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Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

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  1. Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

    Autor: Lukla 14.03.19 - 20:39

    So wie ich das sehe rennt man in allen Egoshootern rum und töten wahllos Menschen. Von GTA will ich gar nicht mal anfangen.. Ich finde das einzige das Rape Day unterscheidet ist dass man dagegen noch nicht abgestumpft ist wie bei Mord und Totschlag. Hat jemand von euch mal Rust gespielt? Da kloppt man mit dem Stein auf nackte Frauenkadaver um an deren Bauchspeck zu kommen um das dann in Benzin zu wandeln mit der man die Motorsäge betreibt um noch mehr Leute zu töten. Das Fleisch kann man nebenbei auch am Grill braten und essen. Der Spagat von Rust (einer der 10 meist gespielten Spiele auf Steam) bis zu Rape Day ist eigentlich nur ein kleiner Hopps. Mir wurde in Rust eine Frau als Charakter zu gewürfelt und was ich mir da manchmal über ingame voice anhören muss nachdem man mich erledigt hat ist echt krank. Rape Day ist dagegen ein Witz. (hab ich nicht gespielt also ist es eine Annahme). Ihr könnt mich aber gerne davon überzeugen warum Rape Day schlimmer ist als Rust. Oder warum man Spiele überhaupt irgendwie Ernst nehmen sollte? Ich dachte das ist alles nur Kunst und hat keinen Einfluss auf das reale Leben.. Der Gangster-Rapper rappt auch davon wie er meine Mutter ohne Einwilligung verführt. Für mich riecht das Ganze nach SJW und Heuchlerei.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.19 20:49 durch Lukla.

  2. Re: Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

    Autor: CaseyJones 15.03.19 - 10:19

    Der Unterschied wäre die eindeutig sexuelle frauenverachtende Komponente, die in diesem Fall durch das Spiel vorgegeben ist und nicht erst durch unreife Spieler mit Minderwertigkeitskomplexen z.B. in einem Survival-Sandbox-Spiel wie Rust entsteht.

    Ich finde schon, dass Sexualität in Videospielen nochmal ein sehr viel sensibleres Thema ist als Mord und Totschlag und so sollte es auch bleiben, ganz besonders wenn es um Vergewaltigungen geht.

  3. Re: Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

    Autor: Clown 15.03.19 - 10:28

    CaseyJones schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied wäre die eindeutig sexuelle frauenverachtende Komponente,

    Und das ist höher zu priorisieren als eine eindeutig menschenverachtende Komponente bei virtuellen Morden?

    > die in diesem Fall durch das Spiel vorgegeben ist und nicht erst durch
    > unreife Spieler mit Minderwertigkeitskomplexen z.B. in einem
    > Survival-Sandbox-Spiel wie Rust entsteht.

    Filme geben auch vor, was passiert.

    > Ich finde schon, dass Sexualität in Videospielen nochmal ein sehr viel
    > sensibleres Thema ist als Mord und Totschlag und so sollte es auch bleiben,
    > ganz besonders wenn es um Vergewaltigungen geht.

    Kannst Du das auch begründen?

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  4. Re: Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

    Autor: CaseyJones 15.03.19 - 20:44

    > Und das ist höher zu priorisieren als eine eindeutig menschenverachtende
    > Komponente bei virtuellen Morden?

    Ja, absolut. Virtuelle Morde sehe ich übrigens auch schon sehr grenzwertig, sobald sie nämlich in eine Richtung gehen, in der dem Opfer unnötige Gewalt angetan wird und dies durch das Spiel vorgegeben ist (bspw. Kettensägen in Gears of War oder DOOM) oder das Opfer eindeutig über das erträgliche Maß hinaus leidet.
    In den allermeisten Shootern ist das nicht der Fall und das ist auch gut so.
    Vergewaltigung ist ein Thema, das man in Spielen durchaus behandeln kann, dann aber vernünftig, in die Handlung integriert und nicht als... was auch immer das Ziel in "Rape Day" war.

    > > die in diesem Fall durch das Spiel vorgegeben ist und nicht erst durch
    > > unreife Spieler mit Minderwertigkeitskomplexen z.B. in einem
    > > Survival-Sandbox-Spiel wie Rust entsteht.
    >
    > Filme geben auch vor, was passiert.

    Einen Film kann ich normalerweise aber nicht kontrollieren (abgesehen von vielleicht Bandersnatch), damit fehlt auch die Kontrolle über die Art des Todes und die Dauer des Sterbevorganges des Opfers, was schon ein großer Unterschied ist.

    > > Ich finde schon, dass Sexualität in Videospielen nochmal ein sehr viel
    > > sensibleres Thema ist als Mord und Totschlag und so sollte es auch
    > bleiben,
    > > ganz besonders wenn es um Vergewaltigungen geht.
    >
    > Kannst Du das auch begründen?

