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Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

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  1. Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: sttn 06.12.22 - 08:18

    ... ginge es um Mohammed, wäre sprichwörtlich die Hölle los.

    Hier sind wir schon bei einem Teil des Problems, denn beim Glauben geht es auch um Gefühle und Werte und das sollte man bedenken wenn man religiöse Figuren nachspielt.

    Natürlich rechtfertigt das keine Gewalt, keine Frage. Aber es ist auch Gewalt wenn man sich über Religionen witzig macht nur um sie zu diffamieren.

    Aber was nicht falsch ist, zeigt das Judentum: Die besten jüdischen Witze erzählen gläubige Juden. Die Witze sind richtig gut und zumeist auf andere Religionen anzuwenden.

    Vielleicht sollte man sich auf dieser Ebene begegnen: Über sich selber lachen und die Gefühle der anderen respektieren.

  2. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Altermannmithut 06.12.22 - 08:45

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ginge es um Mohammed, wäre sprichwörtlich die Hölle los.
    >
    Mach mal ein Public Viewing von Life of Brian am Karfreitag vor dem Kölner Dom.
    Bei dem was dann passiert sind amoklaufende Mullahs so harmlos wie Hundewelpen.

  3. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Tubes 06.12.22 - 09:04

    "Mögen die Dirnensprößlinge ihren Knien Beischlaf leisten!" ~
    Was ein Schwachsinns Kommentar. Gratulation! Und schön wieder mal zu sehen, dass die Redaktion bei Angriffen auf das Christentum hier zweierlei Maß anlegt.

    Dazu zeigt sich auch hier wieder ganz klar das weder die Redaktion noch Du überhaupt irgendeine eine Ahnung davon haben was es heißt Christ im Sinne der christlichen Orthodoxie/Urkirche zu sein, welche die Mutter der kath. Kirche ist und Konstantinopel 700 Jahre sehr wohl und rechtens sowie erfolgreich verteidigt hat bis Kreuzritter Roms "eingriffen".

    Kein Wunder, die Bibel als Wegweiser zu Gott spricht sehr deutlich davon das es leider nur WENIGE in den Himmel schaffen werden. Und auch bei diesen entscheidet dies ausschließlich nur Christus und nicht "eigene Taten" - daher auch der tolle Drang das alles schön zu umgehen.

    Lukas 13, 27-28:

    "Und er wird sagen: Ich sage euch: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid; weichet alle von mir, ihr Übeltäter. Da wird sein Heulen und Zähneklappen, wenn ihr sehen werdet Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen."

    Alle haben in ihrem Leben genug Zeit alles bei sich zu richten.
    Danach ist es vorbei und nicht mehr möglich (siehe die Altväter der Kirche).

    Da bekommt doch "Glück auf!" gleich eine ganz neue Bedeutungf!

    Very Nice, oder?

  4. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 06.12.22 - 09:34

    Was hat das mit seinem Kommentar oder "der Redaktion" zu tun?

  5. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Emulex 06.12.22 - 09:49

    Altermannmithut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sttn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... ginge es um Mohammed, wäre sprichwörtlich die Hölle los.
    > >
    > Mach mal ein Public Viewing von Life of Brian am Karfreitag vor dem Kölner
    > Dom.
    > Bei dem was dann passiert sind amoklaufende Mullahs so harmlos wie
    > Hundewelpen.

    Was soll denn passieren?
    Hätte ich keine Sekunde Angst dabei... ausser vor denen die da das ganze Jahr über rumlungern.

  6. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 06.12.22 - 10:24

    >Was soll denn passieren?
    >Hätte ich keine Sekunde Angst dabei... ausser vor denen die da das ganze Jahr über rumlungern.

    Am Kölner Dom wird Dir hoffentlich nichts passieren, aber zB in den USA kann es sehr wohl gut passieren, dass irgendein evangelikaler Fanatiker meint, er müsse Dich "Ketzer" mit Gewalt von Deinem Frevelhaften Tun abbringen, wenn es nicht anders geht, auch auf Kosten Deines Lebens.
    Die unzähligen Anschläge auf zB Abtreibungsärzte und deren Praxen oder körperliche Angriffe auf LGBT Aktivisten in den USA sind ein Beweis dafür, dass das eine reelle Gefahr darstellt und nicht nur etwas "unbequeme Meckerei".

