1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Half-Life Alyx im Test: Der erste und…

Kein VR mit der Familie & Bewegung

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 26.03.20 - 19:26

    Was beim Thema VR irgendwie immer völlig ignoriert wird ist: Solange man keinen eigenen großen riesigen VR Raum in seiner Wohnstätte einrichten kann oder will, kann immer nur ein Familienmitglied VR spielen, zusammen spielen in der Familie ist keine Option.

    Daß die Bewegung durch die VR Welt, ob durch Hüpfen oder mit Stick (wenn einem dabei nicht schlecht wird), sich nicht annähernd mit dem Taktik- und Erlebnisgefühl eines WASD + Maus PC FPS wie z.B. R6 messen kann, man dauernd ein Drum auf der Nase hat, das einem ins Gesicht heizt, und man auf ein Display wenige cm vor den Augen starrt, wovon keiner weiß, was das mit unserem Sehapparat macht, etc, kommt da noch oben drauf.

    Fazit: So macht das einfach keinen Sinn, und Alyx ist hoffentlich wirklich das Ende der Verschwendung guter Spieleentwicklerkapazitäten :-)

  2. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Eheran 26.03.20 - 19:56

    >wovon keiner weiß, was das mit unserem Sehapparat macht
    Wenn du mit "keiner" einfach "ich" meinst, okay.

  3. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Gokux 26.03.20 - 19:58

    dark_matter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was beim Thema VR irgendwie immer völlig ignoriert wird ist: Solange man
    > keinen eigenen großen riesigen VR Raum in seiner Wohnstätte einrichten kann
    > oder will, kann immer nur ein Familienmitglied VR spielen, zusammen spielen
    > in der Familie ist keine Option.
    Das klingt ja so, als würdest du mit der ganzen Familie am PC Shooter zocken. Von der Idee zwar cool, aber ich behaupte mal eher selten anzutreffen.

    > Daß die Bewegung durch die VR Welt, ob durch Hüpfen oder mit Stick (wenn
    > einem dabei nicht schlecht wird), sich nicht annähernd mit dem Taktik- und
    > Erlebnisgefühl eines WASD + Maus PC FPS wie z.B. R6 messen kann,
    Der Vergleich ist so sinnvoll wie Maus und Tastatur vs Paintball.

    > man dauernd ein Drum auf der Nase hat, das einem ins Gesicht heizt
    Bei den ersten Headsets gebe ich dir schon recht. Die neuen sind aber luftiger und liegen nicht mehr auf der Nase herum.

    > und man auf ein Display wenige cm vor den Augen starrt, wovon keiner weiß, was das mit
    > unserem Sehapparat macht, etc, kommt da noch oben drauf.
    Vmtl. ist es sogar deutlich gesünder als der klassische Monitor, da die Augen in VR auf unendlich fokussiert sind.

  4. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 26.03.20 - 23:45

    @mit der ganzen Familie am PC Shooter zocken: Klingt nicht nur so - R6, Anthem, Division 2; das wird immer häufiger - lies e.g die Steam Reviews von Coop Spielen...

    Meine beiden jüngeren Kollegen zocken auch mit ihren Frauen/Freundinnen (und der eine ist sogar VR Fan - zum Glück gibts auch nach seiner Aussage nur so wenig gscheite VR Games, sonst hätt er wohl Probleme mit der Holden... ;-) ).

    In jedem Fall wird das meinem Eindruck nach immer übersehen: VR zocken ist - neben all den anderen Problemen - in der jetzigen Form gamerfamilienunfreundlich, und auf den Aspekt wollt ich mal hinweisen.

  5. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 26.03.20 - 23:57

    @Vmtl. ist es (Anm: Das Schauen auf die sehr nahen Screens einer VR Brille) sogar deutlich gesünder als der klassische Monitor, da die Augen in VR auf unendlich fokussiert sind:

    Die Augen sind physisch auf ganz nah fokusiert (sie müssen ja auf den nahen Bildschirm scharf stellen) - nur das Hirn nimmt einen sehr weiter entferntes Bild wahr. Ob und was diese Diskrepanz auf Dauer für Auswirkungen hat (speziell auf Heranwachsende), wird sich erst nach Langzeitstudien feststellen lassen.

