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Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

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  1. Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: ripclaw666 08.03.21 - 11:16

    https://www.youtube.com/watch?v=TmUNbgisRz8

    Hier kann man dem far-right-nazi-kinderfresser dabei zuschauen, wie er Ben Shapiro zu seinen Ansichten zu Homosexualitaet und Transgender kritisiert und argumentiert, dass es am wahrscheinlichsten ist, dass diese Menschen in der Tat so geboren worden.

    Wait, what? Acho, er hat Nolan Bushnell verteidigt und nicht Brianna Wu gehuldigt. Na dann, steinigt ihn!

  2. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: goniT 08.03.21 - 11:30

    Er sagt in dem Video, dass Homosexualität und Transgender keine psychische Krankheit, sondern eine Physische Krankheit ist.. also er bezeichnet beides als Krankheit.. Tolles Beispiel, um sich ein Bild von ihm zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.21 11:31 durch goniT.

  3. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Srobert 08.03.21 - 12:17

    Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die Argumente dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral argumentiert. Das reicht mir aber nicht.

    Am Anfang müsste aber dann mal eine Definition von Krankheit stehen.

    Nachtrag:

    Da ich eben am Handy war, habe ich mich etwas kurz gefasst. Daher noch die Anmerkung, dass es mir hier nichts ums Trollen oder Haten geht. Es ist einfach eine auf Logik basierende Frage, warum das eine richtig ist und das andere nicht.

    Zugegeben, ich bin schon genervt, von Menschen, die anderen ein "Schlechtsein" unterstellen, dann aber überhaupt keinen Ansatz zur Begründung dafür liefern.

    goniT macht es mal genauso: "Der Typ ist ein schlechter Mensch weil er es als Krankheit bezeichnet." Argumente? Fehlanzeige. Also warum genau, sollte man die gleichen Moralvorstellungen wie goniT teilen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.21 12:31 durch Srobert.

  4. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: countzero 08.03.21 - 13:03

    Bei Transgendern kann man die Argumentation als Krankheit ja noch nachvollziehen, da können Betroffene sich ja auch behandeln lassen, wenn sie wollen. Wobei dann viele Kritiker mit dieser Behandlung auch komischerweise wieder ein Problem haben und die Betroffenen wohl lieber in die Klapse stecken würden.

    Aber "Ich steh auf Männer" ist genauso wenig eine Krankheit, wie "Ich steh auf Blondinen" oder "Ich steh auf große Ärsche". Homosexualität ist auch nicht "unnatürlich", das ist dann doch ein rein moralisches Problem.

  5. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Jarlaxle 08.03.21 - 13:04

    Das Video was er über Socialjustice gemacht hat ist auch interessant. Auch ein paar Momente drinne die zum Frauen Tag gerade gut passen.

  6. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trockenobst 08.03.21 - 13:14

    Srobert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die Argumente
    > dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral
    > argumentiert. Das reicht mir aber nicht.

    "Krankheit" bedeutet du kannst "geheilt" werden. Krank ist also "nicht die Norm".
    Die Frage ist, von was sollte man "geheilt" werden? Von der subjektiven Sicht der Dinge? Oder von der "Un-Normalität"?

    Ich kenne eine Menge Leute, die haben es mit der Lunge. Immer leichtes Hüsteln. Da habe ich noch nie einen Social Media Sturm erlebt, das die Leute sich nicht "behandeln" lassen. Pfefferminz-Inhalation. Man kann also ganz konsequent mit einer "Krankheit" leben und jeder lässt einen in Ruhe. Das klappt wohl bei dem Thema nicht, da wird man bevormundet.

  7. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trollversteher 08.03.21 - 13:30

    >Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die Argumente dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral argumentiert. Das reicht mir aber nicht.

    >Am Anfang müsste aber dann mal eine Definition von Krankheit stehen.

