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Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

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  1. Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Sortus 03.11.17 - 15:46

    Jetzt mal ehrlich, wen schockt denn eine solche Entscheidung in einem Videospiel? Vor allem ist uns der Verzicht von Kinderarbeit nur unserem Industriellen/Kulturellen Umfeld zu verdanken. Das war und wird auch in Zukunft nicht immer so sein.

  2. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: TrollNo1 03.11.17 - 15:53

    Du wirst im Spiel wahrscheinlich deutlich schneller und direkter von der Bevölkerung darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht erwünscht ist.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  3. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Sortus 03.11.17 - 15:56

    Warum sollte meine Bevölkerung dagegen sein, wenn sie die Notwendigkeit erkennen sollten. Wenn es so ist, komisches Spiel...

  4. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: TrollNo1 03.11.17 - 15:57

    Vielleicht gibt es ja auch Arbeiten, die nicht so hart sind und die man den Kindern zuweisen kann. 12 Stunden in den Minen arbeiten sehe ich jetzt nicht als so Gesellschaftsfähig an.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  5. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Sortus 03.11.17 - 15:59

    Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden Eltern auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...

  6. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Muhaha 03.11.17 - 16:22

    Sortus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden Eltern
    > auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...

    Nur eine Weile. Nie auf Dauer.

  7. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: ArcherV 03.11.17 - 17:51

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sortus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden Eltern
    > > auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...
    >
    > Nur eine Weile. Nie auf Dauer.

    Alles eine Sache der Erziehung der Bevölkerung.

  8. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Tigtor 03.11.17 - 17:57

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sortus schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden
    > Eltern
    > > > auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...
    > >
    > > Nur eine Weile. Nie auf Dauer.
    >
    > Alles eine Sache der Erziehung der Bevölkerung.

    Wäre ja auch eine Schande den Vorteil der kleinen Hände ungenutzt zu lassen. Wartungsschächte putzen ist jetzt z.b. auch nicht so gefährlich wie in der Mine Erze schürfen.

    So dawn goes down to day.
    Nothing gold can stay.

  9. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: ArcherV 03.11.17 - 17:58

    Tigtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre ja auch eine Schande den Vorteil der kleinen Hände ungenutzt zu
    > lassen. Wartungsschächte putzen ist jetzt z.b. auch nicht so gefährlich wie
    > in der Mine Erze schürfen.


    Endlich jemand der praktisch denkt!

  10. Dekret: Kinderarbeit - keine Kinderarbeit, nur leichte Tätigkeiten, sollen Normal arbeiten

    Autor: SzSch 03.11.17 - 19:50

    In dem eine Screenshot ist eine Erweiterung zu sehen:

    Dekret: Kinderarbeit
    ->keine Kinderarbeit
    ->nur leichte Tätigkeiten
    ->sollen Arbeiten

  11. Re: Dekret: Kinderarbeit - keine Kinderarbeit, nur leichte Tätigkeiten, sollen Normal arbeiten

    Autor: HowlingMadMurdock 04.11.17 - 09:01

    Den Zustand einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern umgeht (Eduardo Galeano)

  12. Re: Dekret: Kinderarbeit - keine Kinderarbeit, nur leichte Tätigkeiten, sollen Normal arbeiten

    Autor: Sharra 04.11.17 - 10:09

    HowlingMadMurdock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Zustand einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Kindern
    > umgeht (Eduardo Galeano)

    Der Spruch ist durchaus korrekt. Aber wenn eine Gesellschaft ausstirbt, nur weil sie ihren Kindern nicht einmal einfache Arbeiten zumuten möchte, dann bringt das auch nichts. Im Endeffekt sterben die Kinder dann auch. Arbeit wäre dann das kleinere Übel.
    Wenn es wirklich ums Überleben geht, steht die Moral hinten an. Moral kann man sich nur dann erlauben, wenn man es sich leisten kann, auf gewisse Dinge zu verzichten, oder sie auf andere Art und Weise bekommen kann.

  13. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Sharra 04.11.17 - 10:12

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sortus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden Eltern
    > > auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...
    >
    > Nur eine Weile. Nie auf Dauer.