  6. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 27.03.20 - 00:42

    @Der Vergleich (Anm: WASD + Maus vs VR) ist so sinnvoll wie Maus und Tastatur vs Paintball:

    Hmm, dein Vergleich hinkt aber massiv: Im Paintball kann ich wirklich alles machen, wozu ich körperlich in der Lage bin, und erlebe die Situation mit allen Sinnen. Das ist auch bei den besten (Heim) VR System nicht ännahernd so: Bei Fortbewegung durch echtes Herumgehen, ist zwangsläufig mein Bewegungsradius massiv eingeschränkt. Zusätzlich nehme ich Hinauf- und Hinuntergehen (Treppen/Steigung), Springen über ein Geländer, Auf- und Abseilen, Klettern, generell Beschleunigung (außer der Erbeschleunigung), einen Schlag ins Gesicht, etc auch weiterhin nicht physisch war, sondern muß sie mir vorstellen. Wenn ich stattdessen mit einem Stick navigiere, muß ich mir zusätzlich die Bewegung vorstellen. Greifen tue ich auch mit einem VR Glove nicht wirklich wie in echt. Selbst die VR Brille erlaubt mir nicht, mit den Augen beliebig herumzuschauen, da sie nicht das gesamte Sehfeld bedeckt. Und so weiter.

    Die Einschränkungen sind also massiv, im Endeffekt ist wieder viel Fantasie notwendig, um sich zu immersen.

    Der Preis den ich dafür zahlen muß ist umgekehrt hoch: Z.B. Schnelle, taktische 3D Shooter wie Rainbow Six Siege, bei denen Positioning und schnelle Reaktion/Bewegung besonders wesentlich ist, sind mit keiner der jetzigen Heim VR Steuerungsmethoden sinnvoll umsetzbar. Im Gegenzug muß ich dort halt mehr Fantasie für die Immersion aufbringen, damit der Bildschirm vor mir meine Welt, und die Steuerbewegungen meiner Hände auf Tastatur und Maus meine Körperbewegung wird. Bei mir funktioniert das allerdings perfekt, wenn ich bei Tomb Raider klettere und springe, bin ich gefühlsmäßig in einer Tomb, und will auf keine Fall abstürzen - vielleicht ziehts mich deshalb nicht in die teure, familienunfreundliche, aufwendige, etc VR Welt mit ihrem geringen Spielangebot... ;-)

    Wenn ich mir für vertretbares Geld 2 bis 3 "Exoskelettkugeln" in die Wohnung stellen kann, in denen ich komplett eingespannt wirklich alles machen kann, inklusive Laufen & Springen mit Force Feedback, dann können wir drüber reden (wenn ich bis dahin eine Keller hab). Da kommt aber wahrscheinlich vorher sowieso der Matrix-Plug mit Bildern direkt ins- und Steuerung direkt aus dem Hirn - was ich zugegenermaßen momentan etwas scary finde, wenn alle dann nur mehr als Gemüse am Sofa liegen, während sie spielen...

  7. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Eheran 27.03.20 - 00:59

    >Die Augen sind physisch auf ganz nah fokusiert (sie müssen ja auf den nahen Bildschirm scharf stellen)
    Woher kommt diese Information?

  8. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 27.03.20 - 01:14

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Die Augen sind physisch auf ganz nah fokusiert (sie müssen ja auf den
    > nahen Bildschirm scharf stellen)
    > Woher kommt diese Information?

    Also zum erstem Mal hab ich über das Problem vor ein paar Jahren in einem Artikel gelesen. Einfach mal googeln nach "vr eye strain", e.g.:
    https://biomedical-engineering-online.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12938-019-0731-5

  9. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: blaub4r 27.03.20 - 03:20

    Im Grunde warten alle auf den release der Oasis ;)

    Weiß einer wie weit Halliday ist ?

  10. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Eheran 27.03.20 - 09:16

    Les doch wenigstens, was du da verlinkst. Da steht drin, was die tatsächliche Ursache für ermüdende Augen ist, nämlich die Konvergenz der Augen. Also nicht "Augen sind physisch auf ganz nah fokusiert". Vor dem Display ist eine Linse, die das Bild auf "unendlich" wegrückt (wie eine Brille bei Nahsichtigen) und damit für das Auge (in dieser Beziehung) völlig entspannt darstellt.

