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Leider keine Ausnahme.

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  1. Leider keine Ausnahme.

    Autor: Charles Marlow 18.07.11 - 13:13

    Entwicklern geht es da genauso wie dem Rest der IT-Techniker usw. - die Leistung wird systematisch herabgewürdigt, von Anfang an wird oft nicht angemessen bezahlt bzw. mit allen Mitteln die Entlöhnung gedrückt (einige Firmen wollen sogar in NATURALIEN bezahlen), der Wert des Einzelnen wird generell in Abrede gestellt und die Betriebswerte in den Entscheiderpositionen (die Zeit des ignoranten Mittelstands-Chefs/Abteilungsleiters sind schon fast vorbei) sind der festen Überzeugung, dass es ja immer noch genug Studenten und Praktikanten gibt, mit denen man die gleichen Ergebnisse bekommt.

  2. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: blaub4r 18.07.11 - 14:36

    Wenn man mich als IT Techniker nicht bezahlen will dann würde ich Fehler machen. Wer nicht bezahlt kriegt auch keine Leistung das ist überall so. Und ein Chef wird es sich 2 mal überlegen wenn all seine Geschäftsgeheimnisse im Netz sind.

    Vor Gericht kannst du dann ja deine nicht Vorhandene Bezahlung vorschicken und das du ja überarbeitest bist bei 120h die woche ...

  3. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: ape3344 18.07.11 - 14:45

    >Wer nicht bezahlt kriegt auch keine Leistung das ist überall so

    Wer keine Leistung bringt, kriegt keinen Job.
    So einfach ist das, am Ende ziehst immer du den Kürzeren. Jeder Arbeitnehmer ist ersetzbar.

    Und wenn die Dokumente deines Arbeitgebers im Netz landen, bist du ganz schnell dran wegen Wirtschaftsspionage und dann wars das erst mal für dich, viel Spaß beim Hartzn.

  4. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: gisu 18.07.11 - 15:30

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man mich als IT Techniker nicht bezahlen will dann würde ich Fehler
    > machen. Wer nicht bezahlt kriegt auch keine Leistung das ist überall so.

    Tja und du brauchst auch nicht mehr wieder zu kommen, kannst dich neu orientieren und hoffen eines Tages dein restliches Geld zu bekommen - wenn überhaupt.

    > Und ein Chef wird es sich 2 mal überlegen wenn all seine
    > Geschäftsgeheimnisse im Netz sind.

    Mach nur und du siehst kein Land mehr. Den Gerichten ist es völlig Schnuppe ob du von Firma X ungerecht behandelt wurdest, du hast Vertragsbruch begangen und Betriebsgeheimnisse verraten. Wenn du dann keinen guten Sponsor hast bist du einfach platt und in der Branche wirst du auch keinen Job mehr bekommen, als Plaudertasche.

    > Vor Gericht kannst du dann ja deine nicht Vorhandene Bezahlung vorschicken
    > und das du ja überarbeitest bist bei 120h die woche ...

    Wo kein Kläger da kein Richter und ohne Gewerkschaft brauchst du einen verdammt langen Atem.

  5. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 15:55

    Wenn die Studenten schlauer wären, gäbe es einen offenen Server wo man seine Gehälter+Uni+Abschluss melden kann. Eigentlich bezahlt man die Politik dafür aber das Volk ist meist doch schlauer.

    Die P*raten, Die L*nke oder digiges könnten das PROBLEMLOS MIT PHP erledigen.
    Der Zuwachs wäre enorm und manche Profs kriegen (zu Recht) 1-2 Semester 0 neue Studenten weil von diesen Studiengängen massivst abgeraten wird und man die Ausgaben erst mit Einnahmen in gleicher Höhe verrechnen darf weil das Risiko zu hoch ist und man anderen den Job wegnimmt.
    Weil die Opfer gerne verkünden das sie als Taxifahrer mit Dr-Titel arbeiten.

  6. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: SoniX 18.07.11 - 16:11

    ape3344 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wer nicht bezahlt kriegt auch keine Leistung das ist überall so
    >
    > Wer keine Leistung bringt, kriegt keinen Job.

