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Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

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  1. Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: motzerator 01.09.13 - 15:32

    Also die Grafik sieht ja gut aus, aber ansonsten bin ich doch sehr skeptisch:

    - Haben mir die Geschichten von Bioware in letzter Zeit nicht gefallen. Mass Effect 2 und 3 hatten jeweils eine sehr bescheuerte Geschichte, Dragonage 2 hab ich nie gespielt und Teil 1 ist schon lange wieder beim Gamestop gelandet. Mein Vertrauen in die Erzählkunst ist also sehr begrenzt, man denke nur an das blöde Ende von ME3.

    - Mein Lieblingsspruch bei Dragon Age Origin war: "Geht nicht geht doch!", weil in dem Spiel so viele Einschränkungen bestanden, das es mich einfach nur genervt hat. Vor allem die Map war bescheuert. Viele Orte konnte man nur zeitweilig besuchen, dann nicht mehr, was für ein Blödsinn.

    - Setzt Bioware viel zu sehr auf DLC, man gibt für die Downloads oft genauso viel geld aus wie für das Spiel und damit man die auch schön alle bezahlt, sind sie wichtig für die Geschichte. Das war schon bei DA-O der Fall, das stärkste Party Member war ein Golem Weibchen, das man in einem DLC rekrutieren konnte. Will man das game komplett haben, muss man sich zudem in Geduld üben, die DLC waren bei Bioware bisher kein After-Game-Content wie bei Skyrim, sondern eher etwas für das laufende Spiel.

    - Hat mich das Spiel DA-O verarscht und betrogen. Es gibt da eine Autosave Funktion und man kann manuell saven, was man auch tunlichst machen sollte, denn der Autosave darf man nicht trauen. Ich musste mal etliche Stunden vom letzten Manuellen Save wiederholen, weil die mich verarscht haben. Erst Autosave, dann eine Diskussion und Entscheidung, dann verlässt mein Lieblingsparty Member die Gruppe weil Frau Golem angepisst ist ohne die Konsequenzen vorher anzukündigen und dann kommt prompt der nächste Autosave.

    So verarscht man halt keine zahlenden Kunden, ich ärger mich heute noch über den Mist. Wenigstens hätte man die Golem Lady vorher ankündigen lassen können, das sie bei der falschen Entscheidung gehen wird. Aber das hat sie natürlich nicht gesagt.

  2. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: s33 01.09.13 - 16:09

    Dass du ausgerechnet das Story Telling in Bioware-Spielen kritisierst, wundert mich, war ich doch immer der Meinung, das sei eine der größten Stärken von Bioware! Das ist natürlich alles subjektiv, aber Mass Effect 2 war ziemlich packend. ME3 war storymässig eigentlich sogar noch besser (man denke an die Auflösung des ganzen Kroganerkonflikts und so), bis auf das Ende. Und mir fällt jetzt auch nichts ein was in DAO total daneben gewesen wäre? Ich fand schon, dass die Geschichte mehr Tiefe hatte, als.. ehm... die Elder Scrolls. Gerade die Entscheidungen, die sich auf die Story auswirken; ich hab die eine Priesterin in Dragon Age vergrault, allein das war schon ein zweites Durchspielen wert.
    Inwieweit Bioware für diese widerliche DLC-Politik verantwortlich ist, weiss ich nicht. dachte das läge eher beim Publisher.
    Und ich vermisse in neueren Spielen oft eine manuelle Speicherfunktion (ja, die mit Speicherslots und so? Wo man speichert und Sachen zwei mal probieren kann?). Schade mit dem Autosave, aber darauf hatte ich mich nie verlassen.

  3. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: MDMA 01.09.13 - 16:15

    s33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass du ausgerechnet das Story Telling in Bioware-Spielen kritisierst,
    > wundert mich, war ich doch immer der Meinung, das sei eine der größten
    > Stärken von Bioware!

    Das ist ein Scherz, oder?

    Inszenierung - das ist was BioWare gut kann.

    Story? BioWare? Die meisten Spiele von den Kanadiern laufen nach dem Selben 08/15 Prinzip ab;
    1. Prolog
    2. Verbündete sammeln (in Kotor warens halt Sternenkarten)
    3. Endkampf
    4. Epilog

    DA2 war war in den letzten 10 Jahren das einzige BioWare Spiel, das nicht nach diesem (billigen) Schema ablief - ironisch das es zugleich ihr schwächstes war...