    >Eye fatigue in HMDs is mainly caused by the vergence–accommodation conflict [16]. This kind of conflict is created by a mismatch between perceived and virtual depth. In order to obtain a clear vision, our eyes converge and accommodate by a level dependent on the distance to the viewing object. When eyes converge to look at the object, accommodation changes the eye’s lens to obtain and maintain the object in the fovea. When the HMD is used in a stereoscopic mode, vergence is adjusted according to the virtual distance of the fixated object. However, accommodation is fixed in the HMD, and this is a cause of eye fatigue because accommodation and vergence are cross-linked functions

  11. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Sportstudent 27.03.20 - 10:05

    Meiner Meinung nach bewertest du VR völlig falsch, weil du die VR Brille immer im direkten Vergleich zum Monitor und nicht als eigenständiges Produkt siehst.

    Nein, Ranbow Six und Counter Strike kann man damit nicht spielen wie auf dem PC. Andersherum kann man auf dem PC vieles nicht tun, was in der VR Welt möglich ist. Du bewertest die Möglichkeiten und Grenzen aber nur in eine Richtung, also unter sehr eingeschränktem Blickwinkel.
    Was die Familienfreundlichkeit angeht: da ist wohl unbestritten die Nintendo Wii oder eine sonstige Nintendo Konsole die beste Wahl. Paare, die gemeinsam zocken, spielen doch in der Regel am jeweils eigenen Monitor und ob man da auf seine eigene Glotze schaut, oder seinen eigenen VR Backstein trägt, sollte auch keinen großen sozialen Unterschied machen.
    Letzten Endes ersetzen sich die Systeme nicht, sondern sie bedienen unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten und können daher koexistieren.

    VR in 2020 ist noch nicht wie Surrogates oder Avatar und das wird es in 10 Jahren noch nicht sein. Man muss die technische Umsetzung immer im Rahmen der technischen Möglichkeiten beurteilen, zu NES Zeiten hat auch keiner getrollt wie schlecht das noch alles sei.
    VR ist ein sehr unterhaltsames Konzept mit zu wenigen Inhalten, was aber vollkommen logisch ist, berücksichtigt man die geringe Verbreitung von VR.

  12. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 27.03.20 - 10:11

    Bottom line ist: Neben der Vielzahl von von mir gelisteten Problemen/Einschränkungen, ist die jetzige VR Technologie für unser Sehsystem eben overall nicht total entspannt, sondern ziemlich belastend, das läßt sich nicht durch Angreifen eines Detailfehlers* wegdiskutieren.

    *Dazu mea maxima culpa, bin kein VR Begeisteter, und hab zu schnell/ungenau replied :-)

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Les doch wenigstens, was du da verlinkst. Da steht drin, was die
    > tatsächliche Ursache für ermüdende Augen ist, nämlich die Konvergenz der
    > Augen. Also nicht "Augen sind physisch auf ganz nah fokusiert". Vor dem
    > Display ist eine Linse, die das Bild auf "unendlich" wegrückt (wie eine
    > Brille bei Nahsichtigen) und damit für das Auge (in dieser Beziehung)
    > völlig entspannt darstellt.
    >
    > >Eye fatigue in HMDs is mainly caused by the vergence–accommodation
    > conflict [16]. This kind of conflict is created by a mismatch between
    > perceived and virtual depth. In order to obtain a clear vision, our eyes
    > converge and accommodate by a level dependent on the distance to the
    > viewing object. When eyes converge to look at the object, accommodation
    > changes the eye’s lens to obtain and maintain the object in the
    > fovea. When the HMD is used in a stereoscopic mode, vergence is adjusted
    > according to the virtual distance of the fixated object. However,
    > accommodation is fixed in the HMD, and this is a cause of eye fatigue
    > because accommodation and vergence are cross-linked functions

  13. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: LH 27.03.20 - 11:15

    dark_matter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was beim Thema VR irgendwie immer völlig ignoriert wird ist: Solange man
    > keinen eigenen großen riesigen VR Raum in seiner Wohnstätte einrichten kann
    > oder will, kann immer nur ein Familienmitglied VR spielen, zusammen spielen
    > in der Familie ist keine Option.

