Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Insel Games: Spielehersteller wegen Fake…

Ist doch üblich

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 18:52

    Verstehe jetzt das Problem von Steam nicht. Es ist doch vollkommen üblich, dass Mitarbeiter ihr eigenes Produkt bewerten.
    Es sind ja nicht mal gefakte Bewertungen.

    Steam sollte eher aufpassen, dass sie nicht verklagt werden. Die nutzen hier ihre marktbeherrschende Stellung aus, indem sie grundlos einen Hersteller ausschließen.

  2. Re: Ist doch üblich

    Autor: FrankGallagher 15.02.18 - 19:17

    Arbeitest du zufällig für Insel Games?

  3. Re: Ist doch üblich

    Autor: ha00x7 15.02.18 - 19:18

    ValvE darf sich aber doch ihre Kunden bzw Vertragspartner aussuchen bzw. kann im umkehrschluss nicht gezwungen werden, mit Firma xyz zusammen zu arbeiten. Nennt sich vertragsfreiheit und trifft hier meiner Meinung nach zu.

  4. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 19:22

    ha00x7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ValvE darf sich aber doch ihre Kunden bzw Vertragspartner aussuchen bzw.
    > kann im umkehrschluss nicht gezwungen werden, mit Firma xyz zusammen zu
    > arbeiten. Nennt sich vertragsfreiheit und trifft hier meiner Meinung nach
    > zu.

    Nicht wenn man eine marktbeherrschende Stellung hat. Die können nicht willkürlich dem einem Entwickler den Zugang gewähren und dem anderem nicht.
    Die Firma hat ja nichts verwerfliches getan oder gegen irgendwelche Verträge verstoßen.

  5. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 19:24

    FrankGallagher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitest du zufällig für Insel Games?

    Nur weil ich das Verhalten von Valve für total daneben halte, bin ich doch kein Mitarbeiter der anderen Firma.

  6. Re: Ist doch üblich

    Autor: ha00x7 15.02.18 - 19:44

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Firma hat ja nichts verwerfliches getan oder gegen irgendwelche
    > Verträge verstoßen.


    Doch, gegen die steam Nutzungsbedingungen (aka Vertrag) und somit ist der Rauswurf auch gerechtfertigt.

  7. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 19:54

    ha00x7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Firma hat ja nichts verwerfliches getan oder gegen irgendwelche
    > > Verträge verstoßen.
    >
    > Doch, gegen die steam Nutzungsbedingungen (aka Vertrag) und somit ist der
    > Rauswurf auch gerechtfertigt.

    Wie kommst du denn darauf, dass gegen Nutzungsbedingungen verstoßen wurde? Aus dem Artikel geht das nicht hervor. Da steht nur, dass sie wegen einer völlig üblichen Vorgehensweise gekickt wurden.

  8. Re: Ist doch üblich

    Autor: MrAnderson 15.02.18 - 19:59

    Artikel richtig lesen hilft ... für dich:

    "Der Publisher scheint mehrere Steam-Accounts verwendet zu haben, um positive Rezensionen für seine eigenen Spiele zu veröffentlichen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen unsere Geschäftsbedingungen und etwas, das wir sehr ernst nehmen", so die Begründung [von Valve] im Forum.

  9. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 20:10

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Artikel richtig lesen hilft ... für dich:
    >
    > "Der Publisher scheint mehrere Steam-Accounts verwendet zu haben, um
    > positive Rezensionen für seine eigenen Spiele zu veröffentlichen. Dies ist
    > ein klarer Verstoß gegen unsere Geschäftsbedingungen und etwas, das wir
    > sehr ernst nehmen", so die Begründung im Forum.

    Ich hab es richtig gelesen. Da steht das kleine Wörtchen "scheint" dabei. Heißt das ist nur eine Mutmaßung.
    Und seinen Mitarbeitern das Spiel zu bezahlen ist auch nix besonderes.

  10. Re: Ist doch üblich

    Autor: Colorado 15.02.18 - 20:13

    Aus welchem Grund sollte man den Mitarbeitern das Spiel auf einer bestimmten Plattform bezahlen, wenn man nicht zumindest die Verkaufszahlen pushen möchte?
    Das geht schon in Richtung der Manipulation. Wenn man die Mitarbeiter belohnen möchte könnte man das Spiel auch einfach direkt an sie ausgeben, hat man aber nicht getan. Stattdessen macht man sich zusätzliche Arbeit und Kosten.