    EDIT

    Die Charaktere sind auch seit BG im Prinzip immer sie Selben, nur mit anderen Namen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.13 16:16 durch MDMA.

  4. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: motzerator 01.09.13 - 17:45

    MDMA schrieb:
    ------------------------
    > Das ist ein Scherz, oder?

    Neee, wohl eher ne andere Meinung :)

    > Inszenierung - das ist was BioWare gut kann.

    Was Bioware definitiv nicht kann, ist Geschichten zu erzählen,
    die mir gut gefallen. Aussnahme ist hier Mass Effekt eins, das
    war richtig geil.

    Teil zwei war zwar optisch sehr ansprechend umgesetzt, aber
    von der Story her eine Katastrophe, sowas von an den Haaren
    herbeigezogen, das geht ja mal garnicht!

    Das fängt schon mit Kleinigkeiten an: In ME1 hatten die Waffen
    keine Magazine, sondern quasi endlos Monution, die Projektile
    wurden in den Waffen aus einem Stück Metall herausgeschnitten
    und beschleunigt. In ME2 gabs dann plötzlich wieder Magazine,
    die aber nicht die Monution enthielten, sondern quasi für die
    Kühlung zuständig waren! Eine blödere Erklärung ist ihnen für
    diese Änderung im Spielprinzip wohl ned eingefallen.

    Dann erst die Geschichte: Am Anfang wird alles zerstört und
    dann kommt dieser Zerberus Typ und flickt mich wieder
    zusammen und zum Dank darf ich das ganze Spiel nicht mehr
    an der Seite der Föderation sondern für ihn arbeiten. Wie doof
    ist das denn? Natürlich gab es keine Option, ihn zu killen und/
    oder zur Föderation zurück zu flüchten!

    Also spielte ich das ganze SPiel eine bescheuerte Handlung
    ohne die naheliegendste Handlung durchführen zu können,
    nämlich zur Föderation zurück zu kehren.

    > Story? BioWare? Die meisten Spiele von den Kanadiern
    > laufen nach dem Selben 08/15 Prinzip ab;
    > 1. Prolog
    > 2. Verbündete sammeln (in Kotor warens halt Sternenkarten)
    > 3. Endkampf
    > 4. Epilog

    Das Prinzip kann man aber in guten und hanebüchenen Storys
    unterbringen und gute Stories erzählen können die nicht so
    wirklich. Ausser in Mass Effect eins, da war es super.

    Das die keine guten Geschichten erzählen können, merkt man
    auch am den Reaktionen auf ME3, da mussten sie sogar das
    Game nachbessern deswegen.


    Scheinbar gibt's dort keinen, der sich mal Gedanken macht,
    wie sich die Spieler bei den ganzen Handlungsverläufen wohl
    fühlen. Was natürlich ziemlich doof ist, denn man sollte die
    Games schon so machen, das sie beim Kunden ankommen
    und nicht dafür sorgen das sich der Kunde doof fühlt beim
    Spielen, beispielsweise weil man die Geschichte viel zu sehr
    verdreht!

    Bei ME2 haben die alles umgekrempelt, wohl weil sie absolut
    krampfhaft versucht haben, irgendeine blöde Erklärung für
    das wiederum bei Null beginnen des Charakters zu erklären,
    man übernahm ja einen voll aufgelevelten Char.

    Statt dessen hätt ich den Spieler auch in Teil 2 als Föderations-
    mitglied spielen lassen und sein bisheriges Training eben in
    Punkte umgewandelt mit denen man die Startwerte permanent
    etwas verbessern kann, so das der Spieler das Gefühl bekommt,
    das er etwas mitnimmt vom letzten Teil.

    s33 schrieb:
    ---------------------
    > Dass du ausgerechnet das Story Telling in Bioware-Spielen
    > kritisierst, wundert mich, war ich doch immer der Meinung,
    > das sei eine der größten Stärken von Bioware! Das ist
    > natürlich alles subjektiv, aber Mass Effect 2 war ziemlich
    > packend.