    So einfach ist die Sache nicht. Speziell bei der PSVR gibt es viele Coop Titel, bei welchen die anderen Spieler den Fernseher nutzen. Wir haben dies in der Familie ausgetestet und die Spiele waren teils sehr unterhaltsam.
    Diese VR Titel ziehen ihren Spaß natürlich weniger aus dem eigentlichen, intensiven VR Erlebnis, sondern stärker aus dem "privaten" Sicht des VR Spielers, aber als Partyspiele kann so etwas wirklich unterhaltsam sein.

    Zum Rest deines Beitrags: Hier scheinst du schlicht keine Erfahrungen mit VR zu haben, im speziellen wenn du von "Erlebnisgefühl" von WASD+Maus sprichst. Nichts für ungut, aber so gerne ich diese Kombination auch habe, diese Steuerung ist doch eher indirekt und sicher kein Erlebnis.
    Bezüglich der Nähe der Displays: Tatsächlich weiß niemand, was dies mit den Augen tut, insofern sehe ich wenig Sinn darin, wenn gerade du darüber spekulierst ;)

  14. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Achranon 27.03.20 - 18:28

    dark_matter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was beim Thema VR irgendwie immer völlig ignoriert wird ist: Solange man
    > keinen eigenen großen riesigen VR Raum in seiner Wohnstätte einrichten kann

    Steht doch in dem Artikel das mans auch im Sitzen spielen kann. 1.5x1.5m reichen auch schon aus, und den Platz werden die meisten wohl schon irgendwo haben.

    Hatten die Leute ja auch damals mit dem Wii, dafür hat man ähnlich viel an Bewegungs Freiheit gebraucht.

    > oder will, kann immer nur ein Familienmitglied VR spielen, zusammen spielen
    > in der Familie ist keine Option.

    Nun, erstmal ist Half Life Alyx ist ein Single Player Spiel und auch so konzipiert, genau wie Resident Evil, Tomb Raider, Skyrim, Fallout um mal genug erfolgreiche Beispiele zu nennen.

    Im übrigen kann natürlich jeder auf dem PC Monitor sehen was der VR Spieler gerade macht. Beobachten geht natürlich.

    Gibt halt für VR kaum Coop Spiele wo 2 Leute vor dem TV zockend sitzen, diese Personengruppe braucht in der Tat kein VR. Aber VR braucht diese sowieso kleine Zielgruppe auch nicht um überleben zu können,.

    VR Multiplayer mit anderen übers Internet ist aber natürlich kein Thema.

    > Daß die Bewegung durch die VR Welt, ob durch Hüpfen oder mit Stick (wenn
    > einem dabei nicht schlecht wird), sich nicht annähernd mit dem Taktik- und
    > Erlebnisgefühl eines WASD + Maus PC FPS wie z.B. R6 messen kann,

    Sehr schlechter Punkt, weil das genaue Gegenteil der Fall ist.

    Das Erlebnissgefühl ist in VR um Welten besser als es das bei einem üblichen Shooter je sein könnte. In VR hat man die Waffe direkt in der Hand und zielt ähnlich wie in echt. Man kann sich hinter einem Pfosten verstecken und real aus der Deckung gehen.

    >man
    > dauernd ein Drum auf der Nase hat, das einem ins Gesicht heizt,

    Das kann man als Nachteil gelten lassen und dürfte wohl viele am meisten abschrecken. Hat sich mit dem Rift-S schon deutlich verbessert, aber da muß sich noch mehr tun, da stimmt schon.

    > und man auf
    > ein Display wenige cm vor den Augen starrt, wovon keiner weiß, was das mit
    > unserem Sehapparat macht, etc, kommt da noch oben drauf.

    Doch, VR gibts ja schon seit 10 Jahren. Kurz und gut, es macht nichts sonst hätte man das längst festgestellt :)

    > Fazit: So macht das einfach keinen Sinn, und Alyx ist hoffentlich wirklich
    > das Ende der Verschwendung guter Spieleentwicklerkapazitäten :-)

    Das wird nicht passieren, weil es inzwischen genug VR Fans gibt.