    Es gibt auf Dauer nur 3 Möglichkeiten.
    a) es bessert sich, und die Kids müssen nicht mehr mit ran, oder zumindest weniger.
    b) die Kolonie stirbt aus.
    c) alles hält sich die Waage, es geht nicht vorwärts, aber es wird auch nicht schlechter.

    a wäre wünschenswert, b ist wahrscheinlich, und wenn c eintritt, kann ein einzelner Funke die Waage in Richtung b kippen lassen.

  14. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: mhstar 04.11.17 - 12:58

    Sortus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte meine Bevölkerung dagegen sein, wenn sie die Notwendigkeit
    > erkennen sollten. Wenn es so ist, komisches Spiel...


    Genau. Die Bevölkerung verhält sich so, wie sie programmiert wurde, d.h. sie vertritt die Ansicht der Entwickler.

    Wenn's echt so hart herginge, dann packen alle mit an - inklusive dem Bürgermeister. Und das trägt auch zur Moral bei.

  15. Bitte den Artikel lesen und nicht nur die Einleitung

    Autor: Marentis 04.11.17 - 18:38

    Ich finde es schön, wenn man in Spielen gezwungen ist, aus vielen Optionen zu wählen. Am besten haben diese alle individuelle Nachteile und man muss eben sehen, welche man bereit ist zu akzeptieren und welche nicht.

    So wie es im Artikel beschrieben wird, scheint das auch nicht unbedingt total an den Haaren herbeigezogen: gut ausgebildete Menschen können später in ihrem Leben in Wissenschaft, Forschung und technischen Beruf deutlich mehr leisten als Menschen mit sehr wenig oder gar keiner Bildung.
    Dafür kosten diese Menschen die Gesellschaft anfangs natürlich deutlich mehr, da sie eben nicht aktiv arbeiten.

    Und auch die anderen Beschreibungen sehen mir eben gerade nicht so aus, dass man hier irgend eine Moral beim Spieler "erzwingen" möchte.
    Zitat:
    "[...]
    In jedem Fall werden die Siedlungsbewohner die Entscheidung zur Kenntnis nehmen und darauf reagieren. "Natürlich wären sie nicht froh darüber, wenn das Kind stirbt", sagt Fijak. "Aber sie wären auch nicht froh, wenn der Generator weniger Kohlenachschub erhält und deshalb runterfährt."
    [...]"

    Auch die Entwickler betonen das selbst:
    "[...]"Denn in Frostpunk machen wir die Gesetze. Und weil die Not schon zu Beginn groß ist, fühlen wir uns zu besonderen Maßnahmen getrieben. "Wir fällen kein moralisches Urteil über die Spieler", sagt Marta Fijak. [...]"

    Mir scheint, dass ihr den Artikel nur lückenhaft überflogen habt oder vermutlich nur die Überschrift und den Anreißer gelesen habt. Denn eure Kritik kann ich - zumindest anhand der Beschreibung im Artikel - nicht nachvollziehen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.17 18:39 durch Marentis.

  16. Re: Warum sollte ich im Spiel gegen etwas sein was ich im realen Leben akzeptiere?

    Autor: Peter Brülls 06.11.17 - 17:24

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sortus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da haben Sie absolut recht. Aber wenn die Not größer wird, werden Eltern
    > > auch dies akzeptieren. So läuft es nun mal...
    >
    > Nur eine Weile. Nie auf Dauer.

    Spätestens in der nächsten Generation ist das dann normal.

  17. Re: Bitte den Artikel lesen und nicht nur die Einleitung

    Autor: divStar 07.11.17 - 14:12

    Marentis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie es im Artikel beschrieben wird, scheint das auch nicht unbedingt
    > total an den Haaren herbeigezogen: gut ausgebildete Menschen können später
    > in ihrem Leben in Wissenschaft, Forschung und technischen Beruf deutlich
    > mehr leisten als Menschen mit sehr wenig oder gar keiner Bildung.
    > Dafür kosten diese Menschen die Gesellschaft anfangs natürlich deutlich
    > mehr, da sie eben nicht aktiv arbeiten.
    Darüber könnte man in unserer heutigen Gesellschaft streiten.