  7. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Overproof 06.12.22 - 11:11

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Natürlich rechtfertigt das keine Gewalt, keine Frage. Aber es ist auch
    > Gewalt wenn man sich über Religionen witzig macht nur um sie zu
    > diffamieren.
    >
    > Vielleicht sollte man sich auf dieser Ebene begegnen: Über sich selber
    > lachen und die Gefühle der anderen respektieren.

    Institutionalisierte Religionen sind in erster Linie ein Machtinstrument. Ein Machtinstrument welches auf abstrusen, durch rein-gar-nichts zu belegenden Dogmen beruht. Damit dies so bleibt gehen alle großen Religionen immer schon direkt an die Kleinsten, solange sie am besten beeinflussbar sind. Wäre Religion global erst ab 18 , wären all diese Institutionen in wenigen Jahrzehnten nur ein Schatten ihrer einst großen selbst.

    Ein Machtinstrument/die Mächtigen satirisch zu demontieren ist nicht nur gut und richtig, sondern auch für eine Gesellschaft immens wichtig.

  8. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Niaxa 06.12.22 - 11:23

    Und wenn ich an Thor glaube, hört Marcel dann auf, ihn als Actionfigur zu präsentieren?

    Wenn ich nen Film über die Zahnfee bringe, hassen mich dann Millionen Kinder?

  9. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Niaxa 06.12.22 - 11:24

    Was soll dann passieren? Außer das alle in Gelächter ausbrechen?

  10. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Niaxa 06.12.22 - 11:29

    Natürlich ist diese Gefahr da. In jedem Glauben gibt es Fanatismus. Darum ging es nicht, sondern darum, dass es bei weitem nicht so schlimm ist wie das was sich aktuell im Islamischen Glauben abspielt.

  11. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Emulex 06.12.22 - 11:33

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was soll denn passieren?
    > >Hätte ich keine Sekunde Angst dabei... ausser vor denen die da das ganze
    > Jahr über rumlungern.
    >
    > Am Kölner Dom wird Dir hoffentlich nichts passieren, aber zB in den USA
    > kann es sehr wohl gut passieren, dass irgendein evangelikaler Fanatiker
    > meint, er müsse Dich "Ketzer" mit Gewalt von Deinem Frevelhaften Tun
    > abbringen, wenn es nicht anders geht, auch auf Kosten Deines Lebens.
    > Die unzähligen Anschläge auf zB Abtreibungsärzte und deren Praxen oder
    > körperliche Angriffe auf LGBT Aktivisten in den USA sind ein Beweis dafür,
    > dass das eine reelle Gefahr darstellt und nicht nur etwas "unbequeme
    > Meckerei".

    Das ist natürlich - zu recht - empörend.
    Aber zumindest wird es rechtstaatlich geahndet und passt auch nicht zum Büchlein.
    Entsprechende Handlungen sind also ENTGEGEN des Glaubens.
    Woanders ist das anders.

  12. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 06.12.22 - 11:35

    >Natürlich ist diese Gefahr da. In jedem Glauben gibt es Fanatismus. Darum ging es nicht, sondern darum, dass es bei weitem nicht so schlimm ist wie das was sich aktuell im Islamischen Glauben abspielt.

    Natürlich, denn im Islam gab es, im Gegensatz zum Christentum, nie eine breite einflussreiche Reformationsbewegung und in den islamischen Kulturen auch kein Zeitalter der umfassenden Aufklärung und Säkularisierung - zudem fehlt dort auch die Autorität einer kirchlichen Organisation, die für sämtliche Muslime einheitliche Richtlinien und Glaubenssätze vorgeben könnte - aber das rechtfertigt ja nicht den immensen politischen Einfluss, den evangelikale Gruppierungen auch heute noch zB in den USA haben.