    Das hat er ja nicht gesagt.
    Es geht ja darum schon Leistung zu bringen solange die Bezahlung stimmt.

    > So einfach ist das, am Ende ziehst immer du den Kürzeren. Jeder
    > Arbeitnehmer ist ersetzbar.

    Und auch jede Firma. Was meinst du was ich schon alles erlebt habe.
    Aber ich lasse mich, wie scheinbar viele andere, nicht verarschen.
    Wenn ich merke, dass ich nicht ausreichend für meine Überstunden etc bezahlt werde dann krachts. Und das kann auch gewaltig sein und endete auch schon im Verkauf der ganzen Firma. Man sollte die Macht eines Einzelnen nie unterschätzen!

    > Und wenn die Dokumente deines Arbeitgebers im Netz landen, bist du ganz
    > schnell dran wegen Wirtschaftsspionage und dann wars das erst mal für dich,
    > viel Spaß beim Hartzn.

    Das ist wieder was anderes.

  7. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: ape3344 18.07.11 - 16:15

    >Man sollte die Macht eines Einzelnen nie unterschätzen!

    Man sollte die Fantasie eines Einzelnen nie unterschätzen!

  8. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: SoniX 18.07.11 - 16:29

    Lern mal richtig posten. Deine Antworten stehen nicht da wo sie hinsollen.

    Zu Deinem Text: Ich will nicht ins Detail gehen, aber man kann mir glauben. ;-)

  9. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: _4ubi_ 18.07.11 - 16:36

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Studenten schlauer wären, gäbe es einen offenen Server wo man
    > seine Gehälter+Uni+Abschluss melden kann.

    Was soll das bringen ?


    > Eigentlich bezahlt man die Politik dafür aber das Volk ist meist doch schlauer.

    Hää ? Die Politik soll sich darum kümmern, was ich verdiene ? Äh ne Danke.

    >
    > Die P*raten, Die L*nke oder digiges könnten das PROBLEMLOS MIT PHP
    > erledigen.

    Nur mit php ?

    > Der Zuwachs wäre enorm und manche Profs kriegen (zu Recht) 1-2 Semester 0
    > neue Studenten weil von diesen Studiengängen massivst abgeraten wird und
    > man die Ausgaben erst mit Einnahmen in gleicher Höhe verrechnen darf weil
    > das Risiko zu hoch ist und man anderen den Job wegnimmt.

    Also wird nur noch studiert, damit man viel Kohle verdient. Hört sich ja toll an !

    > Weil die Opfer gerne verkünden das sie als Taxifahrer mit Dr-Titel
    > arbeiten.

  10. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 17:57

    _4ubi_ schrieb:
    > Thread-Anzeige schrieb:
    > > Wenn die Studenten schlauer wären, gäbe es einen offenen Server wo man
    > > seine Gehälter+Uni+Abschluss melden kann.
    > Was soll das bringen ?

    Das man sieht, welche Studiengänge übervölkert sind. Und das sind nicht gerade wenige. Fachschaften haben durchaus große Budgets und mangelns Helfern auch teilweise Probleme, das sinnvoll zu verwenden. Und Alumni(Absolventen)-Vereine gibts auch als Stiftungen an vielen Unis. Wenn das Fachinformatiker als Berufsschulpraktikum oder die Rütli-Schule als Projektarbeit machen, ist auch gut. Lehrer sind vielleicht sogar motivierter.

    > > Eigentlich bezahlt man die Politik dafür aber das Volk ist meist doch
    > schlauer.
    > Hää ? Die Politik soll sich darum kümmern, was ich verdiene ? Äh ne Danke.
    Die Politik soll sich drum kümmern das alle bestmöglich verdienen. Das Volk ist ein Ruderboot und jeder soll (fair!) so gut wie möglich mitrudern. Faulenzer auf dem Oberdeck braucht man nicht. Rentner, Kranke usw. sind natürlich nicht als Faulenzer gemeint und muss man als anständige Gesellschaft einkalkulieren. Napoleon hingegen hat verletzte Soldaten wohl zurückgelassen oder hätte es (leistungslose Kostenfaktoren) gerne getan.