  11. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 20:19

    Colorado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus welchem Grund sollte man den Mitarbeitern das Spiel auf einer
    > bestimmten Plattform bezahlen, wenn man nicht zumindest die Verkaufszahlen
    > pushen möchte?
    > Das geht schon in Richtung der Manipulation. Wenn man die Mitarbeiter
    > belohnen möchte könnte man das Spiel auch einfach direkt an sie ausgeben,
    > hat man aber nicht getan. Stattdessen macht man sich zusätzliche Arbeit und
    > Kosten.

    Wo ist das denn Manipulation? Ist doch kein unübliches Vorgehen.

  12. Re: Ist doch üblich

    Autor: Colorado 15.02.18 - 20:27

    Manipulation: "undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand einen Vorteil verschafft, etwas Begehrtes gewinnt"

    Die Verkaufszahlen auf der größten Verkaufsplattform werden künstlich in die Höhe getrieben. Höhere Verkaufszahlen suggerieren einen besseren Artikel. Erfüllt für mich die Definition.
    Nur weil ein Vorgehen üblich ist muss es noch lange nicht erlaubt sein.

  13. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 20:34

    Colorado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manipulation: "undurchschaubares, geschicktes Vorgehen, mit dem sich jemand
    > einen Vorteil verschafft, etwas Begehrtes gewinnt"
    >
    > Die Verkaufszahlen auf der größten Verkaufsplattform werden künstlich in
    > die Höhe getrieben. Höhere Verkaufszahlen suggerieren einen besseren
    > Artikel. Erfüllt für mich die Definition.
    > Nur weil ein Vorgehen üblich ist muss es noch lange nicht erlaubt sein.

    Die Verkaufszahlen wurden nicht künstlich in die Höhe getrieben, sondern es fanden reelle Verkäufe statt. Dadurch ist es auch keine Manipulation.
    Es wurde quasi nur das eigene Produkt intern beworben.

  14. Re: Ist doch üblich

    Autor: longthinker 15.02.18 - 20:43

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FrankGallagher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Arbeitest du zufällig für Insel Games?
    >
    > Nur weil ich das Verhalten von Valve für total daneben halte, bin ich doch
    > kein Mitarbeiter der anderen Firma.

    Umgekehrt!

  15. Re: Ist doch üblich

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.18 - 21:19

    Sehe jetzt auch nicht so das Problem. War bei uns früher genau so. 90% der Firmenseiten bei fb von kum werden doch nur von den eigenen Mitarbeitern geliked. Wenn man tausende reviews kauft sehe ich den Rauswurf als gerechtfertigt, aber so...

  16. Re: Ist doch üblich

    Autor: Colorado 15.02.18 - 21:22

    Die Verkäufe hätten ohne das Ausüben von Druck auf die Mitarbeiter (Andeutung der Arbeitsplatz hängt am Erfolg des Spiels) nicht stattgefunden. Daher ist es eben doch Manipulation. Desweiteren sind die daraus eventuell resultierenden Bewertungen auch nicht mehr unabhängig und damit ziemlich wertlos, da die Bewertenden ein Interesse am Erfolg des Produkts haben.

  17. Re: Ist doch üblich

    Autor: crazypsycho 15.02.18 - 21:33

    Colorado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Verkäufe hätten ohne das Ausüben von Druck auf die Mitarbeiter
    > (Andeutung der Arbeitsplatz hängt am Erfolg des Spiels) nicht
    > stattgefunden.

    Es wurde kein Druck ausgeübt. Es stand ja nicht dabei, dass die Mitarbeiter ihren Job verlieren, wenn sie sich weigern.
    Das die Firma auf Erfolge angewiesen ist, ist kein Druck aufbauen, sondern eine logische Selbstverständlichkeit.

    > Daher ist es eben doch Manipulation.

    Ähm nein.

    > Desweiteren sind die
    > daraus eventuell resultierenden Bewertungen auch nicht mehr unabhängig und
    > damit ziemlich wertlos, da die Bewertenden ein Interesse am Erfolg des
    > Produkts haben.

    Bewertungen wurden ja keine verlangt. Natürlich gibt es Mitarbeiter die es positiver bewerten, als wenn es ein Fremdprodukt wäre. Dadurch wird die Bewertung aber nicht wertlos oder gar falsch.

  18. Re: Ist doch üblich

    Autor: longthinker 15.02.18 - 21:37

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Colorado schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Verkäufe hätten ohne das Ausüben von Druck auf die Mitarbeiter
    > > (Andeutung der Arbeitsplatz hängt am Erfolg des Spiels) nicht
    > > stattgefunden.
    >
    > Es wurde kein Druck ausgeübt. Es stand ja nicht dabei, dass die Mitarbeiter
    > ihren Job verlieren, wenn sie sich weigern.

    "Neglecting the importance of reviews will ultimately cost jobs"

  19. Re: Ist doch üblich

    Autor: ha00x7 15.02.18 - 21:54

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrAnderson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Artikel richtig lesen hilft ... für dich:
    > >
    > > "Der Publisher scheint mehrere Steam-Accounts verwendet zu haben, um
    > > positive Rezensionen für seine eigenen Spiele zu veröffentlichen. Dies
    > ist
    > > ein klarer Verstoß gegen unsere Geschäftsbedingungen und etwas, das wir
    > > sehr ernst nehmen", so die Begründung im Forum.
    >
    > Ich hab es richtig gelesen. Da steht das kleine Wörtchen "scheint" dabei.
    > Heißt das ist nur eine Mutmaßung.
    > Und seinen Mitarbeitern das Spiel zu bezahlen ist auch nix besonderes.

    Da steht "scheint" dabei, weil es ansonsten eine direkt formulierte Anschuldigung wäre - und wenn diese falsch ist es ein Verstoß gegen §164 StGB darstellen würde. Dieses "scheint" ist völlig normal und schützt ValvE bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung - sollte es dazu führen.

  20. Re: Ist doch üblich

    Autor: ha00x7 15.02.18 - 21:57

    Wenn kein Druck ausgeübt wurde, dann erkläre mir bitte diesen Satz bzw diese Aussage:

    "Kauft das Spiel und überreicht mir die Quittung bis Freitagabend, für die ihr innerhalb von 24 Stunden erstattet werdet, oder erklärt mir morgen, warum ihr das nicht machen wollt", so der Firmenchef weiter.

    Was also ist das, wenn das kein Druck ausüben ist?

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Dieses Thema wurde geschlossen.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  4. thyssenkrupp AG, Essen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Diablo 3 Ultimate Evil Edition, Gear Club Unlimited, HP-Notebooks)
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. bei ubisoft.com


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


    1. Dying Light 2: Stadtentwicklung mit Schwung
      Dying Light 2
      Stadtentwicklung mit Schwung

      E3 2018 Klettern und kraxeln im Parcours-Stil, dazu tolle Grafik und eine verschachtelte Handlung mit sichtbaren Auswirkungen auf eine riesige Stadt: Das polnische Entwicklerstudio Techland hat für Dying Light 2 große Pläne.

    2. DNS Rebinding: Google Home verrät, wo du wohnst
      DNS Rebinding
      Google Home verrät, wo du wohnst

      Besitzer eines Google Home oder Chromecast können von Webseiten auf wenige Meter genau lokalisiert werden. Hintergrund des Angriffs ist eine Technik namens DNS Rebinding.

    3. Projekthoster: Teahub will gemeinnützige Alternative zu Github erstellen
      Projekthoster
      Teahub will gemeinnützige Alternative zu Github erstellen

      Das Projekt Teahub will eine gemeinnützige Organisation gründen und so mit seiner gleichnamigen Plattform zahlreichen Open-Source-Projekten eine neue Heimat bieten. Der Dienst ist als Alternative zu kommerziellen Hostern wie etwa Github gedacht.


    1. 17:54

    2. 16:21

    3. 14:03

    4. 13:50

    5. 13:31

    6. 13:19

    7. 13:00

    8. 12:53