    Wie wäre es erst mal mit Argumenten dafür, dass es eine Krankheit sei?
    Ich meine, hier liegt keine Funktionsstörung vor, es ist eine andere sexuelle Orientierung, die in der gesamten Tierwelt vorkommt, und auch dort (zB bei Pinguinen) über Generationen in das Sozialverhalten integriert wurde. Und bevor das jetzt wieder kommt: In Abgrenzung zur Pädophilie handelt es sich nun mal um kein Phänomen das schädlich für andere ist.

    >goniT macht es mal genauso: "Der Typ ist ein schlechter Mensch weil er es als Krankheit bezeichnet." Argumente? Fehlanzeige. Also warum genau, sollte man die gleichen Moralvorstellungen wie goniT teilen?

    Als "Krankheit" bezeichnet man einen ungesunden abnormalen Zustand, der schädlich für den Organismus (oder die Psyche ist) und dessen Abschaffung bzw. "Heilung" erstrebenswert ist.

    Und daher auch die heftigen Reaktionen darauf: Aufbauend auf der Definition als "Krankheit" wurden ja zB in den USA grausame "Anti-Schwulen-Therapien" durchgeführt, die außer dem Betreffenden Leid zuzufügen und Homosexuelle generell unter Druck setzen sollten "sich heilen zu lassen" wirklich *gar nichts* gebracht haben. Stell Dir vor, eine blaue Augenfarbe würde zur "Krankheit" erklärt, und jeder Blauäugige müsste sich daraufhin rechtfertigen, warum er nicht *endlich* mal was dagegen unternimmt.

    Nichts von dem trifft auf Homo

  8. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: goniT 08.03.21 - 13:41

    Srobert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die Argumente
    > dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral
    > argumentiert. Das reicht mir aber nicht.
    >
    > Am Anfang müsste aber dann mal eine Definition von Krankheit stehen.
    >
    > Nachtrag:
    >
    > Da ich eben am Handy war, habe ich mich etwas kurz gefasst. Daher noch die
    > Anmerkung, dass es mir hier nichts ums Trollen oder Haten geht. Es ist
    > einfach eine auf Logik basierende Frage, warum das eine richtig ist und das
    > andere nicht.
    >
    > Zugegeben, ich bin schon genervt, von Menschen, die anderen ein
    > "Schlechtsein" unterstellen, dann aber überhaupt keinen Ansatz zur
    > Begründung dafür liefern.
    >
    > goniT macht es mal genauso: "Der Typ ist ein schlechter Mensch weil er es
    > als Krankheit bezeichnet." Argumente? Fehlanzeige. Also warum genau, sollte
    > man die gleichen Moralvorstellungen wie goniT teilen?

    Jetzt jammer hier mal nicht so rum, weil ein Großteil der Gesellschaft nicht (mehr) deiner Meinung ist, und eine Kategorisierung alá "Transgender Menschen sind Krank" ablehnen. Eventuell sind sich Menschen, die deine Meinung teilen, aber auch einfach nur sehr unsicher in ihrer eigenen Sexualität..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.21 13:45 durch goniT.

  9. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 13:49

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber "Ich steh auf Männer" ist genauso wenig eine Krankheit, wie "Ich steh
    > auf Blondinen" oder "Ich steh auf große Ärsche". Homosexualität ist auch
    > nicht "unnatürlich", das ist dann doch ein rein moralisches Problem.

    schwierig wie man Krankheit definiert. Wikipedia sagt verminderter Leistungsfähigkeit oder Schwäche.
    Das trifft dann weder auf Homosexualität noch auf Trans zu.
    Im Prinzip kann man da auch alles runter fassen worunter man leidet, wobei dann auch Armut zu Krankheit zählen würde. hm bin ich mir nicht so einig. Wobei Armut auch krank macht.

    Homosexualität kann man aber relativ leicht ausleben. Bei Transgender-Geschichten ist man aber ziemlich auf externe Hilfe (OP) angewiesen.