    Ich weis nicht, sicher ist das Subjektiv, aber ich war das ganze
    Spiel über sauer über das, was da am Anfang passiert war und
    eigentlich nicht bereit, für den blöden Raucher zu arbeiten, ich
    hätt ihn bei der ersten Gelegenheit erschossen und mich zur
    Föderation durchgekämpft, um dort weiter zu machen, wo ich
    aufgehört habe!

    Währ das ein anderer Charakter gewesen, währ das was anderes,
    aber mein Shepard hätte dem Zerberus Hirni gekillt und so war
    meine Motivation das ganze Spiel quasi nicht im Thema!

    Wenn ein Spieler aber die ganze Story ablehnt, ist das kein tolles
    Spielerlebnis sondern einfach nur Quatsch!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.13 17:49 durch motzerator.

  5. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: ndakota79 01.09.13 - 18:16

    Eine ähnliche Diskussion gab es ja bereits zu den Entscheidungen von The Witcher. ;)
    Für mich persönlich war Dragon Age Origins ein Knaller: Geschichte, Charaktere, Entscheidungen, Umfang, Taktik, alles war drin.

    »Besonderen Wert legt das Team laut Jonathan Perry auf "Figuren, die man lieben und hassen kann" und auf "komplexe Entscheidungen" mit spürbaren und langfristigen Auswirkungen - "eine einzelne Tat kann alles ändern", sagt Perry.«
    – Das klingt für mich schon ziemlich gut, wenn sich die Entwickler wirklich darauf konzentrieren. Nach Dragon Age 2 bin ich leider auch ziemlich skeptisch – Habe das Spiel erst 15 Minuten gespielt, dann geweint, dann noch einmal 10 Minuten gespielt, dann ALT+F4et und gelöscht. Ich hasse EA für die Verunstaltung von Dragon Age.

  6. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: Neonen 01.09.13 - 18:24

    Ich kann das Spiel leider einfach nicht kaufen.. auch wenn es gut ist. Habe DAO auch gekauft gehabt, aber leider hat EA es geschafft, das ich keine Spiele mehr kaufe wo EA drauf steht. Doof gelaufen Bioware.
    Vieleicht hätte es mich nicht enttäuscht, andererseits wird Origins mitgeliefert.. und ich unterstütze EA, also kann es mich nur enttäuschen. :/

  7. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: MonMonthma 01.09.13 - 21:59

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Hat mich das Spiel DA-O verarscht und betrogen. Es gibt da eine Autosave
    > Funktion und man kann manuell saven, was man auch tunlichst machen sollte,
    > denn der Autosave darf man nicht trauen. Ich musste mal etliche Stunden vom
    > letzten Manuellen Save wiederholen, weil die mich verarscht haben. Erst
    > Autosave, dann eine Diskussion und Entscheidung, dann verlässt mein
    > Lieblingsparty Member die Gruppe weil Frau Golem angepisst ist ohne die
    > Konsequenzen vorher anzukündigen und dann kommt prompt der nächste
    > Autosave.
    >

    Abgesehen davon das es für so gut wie alle Spiele mit Autosave-Funktion gilt, hat DA-O doch bis zu 4 Autosaves zu denen man zurückspringen kann.

  8. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: xyzer 02.09.13 - 01:17

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Hat mich das Spiel DA-O verarscht und betrogen. Es gibt da eine Autosave
    > Funktion und man kann manuell saven, was man auch tunlichst machen sollte,
    > denn der Autosave darf man nicht trauen. Ich musste mal etliche Stunden vom
    > letzten Manuellen Save wiederholen, weil die mich verarscht haben. Erst
    > Autosave, dann eine Diskussion und Entscheidung, dann verlässt mein
    > Lieblingsparty Member die Gruppe weil Frau Golem angepisst ist ohne die
    > Konsequenzen vorher anzukündigen und dann kommt prompt der nächste
    > Autosave.

    Oh wirklich, also wie soll man denn auf Idee kommen eine manuelle Speicherfunktion auch mal zu benutzen. Auf die Idee kann ja gar nicht kommen, daß Autosaves mal überschrieben werden.
    Und auf die Idee, daß jemand, der gegen seinen Willen zum Golem gemacht wird und gerne seinen richtigen Körper wiederhätte, etwas dagegen haben könnte, daß der Wächter diese Praxis wieder aufleben lassen will. Also darauf kann ja auch überhaupt nicht kommen.

