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Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: BlindSeer 08.03.21 - 14:10

    Ja, manchmal kann man aus Heldmaschine "Leck mich fett" zitieren:

    Message to all!
    Message to all!
    We're in the middle of a virtual world war!

    Generell ist aber das Geschrei besorgniserregend. Gefühlt wird es auf beiden Seiten immer lauter und agressiver.

  2. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Trollversteher 08.03.21 - 14:16

    Gut, das von Pedro Pascal ist auch nicht mein Ding, ich bin generell gegen diese Unart, bei jeder Gelegenheit einen Hitler/Nazivergleich aus dem Hut zu ziehen, egal von welcher politischen Seite. Und in der Regle sage ich das auch (sowohl Antifas als auch Rechten/Schwurblern)

    Aber was man gegen das T-Shirt auf dem zweiten Bild haben sollte, entgeht mir jetzt gerade...

  3. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 14:18

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber was man gegen das T-Shirt auf dem zweiten Bild haben sollte, entgeht
    > mir jetzt gerade...

    hast die letzten star wars filme nicht gesehen?

  4. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: mnementh 08.03.21 - 14:55

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber was man gegen das T-Shirt auf dem zweiten Bild haben sollte,
    > entgeht
    > > mir jetzt gerade...
    >
    > hast die letzten star wars filme nicht gesehen?

    Ich würde Feminismus nicht unbedingt mit der Qualität als Storywriter in Verbindung bringen. Schlechte Storywriter können mit ganz unterschiedlichen politischen Ansichten existieren. Gute auch. In dem Fall wird die mangelnde Qualität der neueren Star Wars Filme mit Feminismus einiger Writer und Producer in Verbindung gebracht, obwohl man vielleicht auch darauf schauen sollte, dass Disney das Geld das sie in Lucas investiert haben reinbringen will, indem sie das Produktionsfliessband angeschmissen haben um möglichst viel Content zu produzieren mit dem sie Geld verdienen. Je mehr Geschichten im Star Wars Universum Du greenlightest, desto tiefer greifst Du in das Angebot der Ideen und Konzepte, und umso mehr mittelmäßige bis schlechte hast Du dann.

  5. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Huegelstaedt 08.03.21 - 15:24

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huegelstaedt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was für ein BS. Niemand möchte Rowling oder der SW Frau ihre Meinung
    > > verbieten und niemand kann natürlich von ihr erwarten nur weil sie eine
    > > Frau ist bestimmte Meinungen zu haben. Keine Feministin sieht das so wie
    > > ihr impliziert. Rowling und Carano muss aber auch damit klarkommen wenn
    > > Leute ihnen widersprechen und das Konsequenzen hat. Wo ist das logisch
    > > inkonsistent? Als ob irgendeine ernstzunehmende Feministin jemals gesagt
    > > hätte, dass Frauen nicht kritisiert werden dürfen. Eure Argumentation
    > hat
    > > echt BILD Niveau. Als ob jemals irgendeine Feministin der Meinung
    > gewesen
    > > wäre alle Frauen würden uneingeschränkt ihre Auffassungen teilen.
    > >
    > > TLDR: Eure Argumenation macht nur Sinn wenn man ein recht verzerrtes
    > Bild
    > > von Feministen hat. Ich sollte lieber nicht darüber nachdenken was für
    > > Medien ihr so konsumiert... da würde ich vermutlich am Liebsten
    > > erbrechen...
    >
    > Du bist aber auch jemand, der direkt ein komplettes
    > Persönlichkeitsprofiling anhand von wenigen Zeilen Text betreibt oder?
    >
    > Was ist denn eine ernst zu nehmende Feministin? Bestätigst du da nicht
    > genau das, was hier vermerkt wurde?
    > Du unterteilst Feministinnen in Gruppen. Die die man ernst nehmen kann und
    > die die man nicht ernst nehmen kann. Ist das nicht genau das, was hier
    > kritisiert wird. Also mal unabhängig davon ob du Mann oder Frau bist, gibt
    > es auch unter Feministinnen Frauen, die anderen Feministinnen ihre
    > Aussagekraft absprechen wollen, weil die etwas sagen, was ihrer Meinung
    > nicht in deren Weltbild passt.
    > Daher ist das doch genau das, was angesprochen wurde.
    > Mal davon abgesehen, dass Feminismus nichts ist, was ausschließlich Frauen
    > betreiben dürfen, gibt es auch hier verschiedenste Interessensgruppen die
    > untereinander genau dass betreiben. Sie sprechen sich gegenseitig ihre
    > "Rechte als Feministin" ab, indem sie ihre eigene Meinung als einzig
    > richtige deklarieren.
    >
    > Ganz berühmtes Beispiel dafür wäre, als Emma Watson, bekennende Feministin
    > sich im Teilakt hat abbilden lassen für die Vogue? Wie empört da doch alle
    > waren, weil Sie eben die Meinung vertritt, dass es das Recht einer Frau
    > ist, entscheiden zu dürfen, was sie mit ihrem Körper macht.. auch wenn das
    > heisst, dass sie sich im Teilakt fotografieren lassen will. Und auf einmal
    > haben alle möglichen Feministinnen auf sie geschossen.
    >
    > Daher hat er schon recht mit seiner Aussage und dass es so ein Verhalten
    > und genug Menschen, auch aus feministischer Sicht gibt, die diesen Menschen
    > Ihre Meinung verbieten wollen, weil sie konträr zu dem läuft, was diese
    > Personen unter Feminismus verstehen.