    Zunächst mal beziehe ich mich hierbei natürlich auf einen vertretbaren Tötungsvorgang in Videospielen, das heisst bspw. dass das Opfer/Ziel nach wenigen Schüssen ohne große Qualen verstirbt und sein Tod nicht glorifiziert wird.
    Alles was deutlich darüber hinaus geht, darf zurecht kritisch betrachtet werden, denn es führt irgendwo auch zum Abstumpfen des Spielers/Betrachters.

    Sexuelle Gewalt würde ich immer kritischer sehen als körperliche Gewalt, weil sie eine wesentlich abgründigere Moral des Täters voraussetzt. Es gibt Dinge, die sollte man in einer Gesellschaft einfach nicht tolerieren. Wer sich davon distanzieren kann, gut, der soll so Spiele zocken, aber sie sollten nicht der breiten Allgemeinheit auf Plattformen wie Steam unter die Nase gerieben werden. Das ist absolut unangebracht.

  5. Re: Ist Mord nicht schlimmer als Vergewaltungung?

    Autor: Clown 18.03.19 - 12:52

    CaseyJones schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, absolut. Virtuelle Morde sehe ich übrigens auch schon sehr grenzwertig,
    > sobald sie nämlich in eine Richtung gehen, in der dem Opfer unnötige Gewalt
    > angetan wird und dies durch das Spiel vorgegeben ist (bspw. Kettensägen in
    > Gears of War oder DOOM) oder das Opfer eindeutig über das erträgliche Maß
    > hinaus leidet.

    Und was ist das "erträgliche Maß" und wer legt das fest?
    Und inwiefern berücksichtigen wir die Tatsache, dass wir hier über Fiktion sprechen?

    > Vergewaltigung ist ein Thema, das man in Spielen durchaus behandeln kann,
    > dann aber vernünftig, in die Handlung integriert und nicht als... was auch
    > immer das Ziel in "Rape Day" war.

    Also Du weißt nicht, wie "Rape Day" mit dem Thema umgehen will (was wohl auch keiner so richtig weiß, weil es dazu kaum bis keine Infos gibt), aber es macht das schon mal per se schlecht?
    Und darüber hinaus: Du hast immer noch nicht erklärt, warum das so ist.

    > Einen Film kann ich normalerweise aber nicht kontrollieren (abgesehen von
    > vielleicht Bandersnatch), damit fehlt auch die Kontrolle über die Art des
    > Todes und die Dauer des Sterbevorganges des Opfers, was schon ein großer
    > Unterschied ist.

    Du hast, wie bei jedem Unterhaltungsmedium, die Möglichkeit das "Erlebnis" schlicht und einfach zu beenden. Einen Film kann man ausschalten, ein Buch zuklappen, ein Spiel beenden und ggf deinstallieren.
    Zumal der Autor des Spiels von einem "Visual Novel" spricht. Es ist also völlig unklar, ob es überhaupt Interaktionsmöglichkeiten gibt, und wenn ja, in welchem Umfang (spontan muss ich an Bücher wie Die Insel der 1000 Gefahren denken, dessen Interaktionsmöglichkeiten auch arg begrenzt sind).

    > Zunächst mal beziehe ich mich hierbei natürlich auf einen vertretbaren
    > Tötungsvorgang in Videospielen, das heisst bspw. dass das Opfer/Ziel nach
    > wenigen Schüssen ohne große Qualen verstirbt und sein Tod nicht
    > glorifiziert wird.

    Das ist eine völlig willkürliche Einschränkung.

    > Alles was deutlich darüber hinaus geht, darf zurecht kritisch betrachtet
    > werden, denn es führt irgendwo auch zum Abstumpfen des
    > Spielers/Betrachters.

    Nö. Derlei Effekte (insb so pauschalisiert) wurden schon vor Jahren (die sog. "Killerspiel"-Debatte lässt erneut grüßen :) ) von der Medienwirkungsforschung widerlegt. Es konnten nur sehr kurzfristige Effekte nachgewiesen werden, die sich tatsächlich ausschließlich(!) auf das konkrete Medium bezogen.

    > Sexuelle Gewalt würde ich immer kritischer sehen als körperliche Gewalt,
    > weil sie eine wesentlich abgründigere Moral des Täters voraussetzt.

    Ich sehe jedwede Gewalt als inakzeptabel. Warum da unterschieden werden sollte, ist mir immer noch schleierhaft.

    > Es gibt
    > Dinge, die sollte man in einer Gesellschaft einfach nicht tolerieren. Wer
    > sich davon distanzieren kann, gut, der soll so Spiele zocken, aber sie
    > sollten nicht der breiten Allgemeinheit auf Plattformen wie Steam unter die
    > Nase gerieben werden. Das ist absolut unangebracht.

    Also was jetzt? Sollte man diese Dinge tolerieren oder nicht? Und wem gegenüber ist das unangebracht? Jeder, der sowas nicht spielen will, ist herzlich dazu eingeladen sein Recht auf Verzicht auszuüben.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

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