Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Honorbuddy: Bossland muss keine…

So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: VigarLunaris 23.02.18 - 09:17

    Aber Moment mal, da gibt es ja auch ein Programm das Cheat Engine heißt. Das ich gerne für Cheaten aber überwiegend für Debuggen nutze.
    Für beides kann das Programm gut herangenommen werden, aber anderes Thema.

    Nun zum Cheat hier.

    Böse: Es schreibt einer Software, die Spielspaß killt. Dafür kassieren Sie Geld und im Umkehrschluss erhält man für weniger Geldeinsatz = mehr Spielgeld und Items usw.
    Toll - nun ist Blizzard böse, weil ihnen ja die Einnahmequelle weggenommen wurde, zumindest man behauptet man das.

    So nun mal Tacheles :

    Der Hersteller Blizzard hat SCHROTTSOFTWARE abgeliefert. Diese macht es möglich dass man, mit relativ wenig Aufwand, in die Steuerung und Spielmechanik eingreift. Dadurch lassen sich spielerische Vorgänge Teil- / Vollautomatisieren.

    Dazu bietet ( WOW - Client ) eine LUA Schnittstelle und natürlich die Möglichkeiten von Windows, das man in die DLL - reinschaut und mit z. B. Python auch die private Classes und Functions aufruft.

    So was ist nun Falsch?
    -Das man so was entwickeln "kann" und es auch genutzt wird?
    -Das man nicht Detektoren genutzt hat und seiner Aufgabe der Softwarepflege & Serverpflege nachgekommen ist?
    -Das hier jemand ein wenig Geld mit Verdient hat? Es kostet ja auch sowas zu Entwickeln und zu pflegen!

    Als ich noch WOW gespielt habe, lange ist es her und ich habe nur Burning Crusade und Lich King mitgemacht, hatte ich mir damals für meine Tastatur und Maus eine entsprechende Software gestrickt. Diese machte nichts anderes, als das ich „komplexe“ Folgen von Skills eben in einem „klick“ ausführen kann -> „Makro“. Irgendwann wurde mir das mit Item gefarme und Rohstoffbeschaffung zu „dumm“, da habe ich dann auch noch was mit Python gestrickt, was mir munter div. Gebiete automatisiert Abfarmte.

    So war ich dann im Bett oder Kino und mein Char hat Tonnen an Material geholt. Nein ich bin „nicht“ Bossland! Dennoch hatte ich schon sowas in der Art für „Classic WOW“ und für meinen privaten Gebrauch gebaut. Mir ging die Streckung von „Zeit“ in dieser Art der Spiele auf den sprichwörtlichen "Sack" und ich entschloss mich schnell keine MMORPG mehr zur Spielen, was ich auch immer noch sein lasse.

    Dennoch zeigt mir hier „Bossland“ das auch anderen Spielern diese „Streckung“ von Content so gegen Strich geht, das man auf Hilfsmittel zurückgreifen möchte. Und daraus hat diese Firma halt „Profit“ geschlagen.

    Die Klage ist für mich mehr ein „Armutszeugnis“. Man hätte:
    1) Die Software sauber blockieren müssen
    2) Die Accounts hinlänglich Botusage überwachen
    3) Entsprechend Public machen wie viele Accounts man am Ende „gefunden“ und weggeworfen hat.

    Damit hätte man die „Ordnung“ gehalten und vor allen die Umgebung gepflegt. Das man hier ein fadenscheiniges „Urteil“ durchgedrückt hat, ist für mich mehr das Zeichen dafür das Rechtsmitteleinsatz billiger ist als Content, Entwicklung und Wartung.

    Somit wünsche ich vielen kommenden Entwicklern ein Happy Debugging – gute Hooks und am Ende eine saubere Implementierung, welche nicht bemerkt wird.

    Denn der beste Weg um qualitativ gute und unterhaltsame Spiele zu präsentieren ist: Vermeide öde und sumpfe Tätigkeiten. Davon haben wir im RL genug! Dann braucht auch keiner mehr einen Bot, denn das würde SPIELSPASS verhindern.