    Irgendwelche wirren Leute auf Twitter gibt es für jede Position. Daraus zu schließen, diese Leute würden eine Denkrichtung vertreten ist schonmal ein ziemliches Problem. Wenn man das macht, dann findet man in allen politischen / weltanschaulichen Gruppen einen Haufen Wahnsinniger. Dann kann man praktisch allen diesen Gruppen vorwerfen sie seien inkonsistent und nicht an Diskussion interessiert. Mit ernstzunehmenden Feministinnen meine ich Personen, die sich intensiv damit beschäftigen und konsistente Anschauungen dazu haben. Die breite Masse hat immer irgendeine bescheuerte Ansammlung von Ansichten, die üüüberhaupt nicht zusammenpassen und eher emotional anstatt logisch sind. Wenn ich eine Behauptung über Feministen anstelle, dann sollte ich eben nicht irgendwelche Twitter idioten nehmen um die Aussage zu begründen. Wenn ich hingegen die Twitter Idioten kritisieren möchte, dann sollte ich direkt auf diese verweisen und sie nicht unter dem Begriff Feministen kritisieren. Wobei ein Verweis darauf natürlich okay ist, man muss ja auch die Twitter Idioten voneinander differenzieren, hier war aber ganz klar von Feministen als solche die Rede, was natürlich impliziert, dass der Verfasser diese als zumindest halbweg repräsentativ für diese Gruppe hält.

    Also erstmal finde ich es höchst albern alle möglichen Leute von Twitter oder sonstwo verbannen zu wollen. Aber ich verstehe die Grundkrititk nicht. Warum ist es inkonsistent wenn jemand gleichzeitig mehr weibliche Stimmen in der öffentlichen Debatte haben will, aber bestimmte Frauen eben nicht? Ich persönlich möchte auch mehr nicht Juristen/Beamte in der Poltik, deswegen muss ich aber doch noch lange nicht alle Leute auf die dies zutrifft prima finden auch wenn sich unter denen rechtsradikale befinden. (nur so als überspitztes Beispiel)

    Zweitens erklärt sich diese Überreaktion halt auch daraus, dass es für Trans Personen echt schwierig im Internet ist. Schau mal in die Kommentarspalte z.B. auf Youtube was die Leute da schreiben. Es gibt Leute, die finden das ganz besonders toll da durch zu gehen und 50 mal zu schreiben "Du meinst IHN, das ist ein Mann." Ich würde jetzt auch nicht den Fehler machen und diese Leute zu kritisieren und sie als Feminismuskritiker zu bezeichnen. Weil sie eben keine ernstzunehmende kritische Haltung haben sondern böswillig trollen, ganz gleich welche Auffassung sie haben.

