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Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

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  1. Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

    Autor: Dwalinn 20.03.18 - 12:26

    >Morgan Romine sagt auf der Podiumsdiskussion, dass sie als Frau sogar eher Probleme mit den vielen Onlineturnieren habe. Früher bei den WLAN-Partys sei es schlicht nicht vorgekommen, dass sie oder andere Frauen beleidigt worden seien.
    Natürlich kommt das nicht vor, wenn ich mit meinem Kumpels zocke fliegen zwar auch mal verbale Fäuste aber man kennt sich ja und beleidigt (ernsthaft) daher nicht grundlos.

    >Online sei das ganz anders, weil offenbar die Hemmschwellen dort entfallen - weshalb sie bei Overwatch grundsätzlich ohne Sprache spielt, um "nicht blöde angemacht zu werden". Auf dem Weg zum Profi helfe das natürlich nicht gerade.
    Wenn man sich weigert zu kommunizieren dann muss man halt mit der Mittelmäßigkeit leben. Wenn jemand im Teamchat anfängt zu Spamen wird diese Person halt gemutet und gut ist.
    Und wenn bisher eine Frau im Teamchat war wurden meistens erstmal der gute alte Witz gebracht das es keine Frauen im Internet gibt und gut war es. Hier und da mal ein Witz über Frauen und Küchen gefolgt von Franzosen und aufgeben abgerundet mit einen Witz über Deutsche und das 3. Reich.
    Wer von Anfang an sich der Kommunikation verweigern will sollte sich dann aber nicht beschweren das es für ihn zu schwierig wird Profi zu werden.

  2. Re: Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

    Autor: Shik3i 21.03.18 - 02:10

    Lösungen sind doch in unserer Postfaktischen Zeit sowas von fehl am Platz.

  3. Re: Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

    Autor: divStar 21.03.18 - 04:11

    Wer nicht kommunizieren will, der soll Singleplayer-Spiele spielen. Es gibt genug davon.

    Wie kann man in einem Spiel wie Overwatch - auf nem Profi-Level - sich der Kommunikation verweigern und gleichzeitig erwarten, dass man als Profi ernstgenommen wird?

    Natürlich fliegen verbale Fäuste - das war bei mir auch so. Auch unter Freunden oder Online und auch in MMORPGs, obwohl diese oft gar nicht so schnell sind wie FPS.

    Wer zart-besaitet ist, sollte sich seinen Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis haargenau heraussuchen. Der wird es aber - naturgemäß - schwerhaben, spätestens sobald es z.B. Turniere verschiedener Teams gibt. Wer sich nicht behaupten kann oder will, der sollte eben nicht hervorstechen. Tut er das, gibt es meist irgendwelche dummen Kommentare, die man aber sehr einfach und gut kontern kann wenn man schlau ist.

    Jetzt auch noch beim E-Sports auf die Emanzipationsschiene zu drücken oder über Inklusion zu reden, finde ich unnötig. Hier ist es wie früher bei Gladiatorenkämpfen oder beim Boxen: der Stärkere bzw. der, der seine Stärke am besten gegen den Mann zu bringen weiß, gewinnt. Und wenn dazu eine Verbalattacke zwischendurch nötig ist, gegen den Gegner hilft und zugelassen ist, ist es auch erlaubt.

    Mein Gott... gibt es sonst nichts worüber die Leute sich echauffieren können? :/

  4. Re: Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

    Autor: Dwalinn 21.03.18 - 09:59

    >Jetzt auch noch beim E-Sports auf die Emanzipationsschiene zu drücken

    Naja ich gehe davon aus das Frauen längst emanzipiert sind. Das sehe ich immer wenn ich mit Frauen zocke.... Personen wie im Artikel versuchen aber alles um mein Weltbild mehr in Richtung der 70er zu drücken (und das auch mal gerne unter dem Deckmantel der Gleichbehandlung, des Feminismus oder sonst was)

  5. Re: Und ein weiterer Rückschlag für die Emanzipation

    Autor: Slurpee 21.03.18 - 12:24

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich kommt das nicht vor, wenn ich mit meinem Kumpels zocke fliegen
    > zwar auch mal verbale Fäuste aber man kennt sich ja und beleidigt
    > (ernsthaft) daher nicht grundlos.

    Die Formulierung sagt doch schon alles "[...]sie oder andere Frauen beleidigt worden seien."

    Ich kann nicht auf der einen Seite einen auf Emanze machen und auf der anderen Seite die "sowas macht man aber in der Gegenwart von Frauen nicht"-Karte ziehen.

    Ich bin auch der festen Überzeugung, dass der Großteil des von Feministen als "Sexismus" bezeichnete Verhalten überhaupt nichts mit Mann vs. Frau zu tun hat.

    Wir beleidigen euch nicht, weil ihr Frauen seid, wir beleidigen euch, weil wir jeden beleidigen. Mehr Gleichberechtigung geht eigentlich nicht.

    Das sind (für Männer) völlig normale, soziale Spielchen. Ich war in meinem ganzen Leben, weder schulisch, noch beruflich oder sonst wie in einer Männergruppe, in der das nicht so gewesen wäre.

    Und in Sachen Karriere ist es genau so. Awwww, dein "Kollege" (Konkurrent) behandelt dich mies und versucht ständig, dir eins auszuwischen? Böser Sexist! Bullshit Mädel, der will *deine* Beförderung, *deine* Kohle und er wird dich nicht nett behandeln, nur weil du eine Frau, Kind oder Babyrobbe bist.

    Willkommen in der realen Welt...

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