    > > Die P*raten, Die L*nke oder digiges könnten das PROBLEMLOS MIT PHP
    > > erledigen.
    > Nur mit php ?
    Das ist eine Formulierung wie "Nimm eine Strato-Visitenkarte und dann das nächstgrößte was eigene Skripte darf". Meist also wohl php+mysql. Du kannst natürlich auch Ruby oder Prolog oder sonstwas nehmen. Wenn das Budget (0 Euro+Taschengeld) fürs dauerhafte Hosting reicht.


    > Also wird nur noch studiert, damit man viel Kohle verdient. Hört sich ja
    > toll an !
    Ja. Dann will jeder EZB-Chef werden... . (Das war Sarkasmus)
    Wer mal mehrere Umzüge hinter sich hat und mehrere Jahre (in entsprechenden Regionen) Lokalzeitung abonniert hatte oder die kostenlosen "Käseblättchen" liest, weiss, das leichte! Änderungen in der Nachfrage/Angebots-Menge sich bei Wohnungen bzw. Häusern durchaus deutlich bemerkbar machen. Wer diese Woche keine Wohnung findet, bildet einen Rückstau der immer größer wird. Gleiches wenn man eine Wohnung nicht vermietet kriegt. Dann kommen nächste Woche neue Wohnungen auf den Markt und der Bestand steigt und die Mietpreise sinken. Wenn also bei einem 2jährigen Bachelor-Studium 10%-20% mehr studieren, macht sich das "zügig" bei den Absolventen und den Einstiegspreisen bemerkbar. Auch weil das jedem erzählt wird und jeder der fähig genug ist, schnell fertig wird um noch ein gutes Einstiegs-Jahr abzukriegen. Manche Gewerkschaften messen Einstiegspreise. Aber nur für Haustarife die meist deutlich mehr zahlen als "kleine Klitschen" wo doch leider ein Großteil landet und dann solche Arbeitsbedinungen hat wie hier beschrieben.

    Gleich gute Bananen sind am Markt dort am schnellsten ausverkauft, wo sie am billigsten sind. Wer mal Bücher bei Marketplace reingetan hat, weiss das gut. D.h. wer heute noch "zu viel" verdient, würde von einer Horde Konkurrenten im Preis gedrückt. Wenn man das richtig anstellt, herrscht mehr Lohngerechtigkeit. Unbeliebte gefährliche Jobs kriegen etwas mehr und beliebtere Jobs etwas weniger.

    Und es wäre nicht wirklich schlimm, wenn die Leute sehen, welche Studiengänge überfüllt sind und den ausgelernten Studenten die als Taxifahrer oder an der Hotel-Rezeption arbeiten eine Chance geben statt den Konkurrenzdruck noch wie Lemminge zu verstärken.

    > > Weil die Opfer gerne verkünden das sie als Taxifahrer mit Dr-Titel
    > > arbeiten.
    Massive "Über"qualifizierung oder Fehl-qualifizierung "Suchen Diplom-Informatiker oder Master für Webhosting-Administration im 24x7-Hosting-Keller" ist normal. Wer mal Stellenanzeigen liest, kriegt das schnell mit. Meist oft leider zu spät wenn man die "falschen" (lies "bequemeren") Schwerpunkte gelegt hat. Controlling und Finanz-Buchhaltung ist halt (von Firmen) gefragter als "Marketing" und "Personalwirtschaft" wo man im Studium vermeintlich weniger rechnen muss.

  11. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: makeworld 18.07.11 - 19:10

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...]
    > Und das kann auch gewaltig sein und endete auch
    > schon im Verkauf der ganzen Firma. Man sollte die Macht eines Einzelnen nie
    > unterschätzen!

    hihi...biste 2001 bei den ersten 40tsd Insolvenzen der Dotblase dabei gewesen ? ;)

    (sorry, couldn't resist)
    *duck & wech*

    --
    bitte nicht nur beim Editor den rechten Rand einstellen

  12. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: White Rabbit 18.07.11 - 19:46

    Das Hauptproblem ist das das Projektmanagement von Softwareentwicklung in 99,9% der Fälle absolut keinen Plan hat.

    Bei Softwareentwicklung kann man nicht einfach Endtermine festlegen, man wird diese unter "normalen" Umständen so gut wie nie einhalten können. Dafür ist das Softwareentwicklung viel zu komplex und unvorhersehbar.