    Und was Rowling betrifft finde ich vieles was die gesagt hat (ich habe das meist nur durch den Shitstorm mitbekommen weil mich die Person 0,0 interessiert, so wie alle Prominente), schon sehr fragwürdig. Da hat man ja den Eindruck sie würde meinen jemand würde ihr und anderen Frauen die Weiblichkeit wegnehmen indem sie sich mit dem Begriff identifizieren.
    Und zum Thema trans im Allgemeinen finde ich, dass der Begriff der Weiblichkeit / Männlichkeit gesellschaftlich mit allerlei Dingen aufgeladen ist, die absolut 0,0 mit biologischen Unterschieden zu tun haben (oder nur sehr wenig). Der Schluss daraus muss dann wiederum sein anzuerkennen, dass das Geschlecht zweigeteilt ist. In biologisch und sozial. Und wenn man dann noch anerkennt, dass es in Menschen eine natürliche Variation gibt, dann sollte es eigentlich nicht verwundern, wenn es Männer und Frauen gibt, die von ihren Eigenschaften her so weit von dem entfernt sind was als "männlich" oder "weiblich" gilt, dass ihr soziales Geschlecht wesentlich besser mit dem "entgegengesetzten" Begriff beschrieben wird (oder eben mit gar keinem Begriff). Und bei einer so großen Variation an Persönlichkeiten finde ich es auch nicht verwunderlich wenn es einen kleinen Teil gibt, bei denen es soweit geht, dass sie sich mit ihrem eigenen Körper nicht identifizieren können.

    Warum manche Leute da immer Debatten darüber anstoßen müssen ob das jetzt "richtige" Frauen / Männer seien frage ich mich sowieso immer. Wir wissen diese Menschen haben einen Leidensdruck, der häufig nur durch eine Geschlechtsanpassung behoben werden kann. Keiner macht sowas aus Spaß. Man sollte sich auch mal fragen was denn Gutes dadurch entsteht indem solche Debatten geführt werden. Es geht ja eigentlich nur darum anderen Menschen eine ihrer Person - nach eigener Auffassung - inhärente Weiblichkeit / Männlichkeit abzusprechen ohne dass daraus etwas positives entstehen kann. was hätten denn die Kritiker davon wenn plötzlich alle anerkennen würden es seien keine "richtigen" Männer / Frauen? Was hätten diese Leute davon? Warum stecken sie so viel Energie rein nur um ihr binäres Geschlechtsbild zu verteidigen.

    Es ist einfach nur ein weiteres Schlachtfeld im Kulturkampf. Es geht da vielen gar nicht um die Sache sondern um eine Beführwortung / Ablehnung der modernen Gesellschaft und ihrer Errungenschaften als solche (leider auf beiden Seiten, wobei klar sein sollte welche Seite ich deutlich sympathischer finde). Deshalb ist die Debatte auch so feindselig.

  6. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 15:51

    Huegelstaedt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was Rowling betrifft finde ich vieles was die gesagt hat (ich habe das
    > meist nur durch den Shitstorm mitbekommen weil mich die Person 0,0
    > interessiert, so wie alle Prominente), schon sehr fragwürdig. Da hat man ja
    > den Eindruck sie würde meinen jemand würde ihr und anderen Frauen die
    > Weiblichkeit wegnehmen indem sie sich mit dem Begriff identifizieren.

    passiert ja auch.
    Wenn man dann als Mann das Damenklo, Frauenparkplätze, (safe spaces) von Frauen nutzen darf, nur weil man mal eben im Fragebogen ankreuzt, dass man sich als Frau fühlt, hat das schon Konsequenzen.
    Von der ganzen Thematik von Transfrauen in Frauen-Sportwettbewerben z.B. mal ganz zu schweigen.