  10. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 13:54

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Srobert schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die
    > Argumente
    > > dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral
    > > argumentiert. Das reicht mir aber nicht.
    >
    > "Krankheit" bedeutet du kannst "geheilt" werden. Krank ist also "nicht die
    > Norm".
    Krebs, HIV, .....
    > Die Frage ist, von was sollte man "geheilt" werden? Von der subjektiven
    > Sicht der Dinge? Oder von der "Un-Normalität"?
    gibt ja geschlechtsangleichende Operationen

  11. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trockenobst 08.03.21 - 13:58

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Krebs, HIV, .....
    Es gibt gutartige Wucherungen, mit denen man leben kann.
    Man stirbt ja auch nicht "an" HIV, sondern mit.
    Wenn ich heute denke ich bin ein Huhn, warum muss ich dann zum Arzt?
    Ist das dann wie Krebs?

    > > Sicht der Dinge? Oder von der "Un-Normalität"?
    > gibt ja geschlechtsangleichende Operationen

    Es gibt auch Leute, die lassen sich von wirren Ärzten die Beine brechen, und dann wird da eine künstliche Lücke gehalten. So kriegt man bis zu 5cm mehr Körpergröße. Ist irgendwie irre, aber ich würde jetzt nicht sagen das wäre "Un-Normal" klein zu sein.

  12. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trockenobst 08.03.21 - 14:07

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und daher auch die heftigen Reaktionen darauf: Aufbauend auf der Definition
    > als "Krankheit"

    Es gab eine Phase in der westlichen Welt, da wurden "arbeitsscheue, langhaarige Hippies" als "krank" bezeichnet und bekamen eine Menge Gewalt ab, auch von Staatsorganen.

  13. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Rudi Mental 08.03.21 - 14:40

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Immer wenn ich von dem Thema lese, frage ich mich, was genau die Argumente
    > dafür sind, dass es keine Krankheit ist. Es wird immer nur mit Moral
    > argumentiert. Das reicht mir aber nicht.
    >
    > >Am Anfang müsste aber dann mal eine Definition von Krankheit stehen.
    >
    > Wie wäre es erst mal mit Argumenten dafür, dass es eine Krankheit sei?
    > Ich meine, hier liegt keine Funktionsstörung vor, es ist eine andere
    > sexuelle Orientierung, die in der gesamten Tierwelt vorkommt, und auch dort
    > (zB bei Pinguinen) über Generationen in das Sozialverhalten integriert
    > wurde. Und bevor das jetzt wieder kommt: In Abgrenzung zur Pädophilie
    > handelt es sich nun mal um kein Phänomen das schädlich für andere ist.
    >
    > >goniT macht es mal genauso: "Der Typ ist ein schlechter Mensch weil er es
    > als Krankheit bezeichnet." Argumente? Fehlanzeige. Also warum genau, sollte
    > man die gleichen Moralvorstellungen wie goniT teilen?
    >
    > Als "Krankheit" bezeichnet man einen ungesunden abnormalen Zustand, der
    > schädlich für den Organismus (oder die Psyche ist) und dessen Abschaffung
    > bzw. "Heilung" erstrebenswert ist.
    >
    > Und daher auch die heftigen Reaktionen darauf: Aufbauend auf der Definition
    > als "Krankheit" wurden ja zB in den USA grausame "Anti-Schwulen-Therapien"
    > durchgeführt, die außer dem Betreffenden Leid zuzufügen und Homosexuelle
    > generell unter Druck setzen sollten "sich heilen zu lassen" wirklich *gar
    > nichts* gebracht haben. Stell Dir vor, eine blaue Augenfarbe würde zur
    > "Krankheit" erklärt, und jeder Blauäugige müsste sich daraufhin
    > rechtfertigen, warum er nicht *endlich* mal was dagegen unternimmt.
    >
    > Nichts von dem trifft auf Homo

    Es kommt tatsächlich auf die Definition von Krankheit an.
    Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die Evolution sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.
    Ein homosexuelles Pärchen kann sich klassisch nicht fortpflanzen. Es ist natürlich, da es immer wieder in der Natur vorkommt, aber anomal. Daher kommt es auf die Definition von Krankheit an, da Homosexuelle die Spezies nicht bei der Weiterentwicklung helfen.

