Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Godus: Peter Molyneux sucht…

Bitte um Aufklärung bezüglich Kickstarter

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Bitte um Aufklärung bezüglich Kickstarter

    Autor: x00x 22.11.12 - 13:18

    In letzter Zeit werden ja öfters Spiele mittels Kickstarter finanziert. Kann mir jemand erklären wie das genau abläuft, bzw. was derjenige der sein Geld dafür hergibt davon hat? Bekommt man sein Geld zurück wenn das Projekt erfolgreich ist, oder irgendeine Art Beteiligung? Oder ist die einzige Gegenleistung, dass das Spiel entwickelt wird und man es sich dann kaufen "darf"?

  2. Re: Bitte um Aufklärung bezüglich Kickstarter

    Autor: wmayer 22.11.12 - 13:21

    Bei dem Projekt stehen gewisse Ebenen zur Verfügung.
    Z.B. 5$ , 20$, 50$.
    Bei diesen steht dabei was man als Gegenwert erhält.
    So gibt es z.B. das Spiel wenn es fertig ist.
    Das Spiel + Soundtrack.
    Spiel + Betazugang usw.

    Bei höheren Beträgen teilweise Einfluss auf das Projekt,
    oder man darf Namensgeber für irgendwas im Projekt sein,
    oder taucht selber drin auf. Es könnte z.B. einen Gott mit deinem Gesicht geben oder sowas.

    Bei Kickstarter wird das Geld auch erst von dir eingezogen [läuft über Amazon Payments und daher nur über Kreditkarte] wenn das Mindestziel des Projekts erreicht wurde.
    Also z.B. 500.000$.

    Eine Rückzahlung des Geldes gibt es nicht - wird das Geldziel nicht erreicht wird nichts eingezogen. Es ist auch keine Investition, man erwirbt also keine Beteiligung.

  3. Kickstarter sollte man unbedingt meiden....

    Autor: Mik30 22.11.12 - 15:25

    ...denn es bestehen keinerlei Absicherungen gegen Missbrauch.
    Der Auslobende kann die Kohle auch verpulvern ohne dass man
    ihm daraus einen Strick drehen kann.

    Sollte das Projekt erfolgreich sein, streicht der Auslobende fast immer
    den ganzen Gewinn alleine ein, ohne dass er ein eigenes wie auch
    immer geartetes Risiko getragen hat. Das bedeutet, dass so gut wie
    keine Kickstarter-Ausschreibung eine Gewinnbeteiligung der Inverstoren
    vorsieht. Stattdessen werden "Glasperlen" als ausgleich angeboten.

    Das ist eine moderne Form des "Indianerhandels"...

  4. Re: Kickstarter sollte man nicht umbedingt meiden....

    Autor: OpisWahn 22.11.12 - 15:51

    Du bist ja bei dem Modell auch kein Investor. Im Grunde ist es nur eine Art Vorverkauf, mit dem netten Nebeneffekt für den Anbietenden, das er sein Risiko minder kann ;)
    Trotzdem ist es eine gute Sache, da so viele Projekte durchkommen, die auf traditionellem Wege nie an den Start gekommen wären.

    Ob du jetzt das Risiko eingehen willst bleibt ja dir überlassen. Klar wirds da auch mal schwarze Schafe geben, wie übrigens überall (Stichwort Banken ;);) ). Mir ist zumindest noch kein offensichtlicher Betrug zu Ohren gekommen, und ich persönlich geb da auch nie mehr als 25$ aus (hab bisher 5 Projekte unterstützt, 3 davon sind mittlerweile durch). Und da bleibt selbst bei einem Totalverlust ein geringer schaden... Türlich, wenn jemand 10k investiert...

  5. Re: Kickstarter sollte man unbedingt meiden....

    Autor: wmayer 22.11.12 - 16:04

    Verdammt, ich ärgere mich auch immer noch, dass ich für 15$ ein Album per Download und ein T-Shirt der Band erhalten habe. Hätte ich die 15$ doch lieber verbrannt.

  6. Re: Kickstarter sollte man unbedingt meiden....

    Autor: Trockenobst 25.11.12 - 19:29

    Mik30 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte das Projekt erfolgreich sein, streicht der Auslobende fast immer
    > den ganzen Gewinn alleine ein, ohne dass er ein eigenes wie auch
    > immer geartetes Risiko getragen hat.

    Das stimmt nur, weil statistisch gesehen noch keine Projekte wirklich
    gescheitert sind. Warten wir doch mal auf Projekte, die richtig gescheitert
    sind (nicht sich verzögern weil die Kinders keine Ahnung haben wie
    z.B. Chinafließbänder wirklich funktionieren).

    Dann sind deine 20¤ tatsächlich futsch. Und dann wird das interessant
    werden wenn jemand in den USA dort das Recht weiterentwickelt und
    die Person verklagt. Möglicherweise ergeben sich dann neue Modelle,
    wo man für 5% der Einlage eine Versicherung kriegt (also bei 20¤ 1¤
    für die Versicherung).

    Andererseits kannst Du bei 20¤ auch nicht von "Investition" oder Risiko
    sprechen. Nehmen wir mal an, die Firma macht tatsächlich 20% Gewinn
    mit dem Produkt. Bei 20¤ hast Du keinerlei Verlustrisiko, somit wäre deine
    Gewinnbeteiligung im Kleinstückelformat irgendwo bei 1%. Die 20cent
    füllen nicht deinen Benzintank.

    Was Du stattdessen suchst ist CrowdINVESTING, nicht CrowdFINANCING.
    Im letzteren Fall will man dass das Produkt existiert (was es sonst nicht
    tut), in dem anderen Fall will man daran partizipieren. Es gibt schon die
    eine oder andere Bank die in das Thema eingestiegen ist.

    Aber dann fängt das Spiel nicht unter 1000¤ oder 5000¤ an. Es muss ja
    dann auch für dich ein entsprechendes Risiko geben für die entsprechende
    Partizipation am Gewinn.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn
  2. Bundeszentralamt für Steuern, Bonn
  3. INIT Group, Karlsruhe
  4. KION Group IT, Hamburg, Aschaffenburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 61,90€
  2. 279,90€
  3. 529€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

  1. Supply-Chain-Angriff: Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden
    Supply-Chain-Angriff
    Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden

    Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.

  2. IT an Schulen: Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
    IT an Schulen
    Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf

    Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.

  3. No Starch Press: IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor
    No Starch Press
    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


  1. 16:54

  2. 16:41

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:35

  6. 15:00

  7. 14:13

  8. 13:57