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Diplom-Photoshop-Sklave

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  1. Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: Europe 18.02.10 - 11:55

    Was hier viele nicht mitbekommen:
    Ständige Eskalation in den Anforderungen an Bewerber.

    Man braucht also ein Diplom um Photoshop-Sklave zu werden.
    Oder einen Dr. in Germanistik, um Sachbearbeiter für irgendwas zu werden.

    Leider wehrt sich keiner dagegen.
    Jedes Studienjahr ist für 99% der Leute aber endlos verloren. Weil man das Geld nie wieder hereinholt. Oder vermeidbar die Uni belastet und anderen Studenten die Bücher, Parkplätze, Praktikumsplätze usw. wegnimmt, obwohl man selber dann abbricht.

    Leider deckt sowas niemand auf :-(
    Das einzige, was in die Richtung geht, ist der jährliche Bericht des Anti-Green-Card-Professors, der früher immer wieder in der ct erwähnt wurde.
    Der US-professor wollte mal wissen, wieviel seine Absolventen so verdienen. Jede anständige Uni sollte das eigentlich statistisch veröffentlichen: "Germanistik in Pusemuckel: 40% Arbeitslos, 30% 400 Euro-Jobs, 20% 400-900 Euro pro Monat, 9% 900-1400 Euro pro Monat, 1% >1400 Euro pro Monat. 1234 Absolventen der letzten 5 Jahre".
    Also der US-Prof fand dann raus, das das mit der Greencard nur eine Lüge wäre, um Löhne zu drücken.

    Ich würde ja eher Boni drücken. Aber na gut... .

  2. Re: Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: fufu 18.02.10 - 13:42

    Mein Auto ist auch grün

  3. Re: Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: B.Sc. Photoshop wenn schon 18.02.10 - 13:57

    Europe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hier viele nicht mitbekommen:
    > Ständige Eskalation in den Anforderungen an Bewerber.
    Sagen wir lieber die formalen Anforderungen.
    Der faule 3,4er Abiturient mit Leistungskurs Englisch und Sport (für beides muss man fast nichts mehr lernen), der dann ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing irgendwie schafft ist für die Praxis bestimmt nicht besser qualifiziert als sein Vater, der 10 Jahre auf der Schule war und dann 3 Jahre eine kaufmännische Ausbildung gemacht hat.
    Mit Realschule und Lehre hätte dieser Sohn aber nie mehr einen gleich guten Job wie sein Vater bekommen und deswegen LOHNT ES SICH EBEN DOCH. Eskalation, wie du schon gesagt hast...
    > Man braucht also ein Diplom um Photoshop-Sklave zu werden.
    > Oder einen Dr. in Germanistik, um Sachbearbeiter für irgendwas zu werden.
    Diese langweiligen Sachbearbeiterstellen heißen doch jetzt Case Manager, Referent, Billing Administrator, Analyst, usw. ;)

    > Leider wehrt sich keiner dagegen.
    Ja wie denn, Generalstreik?
    > Jedes Studienjahr ist für 99% der Leute aber endlos verloren. Weil man das
    > Geld nie wieder hereinholt.
    OK, in meinem Bundesland macht glaube ich ca. 1/3 die allg. Hochschulreife. Davon 1/100 wären 3,3%. Das kann nicht dein Ernst sein. Willst du wirklich nur so wenige Leute studieren lassen?
    Man macht das in erster Linie immer noch für sich selbst und nicht für Geld. Sonst würde ja niemand Philosophie oder ähnliches studieren. Davon abgesehen lohnt es sich wie schon gesagt. Ob du jetzt vom Abi bis zum Abschluss als sparsamer Student oder als Azubi lebst, macht keinen großen Unterschied in der Lebensqualität. Nach dem Abschluss aber schon.

  4. Re: Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: B.Sc. Photoshop wenn schon 18.02.10 - 14:00

    0,3% meinte ich natürlich. Das war glaube ich nicht einmal zur Zeit meines Opas so.

  5. Re: Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: Europe 18.02.10 - 14:25

    B.Sc. Photoshop wenn schon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Europe schrieb:

    >Generalstreik.
    Siehste Mal. Schubladendenken vs. constructive Clever-Checker. Sowas lernte man früher in der Uni. Aber wohl nur die Minderheit... die vereinfacht als "Streber" vom Abschreiberpack eingestuft wird.

    > > Jedes Studienjahr ist für 99% der Leute aber endlos verloren. Weil man
    > das
    > > Geld nie wieder hereinholt.
    > OK, in meinem Bundesland macht glaube ich ca. 1/3 die allg. Hochschulreife.
    > Davon 1/100 wären 3,3%. Das kann nicht dein Ernst sein. Willst du wirklich
    > nur so wenige Leute studieren lassen?

    Jedes Studienjahr ist gemeint. Nicht das Studium an sich.