  13. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 06.12.22 - 11:44

    >Das ist natürlich - zu recht - empörend.
    >Aber zumindest wird es rechtstaatlich geahndet und passt auch nicht zum Büchlein.

    Das stimmt so nicht, denn auch wenn Jesus bzw. das Neue Testament sehr "peacig" und auf Nächstenliebe, Vergebung und Erbarmen ausgelegt ist, so gilt nach wie vor das Alte Testament als ebenso gültiges "Wort Gottes" - und dort finden sich zahlreiche Stellen, die dem "Büchlein" der Muslime in nichts nachstehen - und auch der Qur'An enthält Stellen, in denen Nächstenliebe, Vergebung und Gewaltfreiheit gepredigt wird - radikale Fanatiker zumindest sind in beiden Religionen gut darin, die ihnen weniger geneigten Stellen zu ignorieren, und sich die "richtigen" Stellen die ihren Fanatismus rechtfertigen herauszusuchen.

    >Entsprechende Handlungen sind also ENTGEGEN des Glaubens.
    >Woanders ist das anders.

    Nö, das ist im Islam auch nicht anders, auch dort ist es alleine Auslegungssache des jeweiligen Schriftgelehrten, und auch dort gibt es friedvolle "Gemäßigte" und gewaltbereite "Radikale".
    Der Auslegung der "IS" Terroristen widersprechen zB sogar die überwiegende Mehrheit selbst der konservativen islamischen Schriftgelehrten, was sie eben aus Sicht der Fanatiker nur zu weiteren "Ketzern und Ungläubigen" macht, und erklärt, warum der IS auch nicht davor zurückschreckt ganze Moscheen voller Unschuldiger abzuschlachten, wenn diese nicht deren Auslegung folgen.

  14. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Emulex 06.12.22 - 13:01

    Du kannst dir als Christ nicht aussuchen ob du nach dem alten oder neuen Testament handelst - das neue sticht.

    Ich hab den Islam nichtmal genannt und du verharmlost ihn trotzdem - als würde die tägliche Lebensrealität in islamisch geprägten Ländern nicht existieren oder wäre vergleichbar mit der in christlich geprägten.
    Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Säkularität - am Ende zählt was raus kommt.
    Und das sieht jeder der es sehen will.

  15. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 06.12.22 - 13:26

    >Du kannst dir als Christ nicht aussuchen ob du nach dem alten oder neuen Testament handelst - das neue sticht.

    Falsch, auch wenn das zwar immer wieder mal innerhalb der Kirchen kontrovers diskutiert wurde: Offiziell ist das alte Testament ein vollwertiger Bestandteil der Bibel und damit vollkommen gültiges "Wort Gottes" - auch wenn man sich natürlich, zumindest in gemäßigten Glaubensgemeinschaften, dazu entschieden hat, es eher allegorisch und in dem Verständnis der damaligen gesellschaftlichen Umstände zu interpretieren, statt es wortwörtlich zu nehmen - was fundamentalistische christliche Sekten (besonders in den USA) aber nicht davon abhält, es trotzdem wortwörtlich zu nehmen und alle, die das nicht tun, als heuchlerische und inkonsequente Häretiker zu beschimpfen.

    >Ich hab den Islam nichtmal genannt und du verharmlost ihn trotzdem - als würde die tägliche Lebensrealität in islamisch geprägten Ländern nicht existieren oder wäre vergleichbar mit der in christlich geprägten.

    Du hast ihn nicht genannt, aber der TE, der diese Diskussion hier begonnen hat, hat das ausdrücklich getan und damit ist er Teil dieser Diskussion hier.
    Und ich verbitte mir diese dreiste Unterstellung, ich hätte "den Islam verharmlost", und ich habe auch nicht behauptet, die Lebensrealität in den islamisch geprägten Ländern würde "nicht existieren" oder wäre "vergleichbar mit den christlich geprägten" - Sorry, aber wenn Du auf solche billigen "Strohmänner" zurückgreifen musst, um künstliche Argumente für Dich zu generieren, dann lassen wir die Diskussion lieber gleich ganz sein.

    >Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Säkularität - am Ende zählt was raus kommt.
    >Und das sieht jeder der es sehen will.