  7. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 15:55

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde Feminismus nicht unbedingt mit der Qualität als Storywriter in
    > Verbindung bringen.

    Doch natürlich. wenn du nur noch nach diversity einstellst und nicht mehr nach Talent.
    Wenn man die Einstellung hat Diversität + SJW-Thematik reicht schon aus und Story, Charakterentwicklung sind nicht so wichtig, dann kommt sowas dabei raus.
    Ich finde das auch sehr seltsam, wenn man von Patriarchat, Frauenunterdrückung philosohiert und von mehr Frauen in höheren Positionen schwafelt und dann Frauen bei der ersten unangenehmen Meinung rauswirft oder wegmobbt.

  8. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 16:00

    Hanmac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > franzropen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Fing das nicht damit an, dass sich JK darüber echauffiert, dass in einem
    > > Artikel von Personen, die menstruieren, die Rede war und sie meinte,
    > dafür
    > > gibt es bereits ein Wort: Frauen?
    > > Das wurde dann als transphob gewertet und seitdem geht es hin und her.
    >
    > Ist es nicht umgekehrt so das "Personen die menstruieren" Trans Frauen
    > ausgrenzt?
    >
    > Was ist mit Frauen nach der Menopause? Zählen die dann nicht mehr?

    Das schon mit der *I-Schreibweise so, als ob jemand LeserInnen längerfristig nicht als Leserinnen ausspricht oder so liest.
    Lustig sind dann ja so zusammengesetze Wörter wie z.B. Bürgermeisterwahlleiter.
    Das wäre dann ja BürgerInnenMeisterInnenwahlleiterInnen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.21 16:03 durch sfe (Golem.de).

  9. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 16:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > franzropen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wurde dann als transphob gewertet und seitdem geht es hin und her.
    >
    > Die hat schon gewusst in welche heiße Suppenküche sie mit solchen Ansagen
    > hinein wandert.
    > Ich bezweifle das sie ihre Position geändert hat, somit ist das nur
    > typisches Twitter Drama.

    also lieber schweigen?
    ich sehe halt auch leider nicht wo Leute mit "Linken" Phantasien rausgemobbt werden

  10. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: mnementh 08.03.21 - 16:38

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde Feminismus nicht unbedingt mit der Qualität als Storywriter in
    > > Verbindung bringen.
    >
    > Doch natürlich. wenn du nur noch nach diversity einstellst und nicht mehr
    > nach Talent.
    > Wenn man die Einstellung hat Diversität + SJW-Thematik reicht schon aus und
    > Story, Charakterentwicklung sind nicht so wichtig, dann kommt sowas dabei
    > raus.
    > Ich finde das auch sehr seltsam, wenn man von Patriarchat,
    > Frauenunterdrückung philosohiert und von mehr Frauen in höheren Positionen
    > schwafelt und dann Frauen bei der ersten unangenehmen Meinung rauswirft
    > oder wegmobbt.
    Richte Deine Kritik an den Punkt der diese verdient in dem Zusammenhang: Kapitalismus und Profitgier sind für die Probleme bei Star Wars verantwortlich. Und all die Diversität bei Disney ist nur vorgeschoben, da sie diese öffentliche Wahrnehmung als am meisten profitabel kalkuliert haben (ob das nun klappt oder nicht).

