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Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

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  1. Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Hakuro 05.04.18 - 10:53

    Der Film zeichnet nicht die düstere, graue Welt des Buches und auch die Schauspieler, die im Buch überhaupt nicht unserem Schönheitsideal entsprechen, sind im Film Hollywood typisch glatt gebügelt.

    Schade, denn das Buch ist tatsächlich ein Meisterwerk der Erzählkunst und der literarischen Kritik und spielt in meinen Augen hier in literarischen Ligen wie der Herr der Ringe. Also ein Buch, wo es einem kribbelt und man weiss, etwas vergleichbar gutes liest man mit Glück jedes Jahrzehnt einmal.

    Wer das Buch nicht kennt und Interessse hat, sollte auf keinen Fall den Film schauen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 10:57 durch Hakuro.

  2. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: guybrushthriftweed 05.04.18 - 13:13

    Ich hab das Buch gelesen und fand es gut. Teilweise auch sehr gut.
    Könnte aber auch an der gehörigen Portion Nostalgie gelegen haben, die sicherlich hier oder da aufkam.

    Aber von einem Meisterwerk der Erzählkunst zu sprechen und es in eine Liga mit Tolkien zu packen ist doch sehr sehr übertrieben.

  3. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: shazbot 05.04.18 - 13:29

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schade, denn das Buch ist tatsächlich ein Meisterwerk der Erzählkunst und
    > der literarischen Kritik und spielt in meinen Augen hier in literarischen
    > Ligen wie der Herr der Ringe.
    lol

    Vorsicht! Dieser Post ↑↑↑ enhält mit hoher Wahrscheinlichkeit meine eigene Meinung.

  4. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: macray 05.04.18 - 14:09

    guybrushthriftweed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab das Buch gelesen und fand es gut. Teilweise auch sehr gut.
    > Könnte aber auch an der gehörigen Portion Nostalgie gelegen haben, die
    > sicherlich hier oder da aufkam.
    >
    > Aber von einem Meisterwerk der Erzählkunst zu sprechen und es in eine Liga
    > mit Tolkien zu packen ist doch sehr sehr übertrieben.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Es scheint als liest der TO nicht so viele Bücher. Alles von Tad Williams/ Stpehen Baxter/ [beliebiger anderer Author] hat mehr Tiefe und Erzählkunst.
    Cline war unterhaltsam und schnell geschrieben, lebt vor allem durch den Retrocharme, den viele mit diversen genannten Dingen im Buch verbinden. Ja, es hat sich gut gelesen, aber ist selbst in english eher als Jugendbuch einzuordnen. (auch wenn die Jugend die ganzen Bezüge eher weniger vertehen würde)

  5. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: qq1 05.04.18 - 14:12

    ich glaube im film wird nicht erwähnt, dass artemis eine hautkrankheit hat.

  6. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Der schwarze Ritter 05.04.18 - 15:21

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Buch ist tatsächlich ein Meisterwerk der Erzählkunst und
    > der literarischen Kritik und spielt in meinen Augen hier in literarischen
    > Ligen wie der Herr der Ringe. Also ein Buch, wo es einem kribbelt und man
    > weiss, etwas vergleichbar gutes liest man mit Glück jedes Jahrzehnt
    > einmal.

    Eh, what? Du scheinst nicht viel zu lesen (jedes Jahrzehnt ein Buch?), sonst würden dir solche Vergleiche eher nicht einfallen. Das Buch ist gut, teilweise richtig gut, aber einem Vergleich mit Tolkien hält es nicht stand. Noch nicht mal an heute populäre Autoren wie Follett oder King reicht das so richtig ran. Das war ein wirklich gutes Buch, aber kein Meisterwerk für alle Zeiten, da muss man einfach mal etwas aufm Boden bleiben.

  7. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Dieselmeister 05.04.18 - 15:38

    OT: Der Commonwealth Zyklus von Hamilton, als äh 10 Stündiges Filmepos wäre zu geil! Oder als Netflix-Serie ;) *träum*

  8. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Muhaha 05.04.18 - 16:26

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OT: Der Commonwealth Zyklus von Hamilton, als äh 10 Stündiges Filmepos wäre
    > zu geil! Oder als Netflix-Serie ;) *träum*

    ehhh ... lieber den Armageddon-Zyklus. Apokalyptischer, wirrer, heftiger und viel mehr Themen, die man in einer Serie ausgiebig erforschen kann. Unsterblichkeit, Seele und und Bewusstsein, Zombie-artige Paniken, wenn die Besessenen Jagd auf frische Körper für den Rest der Seelen machen. Aliens und Alien-Artefakte. Haufenweise Hardtech-SF. Schiffe. Lebende Schiffe. Void Hawks. Kolonien auf Planeten und küsntlichen Habitaten. Politik. Monarchien und Kommunen und die alte Macht der Erde. Viel Sex. Verdammt viel Sex. Und Satanismus!!! Und mit Al Capone!!!!!!!!!!

    Nichts gegen den Commonwealth-Zyklus, aber Joshua Calvert als Frauenheld und Schwerenöter in einem Universum, welches durch die verstorbenen Seelen aller Menschen aus allen Epochen der Geschichte aus den Angeln gehoben wird ... hrhrhr!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 16:38 durch Muhaha.

  9. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Hakuro 05.04.18 - 17:03

    macray schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------. Es scheint als liest der TO nicht so
    > viele Bücher. Alles von Tad Williams/ Stpehen Baxter/ hat mehr Tiefe und

    Im Gegenteil, ich lese sogar ziemlich viel. Im Schnitt 8-10 Bücher pro Monat. Nicht nur Romane.

    Williams und Baxter sind gute Autoren, es gibt viele Weitere, aber viele Geschichten sind halt beliebig austauschbar.