    Die übliche " 2D Bildschirmspiele" werden sicher noch für die nächsten 5 Jahre dominieren.

    Aber man kann ja auch als Nich VR Spiele den VR Fans durchaus gönnen das diese auch mal ein richtiges Triple A Spiel bekommen, im 2D Bereich wird man ja eh damit zugeschmissen

  15. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 27.03.20 - 22:29

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dark_matter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was beim Thema VR irgendwie immer völlig ignoriert wird ist: Solange man
    > > keinen eigenen großen riesigen VR Raum in seiner Wohnstätte einrichten
    > kann
    >
    > Steht doch in dem Artikel das mans auch im Sitzen spielen kann. 1.5x1.5m
    > reichen auch schon aus, und den Platz werden die meisten wohl schon
    > irgendwo haben.

    Hab ich alles geschrieben. Nur: Dann hast du halt als Immersionsunterstützung nur mehr die Brille am Gesicht. Nix mehr mit "aus der Deckung steigen", "wirklich herum gehen", etc.
    (Und der Holden am Sofa neben dir kannst du dann locker irrtümlich die Nase brechen ;-D)

    > Hatten die Leute ja auch damals mit dem Wii, dafür hat man ähnlich viel an
    > Bewegungs Freiheit gebraucht.

    Wir haben Wii/Wii U/Switch, aber die Bewegunssteuerung hat mich (leider) immer enttäuscht. Super auf Nintendo Konsolen sind/waren auch da wieder die klassischen Games (Super Mario et al).

    > Gibt halt für VR kaum Coop Spiele wo 2 Leute vor dem TV zockend sitzen,
    > diese Personengruppe braucht in der Tat kein VR. Aber VR braucht diese
    > sowieso kleine Zielgruppe auch nicht um überleben zu können.

    Jetzt noch klein. Und VR braucht wirklich jeden Spieler - siehe Alyx Spielerzahlen :-)

    > > Daß die Bewegung durch die VR Welt, ob durch Hüpfen oder mit Stick (wenn
    > > einem dabei nicht schlecht wird), sich nicht annähernd mit dem Taktik-
    > und Erlebnisgefühl eines WASD + Maus PC FPS wie z.B. R6 messen kann,
    >
    > Sehr schlechter Punkt, weil das genaue Gegenteil der Fall ist.
    >
    > Das Erlebnissgefühl ist in VR um Welten besser als es das bei einem
    > üblichen Shooter je sein könnte.

    Für dich und die kleine Gruppe der die hard VR Fans offensichtlich. Für mich wie gesagt nicht: Ich versenk mich in den Monitor, da gibt es gefühlsmäßig kein Außen mehr. Körperbewegung gibts natürlich nicht, aber bei VR wie beschrieben eben auch nur mit starken Einschränkungen.

    > In VR hat man die Waffe direkt in der Hand und zielt ähnlich wie in echt.

    Das wär ja auch durchaus ein interessanter Aspekt, wenn die ganzen anderen massiven Einschränkungen nicht wären.
    Wenn ich dann in Siege ganz verschiedene Waffen in der Hand haben kann - vom Capitao Crossbow, über das Maestro Maschinengewehr, verschiedene Pistolen und Revolver, dann wirds wieder schwierig, wie ich das abbilden soll. Und schon sind wir wieder bei der benötigten Fantasie, und diminishing returns, which for me is the story of VR...

    > Man kann sich hinter einem Pfosten verstecken und real aus der Deckung gehen.

    Ja klar, etwas Bewegungsmöglichkeit ist da (wenn man nicht am Sofa sitzend spielt ;-) ) - dafür kann man sich aber eben nicht schnell beliebig bewegen. Der Tausch ist für mich (und wie es scheint für viele andere) halt ein no go.
    Aus der Deckung leanen etc kann ich in R6 auch - ist halt wieder eine Frage wieviel du dich in das Hineinversetzen kannst, ohne wirklich deinen Körper zu neigen (ein bißchen bewegt sich der Körper ja eh unwillkürlich mit ;-) ). Aber wie schon geschrieben: Viele andere Sinneseindrücke können nicht simuliert werden, und bleiben wieder deiner Vorstellung überlassen. Im Endeffekt ist es sehr viel Aufwand und Kosten für nicht mal die halbe Miete - which is my whole point...