    Habe, wie gesagt, nie etwas anderes behauptet - ich sagte nur, radikale Islamisten argumentieren auf der gleichen Basis wie radikale Christen (und das ist nun mal unabhängig davon, dass es in der islamischen Welt bedeutend mehr davon gibt als in der christlichen): Indem sie sich die geeigneten Stellen aus den jeweiligen Schriften herauspicken und zu Gunsten Ihres bevorzugten Narrativs zurecht interpretieren.

  16. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: ovbspawn 06.12.22 - 13:43

    Naja ich kenne so einige Geistliche die bei der Frage nach Lieblingsfilmen "Leben des Brian" und/oder Dogma sagen.
    Ok die sind allerding auch froh nicht unter Woelki zu "dienen" (weil Padaborn, Essen oder Münster) ;)

  17. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Kakiss 06.12.22 - 14:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll dann passieren? Außer das alle in Gelächter ausbrechen?

    Die Leute werden verhaftet, weil sie zwei kriminelle Vereinigungen gründen, wie die judäische Volksfront und die Volksfront von Judäa.

  18. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Emulex 07.12.22 - 08:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Falsch, auch wenn das zwar immer wieder mal innerhalb der Kirchen
    > kontrovers diskutiert wurde: Offiziell ist das alte Testament ein
    > vollwertiger Bestandteil der Bibel und damit vollkommen gültiges "Wort
    > Gottes" - auch wenn man sich natürlich, zumindest in gemäßigten
    > Glaubensgemeinschaften, dazu entschieden hat, es eher allegorisch und in
    > dem Verständnis der damaligen gesellschaftlichen Umstände zu
    > interpretieren, statt es wortwörtlich zu nehmen - was fundamentalistische
    > christliche Sekten (besonders in den USA) aber nicht davon abhält, es
    > trotzdem wortwörtlich zu nehmen und alle, die das nicht tun, als
    > heuchlerische und inkonsequente Häretiker zu beschimpfen.

    Und was haben jetzt irgendwelche Sekten mit dem Thema zu tun?
    Und woran erkennt man, dass sie christlich wären? Weil sie es selbst von sich sagen?
    Man kann nicht christlich sein und dabei das Neue Testament ignorieren - das widerspricht sich komplett.

    >
    > >Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Säkularität - am Ende zählt was
    > raus kommt.
    > >Und das sieht jeder der es sehen will.
    >
    > Habe, wie gesagt, nie etwas anderes behauptet - ich sagte nur, radikale
    > Islamisten argumentieren auf der gleichen Basis wie radikale Christen (und
    > das ist nun mal unabhängig davon, dass es in der islamischen Welt bedeutend
    > mehr davon gibt als in der christlichen)

    Nein, das ist eben nicht unabhängig davon wie verbreitet das radikale Gedankengut in der jeweiligen Glaubensgemeinschaft ist!

  19. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Trollversteher 07.12.22 - 08:26

    >Und was haben jetzt irgendwelche Sekten mit dem Thema zu tun?
    >Und woran erkennt man, dass sie christlich wären? Weil sie es selbst von sich sagen?

    Mmm.. Du ignorierst mein Hauptargument komplett, um Dich dann ausschließlich auf einen eher unbedeutenden Nebensatz zu stüzen?

    >Man kann nicht christlich sein und dabei das Neue Testament ignorieren - das widerspricht sich komplett.

    Nö, so und *genau so* funktioniert Religion. Und in den USA haben genau *diese* Art von "Christen" die Deutungshoheit - in meinen Augen sind das auch keine Christen, ändert aber doch nichts daran, dass diese in den USA maßgeblich bestimmen, was das "Christentum" ausmacht. Zumal auch gemäßigte Muslime sagen, dass Fanatiker wie der IS keine wahren Muslime sind - hält den IS aber nicht davon ab, im Namen des Islams Menschen zu foltern und zu ermordern.

    >Nein, das ist eben nicht unabhängig davon wie verbreitet das radikale Gedankengut in der jeweiligen Glaubensgemeinschaft ist!