    Und bei einer guten Partie Schach, will man gar nicht cheaten, weil es Freude bereitet zu Spielen.

  2. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: Fex 23.02.18 - 09:26

    Wenn ich dein Fahrrad mal mit einem Schloss unter 50 Euro sehe, leihe ich es mir auch mal für ein paar Tage aus und hinterlasse dir ein defektes Schloss. Evtl findet sich auch eine Firma die mir die Arbeit für nen Zwanni abnimmt.

    Klar ist es kacke wenn eine Firma Mega viel Asche macht und dann noch Firmen für leichte Softwaremanipulation verklagt. Aber dann spiel es halt nicht und gib Feedback, was du daran nicht magst. Ansonsten rechtfertigst du einige Strafhandlungen. Und ich würde gerne mein Rad vor dem Café unabgeschlossen lassen für ein paar Minuten

  3. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: crack_monkey 23.02.18 - 09:43

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Moment mal, da gibt es ja auch ein Programm das Cheat Engine heißt.
    > Das ich gerne für Cheaten aber überwiegend für Debuggen nutze.
    > Für beides kann das Programm gut herangenommen werden, aber anderes Thema.
    >
    > Nun zum Cheat hier.
    >
    > Böse: Es schreibt einer Software, die Spielspaß killt. Dafür kassieren Sie
    > Geld und im Umkehrschluss erhält man für weniger Geldeinsatz = mehr
    > Spielgeld und Items usw.
    > Toll - nun ist Blizzard böse, weil ihnen ja die Einnahmequelle weggenommen
    > wurde, zumindest man behauptet man das.
    >
    > So nun mal Tacheles :
    >
    > Der Hersteller Blizzard hat SCHROTTSOFTWARE abgeliefert. Diese macht es
    > möglich dass man, mit relativ wenig Aufwand, in die Steuerung und
    > Spielmechanik eingreift. Dadurch lassen sich spielerische Vorgänge Teil- /
    > Vollautomatisieren.
    >
    > Dazu bietet ( WOW - Client ) eine LUA Schnittstelle und natürlich die
    > Möglichkeiten von Windows, das man in die DLL - reinschaut und mit z. B.
    > Python auch die private Classes und Functions aufruft.
    >
    > So was ist nun Falsch?
    > -Das man so was entwickeln "kann" und es auch genutzt wird?
    > -Das man nicht Detektoren genutzt hat und seiner Aufgabe der Softwarepflege
    > & Serverpflege nachgekommen ist?
    > -Das hier jemand ein wenig Geld mit Verdient hat? Es kostet ja auch sowas
    > zu Entwickeln und zu pflegen!
    >
    > Als ich noch WOW gespielt habe, lange ist es her und ich habe nur Burning
    > Crusade und Lich King mitgemacht, hatte ich mir damals für meine Tastatur
    > und Maus eine entsprechende Software gestrickt. Diese machte nichts
    > anderes, als das ich „komplexe“ Folgen von Skills eben in einem
    > „klick“ ausführen kann -> „Makro“. Irgendwann wurde
    > mir das mit Item gefarme und Rohstoffbeschaffung zu „dumm“, da
    > habe ich dann auch noch was mit Python gestrickt, was mir munter div.
    > Gebiete automatisiert Abfarmte.
    >
    > So war ich dann im Bett oder Kino und mein Char hat Tonnen an Material
    > geholt. Nein ich bin „nicht“ Bossland! Dennoch hatte ich schon
    > sowas in der Art für „Classic WOW“ und für meinen privaten
    > Gebrauch gebaut. Mir ging die Streckung von „Zeit“ in dieser
    > Art der Spiele auf den sprichwörtlichen "Sack" und ich entschloss mich
    > schnell keine MMORPG mehr zur Spielen, was ich auch immer noch sein lasse.
    >
    > Dennoch zeigt mir hier „Bossland“ das auch anderen Spielern
    > diese „Streckung“ von Content so gegen Strich geht, das man auf
    > Hilfsmittel zurückgreifen möchte. Und daraus hat diese Firma halt
    > „Profit“ geschlagen.
    >
    > Die Klage ist für mich mehr ein „Armutszeugnis“. Man hätte:
    > 1) Die Software sauber blockieren müssen
    > 2) Die Accounts hinlänglich Botusage überwachen
    > 3) Entsprechend Public machen wie viele Accounts man am Ende
    > „gefunden“ und weggeworfen hat.
    >
    > Damit hätte man die „Ordnung“ gehalten und vor allen die
    > Umgebung gepflegt. Das man hier ein fadenscheiniges „Urteil“
    > durchgedrückt hat, ist für mich mehr das Zeichen dafür das
    > Rechtsmitteleinsatz billiger ist als Content, Entwicklung und Wartung.
    >
    > Somit wünsche ich vielen kommenden Entwicklern ein Happy Debugging –
    > gute Hooks und am Ende eine saubere Implementierung, welche nicht bemerkt
    > wird.
    >
    > Denn der beste Weg um qualitativ gute und unterhaltsame Spiele zu
    > präsentieren ist: Vermeide öde und sumpfe Tätigkeiten. Davon haben wir im
    > RL genug! Dann braucht auch keiner mehr einen Bot, denn das würde
    > SPIELSPASS verhindern.
    >
    > Und bei einer guten Partie Schach, will man gar nicht cheaten, weil es
    > Freude bereitet zu Spielen.