    Die Vorteile, die gut ausgebildete Menschen mit sich bringen, sind für die Gesellschaft als ganzes marginal weil in den meisten Fällen die daraus potentiell erreichbaren Gewinne privatisiert werden - während die Verluste (also die Zeit, in der künftige Wissenschaftler lernen) sozialisiert werden. Denn kaum hat X irgendetwas erfunden, hat er (oder seine Uni, oder eine Firma oder sonstwer - aber eben nicht die Bevölkerung als ganzes) ein Patent darauf.

    Ich meine... die weniger gut ausgebildeten Menschen sind u.U. (z.B. bei Medizin o.ä.) darauf angewiesen genug Gegenleistung erbringen zu können, um sich diese Medizin leisten zu können. Und das, OBWOHL sie quasi das Studium des Wissenschaftlers erst ermöglicht haben. Ich wäre dafür, dass im Kapitalismus jeder für sich selbst kämpft und sich selbst fördert. Dann gäbe es - zurecht - private "Gläubiger", die dann von den Erfindungen / der Arbeit der Wissenschaftler profitieren (wobei es das wahrscheinlich so auch gibt). Nur: wenn der Staat - also die Bevölkerung - den Menschen mit hohem Intellekt helfen den Weg zum Wissenschaftler zu gehen, müsste(n) diese(r) auch etwas zurückbekommen - wie beim Sponsoring.

  18. Re: Bitte den Artikel lesen und nicht nur die Einleitung

    Autor: pluto21 14.11.17 - 11:15

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marentis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So wie es im Artikel beschrieben wird, scheint das auch nicht unbedingt
    > > total an den Haaren herbeigezogen: gut ausgebildete Menschen können
    > später
    > > in ihrem Leben in Wissenschaft, Forschung und technischen Beruf deutlich
    > > mehr leisten als Menschen mit sehr wenig oder gar keiner Bildung.
    > > Dafür kosten diese Menschen die Gesellschaft anfangs natürlich deutlich
    > > mehr, da sie eben nicht aktiv arbeiten.
    > Darüber könnte man in unserer heutigen Gesellschaft streiten.
    >
    > Die Vorteile, die gut ausgebildete Menschen mit sich bringen, sind für die
    > Gesellschaft als ganzes marginal weil in den meisten Fällen die daraus
    > potentiell erreichbaren Gewinne privatisiert werden - während die Verluste
    > (also die Zeit, in der künftige Wissenschaftler lernen) sozialisiert
    > werden. Denn kaum hat X irgendetwas erfunden, hat er (oder seine Uni, oder
    > eine Firma oder sonstwer - aber eben nicht die Bevölkerung als ganzes) ein
    > Patent darauf.
    >
    > Ich meine... die weniger gut ausgebildeten Menschen sind u.U. (z.B. bei
    > Medizin o.ä.) darauf angewiesen genug Gegenleistung erbringen zu können, um
    > sich diese Medizin leisten zu können. Und das, OBWOHL sie quasi das Studium
    > des Wissenschaftlers erst ermöglicht haben. Ich wäre dafür, dass im
    > Kapitalismus jeder für sich selbst kämpft und sich selbst fördert. Dann
    > gäbe es - zurecht - private "Gläubiger", die dann von den Erfindungen / der
    > Arbeit der Wissenschaftler profitieren (wobei es das wahrscheinlich so auch
    > gibt). Nur: wenn der Staat - also die Bevölkerung - den Menschen mit hohem
    > Intellekt helfen den Weg zum Wissenschaftler zu gehen, müsste(n) diese(r)
    > auch etwas zurückbekommen - wie beim Sponsoring.


    Schon mal etwas von Steuern gehört? Wer erfolgreich ist und viel Geld verdient zahlt auch viele Steuern von denen wir wieder etwas haben. Bei den meisten dürften die Investitionskosten über die Jahre wieder zurückgezahlt werden. Ja es gibt Menschen die aus Deutschland weg ziehen und hier keine Steuern zahlen, aber das ist eben das Restrisiko.

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