  11. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: countzero 08.03.21 - 16:49

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockenobst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > franzropen schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das wurde dann als transphob gewertet und seitdem geht es hin und her.
    > >
    > > Die hat schon gewusst in welche heiße Suppenküche sie mit solchen
    > Ansagen
    > > hinein wandert.
    > > Ich bezweifle das sie ihre Position geändert hat, somit ist das nur
    > > typisches Twitter Drama.
    >
    > also lieber schweigen?
    > ich sehe halt auch leider nicht wo Leute mit "Linken" Phantasien
    > rausgemobbt werden

    Wieso leider? Findest du es nun generell blöd wenn jemand wegen seiner politischen Haltung gemobbt wird oder nicht?

    Bei "Linken", die rausgemobbt wurden, fällt mir spontan die KI-Forscherin Timnit Gebru bei Google ein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.21 16:55 durch countzero.

  12. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Trockenobst 08.03.21 - 16:55

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also lieber schweigen?

    Wenn ich als Dortmund Fan in die Bayern Kneipe gehe und dort gegen die Bayern stinke, würde ich wahrscheinlich auch was auf die Nase kriegen. In der Realität macht das einfach niemand.

    Man kann eine konträre Position haben und trotzdem nichts sagen. Ich kenne ein zwei Leute die sagen die Mondlandung war wahrscheinlich Fake. Beide haben Dipl-Ings, was verwundert. Aber sie gehen damit nicht auf dem Wissenschaftskongress der NASA trollen.

    Das Thema hat Rowling selbst nicht betroffen, also warum hat sie überhaupt damit angefangen? Ich finde es schwierig, wenn jemand Betroffenheitspropaganda für Dritte betreibt.

  13. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Garius 08.03.21 - 18:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Unterstellung" von wem? Vom hyperlinken Twitter-Mob?
    Das hört da ja nicht auf. Auch im letzten Golem Artikel wurde ihr dies unterstellt. Und auch andere Seiten wiederholen es.

    > Bei diesen Themen ändern 99% der Leute nicht ihre Meinung. Das sind eher
    > 'Messerkämpfe'.
    > Vielleicht sterben sie aus, vielleicht ignorieren sie das Thema öffentlich
    > (das passiert häufig) und das war es eigentlich. Die Horde findet dann ein
    > neues Opfer.
    >
    > Nochmal: Diskurse sind das nicht, da es kaum "Wissensmangel" gibt. Die
    > einen wollen Bestrafen, die anderen müssen sich vor der ach-so-wirklichen
    > Bestrafung retten.
    >
    > > Aber m.M.n. kann es nicht der richtige Weg sein, jemanden zu
    > exkludieren,
    > > nur weil er eine andere Meinung hat.
    >
    > "Exkludieren" heißt was genau? Ich gehe mit 99% der Leute die mich nicht
    > mögen auch nicht zum Brunch. Gruppen die andere Gruppen nicht mögen, so
    > what. Happens all the Time. Hat in einigen Fällen persönliche Konsequenzen
    > weil Projekte/Firmen reagieren wie sie reagieren, erzeugt eine Stimmung der
    > Selbstzensur und einige 1000 Leute löschen wegen dem künstlichen Drama ihre
    > Accounts. Aber das hat man vorher alles gewusst wenn man in diese heiße
    > Küche geht.
    Wenn es aufhört bei 'Ich find deine Einstellung doof, daher Kauf ich nichts mehr von dir' ist das ok.