    Kompletter Schwachsinn.

    Warum?
    Weil die Geldautomaten von einem Unternehmen veraltet sind und leicht zu knacken sind, hast du das Recht es auch machen zu können?
    Nur weil dies Illegal ist aber das andere NOCH nicht ist es "legal"?

    Zu jeden verdammten Spiel das kommerziellen Erfolg hat gibt es mehr als genug Cheats. Komisch nach deiner Aussage sollte es das doch nicht geben wenn es allen Spaß macht oder nicht? Ist ja echt merkwürdig. Ach wird doch irgendwie der Hersteller dran Schuld sein, ist schon ok das man Cheats und Hacks dafür produziert und anderen das Spiel versaut.

    Glaubst du ernsthaft wirklich das was du sagst? Ich mein mein Ganz normaler Menschenverstand schreit da schon Alarm.
    Nur weil es aktuell noch nicht per Gesetz geahndet wird, ist es in Ordnung? Argumentieren hier jetzt alle damit?
    Glaub ihr eine Firma die Professionell eine Software Produziert womit man Kassenautomaten knacken kann würde nicht verfolgt werden, weil Sie ja die Software selber nicht nutzt?
    Und wenn man es damit nicht vergleichen kann womit denn dann?
    Wirtschaftlicher Schaden entsteht mehr oder minder in beiden Fällen, aber das wird man sich vermutlich auch noch irgendwie schön reden oder auf den Hersteller schieben.

  4. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: Slurpee 23.02.18 - 15:41

    crack_monkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mein mein Ganz normaler Menschenverstand schreit da schon Alarm.

    Weil du nicht genug differenzierst. Du wirfst botten und cheaten in einen Sack, so einfach ist es aber nicht.

    Ist ja nicht so als ob die Botter irgendwelche Bossmechaniken aushebeln, oder sich im PvP einen Vorteil erkaufen würden.

    Nein, es ist eher so, als ob man vor jeder Runde CS:GO stundenlang in einem Warenhaus nach einzelnen Patronen suchen müsste und diesen Grind durch einen Bot automatisiert.

    Das ist btw auch der Grund für die hitzige Diskussion hier: Einige sind bereit zu differenzieren, andere nicht, auf der Basis gibt es eigentlich nichts zu diskutieren...