    Jetzt mal im Ernst: Du machst deinem Nick (zumindest dem ersten Teil) wahre Ehre. Motzen kannst du wirklich gut. Vor meinem geistigen Auge taucht da ein kleiner Hosenscheißer auf, der alles in den Ar*** geblasen haben will.

  9. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: s33 02.09.13 - 01:35

    MDMA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Prolog
    > 2. Verbündete sammeln (in Kotor warens halt Sternenkarten)
    > 3. Endkampf
    > 4. Epilog

    Kein Scherz: da muss ich dir recht geben :D Das zeigt aber nicht, dass die erzählten Geschichten schlecht sind. Sieben Samurai z.B. läuft genau nach dem Schema ab.
    Vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt? Die erzählerische Tiefe kam für mich immer durch das world building im Hintergrund und die vielen Nebengeschichtchen zustande. Vielleicht zählt das zu Atmosphäre.
    Was wäre ein Beispiel für ein Spiel mit guter Story? Kann sein dass ich da zu niedrige Ansprüche stelle.

  10. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: theonlyone 02.09.13 - 03:57

    s33 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MDMA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Prolog
    > > 2. Verbündete sammeln (in Kotor warens halt Sternenkarten)
    > > 3. Endkampf
    > > 4. Epilog
    >
    > Kein Scherz: da muss ich dir recht geben :D Das zeigt aber nicht, dass die
    > erzählten Geschichten schlecht sind. Sieben Samurai z.B. läuft genau nach
    > dem Schema ab.
    > Vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt? Die erzählerische Tiefe kam für
    > mich immer durch das world building im Hintergrund und die vielen
    > Nebengeschichtchen zustande. Vielleicht zählt das zu Atmosphäre.
    > Was wäre ein Beispiel für ein Spiel mit guter Story? Kann sein dass ich da
    > zu niedrige Ansprüche stelle.

    Eben, das ist eine einfache Grundstruktur die an sich extrem gut in Spielen zu realisieren ist ; dabei auch Modular dasteht, was für die Entwicklung super ist, da man sein Team mit vielen leuten aufteilen kann (im Sinne von, du arbeitest am Prolog, mit Filmchen etc. ; du arbeitest an den Dialogen, du arbeitest am kampf, du arbeitest an der Geschichte um den Character X und du um die Geschichte von Character Y ; demnach eine absolut angebrachte Struktur).


    Insgesamt war bei Dragon Age 1 die Geschichte sehr solide, gerade die kleinen Geschichten machen es aus ; die "große" Story im gesamten ist mehr Triebwerkzeug, die war natürlich lange nicht so interessant ; aber gerade die Rassistischen Tendenzen und Entscheidungen der Blutmagie und Dämonen, ob man den Menschen rettet oder sich auf die Seite des Dämonen schlägt sind ja wohl grandiose Storyelemente die einen viel mehr reinziehen als eine Geschichte die einfach nur runtererzählt wird.

    Demnach Dragon Age 1 habe ich ganze 4 mal durchgespielt, immer Spaß dabei gehabt, weil man tatsächlich mit jeder rasse einen unterschiedlichen Start hat, sich ein paar Storyelemente ändern und die Entscheidungen die man trifft ebenfalls interessante folgen haben ; die sich dann sogar auf die Klassen auswirken die man wählen kann (Blutmagie z.b. oder dem Drachenkult folgen etc. pp).

    DA1 war also ein absolut gutes Spiel, wurde Baldurs Gate absolut gerecht, hatte gute Dialoge und die Charactere haben einen echten "bezug" gehabt (Morrigan und die Story um ihre "Mutter" , alles wirkliche Schmuckstücke).

    Der DLC mit dem Golem war auch gut, also echter Content DLC ist sein Geld eben auch wert ; einfach nur ein paar Rüstungen/Skins, das ist kompletter Quark, das will ich nicht haben.


    DA2 war von den Geschichten allgemein deutlich schwächer, das schlimmste die Levels die schlauchartig und sich wiederholt haben ; das ging einfach garnicht und macht das Spielgefühl richtig kaputt.