  14. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Garius 08.03.21 - 18:05

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trollversteher schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Aber was man gegen das T-Shirt auf dem zweiten Bild haben sollte,
    > > entgeht
    > > > mir jetzt gerade...
    > >
    > > hast die letzten star wars filme nicht gesehen?
    >
    > Ich würde Feminismus nicht unbedingt mit der Qualität als Storywriter in
    > Verbindung bringen. Schlechte Storywriter können mit ganz unterschiedlichen
    > politischen Ansichten existieren. Gute auch. In dem Fall wird die mangelnde
    > Qualität der neueren Star Wars Filme mit Feminismus einiger Writer und
    > Producer in Verbindung gebracht, obwohl man vielleicht auch darauf schauen
    > sollte, dass Disney das Geld das sie in Lucas investiert haben reinbringen
    > will, indem sie das Produktionsfliessband angeschmissen haben um möglichst
    > viel Content zu produzieren mit dem sie Geld verdienen. Je mehr Geschichten
    > im Star Wars Universum Du greenlightest, desto tiefer greifst Du in das
    > Angebot der Ideen und Konzepte, und umso mehr mittelmäßige bis schlechte
    > hast Du dann.
    Das hat mit der Qualität erst Mal gar nichts zu tun. Bei so ziemlich jeden Film nach Ep.VII wurde der Autor von Kennedy ausgetauscht und gegen Autoren ersetzt, die den eigenen politischen Ansichten mehr Raum im Film einräumten.
    Disney hat das auch durchaus gemerkt, konnte sich aber vertraglich nicht von Kennedy lösen.

  15. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 19:20

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > mnementh schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich würde Feminismus nicht unbedingt mit der Qualität als Storywriter
    > in
    > > > Verbindung bringen.
    > >
    > > Doch natürlich. wenn du nur noch nach diversity einstellst und nicht
    > mehr
    > > nach Talent.
    > > Wenn man die Einstellung hat Diversität + SJW-Thematik reicht schon aus
    > und
    > > Story, Charakterentwicklung sind nicht so wichtig, dann kommt sowas
    > dabei
    > > raus.
    > > Ich finde das auch sehr seltsam, wenn man von Patriarchat,
    > > Frauenunterdrückung philosohiert und von mehr Frauen in höheren
    > Positionen
    > > schwafelt und dann Frauen bei der ersten unangenehmen Meinung rauswirft
    > > oder wegmobbt.
    > Richte Deine Kritik an den Punkt der diese verdient in dem Zusammenhang:
    > Kapitalismus und Profitgier sind für die Probleme bei Star Wars
    > verantwortlich. Und all die Diversität bei Disney ist nur vorgeschoben, da
    > sie diese öffentliche Wahrnehmung als am meisten profitabel kalkuliert
    > haben (ob das nun klappt oder nicht).

    man versucht ja mit diversity kapitalistische ziele zu erreichen.
    das macht man ja nicht weil man nen guter mensch ist
    bei star wars hat man halt volle kanne diversity gefahren und alles andere ignoriert und jetztversucht man mandalorian kaputt zu machen

  16. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 21:02

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trockenobst schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > franzropen schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Das wurde dann als transphob gewertet und seitdem geht es hin und
    > her.
    > > >
    > > > Die hat schon gewusst in welche heiße Suppenküche sie mit solchen
    > > Ansagen
    > > > hinein wandert.
    > > > Ich bezweifle das sie ihre Position geändert hat, somit ist das nur
    > > > typisches Twitter Drama.
    > >
    > > also lieber schweigen?
    > > ich sehe halt auch leider nicht wo Leute mit "Linken" Phantasien
    > > rausgemobbt werden
    >
    > Wieso leider? Findest du es nun generell blöd wenn jemand wegen seiner
    > politischen Haltung gemobbt wird oder nicht?

    ist halt sehr einseitig

    > Bei "Linken", die rausgemobbt wurden, fällt mir spontan die KI-Forscherin
    > Timnit Gebru bei Google ein.

    und wo hatte das was mit der politischen einstellung zu tun?
    der vergleich hinkt sowas von...
    wenn ich das geschäftsmodell meines arbeitgebers kritisiere und als gefährlich darstelle.. was meinst du wäre mit vw ingenieuren passiert...

