1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Gameloft Auckland: Programmierer…

Tja: begehrte Jobs halt ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Tja: begehrte Jobs halt ...

    Autor: scrumm3r 18.07.11 - 14:32

    Solange sich endlose Ströme an computer-spiele-"begeisterten" jungen Männern finden lassen, können sich die Studios erlauben, was sie wollen. Auf Deutsch: so lange für die "Insassen" der Gamer-Subkultur die Mitarbeit in solchen Schinder-Firmen wie ein Ritterschlag empfunden wird, wird sich an dieser Schweinerei auch nichts ändern. Stehen ja noch genug von der Sorte vor der Türe.

    Ich bin mir sicher, dass keiner der Betroffenen dazu gezwungen wird. Wenn sie gehen wollen, steht die Drehtür sperrangelweit offen. Für jeden der geht, kloppen sich gleich 200 neue um den leeren Platz ...

  2. Re: Tja: begehrte Jobs halt ...

    Autor: gisu 18.07.11 - 15:21

    Das kannst du aber nicht nur in der Spielbranche beobachten, sondern fast überall. Immer Ja sagen, nie mehr Geld verlangen und niemals Kritik am Chef üben ansonsten steht man eben vor der Türe.

    Das Prinzip der Tagelöhner wird irgendwann wieder kommen

  3. Re: Tja: begehrte Jobs halt ...

    Autor: Trockenobst 18.07.11 - 15:25

    scrumm3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir sicher, dass keiner der Betroffenen dazu gezwungen wird. Wenn
    > sie gehen wollen, steht die Drehtür sperrangelweit offen. Für jeden der
    > geht, kloppen sich gleich 200 neue um den leeren Platz ...

    Deswegen frage ich mich: Spieleindustrie hin und her - gerade als Programmierer
    und Projektleiter sollte es auch in Auckland entsprechende andere Arbeitgeber
    geben: Banken, Versicherungen etc.

    Die tun in den Berichten immer so, als wenn niemand anderes solche Skills
    verlangt. Ich kenne einen, der hat seine "Jugend" in England bei den bekannten
    Hackern in Nachtschichten verprasst - heute arbeiten er als Senior Entwickler bei
    der Industrie und geht nach 42h Wochenstunden nach Hause.
    Spiele werden höchstens parallel als Spass für die mobilen Geräte entwickelt.

    Deswegen verstehe ich das Jammern nicht. Ich bin mir sicher: wenn der die ganzen Überstunden aufgeschrieben hat, kriegt er sie über Gesetze bezahlt. Klar, der brennt die Brücken zu der Bude ab. Aber das hat er mit seinem Interview auch schon getan.

    Es gab mal einen Fall in Deutschland, der hat 4 Jahre in seiner Freizeit ein besseres Tool für Meßtechnik geschrieben - und die Firma hat behauptet, das er das als Angestellter getan hat. Und als sie das "feierlich" in zweiten Instanz bestätigt bekommen hat, hat er der Firma 4 Jahre lang Abendarbeitszeit, Feiertagszuschläge, Nacharbeit und sonstige Kosten auf den Tisch gelegt. Die waren total geschockt :)

    Die Summe soll gereicht haben um sein Haus fertig ab zu bezahlen und eine Weltreise zu machen.

  4. Re: Tja: begehrte Jobs halt ...

    Autor: gorsch 18.07.11 - 17:52

    >Ich bin mir sicher, dass keiner der Betroffenen dazu gezwungen wird. Wenn sie gehen wollen, steht die Drehtür sperrangelweit offen. Für jeden der geht, kloppen sich gleich 200 neue um den leeren Platz ...
    >Deswegen verstehe ich das Jammern nicht. Ich bin mir sicher: wenn der die ganzen Überstunden aufgeschrieben hat, kriegt er sie über Gesetze bezahlt.
    Für diesen Fall kann ich jetzt nicht sprechen, aber bei Team Bondi war das so, dass alle "Überstunden" über Bonizahlungen geregelt wurden, die im Falle eines frühzeitigen Endes des Arbeitsverhältnisses einbehalten werden konnten. Insofern ist man quasi gefangen, zwischen der Weiterarbeit und dem möglichen Verlust der Boni.
    Ich weiß nicht, wie das so in Neuseeland läuft, aber man kann nicht überall Arbeitsrecht wie in Deutschland erwarten.
    Ein gutes hat dieser ganze Unsinn hingegen: Frustrierte Entwickler landen oft mal in der Independent-Szene, wo Innovation nicht unter Management leidet.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz), Freiburg, München, Home-Office
  2. PUK Group GmbH & Co. KG, Berlin
  3. Simovative GmbH, München
  4. Autohaus Heisel GmbH, Merzig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs

Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  2. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  3. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

  1. 7.000 Arbeitsplätze: Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
    7.000 Arbeitsplätze
    Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen

    Elon Musk kündigte bei der Verleihung des Goldenen Lenkrads an, dass Tesla seine erste europäische Gigafactory in Brandenburg südöstlich von Berlin bauen wird. In der Hauptstadt selbst soll ein Design- und Entwicklungszentrum entstehen.

  2. US-Sanktionen: Doppeltes Gehalt für Huawei-Beschäftige im Oktober
    US-Sanktionen
    Doppeltes Gehalt für Huawei-Beschäftige im Oktober

    Huawei belohnt die Beschäftigten für ihre Energie und den Widerstand, die sie gegen den US-Boykott entwickeln. Die Teams, die den Schaden minimieren, können sich zusätzlich über 285 Millionen US-Dollar freuen.

  3. Telefónica Deutschland: Drittes 5G-Netz in Berlin gestartet
    Telefónica Deutschland
    Drittes 5G-Netz in Berlin gestartet

    Jetzt hat auch die Telefónica Deutschland ein 5G-Netz in Berlin eingeschaltet. Doch es ist nur ein kleines Campusnetz.


  1. 23:10

  2. 19:07

  3. 18:01

  4. 17:00

  5. 16:15

  6. 15:54

  7. 15:21

  8. 14:00