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Spiele waren früher halt schwerer

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  1. Spiele waren früher halt schwerer

    Autor: BlindSeer 10.07.19 - 07:35

    Als jemand der seit Atari 2600 dabei ist muss man halt einfach sagen, dass Spiele früher schwerer waren. Schwer war nicht immer besser. Teilweise kam es aus unhandlicher Steuerung und unfairen Bedingungen. Wie unten schon geschrieben musste man halt die begrenzte Länge irgendwie kompensieren. Außerdem war man zum Start eh ein wenig Niesche. Einiges konnte man auch endlos Spieln. Wie zum Beispiel "Hans geht nach Hause" (Beim Vornamen bin ich mir nicht sicher).
    Woran ich das aber eindeutig merke ist, wenn ich meinen Sohn vor alte Spiele setze. Man merkt, dass heute Spieler einfach anders heran gehen, bzw. gewohnt sind das Meiste mit blinkenden Pfeilen und Wegweisern vor die Nase gesetzt zu bekommen. Da kommt schnell mal die Frage "und was soll ich jetzt machen?!" und ich antworte "Stand doch eben da. Hast du doch gelesen.". Heute wie bei Asylum oder Eternal Dagger Karten zeichnen, oder Notizen machen? Bei Wasteland Paragraphen lesen und sich Passwörter merken? Wird ja alles automatisiert.

    Wobei früher eben nicht alles besser war. Einige Quality of Life Features möchte ich nicht mehr missen. Wenn ich bei GOG mal was Altes kaufe und es starte merke ich schon ab und an, dass ich mir denke "ist das umständlich". Dafür waren die Spiele aber oft komplexer, eben weil man mehr vom Spieler abverlangte (Action Spiele natürlich nicht).
    Wenn ich zurück blicke hat sich der Spielemarkt leider zurück entwickelt zum Atari 2600 in 3D. Viel Action, wenig Komplexität (Ausnahmen bestätigten die Regel). Ich habe von komplexen immer größer werdenden Welten geträumt. Mir vorgestellt wie wohl die Nachfolger von Ultima IV, Phantasy I, Kings Crown und Wizardry VI aussehen würden. Ein Alternate Reality, dass voll ausgebaut wäre. MMORPGs gingen in die Richtung und sind nun auch wieder auf einfach getrimmt. Die Grafik wurde immer besser, dafür die Spiele immer flacher, so gefühlt.

    So, wer kann mit allen genannten Spielen etwas anfangen, oder hat sie gar gespielt? :D Wilkommen im Club der nostalgischen Old School Gamer. ;)

  2. Re: Spiele waren früher halt schwerer

    Autor: Truster 10.07.19 - 09:36

    Ich glaube, das schwerste Spiel aller Zeiten ist Ghost'n'Goblins.

    Die Musik aber war Hammer und hab es nur deswegen gespielt, damals auf meinem C64

  3. Re: Spiele waren früher halt schwerer

    Autor: mnementh 10.07.19 - 11:41

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei früher eben nicht alles besser war. Einige Quality of Life Features
    > möchte ich nicht mehr missen. Wenn ich bei GOG mal was Altes kaufe und es
    > starte merke ich schon ab und an, dass ich mir denke "ist das umständlich".
    > Dafür waren die Spiele aber oft komplexer, eben weil man mehr vom Spieler
    > abverlangte (Action Spiele natürlich nicht).
    Es gibt schon gute Quality of Life Features, die früher manchmal aufgrund technischer Beschränkungen nicht möglich waren. Ich habe letztens Sega Ages Phantasy Star angespielt (Sega Ages ist die Remake-Reihe für Sega-Klassiker) und neben den üblichen Optionen um Uralt-Spiele aufzubessern wie Optionen für Scanlines und möglciherweise Vergrößerungen, gab es nun eine Automap und optional zuschaltbar eine Übersicht der Party mit Lebens- und Magiepunkten. Die Befehle um sich den Status der Charaktere anzuschauen (was der originale Weg war) gab es immer noch im Spiel. Das sind schon gute Features, die man nicht missen möchte.

  4. Re: Spiele waren früher halt schwerer

    Autor: slemme 10.07.19 - 11:45

    Für Komplexität muss man inzwischen wirklich abseits des Mainstreams suchen.
    Aber gerade in den letzten Jahren hatten wir ja eine Renaissance klassischer Genres bzw. klassischer Designphilosophien.

    Pillars of Eternity, Divinity: Original Sin (2), Legend of Grimrock, Star Crawlers, Bard's Tale, Hollow Knight, Dead Cells, Soulsborne...

    Aber ein richtiges "Alternate Reality"-RPG wie du es, soweit ich das jetzt verstanden habe, gerne hättest gibt es glaube ich noch nicht.
    Ich hätte aber auch Lust auf ein richtig intrikantes Rollenspiel mit detaillierter Welt und Bewohnern. (Im Sinne von Inhalt nicht Grafik)

    Ist aber, fürchte ich, wahrscheinlich schon wieder zu Nische. Da kommen wir wieder zur schwindenden Aufmerksamkeitsspanne.
    Ich persönlich hätte kein Problem mit einem RPG, indem es am Ende einen Skill fürs Schuhe binden gibt und ich Tagebuch führen muss um die Story nicht zu vergessen :D
    (jetzt mal leicht überspitzt)

    R.I.P. - Game of Thrones
    17.04.11 - 28.04.19
    "The fight was dark and full of errors"

  5. Re: Spiele waren früher halt schwerer

    Autor: BlindSeer 10.07.19 - 12:27

    Alternate Reality war eine "RPG Serie" für 8 Bit. Eigentlich sollten X Teile mit extrmen Möglichkeiten (für die damalige Zeit) entstehen. Es kamen aber nur The City und The Dungeon raus. Einfach mal googlen. Hat schon Spaß gemacht. Um Speicherüberläufe beim Inventar zu verhindern gab es den "Devourer", der dein Inventar im Kampf leer gefressen hat. :D

    Gibt schon noch komplexes. Grim Dawn hat mir auch viel Freude bereitet und Divine Divinity habe ich durch, für den Rest muss ich noch die Zeit finden. :D Die Spiele sind durch Grafik und Co einfach zu teuer geworden in der Produktion für Risiken. Aber das Grafik nicht alles ist verstehen auch immer mehr. Selbst mein Junior liebt "retro" und dafür komplexe Möglichkeiten (okey, Nethack war dann doch zu viel)

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