  17. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 21:04

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also lieber schweigen?
    >
    > Wenn ich als Dortmund Fan in die Bayern Kneipe gehe und dort gegen die
    > Bayern stinke, würde ich wahrscheinlich auch was auf die Nase kriegen. In
    > der Realität macht das einfach niemand.
    >
    > Man kann eine konträre Position haben und trotzdem nichts sagen. Ich kenne
    > ein zwei Leute die sagen die Mondlandung war wahrscheinlich Fake. Beide
    > haben Dipl-Ings, was verwundert. Aber sie gehen damit nicht auf dem
    > Wissenschaftskongress der NASA trollen.
    >
    > Das Thema hat Rowling selbst nicht betroffen, also warum hat sie überhaupt
    > damit angefangen? Ich finde es schwierig, wenn jemand
    > Betroffenheitspropaganda für Dritte betreibt.

    und du siehst da kein problem damit, dass hollywood, die meisten unis und alle techkonzerne bayern fans sind?

  18. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Trollversteher 09.03.21 - 08:30

    >hast die letzten star wars filme nicht gesehen?

    Und? Wo ist da der "Skanadal" oder irgend etwas, das auch nur Ansatzweise einer Holocaust Verharmlosung nahe käme? Meine Güte, da tragen ein paar Frauen ein lustiges Star Wars Motto T-Shirt mit einier ironisch-feministischen Botschaft - wo wird da das Andenken an Millionen ermordeter Menschen beschmutzt oder eine grausame und menschenfeindliche Diktatur verharmlost?

  19. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Trollversteher 09.03.21 - 08:38

    >Doch natürlich. wenn du nur noch nach diversity einstellst und nicht mehr nach Talent. Wenn man die Einstellung hat Diversität + SJW-Thematik reicht schon aus und Story, Charakterentwicklung sind nicht so wichtig, dann kommt sowas dabei raus.

    Sehe ich nicht so, dass da nach "Diversity" und nicht nach Talent "eingestellt" wurde. Ist offenbar rein subjektive Ansichtsache.

    >Ich finde das auch sehr seltsam, wenn man von Patriarchat, Frauenunterdrückung philosohiert und von mehr Frauen in höheren Positionen schwafelt und dann Frauen bei der ersten unangenehmen Meinung rauswirft oder wegmobbt.

    Äh, nein, wer das "Seltsam" findet, hat die Emanzipations- oder Frauenrechtbewegung *nicht im Geringsten* verstanden (was man ja auch immer an der Diskussion von Quoten sieht) - meine Güte, es geht hier weder um "unangenehme Meinung" (Holocaust-Relativierung ist alles andere als nur "unangenehm") noch darum, dass man Frauen Sonderrechte verleihen will, und ihnen eine Position verleiht in der sie quasi unkritisierbar sind - im Gegenteil, wenn ein "starker Mann" als Schauspieler in der Öffentlichkeit durch politisch unkorrekte Aussagen auffällt, kann er ebenfalls seinen Job verlieren, und das gleiche gilt *natürlich* auch für starke Frauen - niemand hat eine besondere "Schonzeit" oder Sonderrechte für starke Frauen gefordert - Gleichberechtgung bedeutet eben auch, sich an den gleichen Maßstäben wie Männer messen zu müssen.

  20. Re: Die obligatorische Transphobie-Anschuldigung ...

    Autor: Trollversteher 09.03.21 - 08:43

    >man versucht ja mit diversity kapitalistische ziele zu erreichen.
    >das macht man ja nicht weil man nen guter mensch ist

    Hollywood macht seit über hundert Jahren nichts anderes, das ist *Mainstream* Kino, und *natürlich* richtet man sich an den Wünschen des Mainstream-Publikums aus. Das ist Hollywoods Zielgruppe, und die hat sich seit den 70ern nun mal (Gottseidank) gewandelt. Was ist also jetzt plötzlich so "skandalös" Neu daran?

    >bei star wars hat man halt volle kanne diversity gefahren und alles andere ignoriert und >jetztversucht man mandalorian kaputt zu machen

    Das ist doch, mit Verlaub, Schwachsinn - wenn Du das so siehst, OK, Deine Meinung, aber tu doch nicht so, als sei das eine objektiv verifizierbare Tatsache.

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