    Für mich ist Ready Player One von seiner Erzählweise und der kritischen inneren Logik deutlich herausrangender als vieles was ich die letzten Jahre gelesen habe.

    Die Meinung muss man nicht teilen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 17:03 durch Hakuro.

  10. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: theFiend 05.04.18 - 17:58

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Für mich ist Ready Player One von seiner Erzählweise und der kritischen
    > inneren Logik deutlich herausrangender als vieles was ich die letzten Jahre
    > gelesen habe.
    >
    > Die Meinung muss man nicht teilen.

    Ready Player One hat gut unterhalten, und spricht natürlich viele Themen an, bei dem einem Menschen aus der 1970er Generation erstmal das Herz aufgeht. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

    Hinsichtlich der "kritischen inneren Logik" und der allgemeinen Gesellschaftskritik, aber auch hinsichtlich des Unterhaltungswertes fand ich z.B. Daemon und Darknet um welten besser. Aber ist nicht mehr ganz so der "leichte" Stoff wie bei Ready Player One, weshalb sich an die Verfilmung wohl keiner rantraut :(

  11. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Darklinki 06.04.18 - 06:34

    Daemon understand Darknet waren Klasse, ready Player one habe ich 3 Mal gelesen obwohl die 80er vor meiner Geburt waren. Für mich sind alle 3 Meisterwerke.

    Aber das ist Geschmackssache. Mit Herr der Ringe konnte ich nichts anfangen.

  12. Tolkien

    Autor: demon driver 06.04.18 - 09:55

    Hakuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] denn das Buch ist tatsächlich ein Meisterwerk der Erzählkunst und
    > der literarischen Kritik und spielt in meinen Augen hier in literarischen
    > Ligen wie der Herr der Ringe [...]

    Ich halte das Buch zumindest für eines der Besseren aus jüngerer Zeit. Mit Armada, bei dem es mir trotz spannender und gut ausgedachter Story dann wegen seiner Vater-Sohn-Duselei schwer fiel, es bis zum Schluss zu lesen, hat Cline allerdings leider gezeigt, dass er das Niveau nicht durchhalten kann.

    Tolkien dagegen ist ein total überschätzter Märchenbuchschreiber. Klar, den Herrn der Ringe hab ich damals in den Achtzigern auch gelesen und gut gefunden, und aus einer Art Pflichtgefühl heraus hab ich mir auch die Filme angesehen, aber irgendwie bin ich dann doch aus dem Alter raus mittlerweile...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.18 09:57 durch demon driver.

  13. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: loak 06.04.18 - 09:58

    Tolkien ist auch nicht meins, aber allein von der Ideenvielfalt schlägt Herr der Ringe Ready Player One um das 100fache. RPO ist alles andere als ein Meisterwerk.

  14. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: theFiend 06.04.18 - 11:05

    Liegt alles wie immer im Auge des Betrachters.
    Ich fand HDR ganz ok, aber weil Fantasy halt nicht so mein Ding ist, würd ich das Buch aus meiner Perspektive nie als Meisterwerk betrachten.

    Daemon hat mich auf einer ganz anderen Ebene angesprochen, und dem würde ich das eher zugestehen.

    Ready Player One hat mir gut gefallen, und ich hab es mehrmals gelesen, aber sprachlich bewegt es sich dann schon auch auf Dan Brown Niveau, und hier und da gibts ein paar logiklücken. Kein Problem, es unterhält gut, das Thema mag ich, aber als Meisterwerk würd ich es auch nicht bezeichnen...

  15. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Lightrocker 06.04.18 - 12:36

    Ich bin eher für die Commonwealth-Saga, da ich kein Fan von Untoten im Science-Fiction-Genre bin, obwohl die Begründung hier noch akzeptabel war und Geschichte wirklich interessant und abwechslungsreich. Doch die Void-Trilogy bringt meiner Meinung nach dann noch viel mehr Abwechselung in die Geschichten rund um das Commonwealth. Auf jeden Fall mag ich es, wie Hamilton Außerirdische konstruiert. Dagegen wirken die meisten Spezies in Star Trek, Star Wars oder auch Mass Effect einfach nur wie leicht Gen-veränderte Menschen.

    Doch ich halte die monströsen Romane für nicht verfilmbar. Eine Serie wäre optimal, doch gegen den notwendige Produktionsaufwand dürfte selbst Game of Thrones lächerlich wirken.

  16. Re: Zeichnet nicht die düstere Welt des Buches

    Autor: Muhaha 06.04.18 - 15:07

    Lightrocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dagegen wirken die meisten Spezies in
    > Star Trek, Star Wars oder auch Mass Effect einfach nur wie leicht
    > Gen-veränderte Menschen.

    Dass in Star Trek die Aliens wie Menschen aussehen, hat schlicht und einfach nur Kostengründe. Menschliche Statisten und ein guter Maskenbildner sind alle mal billiger und waren auch glaubwürdiger als peinliche StopMotion-Aliens, deren Auftritte sich selbst in teuren Filmen nur auf wenige Minuten beschränkten, um die Kosten im Griff zu haben. Erst spät bei ST Voyager hatte man genug leistungsfähige und auch halbwegs bezahlbare Tricktechnik, um Aliens wie die Spezies 8472 zeigen zu können. Und die Filme und Serien danach halten sich aus Kontinuitätsgründen an das humanoide Grundschema.

    Bei Mass Effect gibt es natürlich auch so einige sehr fremdartige Aliens, aber wenn geplant ist, dass die Spielerfigur Sex mit Party-Mitgliedern haben kann, wollte man nicht allzu progressiv sein und hat Shepard halt viele hübsche, humanoide "Alien"-Frauen pimpern lassen.

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