    It's done when its done. Und wenn es halt mal länger dauert, dann dauert es verdammt nochmal länger. Aber sowas geht in die Köpfe vom Management nicht rein.

    Die wollen ihren Abschluss haben. Aber sich später dann beschweren wenn Bugfixing angesagt ist.

  13. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Thread-Anzeige 18.07.11 - 20:19

    Die Frage ist halt, wieso die nicht trotzdem jedes Projekt besser werden.
    Man sollte ja ständig dazulernen wie es Formel 1 jedes Jahr gut vormacht.

  14. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: irata 18.07.11 - 21:21

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist halt, wieso die nicht trotzdem jedes Projekt besser werden.

    Weil die guten Leute regelmäßig rausfliegen (oder selber gehen), und somit das "Niveau" gehalten wird, oder schlechter wird.

    > Man sollte ja ständig dazulernen wie es Formel 1 jedes Jahr gut vormacht.

    Autovergleiche sind nicht so toll - aber vermutlich werden in der Formel 1 nicht ständig die guten Mechaniker rausgeekelt?

  15. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: irata 18.07.11 - 21:24

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die P*raten, Die L*nke oder digiges könnten das PROBLEMLOS MIT PHP
    > > erledigen.
    >
    > Nur mit php ?

    Vermutlich wollte er sich in Alliteration bzw. Tautogrammen üben.
    Dann müsste es aber heißen: PROBLEMLOS PER PHP ;-)

  16. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 00:01

    irata schrieb:
    > Thread-Anzeige schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > > Die Frage ist halt, wieso die nicht trotzdem jedes Projekt besser
    > werden.
    > Weil die guten Leute regelmäßig rausfliegen (oder selber gehen), und somit
    > das "Niveau" gehalten wird, oder schlechter wird.

    Wohin denn gehen ? ABAP ? NATURAL ? (diese Sprachen machen vermutlich mit die meisten Umsätze in Deutschland). PL/SQL ?
    Windows-7-64Bit-Treiber für USB-Sticks schreiben ?

    Bully (Michael Herbig) meinte, gute Modeller würden von Projekt zu Projekt wandern und wären richtig gefragt. Ich glaube, für seinen Sissy-Film. Kinofilme, Werbe-Filme usw.. Aber da ist die Luft sicher auch dünn.

    Und auch genug vom Fußvolk sollte gute von schlechten Projekten unterschieden bekommen, so das vieles gar nicht passieren dürfte.


    > > Man sollte ja ständig dazulernen wie es Formel 1 jedes Jahr gut
    > vormacht.
    > Autovergleiche sind nicht so toll - aber vermutlich werden in der Formel 1
    > nicht ständig die guten Mechaniker rausgeekelt?
    Personalwechsel gibts auch und Geheimnis"mitnahme" u.ä.
    Aber innerhalb einer Saison werden die Autos überwiegend stetig schneller.
    Und viele sind auch "nur" Fußvolk vermute ich mal. Bei Ferrari machen Azubis auch Teile und ich glaube es waren Freiwillige. In der Freizeit. Weil es Ehre ist.

    Bei Spielen ist Erfolg viel unklarer. Trotzdem sollte es viel geben das wie bei einer Filmproduktion (Arte-Doku: "Wir wussten nicht mal was ein Drehplan ist") geregelt werden kann und eher an Handwerker und Baustellen erinnert und bei diesen Teilen zumindest nicht ganz out of time läuft.

  17. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Threat-Anzeiger 19.07.11 - 01:29