    Wenn man sich die christliche Geschichte mal so anschaut, gibt es wohl kaum eine radikalere und blutrünstigere Ideologie/Religion in der Weltgeschichte - im "Westen" hat man sich dem irgendwann einmal entgegengestellt und sie in ihre Schranken verwiesen, in der Islamischen Welt hat so ein Aufstand der aufgeklärten Zivilgesellschaft (zumindest außerhalb der Türkei unter Atatürk) nie stattgefunden - das macht die Religion selbst bzw. deren radikale Geschichte und ihr radikales Potential jetzt aber nicht wirklich "besser".

  20. Re: Es ist gut und Richtig das Christen so tolerant sind ...

    Autor: Emulex 07.12.22 - 09:21

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Und was haben jetzt irgendwelche Sekten mit dem Thema zu tun?
    > >Und woran erkennt man, dass sie christlich wären? Weil sie es selbst von
    > sich sagen?
    >
    > Mmm.. Du ignorierst mein Hauptargument komplett, um Dich dann
    > ausschließlich auf einen eher unbedeutenden Nebensatz zu stüzen?

    Wollen wir mal zurückspulen und uns ansehen wie die Diskussion gestartet ist?
    Ich schrieb, die von dir genannten Handlungen sind GEGEN die Basis des christlichen Glaubens (und das ist eben maßgeblich das Neue Testament - christlich=Lehre Christi) und werden in christlich geprägten Ländern rechtstaatlich gehandet.
    Das versuchst du über Sekten und das alte Testament auszuhebeln und so eine "Ebenbürtigkeit" zum Islam/Koran zu konstruieren.

    >
    > >Man kann nicht christlich sein und dabei das Neue Testament ignorieren -
    > das widerspricht sich komplett.
    >
    > Nö, so und *genau so* funktioniert Religion. Und in den USA haben genau
    > *diese* Art von "Christen" die Deutungshoheit - in meinen Augen sind das
    > auch keine Christen, ändert aber doch nichts daran, dass diese in den USA
    > maßgeblich bestimmen, was das "Christentum" ausmacht. Zumal auch gemäßigte
    > Muslime sagen, dass Fanatiker wie der IS keine wahren Muslime sind - hält
    > den IS aber nicht davon ab, im Namen des Islams Menschen zu foltern und zu
    > ermordern.

    Und was macht das Christentum nach Ansicht dieser vermeintlichen Deutungshoheit aus?
    Menschen zu foltern und zu ermorden?
    Den Rechtstaat mit ihren mittelalterlichen Vorgaben abzulösen?
    Jede andere Religion zu verdrängen und deren Mitglieder zu verfolgen?
    Das zumindest ist die aktuelle Lebensrealität in islamischen Ländern.
    Etwas vergleichbares in christlichen gibt es nicht und würde auch von keiner religiösen Mehrheit getragen.
    So zu tun als wäre die Basis für islamischen Terror eine kleine Splittergruppe und nicht eine breite Basis innerhalb des Glaubens, verharmlost die Realität.

    >
    > >Nein, das ist eben nicht unabhängig davon wie verbreitet das radikale
    > Gedankengut in der jeweiligen Glaubensgemeinschaft ist!
    >
    > Wenn man sich die christliche Geschichte mal so anschaut, gibt es wohl kaum
    > eine radikalere und blutrünstigere Ideologie/Religion in der
    > Weltgeschichte - im "Westen" hat man sich dem irgendwann einmal
    > entgegengestellt und sie in ihre Schranken verwiesen, in der Islamischen
    > Welt hat so ein Aufstand der aufgeklärten Zivilgesellschaft (zumindest
    > außerhalb der Türkei unter Atatürk) nie stattgefunden - das macht die
    > Religion selbst bzw. deren radikale Geschichte und ihr radikales Potential
    > jetzt aber nicht wirklich "besser".

    Radikales Potential hat so ziemlich alles, was Menschen unterscheidet.
    Und doch ist der Koran erheblich radikaler als das für Christen gültige Neue Testament - gerade in Bezug auf Ungläubige.

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