  5. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: Cystasy 23.02.18 - 23:21

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil du nicht genug differenzierst. Du wirfst botten und cheaten in einen
    > Sack, so einfach ist es aber nicht.
    >
    > Ist ja nicht so als ob die Botter irgendwelche Bossmechaniken aushebeln,
    > oder sich im PvP einen Vorteil erkaufen würden.
    >
    > Nein, es ist eher so, als ob man vor jeder Runde CS:GO stundenlang in einem
    > Warenhaus nach einzelnen Patronen suchen müsste und diesen Grind durch
    > einen Bot automatisiert.
    >
    > Das ist btw auch der Grund für die hitzige Diskussion hier: Einige sind
    > bereit zu differenzieren, andere nicht, auf der Basis gibt es eigentlich
    > nichts zu diskutieren...

    Das größte Problem was ich hier sehe ist.. viele scheinen KEINE AHNUNG davon zu haben wie ein Bot funktioniert / was er tun kann. Da kommen sie dann an mit Beispielen wie "fahrrad mit 50¤ schloss angeschlossen" und "Bankautomat der veraltet ist".. obwohl das alles schlechte Beispiele sind. Ein besseres Beispiel wäre zu sagen "Was würdest du tun wenn mitten auf der Straße jemand 1 mio ¤ auf einen baum hängt und wegläuft? Würdest du nicht auch hochkletten und es dir holen? Oder liegen lassen?". DAS wäre ein Beispiel. Denn Blizzard hat keinerlei Abwehrmechanismen oder Schutzvorkehrungen die mit einem Schloss o.ä vergleichbar wären. Bots "knacken" auch keine Sicherheitsvorkehrungen die vergleichbar mit einem schloss o.ä wären. Das einzige was man tut ist.. befehle die sonst von der tastatur und maus kämen automatisiert abzuschicken. Man knackt nix, man umgeht nix, man macht nichts was ein normaler spieler nicht auch kann.. aber scheinbar begreifen das die meisten immer noch nicht..

    Irgendwie glaube ich das manche menschen einfach nur ein feindbild brauchen gegen das sie hetzen können weil sie sonst nichts anderes in ihrem leben haben das es lebenswürdig macht.. oder zu viel langeweile.. ist manchmal echt traurig

  6. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: Soraphis 24.02.18 - 00:10

    >Ein besseres Beispiel wäre zu sagen "Was würdest du tun wenn mitten auf der Straße jemand 1 mio ¤ auf einen baum hängt und wegläuft? Würdest du nicht auch hochkletten und es dir holen? Oder liegen lassen?"

    das Geld lässt man natürlich hängen (oder glaubst du nur weil der besitzer es an einem baum befestigt hat wird es freiwild?)

    > Denn Blizzard hat keinerlei Abwehrmechanismen oder Schutzvorkehrungen die mit einem Schloss o.ä vergleichbar wären.

    beginnend bei den AGB denen jeder spieler zu stimmt:

    > Sie versichern, dass Sie [...] (viii) keine Cheats, Automation Software (Bots), Hacker-Software, Mods oder sonstige Drittpartei-Software, die der Verfälschung des Service dient, herstellen oder verwenden werden;

    Dann ist da natürlich Warden, das "anti-cheat" programm für blizzard spiele. Durch dessen Hilfe immer wieder viele Accounts gesperrt werden, weil es eben verdächtige Aktivitäten erkennt.

    > Man knackt nix, man umgeht nix, man macht nichts was ein normaler spieler nicht auch kann

    ach, man bekommt also keinen unfairen Vorteil gegenüber jemandem der sich an die AGBs hält?
    Oder gegenüber jemandem der nicht Programmieren kann (oder kein zusätzliches geld irgendeiner zwielichtigen firma zustecken will)?

    ich verstehe auch nicht ganz was du mit "man umgeht nix" meinst, du glaubst es wäre plötzlich was anderes wenn die DLLs obfuscated wären?

    natürlich könnte man versuchen botting so schwer wie möglich zu machen, man würde warscheinlich jede menge false positives haben und viele spieler blockieren die nichts getan haben.
    Man hätte keine api für die ganzen addons dies gibt, da steckt aber unmengen an community arbeit drin und es macht das spiel - weil konfigurierbar - nutzerfreundlicher und beliebter.

    wenn du glaubst das macros und botting einfach zu blockieren sind ohne dass man Gefahr läuft ehrliche Spieler zu treffen (oder negativ in ihrer Spielerfahrung zu beeinflussen) dann irrst du dich gewaltig.