    Und ja, ich wurde auch schon als Krank bezeichnet, dass ich aktuell keine Kinder haben will. Nur werde ich deswegen nicht diskriminiert. Und damit man mir keine Homophobie unterstellt: Ich hatte jahrelang einen schwulen Chef, mit dem ich prima klar kam und eine gute Freundin von mir ist lesbisch.

  14. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: mnementh 08.03.21 - 15:04

    Rudi Mental schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt tatsächlich auf die Definition von Krankheit an.
    > Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die Evolution
    > sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den
    > meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.
    Diese Sichtweise auf Evolution ist zu eingeschränkt. Evolution betrifft nicht nur einfach Individuen, sondern wird auch durch deren Umfeld beeinflusst. Bestes Beispiel: in einem Ameisenstaat sind 99% der Individuen nicht fortpflanzungsfähig. Dennoch ist genau das ein Produkt der Evolution und hat sich in ihrer biologischen Nische als das erfolgreichste Konzept durchgesetzt. Es gibt viele Theorien dazu, wieso Homosexualität und eventuell auch Transsexualität als evolutionär erfolgreiche Konzepte erwiesen haben. Welche dieser Theorien zutreffen ist nicht klar - klar ist aber dass das anscheinend schon erfolgreich ist, denn ansonsten wäre Homosexualität unter Säugetieren nicht so häufig anzutreffen. Wenn dies ein evolutionärer Nachteil wäre, dann gäbe es keine Homosexuellen. Aber in der Realität kommt es in vielen Säugetierarten vor, deshalb sollten wir eher danach schauen was der evolutionäre Vorteil ist.

  15. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Rudi Mental 08.03.21 - 15:28

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rudi Mental schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es kommt tatsächlich auf die Definition von Krankheit an.
    > > Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die
    > Evolution
    > > sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den
    > > meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.
    > Diese Sichtweise auf Evolution ist zu eingeschränkt. Evolution betrifft
    > nicht nur einfach Individuen, sondern wird auch durch deren Umfeld
    > beeinflusst. Bestes Beispiel: in einem Ameisenstaat sind 99% der Individuen
    > nicht fortpflanzungsfähig. Dennoch ist genau das ein Produkt der Evolution
    > und hat sich in ihrer biologischen Nische als das erfolgreichste Konzept
    > durchgesetzt. Es gibt viele Theorien dazu, wieso Homosexualität und
    > eventuell auch Transsexualität als evolutionär erfolgreiche Konzepte
    > erwiesen haben. Welche dieser Theorien zutreffen ist nicht klar - klar ist
    > aber dass das anscheinend schon erfolgreich ist, denn ansonsten wäre
    > Homosexualität unter Säugetieren nicht so häufig anzutreffen. Wenn dies ein
    > evolutionärer Nachteil wäre, dann gäbe es keine Homosexuellen. Aber in der
    > Realität kommt es in vielen Säugetierarten vor, deshalb sollten wir eher
    > danach schauen was der evolutionäre Vorteil ist.

    Dass Individuen nicht fortpflanzungsfähig sind, kann sich in der Tat auch positiv auswirken. Das steckt halt hinter der Evolution verschiedene Konzepte auszuprobieren, um einen Vorteil zu erlangen. Die Häufigkeit von Homosexualität sagt aber nichts darüber aus, ob es erfolgreich sein wird. In der richtigen Kombination (mit anderen Änderungen, könnten auch gesellschaftliche sein) hat es vielleicht Vorteile. Mit Pech gibt es nur Nachteile. Ein plötzlich weiß geborenes Kaninchen im Grünland hat Nachteile, im Schnee ist es dafür wesentlich sicherer.

  16. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: ubuntu_user 08.03.21 - 15:48

    Rudi Mental schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kommt tatsächlich auf die Definition von Krankheit an.
    > Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die Evolution
    > sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den
    > meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.
    > Ein homosexuelles Pärchen kann sich klassisch nicht fortpflanzen.