    Aber von den Dialogen absolut ok, die Geschichte allgemein zu abgestumpft auf einen Mainstream der nur schnelle Kämpfe will ; fand ich einfach schwächer in vieler Hinsicht hat man gemerkt da wurde das Spiel einfach "rausgedrückt" weil man schnell geld sehen wollte auf dem guten Ruf von Teil 1 (der wahrlich gute Reviews bekommt und das absolut zurecht).


    Mass Effect ist an sich genauso aufgebaut, Modular für jeden Charactere eigene Storystränge, Dialoge mit Wahlmöglichkeiten ; auch hier habe ich das Spiel 3 mal durchgespielt, jeweils als Paragon und als Renegade, am Anfang so wie ich selbst dachte nach "moral" zu entscheiden (und dann auch auf Insanity Schwierigkeit).

    War absolut angenehm zu spielen, man ist locker 30 Stunden unterwegs mit den ganzen Sidequests und Dialogen und es macht schlichtweg Spaß und die Welt überzeugt auch Glaubhaft.

    Klar, die "große" Geschichte und vor allem das ME3 Ende waren alles andere als großartig, aber da verkennt man die großartigen Sidequests und Dialoge der Crew Mitglieder, was den Großteil des Spieles eigentlich ausmacht. Die moralischen Entscheidungen sind die Große Stärke der Bioware Spiele ; natürlich haben sie keine "enorme" Auswirkungen auf das Spiel (bedingt dadurch das es einfach viel zu Aufwendig wäre so viele komplett unterschiedliche Storystränge zu bauen mit der heutigen AAA Qualität).

    In Bioshock Infinited gefallen mit die Entscheidungen im Prinzip auch sehr, haben aber "wirklich" komplett keine Relevanz, im Vergleich dazu sind die Entscheidungen in den DA und ME Spielen schon ne ganze Ecke tragreicher (in dem man eben Crew Mitglieder sterben lässt, man kann in ME2 sogar ein Ende erreichen in dem es wirklich endet, man stirbt endgültig).


    Egal was man sagt, die Story perse und die Dialogvielfalt mit dem moralischen Entscheidungen sind etwas das die Bioware Spiele bissher durchgehend sehr gut liefern.

  11. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: sh4itan 02.09.13 - 06:56

    Ich kann hier zu Dragon Age 2 nicht viel sagen, da ich es nciht gespielt habe, aber alle anderen Spiele (abgesehen von Mass Effect 3) empfand ich als erzählerisch sehr gut umgesetzt.

    Zum Auto-Save:
    Dir ist schon klar, das es sich um einen Sicherheits-Save handelt, damit du nicht nach Stunden ausrasten musst, wenn dir dein Rechner wegstirbt, weil er zu heiß wird? Der Auto-Save ist NICHT dafür da, Entscheidungen abzuwägen und das ist auch bewusst so eingebaut worden, da bin ich mir sicher. Außerdem erhöht es den Wiederholungsfaktor ;)

    Mass Effect 3 fand ich geschichtlich gesehen etwas dürftig, da diese kaum vorhanden war. Es gab natürlich nebenbei viele nützliche Informationen, um Dinge aus den Vorgängern abzuarbeiten, aber es war mit vielen Lücken und Logikfehlern kein würdiger Abschluss der Trilogie.

    Noch kurz etwas zu Dragon Age 2:
    Ich habe es vielleicht 30min angespielt, danach habe ich meinen Rechner aus dem Fenster werfen wollen. Es mochte ein schick aussehendes Spiel sein, auch ganz passabel für Actionliebhaber... Aber es hatte NICHTS mehr mit Dragon Age zu tun, außer der Welt, in der es angesiedelt war.

    Ich hoffe einfach, das Dragon Age 3 wieder so wird, wie der erste Teil, dann bin ich sogar bereit, Geld für DLCs auszugeben. Denn ein gutes Spiel gehört gewürdigt!

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  12. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: theonlyone 02.09.13 - 09:51

    sh4itan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch kurz etwas zu Dragon Age 2:
    > Ich habe es vielleicht 30min angespielt, danach habe ich meinen Rechner aus
    > dem Fenster werfen wollen. Es mochte ein schick aussehendes Spiel sein,
    > auch ganz passabel für Actionliebhaber... Aber es hatte NICHTS mehr mit
    > Dragon Age zu tun, außer der Welt, in der es angesiedelt war.