    Auch wenn ich die DFG nicht mag. Deren Ex-Chef meinte mal etwas, was ich auch immer dachte: "Durch Bachelors müssten FHs mehr und Unis weniger ausbilden." Unis haben fast noch nie (GHs ausgenommen aber das war FH+Uni-"Hybrid") Berufsarbeiter sondern nur Theoretiker (SEHR VEREINFACHT gesagt) ausgebildet.
    Uni=Master
    FH=Bachelor. D.h. Unis haben eigentlich keine Befähigung, Berufs-Bachelors auszubilden. Die FH-Dozenten wissen genau, das sie die Leute an den Arbeitsmarkt bringen sollen/wollen. Die Uni-Profs erzählen überwiegend einem vom Pferd.

    Kurzum: Studium verkürzen statt ständig verlängern. Indem man genau das ausbildet, was gefragt ist und gebraucht wird.
    Das nennt man Web2.0 und Umfragen usw. Jeder Bachelor weiss genau, das wenn er falsch antwortet, seine Untergeben völlig falsch ausgebildete Loser sein werden und er keine Bewerber mehr findet. Und Lügen bringt auch nix. Davon hätte er auch Nachteile.
    Beispiel: Er würde die Datenbank/SQL-Vorlesung als als verpflichtend einstufen und das man bei einer 3 wiederholen muss, bis man Datenbanken wirklich drauf hat. Auch als medien-Informatiker der mit abgebrochenen Kunststudenden konkurriert, die sich Photoshop selber beigebracht haben. "hier trudeln ständig Medieninformatiker ein wegen Studienarbeit. Die meisten haben von SQL gar keine Ahnung. Die kann man also keine Webseite machen lassen."

    Und jeder kleine Student sieht diese Befragungsergebnisse. NATÜRLICH zusammengefasst: FIKTIVES BEISPIEL: 90% aller Exstudenten mit 3 Jahren oder mehr Berufserfahrung sind für SQL+Datenbank-Wissen. Nur 5% sind für "Formale Sprachen". "40% sind für Software-Interaktion von und mit Benutzern"
    "10% sind für Statistik" "5% sind für Mathematik für Informatiker" "30% sind für Compilerbau" usw.
    Dann natürlich sub-leveln: D.h. die Themen von Compilerbau zerlegen und voten lassen. Auch natürlich vorschläge. Dann stellt sich raus, das viele schon mal xml-parser schreiben müssen. Also landet das ein semester später in den zentralvorlesungs-modulen der Länder. Einzelprofs machen nur noch spezialthemen-vorlesungen für ihre forschungsthemen.
    Der Rest per internet abrufbar = mehr freie Parkplätze.

    > Abschluss als sparsamer Student oder als Azubi lebst, macht keinen großen
    > Unterschied in der Lebensqualität. Nach dem Abschluss aber schon.

    Nein. Weil Du die verlorenen Jahre nicht zurück bekommst.
    Das ist verlorene Volks-Produktivität.
    Und fehlende Rentenbeitrags-jahre.

    Du würdest also einen Aldi-Löffel 10 Minuten polieren statt 30 Sekunden. Dann ist der Durchsatz in der Fabrik aber deutlich langsamer oder der Preis steigt, weil mehr Poliermaschinen angeschaft werden müssen.

    Man macht auch keine Goldbeschichtung, wenn Du nur Silberlöffel liefern musst.

    Kurzum: Viele formale Anforderungen (wie Du korrekt schreibst) sind überzogen.
    Bald brauchst Du einen Dr-Titel für Sachbearbeiter. Na super.
    Firmenfeedback gibts auch nicht. Du dumme gegenseitige Vorhaltungen. Warum: Weil es keinen interessiert.
    Siemens hat mal 17% der E-Technik-Absolventen eingestellt. Die hätte ich besser selber ausgebildet und gegen Geld in Spezialboot-Camp-Kurse von Profs für Spezialthemen geschickt.
    Oder hattest Du noch nie 2-Wochen-Ferien-Vorlesungen ? Das sind dann Pro(fi)-Themen wo der Prof über Sachen berichtet, die er mag.
    Oder es sind Brückenkurse für Fach-Abiturienten oder Pflichtvorlesungen für irgendwelchen Mathe-Krams. Manchmal nur, weil der Prof/Dozent die Leute sonst durchfallen lassen muss, oder sie nach 3 Wochen weg bleiben, weil sie die Grundlagen nicht haben (Fach-Hochschüler, Bundeswehr, Fremdländisches "Abitur"...).

    Also ich würde das optimieren. Aber andere Leute finden es wohl gut, das immer weniger Leute arbeiten. Z.B. indem sie sich als Studenten über Wasser halten und quasi nichts ausser Krankenkassen-Mindestbeitrag in die Sozialsysteme zahlen.

  6. Re: Diplom-Photoshop-Sklave

    Autor: fufu 19.02.10 - 15:51

    Ich bin für Fernstudium neben Beruf only!

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