunden...

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