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thread-Anzeige schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn die Studenten schlauer wären, gäbe es einen offenen Server wo man
    > > seine Gehälter+Uni+Abschluss melden kann.
    >
    > Was soll das bringen ?
    >
    > > Eigentlich bezahlt man die Politik dafür aber das Volk ist meist doch
    > schlauer.
    >
    > Hää ? Die Politik soll sich darum kümmern, was ich verdiene ? Äh ne Danke.
    >
    > >
    > > Die P*raten, Die L*nke oder digiges könnten das PROBLEMLOS MIT PHP
    > > erledigen.
    >
    > Nur mit php ?
    >
    > > Der Zuwachs wäre enorm und manche Profs kriegen (zu Recht) 1-2 Semester
    > 0
    > > neue Studenten weil von diesen Studiengängen massivst abgeraten wird und
    > > man die Ausgaben erst mit Einnahmen in gleicher Höhe verrechnen darf
    > weil
    > > das Risiko zu hoch ist und man anderen den Job wegnimmt.
    >
    > Also wird nur noch studiert, damit man viel Kohle verdient. Hört sich ja
    > toll an !
    >
    > > Weil die Opfer gerne verkünden das sie als Taxifahrer mit Dr-Titel
    > > arbeiten.

    ach lass siga doch quatschen - wenns nach dem ginge, würde die politik alles regeln, angefangen davon wieviele atemzüge ein mensch pro minute machen darf.

  18. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Thread-Anzeige 19.07.11 - 12:10

    digiges sind keine bezahlten Politiker.
    P*raten und Die Linke auch nicht überwiegend.
    Gewerkschaften oder Berufsschulen auch nicht.

    Die Regierung hat immer viel zu viel zu tun um sich um solche Peanuts zu kümmern. Leute denen die Menschen am Herzen liegen und die keine Taxifahrer mit Dr-Titel wollen und faire Arbeits-Entlohnung, die könnten sowas schnell und problemlos aufsetzen.

  19. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: SoniX 19.07.11 - 12:44

    Thread-Anzeige schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute denen die Menschen am Herzen liegen und die keine Taxifahrer
    > mit Dr-Titel wollen und faire Arbeits-Entlohnung, die könnten sowas schnell
    > und problemlos aufsetzen.

    Na dann mach! :-D

    PS: Wenn man einen Dr. Titel macht und dann meint man müsse nun einen Beruf bekommen und mehr bezahlt bekommen hat man einen an der Klatsche.

  20. Re: Leider keine Ausnahme.

    Autor: Tobias Claren 19.07.11 - 14:39

    _4ubi_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also wird nur noch studiert, damit man viel Kohle verdient. Hört sich ja
    > toll an !

    Besser als die Asseln die sich wegen des schnellen Geldes für den Supermarkt oder den Straßenbahnfahrer (oder den Büroangestellten, "Systemgastronomen", Bürobeamten, alles wo man wegen der Minderwertigkeit als Aufwertung ein "Fach" eingefügt hat, usw.) entscheiden. Nur als kleine Info, 96% der Südkoreaner machen das Abitur! In Deutschland sind es 25%. Das ist diese "Das hast du doch nicht nötig"-Einstellung des German White Trash, und der Ausbildungs-Glorifizierung der Deutschen Politik (trotz der geringen Chancen in minderwertigen Ausbildungsberufen wie im Einzelhandel usw.).
    Gerade letzteres ist nicht einfach so ein Beispiel.
    Die Kölner Verkehrsbetriebe bieten Studenten (seltsamerweise NUR Studenten im Studium) Ferienjobs als Straßenbahnfahrer an.
    Und Einige entscheiden sich dann für den Studiumsabbruch.
    Da freue ich mich schon auf die schnelle Automatisierung, und die sitzen Arbeitslos auf der Straße.
    Die Technik gibt es schon heute. In Frankreich und anderen Ländern wird sie eingesetzt.
    Auch für Straßenbahnen, nicht nur für U-Bahnen gibt es sie.
    Wenn schon die Taxifahrer, LKW-Fahrer usw. Ende des Jahrzehntes um ihre Arbeit fürchten müssen (Google und GM kündigen unabhängig voneinander für das ENde des Jahrzehntes Serienreife Roboterautos an), dann erst Recht die Eisenbahnlenker (Strasse, Regional und zwischen den Städten).

    Wenn die sich dann erdreisten auf die Straße zu gehen, gehe ich auf die Straße um sie zu verhöhnen. Das gilt aber auch für die älteren Straßenbahnfahrer. Wenn eine Arbeit durch Automatisierung überflüssig wird, ist es Parasitär zu verlangen dass man weiterhin in dem Bereich beschäftigt wird.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.11 14:57 durch Tobias Claren.

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