    Ich hab zwei VR Enthusiasten als Kollegen, ich hab das alles schon durchdiskutiert. Wenn man lange genug drüber redet kristallisiert sich immer das gleichge raus: Die meisten VR Spiele sind schlecht, auch die guten Spiele sind kurz, und die Einschränkungen sind massiv, aber ihnen taugt halt so, daß Laserschwert "wirklich in der Hand zu halten" - aber die meiste Zeit spielen sie ohne VR :-)

    > >man dauernd ein Drum auf der Nase hat, das einem ins Gesicht heizt,
    >
    > Das kann man als Nachteil gelten lassen und dürfte wohl viele am meisten
    > abschrecken. Hat sich mit dem Rift-S schon deutlich verbessert, aber da muß
    > sich noch mehr tun, da stimmt schon.

    Das ist scheints die einzige Kritik, die die Leute hier gelten lassen, witzig.

    > > und man auf
    > > ein Display wenige cm vor den Augen starrt, wovon keiner weiß, was das
    > mit
    > > unserem Sehapparat macht, etc, kommt da noch oben drauf.
    >
    > Doch, VR gibts ja schon seit 10 Jahren. Kurz und gut, es macht nichts sonst
    > hätte man das längst festgestellt :)

    Again: Please google "vr eye strain" (e.g.: https://biomedical-engineering-online.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12938-019-0731-5)
    10 Jahre - lol ;-). VR und VR Games gibt es um einiges länger, das ist schon der dritte Anlauf den ich mit meinen 52 erlebe. 2002 in NY hab ich noch in einer Spielhalle beim Time Square eines der VR Pionierspiele spielen können (mit "zähl die Polynome einzeln"-Grafik). Witzig war in den Neunzigern "Descent" mit VR Brille, da hat man dann natürlich volle Kanne gesehen, daß viele Objekte im Spiel nur flache Decals waren - darüber sind wir technisch wenigstens schon hinweg ;-)


    > > Fazit: So macht das einfach keinen Sinn, und Alyx ist hoffentlich wirklich das Ende der Verschwendung guter Spieleentwicklerkapazitäten :-)
    >
    > Das wird nicht passieren, weil es inzwischen genug VR Fans gibt. Die übliche " 2D Bildschirmspiele" werden sicher noch für die nächsten 5 Jahre dominieren.

    Wie oben schon gesagt: Ich hab VR schon mehrmals sterben sehen, ich bin da also eher weniger zuversichtlich, geh aber gern eine Wette ein :-)

    > Aber man kann ja auch als Nich VR Spiele den VR Fans durchaus gönnen das
    > diese auch mal ein richtiges Triple A Spiel bekommen, im 2D Bereich wird
    > man ja eh damit zugeschmissen.

    Wenns so wär, gern. Leider sind wirklich gute Singleplayer (oder gar Coop) FPS rar.
    Und Half-Life ist ja nicht irgendeine FPS Franchise - mein Steam Account Pwd im Datensafe ist noch unter "Half-Life 2 (Steam)" abgelegt :-)

  16. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Sportstudent 28.03.20 - 07:57

    Moment, also mit einem Monitor kannst du richtig "versenken" und "es gibt gefühlsmäßig kein außen mehr" aber bei VR musst du ständig deine Fantasie anstrengen, um die Immersion aufrecht zu erhalten?

    Meiner Meinung nach widersprichst du dir offenkundig selbst :-).

    Sowieso frage ich mich, was du hier und in anderen VR Threads überhaupt so prominent zu suchen hast, wenn dich das Thema VR offensichtlich nicht interessiert? Eine ernst gemeinte Frage.
    Dass du mit VR keine Freude hast und dir eher wünschst, dass diese technische Nische aufgegeben wird damit Entwicklerkapazitäten frei werden, hast du schon mehrfach vehement hier bekräftigt und mit verschiedenen Argumenten zu stützen versucht, wie z.B., dass man mit einer VR Brille auf dem Kopf seine "Holde" neben sich auf dem Sofa schlagen kann.
    Das haben wir mittlerweile verstanden und ich bin schon ganz gespannt, wie oft du die Platte noch auflegen möchtest :-D.