    Verhütung wäre dann nach der Definition auch ne Krankheit ^^

  17. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trockenobst 08.03.21 - 17:01

    Rudi Mental schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die Evolution
    > sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den
    > meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.

    Es gibt ja auch Menschen die keinen Partner finden und somit die Evolution auch nicht weiter treiben. Sie gehören genauso zum Gesamtbild. Dazu sprechen wir bei den Themen von 50.000 Jahren und mehr bevor es überhaupt einen merklichen Effekt auf die Gene hat. In 1000 Jahren passiert da gar nichts. Deswegen ist dieser Ansatzpunkt eher schwach.

    Auch um das Lagerfeuer der Vergangenheit scharten sich die frühen Menschen und deren Nachkommen. Manchmal überlebten die Eltern den Säbelzahntiger nicht, und andere übernahmen deren Aufzucht, meistens mehrere Frauen die im Lager blieben während die Männer auf die Jagt gingen. Normal ist das was soziokonform ist. Es gibt massig Kinder die in großen Heimen aufwachsen, das ist eigentlich Anormal, nicht das man zwei "exklusive" Elternteile welcher Art hat.

  18. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Srobert 08.03.21 - 21:15

    Oha, so einer bsit du also.

  19. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trollversteher 09.03.21 - 08:44

    >Es gab eine Phase in der westlichen Welt, da wurden "arbeitsscheue, langhaarige Hippies" als "krank" bezeichnet und bekamen eine Menge Gewalt ab, auch von Staatsorganen.

    Und das war mindestens ebenso daneben, oder?

  20. Re: Um sich mal selbst einen Eindruck zu machen...

    Autor: Trollversteher 09.03.21 - 08:55

    >Es kommt tatsächlich auf die Definition von Krankheit an.
    >Die Natur ist so ausgerichtet, dass Lebewesen sich vermehren. Die Evolution sorgt dafür, dass es ständig Anpassungen gibt. Die Lebewesen mit den meisten und stärksten Nachkommen breiten sich aus.
    >Ein homosexuelles Pärchen kann sich klassisch nicht fortpflanzen. Es ist natürlich, da es immer wieder in der Natur vorkommt, aber anomal. Daher kommt es auf die Definition von Krankheit an, da Homosexuelle die Spezies nicht bei der Weiterentwicklung helfen.

    Nein, und genau das ist eben falsch. Es gibt *zwei* evolutionäre Hauptziele: Das Überleben des Individuums und seiner Gene (da tragen Homosexuelle tatsächlich nichts zu bei) und das Überleben der eigenen Art - und bei letzterem spielt Homosexualität in der Tat eine wichtige Rolle, ansonsten gäbe es sie, wie gesagt, nicht bei beinahe allen höheren Tierarten in solcher Menge - es ist nämlich eben *nicht* so, dass das in der Natur nur "hin und wieder" mal vorkommt, es kommt, im Gegenteil, so häufig vor, dass es ein natürliches Phänomen und keine "Abnormalität" ist.

    >Und ja, ich wurde auch schon als Krank bezeichnet, dass ich aktuell keine Kinder haben will. Nur werde ich deswegen nicht diskriminiert.

    Ach bitte, das ist doch eine umgangssprachliche Verwendung des Wortes "krank" und keine medizinische. Homosexualität wurde aber (und wird bei religiösen Fundamentalisten immer noch) in der Vergangenheit tatsächlich als "echte Krankheit" angesehen, die Therapiert werden muss - also es kein gesellschaftliches Bestreben gibt, den fehlenden Kinderwunsch auf die Liste der registrierten Krankheiten der WHO zu setzen und Dich per Zwangs-Therapie davon zu heilen, ist das nicht einmal im *Geringsten* vergleichbar.

    >Und damit man mir keine Homophobie unterstellt: Ich hatte jahrelang einen schwulen Chef, mit dem ich prima klar kam und eine gute Freundin von mir ist lesbisch.

    Puh, ernsthaft? Die "Ich kenne ein, zwei Betroffene persönlich, also darf ich diskriminierende Standpunkte vertreten" - Nummer?

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