    Jo dragon Age 2 war für mich auch eher so als hätte es nicht die (2) verdient, sondern eher ein Spin-off in der gleichen Welt.

    Der Kampf war eben einfach zu schnell von den Animationen her, wenn man ständig von sich aus Pausieren muss weil es einfach zu schnell abläuft stört das brutal.


    Was mich an Dragonage aber auch heute immer wieder fasziniert sind die Dämonen, die sind einfach immer grund solide, wenn man mit denen in eine Psyche abtaucht und ständig die teuflischen "deals" vorgesetzt bekommt, das allgegenwertige "Blutmagie" Thema fand ich auch grandios, sobald der 0815 "Dieb" kommt oder die obligatorische Riesen-Spinne wirds eben wieder brutal eintönig.

  13. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: sh4itan 02.09.13 - 10:01

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sh4itan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Noch kurz etwas zu Dragon Age 2:
    > > Ich habe es vielleicht 30min angespielt, danach habe ich meinen Rechner
    > aus
    > > dem Fenster werfen wollen. Es mochte ein schick aussehendes Spiel sein,
    > > auch ganz passabel für Actionliebhaber... Aber es hatte NICHTS mehr mit
    > > Dragon Age zu tun, außer der Welt, in der es angesiedelt war.
    >
    > Jo dragon Age 2 war für mich auch eher so als hätte es nicht die (2)
    > verdient, sondern eher ein Spin-off in der gleichen Welt.
    >
    > Der Kampf war eben einfach zu schnell von den Animationen her, wenn man
    > ständig von sich aus Pausieren muss weil es einfach zu schnell abläuft
    > stört das brutal.
    >
    > Was mich an Dragonage aber auch heute immer wieder fasziniert sind die
    > Dämonen, die sind einfach immer grund solide, wenn man mit denen in eine
    > Psyche abtaucht und ständig die teuflischen "deals" vorgesetzt bekommt, das
    > allgegenwertige "Blutmagie" Thema fand ich auch grandios, sobald der 0815
    > "Dieb" kommt oder die obligatorische Riesen-Spinne wirds eben wieder brutal
    > eintönig.

    Ich sehe Dragon Age an sich als Drakensang ab 18 in übersichtlich. Dennoch war es im ersten Teil die Geschichte und die ganzen Nebenhandlungen, die mich so an das Spiel gefesselt haben. Man konnte der Engel sein und die Welt retten, oder einfach Alles und Jeden von sich stoßen. BioWare hat die Dynamik der Entscheidungen hier sehr gut getroffen finde ich, was ich vom zweiten Teil in den ersten 30min nicht behaupten kann. Es erinnerte mich mehr an ein oberflächliches Hack'n'Slay, das keinerlei Ähnlichkeit mehr aufwies.

    PS: Am meisten freue ich mich allerdings, endlich wieder auf Morrigan zu treffen! :D

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  14. Re: Skeptisch, da sehr schlechte Erinnerungen an DA-O und Bioware allgemein

    Autor: g0r3 02.09.13 - 17:35

    In das Schema kannst du so gut wie jede Geschichte reinpressen, gute wie schlechte.

    Ändert trotzdem nichts daran, dass Bioware-Spiele in der Regel sehr gute Storys erzählen.


    MDMA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das ist ein Scherz, oder?
    >
    > Inszenierung - das ist was BioWare gut kann.
    >
    > Story? BioWare? Die meisten Spiele von den Kanadiern laufen nach dem Selben
    > 08/15 Prinzip ab;
    > 1. Prolog
    > 2. Verbündete sammeln (in Kotor warens halt Sternenkarten)
    > 3. Endkampf
    > 4. Epilog
    >
    > DA2 war war in den letzten 10 Jahren das einzige BioWare Spiel, das nicht
    > nach diesem (billigen) Schema ablief - ironisch das es zugleich ihr
    > schwächstes war...
    >
    > EDIT
    >
    > Die Charaktere sind auch seit BG im Prinzip immer sie Selben, nur mit
    > anderen Namen.

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