    Ich hab eine grandiose Idee! Lass uns überlegen, was du noch so gar nicht magst und dann meldest du dich in entsprechenden Fan Foren an oder suchst dir Threads dazu, um deine Ablehnung dort kund zu tun ;-). Wird das ein Spaß!

  17. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: LH 28.03.20 - 10:22

    Für dich und die kleine Gruppe der die hard VR Fans offensichtlich. Für mich wie gesagt nicht: Ich versenk mich in den Monitor, da gibt es gefühlsmäßig kein Außen mehr. Körperbewegung gibts natürlich nicht, aber bei VR wie beschrieben eben auch nur mit starken Einschränkungen.

    So recht mag dieser Satz für mich keinen Sinn ergeben. Du schaust auf einen flachen Monitor, der kein echtes 3D Bild liefert, hast ein indirektes Eingabegerät in der Hand und glaubst, damit versinkt man stärker in ein Spiel, als wenn man sich IM Spiel befindet, und in diesem mit dem eigenen Körper direkt mit der Welt interagiert?
    In VR würdest du tatsächlich die Waffe halten (natürlich virtuell...), und wenn ein Spiel gut gemacht ist, würdest du die Waffe sogar bedienen. Siehe eben HL:A oder besser noch Boneworks und zu sehen, wie eine Interaktion mit den Gegenständen im Spiel aussehen kann. Dagegen ist das Button-Reloading in üblichen Egoshootern zwar sehr praktisch, aber auch ein Immersionskiller. Aber das ist auch nicht ungewöhnlich, kann ein normales PC Spiel doch das auch kaum bieten.

    Mein Eindruck ist, dass dir die immense Wirkung eines echten Geühls "vor Ort" zu sein in VR nicht bekannt ist.

    "Wie oben schon gesagt: Ich hab VR schon mehrmals sterben sehen, ich bin da also eher weniger zuversichtlich, geh aber gern eine Wette ein :-)"

    Nein, das hast du nicht, dass hat niemand. Nicht in der Form, wie VR heute existiert, solch etwas gab es noch nie. Die Arcade-VR Lösungen aus den 90ern waren ein ganz anderes Biest, und die 3D-Shutterbrillen von Elsa und co. waren kein VR.

  18. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: Diabolarius 28.03.20 - 16:19

    Bzgl. den Augen...kompletter Bullshit. Da sind Linsen im Headset. Deine Augen fokussieren auf unendlich. Versuch dir mal dein Smartphone 5cm vor die Augen zu halten und was darauf zu erkennen.
    Mehrspieler in VR gibt es. Lokaler Coop ist aber derzeit nicht so das primäre Anwendungsfeld. Dafür gibt es andere tolle Spiele.
    Ganz offensichtlich hast du kein VR Headset. Ich würde dir empfehlen mal eines auszuprobieren. Dann kannst du vielleicht auch die Perspektive von Leuten besser verstehen, was daran toll ist.

  19. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 28.03.20 - 17:13

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für dich und die kleine Gruppe der die hard VR Fans offensichtlich. Für
    > mich wie gesagt nicht: Ich versenk mich in den Monitor, da gibt es
    > gefühlsmäßig kein Außen mehr. Körperbewegung gibts natürlich nicht, aber
    > bei VR wie beschrieben eben auch nur mit starken Einschränkungen.
    >
    > So recht mag dieser Satz für mich keinen Sinn ergeben. Du schaust auf einen
    > flachen Monitor, der kein echtes 3D Bild liefert, hast ein indirektes
    > Eingabegerät in der Hand und glaubst, damit versinkt man stärker in ein
    > Spiel, als wenn man sich IM Spiel befindet, und in diesem mit dem eigenen
    > Körper direkt mit der Welt interagiert?

    Gleich gut.

    > In VR würdest du tatsächlich die Waffe halten (natürlich virtuell...), und
    > wenn ein Spiel gut gemacht ist, würdest du die Waffe sogar bedienen. Siehe
    > eben HL:A oder besser noch Boneworks und zu sehen, wie eine Interaktion mit
    > den Gegenständen im Spiel aussehen kann. Dagegen ist das Button-Reloading
    > in üblichen Egoshootern zwar sehr praktisch, aber auch ein
    > Immersionskiller.

