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Wenig verwunderlich ...

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  1. Wenig verwunderlich ...

    Autor: Muhaha 27.02.17 - 14:28

    ... dass eine offene Plattform mit nur sehr geringen Einstiegshürden für Entwickler am beliebtesten ist :)

    Gut, die Marktreichweite von Steam und der geringe Prozentsatz von nur 30%, den man Valve vom Umsatz entrichten muss, tragen bestimmt auch ihren Teil bei.

  2. Re: Wenig verwunderlich ...

    Autor: jsm 27.02.17 - 15:13

    Weil Steam nur eine von vielen Plattformen ist und der Ertrag bei der Frage gar keine Rolle spielt halte ich das für ehr unwichtig.
    Gibts eigentlich eine Quelle zu den 30% Provision bei Steam? Bezahlt die jeder ohne Ausnahme? Ich halte das übrigens für übehaupt nicht "gering".

  3. Re: Wenig verwunderlich ...

    Autor: Muhaha 27.02.17 - 15:20

    jsm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gibts eigentlich eine Quelle zu den 30% Provision bei Steam?

    Das wird seit jahren immer wieder von Entwicklern angeführt. Valve äussert sich dazu nicht, die Entwickler selbst dürfen es so direkt auch nicht sagen. Es gibt daher nur grobe Hausnummern von 30%.

    > Bezahlt die jeder ohne Ausnahme?

    Es gibt wohl Abstufungen, aber so pi mal Daumen scheinen es 30% zu sein.

    > Ich halte das übrigens für übehaupt nicht "gering".

    Wenn Du Dir mal anschaust, wieviel vom Umsatz beim Vertrieb über Retail übrigbleibt, wieviel Entwickler maximal als Boni vom Publisher bekommen, was Entwickler vom Publisher bekommen, wenn dieser den Vertrieb übernimmt ... glaube mir, die 30% Anteil an Valve werden mit Freuden gezahlt, weil im Gegensatz zu allen anderen Vertriebs- und Kooperationsformen der Großteil des Umsatzes tatsächlich beim Entwickler bleibt und nicht bei einem Vertriebsvertragspartner.

    Es hat schon seinen Grund, warum sich in den letzten Jahren derart viele ehem. Entwickler aus Major-Studios selbstständig gemacht haben.

  4. Re: Wenig verwunderlich ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.02.17 - 09:54

    jsm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibts eigentlich eine Quelle zu den 30% Provision bei
    > Steam?

    Wenn man als Entwickler über Steam publiziert, stolpert man zwangsweise über abzuführende Provisionen in diesem Bereich, wobei das davon abhängt, welche Leistungen dieser Marketing-Plattform man konkret in Anspruch nimmt.
    Größere Entwickler werden können vermutlich andere Provisionen aushandeln als ein kleiner Indie-Entwickler, der alle paar Jubeljahre einen Titel herausbringt, werden die Ergebnisse solcher Verhandlungen aber sicherlich nicht an die große Glocke hängen.

    > Ich halte das übrigens für übehaupt nicht "gering".

    Es entspricht mehr oder weniger den Provisionen, die "traditionelle" Publisher verlangen (und bekommen), nur dass es dort gestaffelter ist. Bei Steam ist es ein fester Prozentsatz, mit dem sich vergleichsweise einfach kalkulieren lässt. Mischkalkulationen, welche Editionen auf welchen Vertriebswegen über welche Zeiträume wie viel einbringen sind etwas, was sich nicht jeder Entwickler leisten kann oder sich geben will, selbst wenn er es könnte.

    Würde man als unabhängiger Entwickler ein ordentliches Marketing mit der entsprechenden Reichweite selbst aufziehen wollen - einmal unterstellt, dass man das überhaupt könnte - käme das deutlich teurer. In den 90ern des letzten Jahrhunderts (Irgendwie liest sich das genial ... ;-)), als die Übergänge zwischen von Entwicklern und Publishern noch fließender waren, war es nicht unüblich, dass zwei von drei Publikationen reine Nullsummenspiele waren, um die Vermarktung aller drei zu finanzieren. Der Aufbau von eigenen Vertriebsstrukturen und Werbekampagnen sind ein teurer Spaß und kosten zudem Zeit. Zeit, die Entwickler für ihr Kerngeschäft benötigen.

  5. Re: Wenig verwunderlich ...

    Autor: leed 28.02.17 - 10:12

    Nicht zu vergessen ist, dass Steam den Kunden auch einen einmaligen Mehrwert bietet. Egal was für einen neuen PC man kauft, auch wenn man das OS wechselt. Was man auf Steam gekauft hat, funktioniert auf der neuen Maschine.

    Bei Konsolen stirbt jedes spiel bei der Ablösung durch die nächste Generation der Hardware.

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