  7. Re: So So der Hersteller der Cheatengine ist also Schuld?

    Autor: Cystasy 24.02.18 - 00:59

    Soraphis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Geld lässt man natürlich hängen (oder glaubst du nur weil der besitzer
    > es an einem baum befestigt hat wird es freiwild?)
    Wenn jemand sein Geld Öffentlich "wegwirft", dann IST es freiwild. Kannst du gerne mal testen. Nehm nen 50¤ Schein und werf ihn auf den Boden und lauf einige Meter weg. JEDER wird den Schein aufheben und behalten wollen (du hast ihn ja weggeworfen). Da kannst du noch so sehr "Gutmensch Verhalten" ankommen.. die Realität ist nunmal anders als man es sich wünscht.

    > beginnend bei den AGB denen jeder spieler zu stimmt:

    Die Agb ist kein Schloss sondern eine Vereinbarung. Als würde ich mit jemand völlig fremden absprechen "Hey du.. mein Haus ist nicht abgeschlossen. Du darfst aber nicht rein gehen wenn ich wegschaue, okay?". Nichts weiter. Das hält niemand davon ab durch die Türe zu laufen. Daher ist das ganze nicht mit einem Schloss / Blockade / Sicherheit gleichzusetzen da es lediglich ne Absprache (Vertrag) zwischen 2 Parteien ist die von beiden Seiten aus wieder gekillt werden kann bei belieben.

    > Dann ist da natürlich Warden, das "anti-cheat" programm für blizzard
    > spiele. Durch dessen Hilfe immer wieder viele Accounts gesperrt werden,
    > weil es eben verdächtige Aktivitäten erkennt.

    Warden brauchste aber garnicht aktiv "umlaufen". Warden ist eher eine Art Wachhund den du vor einem Haus plazierst der nur die Gerüche erkennt die du ihm beigebracht hast. Dieser Wachhund hat dann beigebracht bekommen "So riecht der bösewicht den wir hier nicht wollen..und so bösewicht 2..".. und wenn du dir dann perfüm aufsprühst, juckts den Wachhund nicht mehr was du tust und er erkennt dich nicht mehr. Kurz gesagt.. Warden scannt nur nach bekannten Tools & injections. Das ist auch nicht mit einem Schloss zu vergleichen, wenn eben mit einem Wachhund oder einer Alarmanlage, mehr nicht. Wenn Warden alarm schlägt ist das als würde ne alarmanlage in einem haus in dem grade eingebrochen wird los gehen.. die alarmanlage hält mich aber nicht aktiv davon ab ins haus zu laufen. Die Alarmanlage ist lediglich nervig, nichts weiter. Das ist kein Schloss o.ä.

    > ach, man bekommt also keinen unfairen Vorteil gegenüber jemandem der sich
    > an die AGBs hält? Oder gegenüber jemandem der nicht Programmieren kann (oder > kein zusätzliches geld irgendeiner zwielichtigen firma zustecken will)?

    Der einzige Vorteil den Botter haben ist das sie sich nicht langweilen & nicht ermüden dabei. Das ist der einzige Vorteil, wow. Dafür hast du als Botter zig Nachteile die dir garnicht bewusst sind wiel du dich scheinbar noch nie mit der Materie auseinander gesetzt hast. Bots sind "Strunzdumm".. du hast als Botuser nur Probleme weil du ständig die kleinsten Bugs fixen musst usw.. gäbs die Zeitersparniss nicht.. würde sich das niemand freiwillig antun weils einfach nervig ist.
    Bots sind nicht so "übermächtig" wie sie oft dargestellt werden.. sogar eher im Gegenteil. Der einzige Vorteil ist das der Bot kein Mensch ist, somit keine Gefühle hat wie erschöpfung oder langweile.. das wars auch schon.

    > ich verstehe auch nicht ganz was du mit "man umgeht nix" meinst, du glaubst
    > es wäre plötzlich was anderes wenn die DLLs obfuscated wären?

    "man umgeht nix" = gäbe es ein System das einem Schloss gleichkäme und man würde dieses mit "gewalt" durchbrechen, wäre das was anderes. Tut man aber nicht. Du musst dir die WoW.exe so vorstellen als hätte jemand ein Haus. Dieses Haus besitzt keinerlei Zaun. Die einzige Sicherheit die es hier gibt ist ein Stinkfauler Wachhund der dich nicht als Bedrohung ansieht da er dein Geruch nicht beigebracht bekam (Warden) und eine Überwachungskamera die Alarm schlägt wenn sie jemand ins Haus gehen sieht. Das Problem - das Haus hat nicht einmal eine Türe. Vor dem Haus steht ein Schild "Hey du.. du darfst nicht ins haus gehen! sonst ziehe ich dich an den ohren wieder ausm haus raus!". WEN soll das bitte davon abhalten einfach ins haus reinzulaufen? Der faule Wachhund der nichts tut? Das Schild mit Text drauf? Die Alarmanlage die nur rumsurrt wie blöde während ich schon längst im haus bin? Der Besitzer der zu doof ist sich eine gescheite Sicherheitsinfrastruktur zu bauen (türe, schloss an der türe, gescheiten wachhund usw)? Die Sicherheitsvorkehrungen von Blizzard sind gelinde gesagt schrott und gefühlt nicht vorhanden.

    > natürlich könnte man versuchen botting so schwer wie möglich zu machen, man
    > würde warscheinlich jede menge false positives haben und viele spieler
    > blockieren die nichts getan haben.

    Das Problem am ganzen ist.. Blizzard könnte von Heute auf Morgen alle Botter erkennen zu 99%. Jeder Botter der tiefergehend in der Materie ist wird dir das bestätigen. Bots hinterlassen Serverseitig eine bestimmte Struktur die bei normalen Spielern nicht auftritt.. diese Struktur die dabei entsteht hat jeder Bot (rein Funktionsbedingt).. bei normalen Spielern tritt dies aber nicht auf. Das heißt du kannst Serverseitig einfach nach Usern schauen die diese Struktur / Besonderheiten aufweisen und hast instant alle botter (auch bots die nicht von bossland kommen). Das hat Blizzard sogar einen Tag nachdem sie gegen Bossland verloren haben als Rache gemacht. Da bekam jeder Spieler der ein Honorbuddy Bot genutzt hat einen halbes Jahr nen Bann reingedrückt. Diese Erkennung wurde genau dann aktiv als Blizzard vor Gericht nen fail eingesackt hat.. das zeigt das Blizzard sehr wohl in der Lage wäre das ganze zu erkennen.. und es ist auch Technisch bedingt so das es eben erkennbar ist serverseitig.. selbst ohne warden usw.. Aber Blizzard machts nicht. Überlege dir bitte mal wieso sie das nicht tun.. sie können es - sah man ja. Das war aber eine einmalige Sache, dann hat Blizzard wieder nach 1-2 Wochen aufgehört die erkennung aktiv zu haben.. soviel zu BLizzard.. die WOLLEN einfach nichts gegen botter machen. Botter sind ein großes Einkommen für Blizzard.. würde man alle verscheuchn würde man geld verlieren.. das möchte blizzard scheinbar nicht.

    > Man hätte keine api für die ganzen addons dies gibt, da steckt aber
    > unmengen an community arbeit drin und es macht das spiel - weil
    > konfigurierbar - nutzerfreundlicher und beliebter.

    Addons sind eine Tolle Sache, wenn man aber einen LUA Interpreter einbaut der dann auch Zusatzfunktionen enthält die über das normale User Interface nicht nutzbar sind.. braucht man sich nicht wundern wenn Hacker den LUA Interpreter des Chatfensters hooken und dann eben auch die Funktionen nutzen die vorhanden sind (nur halt nicht über die normale gui). Wenn man Funktionen einbaut und dann nicht absichert, ist man selbst Schuld. Es ist gerade wegen dieser Funktionen oft um welten einfacher bots zu bauen. Da gibts für alles mögliche LUA Funktionen.. wirken von zaubern, aufsitzen aufs mount, nächsten feind anwählen usw usf.. alles nicht abgesichert. Einiges ist so abgesichert das du über die normale GUI nicht drauf zugreifen kannst.. lässt sich aber bypassen weil Blizzard zu doof zum programmieren von was sicherem ist..

    > wenn du glaubst das macros und botting einfach zu blockieren sind ohne dass
    > man Gefahr läuft ehrliche Spieler zu treffen (oder negativ in ihrer
    > Spielerfahrung zu beeinflussen) dann irrst du dich gewaltig.

    Man müsste Macros und Bots garnicht blocken. Man müsste lediglich mal sein Arsch hochbekommen und entsprechend die richtigen Dinge abfragen. Du kannst relativ Easy Makrouser und Botuser finden anhand bestimmter Technik bedingter Faktoren, da ist die Fehlerrate bei auch soweit wie 0% weil diese Merkmale nur durch Makro / Bot Software zustande kommt. Das ganze wäre sogar Serverseitig machbar so das Botter usw nicht die Checks umgehen könnten.. aber wie du siehst.. macht BLizzard einfach nichts - wieder.. wieso nicht? Sie können es (sah man in der vergangenheit beim gerichtsurteil).. wieso tun die nichts? Hm? Denk mal drüber nach.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  3. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven
  4. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Apple Mac Mini (Late 2018) im Test: Tolles teures Teil - aber für wen?
Apple Mac Mini (Late 2018) im Test
Tolles teures Teil - aber für wen?

Der Mac Mini ist ein gutes Gerät, wenngleich der Preis für die Einstiegsvariante von Apple arg hoch angesetzt wurde und mehr Speicher(platz) viel Geld kostet. Für 4K-Videoschnitt eignet sich der Mac Mini nur selten und generell fragen wir uns, wer ihn kaufen soll.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  2. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    1. Telekommunikation: Verizon entlässt 10.000 Mitarbeiter, um "agiler" zu werden
      Telekommunikation
      Verizon entlässt 10.000 Mitarbeiter, um "agiler" zu werden

      Etwa sieben Prozent der Belegschaft bei Verizon werden mit Abfindung entlassen. Das Unternehmen bereite sich laut CEO Hans Vestberg auf "große kommende Dinge" vor - vermeintlich 5G. Bei 10.000 Entlassungen könnte es aber nicht lange bleiben.

    2. Kontaktloses Bezahlen: Apple Pay endlich in Deutschland gestartet
      Kontaktloses Bezahlen
      Apple Pay endlich in Deutschland gestartet

      Der mobile Bezahldienst Apple Pay ist in Deutschland gestartet. Derzeit können Kunden von elf Banken ihre Karten auf dem iPhone, der Apple Watch oder dem Mac hinterlegen und damit kontaktlos im Laden und im Internet bezahlen.

    3. Digitalisierung: Nein, Ethik kann man nicht programmieren
      Digitalisierung
      Nein, Ethik kann man nicht programmieren

      Ethik kann man in Code festschreiben und künstliche Intelligenz ist in 20 Jahren besser als der Mensch? Nein. Sechs Digitalisierungsmythen, über die wir reden müssen.


    1. 09:45

    2. 09:20

    3. 09:05

    4. 08:23

    5. 08:01

    6. 07:49

    7. 07:29

    8. 21:00