    Für mich halt nicht, wirst du akzeptieren müssen :-)

    > Mein Eindruck ist, dass dir die immense Wirkung eines echten Geühls "vor
    > Ort" zu sein in VR nicht bekannt ist.

    Ich fühl mich auch vorm Monitor "vor Ort", auch wenn du dir das offensichtlich nicht vorstellen kann - und zwar mehr, als bei jeder VR Lösung, die ich je probiert habe.

    > "Wie oben schon gesagt: Ich hab VR schon mehrmals sterben sehen, ich bin da
    > also eher weniger zuversichtlich, geh aber gern eine Wette ein :-)"
    >
    > Nein, das hast du nicht, dass hat niemand. Nicht in der Form, wie VR heute existiert, solch etwas gab es noch nie.
    > Die Arcade-VR Lösungen aus den 90ern waren ein ganz anderes Biest, und die 3D-Shutterbrillen von Elsa und co. waren kein VR.

    Das was du heute VR nennst, wird in 20 Jahren auch "nicht mehr VR sein", insoferne ist dein Argument nonsensical.
    Und bei dem Arcade VR Ding stand man auf einer eigenen Plattform, konnte sich frei drehen, und hatte eine "Waffe" in der Hand, mit der man geschossen hat. Nur die Grafik war halt low-poly, aber ansonsten...

  20. Re: Kein VR mit der Familie & Bewegung

    Autor: dark_matter 28.03.20 - 17:20

    Sportstudent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moment, also mit einem Monitor kannst du richtig "versenken" und "es gibt
    > gefühlsmäßig kein außen mehr" aber bei VR musst du ständig deine Fantasie
    > anstrengen, um die Immersion aufrecht zu erhalten?
    >
    > Meiner Meinung nach widersprichst du dir offenkundig selbst :-).

    Die Meinung bleibt jedem unbenommen, jedoch muß sie nicht zutreffen - siehe vorhergehender Post :-)

    > Sowieso frage ich mich, was du hier und in anderen VR Threads überhaupt so
    > prominent zu suchen hast, wenn dich das Thema VR offensichtlich nicht interessiert?

    Woraus schließt du das ?

    Klar interessiert es mich, seit mehreren Jahrzehnten, aber in der Praxis ist es aus meiner Sicht auch im dritten Anlauf noch nicht näherungsweise da, wo es Sinn macht. Auf die Shortcomings (und auf möglich Gefahren) weise ich hin, in einem Meer von begeisterten Fans, die nicht glauben können, daß sie zu einer kleinen Minderheit gehören :-)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München
  2. über duerenhoff GmbH, Bayreuth
  3. Deutsche Bahn AG, Frankfurt (Main)
  4. Securiton GmbH IPS Intelligent Video Analytics, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 27,99€
  2. (-15%) 42,49€
  3. (-63%) 6,99€
  4. 5€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lkw-Steuerung: Ein Fernfahrer, der in der Nähe bleibt
Lkw-Steuerung
Ein Fernfahrer, der in der Nähe bleibt

Noch fernsteuern den automatisierten Lastwagen T-Pod Entwickler, die Lkw-Fahren gelernt haben. Jetzt wird erstmals der umgekehrte Fall getestet - um das System kommerziell zu machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  2. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China
  3. Human Drive Autonomer Nissan Leaf fährt durch Großbritannien

Microsoft Teams im Alltag: Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten
Microsoft Teams im Alltag
Perfektes Werkzeug, um Effizienz zu vernichten

Wir verwenden Microsofts Chat-Dienst Teams seit vielen Monaten in der Redaktion. Im Alltag zeigen sich so viele Probleme, dass es eigentlich eine Belohnung für alle geben müsste, die das Produkt verwenden.
Von Ingo Pakalski

  1. Coronavirus Microsoft muss einige Azure-Dienste und Teams einschränken
  2. Microsoft Investition in Entwickler von Gesichtserkennung soll enden
  3. Adobe-Fontbibliothek Font-Sicherheitslücke in Windows ohne Fix

Coronakrise: Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
Coronakrise
Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Das Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe sieht kaum Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer etwas anfangen können. Den Bitkom empört das nicht.
Ein Bericht von Gerd Mischler

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden