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Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

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  1. Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: IceRa 22.06.11 - 10:30

    WANN raffen das die Leute mal??

    Aus der Geschichte NICHTS, aber auch GAR NICHTS gelernt!
    Wie war das damals nochmal bei "Rockmusik verdirbt die Jugend?" und anderem Unsinn, den die Älteren (> 40 Jahre alt) so in den 70er Jahren verzapft haben??
    Alle jene die darüber gemotzt und gelacht haben, machen jetzt den genau gleichen Denkfehler, wenn sie CoD und dergleichen verteufeln.


    Gruss, Ice

  2. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: HALTso 22.06.11 - 11:34

    Also Rockmusik und Ballerei miteinander zu vergleichen halte ich für unangebracht.

    Natürlich verderben Call of Duty und co die Jugend. Woher kommt denn sonst die zunehmende Brutalität bei Jugendlichen? Weil die arm sind? Das ich nicht lache. Damals war man ärmer und da wurde man auch nicht gewalttätig. Film und Spiel formen den Charakter. Ein Kind was mit Biene Maja und Sesamstraße aufwächst, wird ein anderes, als ein Kind was COD zockt. Was anderes kann mir Niemand erzählen. Gleiches gilt dann auch für Menschen, die sich noch in der Adoleszenz befinden. Genau wie beim Alkohol muss der Staat hier durchgreifen und es verbieten, ansonsten entstehen ungeahnte Folgen für die Gesellschaft - Stichwort Jugendgewalt.

  3. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: Seradest 22.06.11 - 11:40

    Zum Glück gibt es Kritiker. Zum Glück gibt es auch Spieler, die diese Kritik differenziert betrachten. Zum Glück setzt man sich mit dem Thema auseinander. Nicht jede Spielszene ist auch wirklich dramaturgisch notwendig. Nicht jede Gewalttat gehört in ein Spiel. Die ganze Diskussion führt dazu, dass sich Schulen mit dem Thema befassen und Jugendliche lernen ihren Spielekonsum mit etwas Kritik und Selbstkritik zu bereichern.

    Die Aussage Gewalt in Spielen sei ein Ventil ist genauso eine Verallgemeinerung, wie die Behauptung, dass Spiele aggressiv machen.

    Im übrigen war auch an der Woodstock-Generation nicht alles harmlos. Auch diese Generation hatte negativen Nebenerscheinungen wie Drogenkonsum. Und mit solchen Themen muss man sich kritisch auseinander setzen. Auch und besonders wenn man Spieler ist.

  4. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: HALTso 22.06.11 - 11:50

    Aus deinem Text lese ich heraus, dass du schon soweit bist, dass für dich nur noch manche Gewaltszenen nicht mehr in ein Spiel hineingehören. Da merkt man doch die Abstumpfung, für mich löst das alleinige zielen auf andere Wesen mit einer Waffe schon einiges in einem Menschen aus. Da muss nicht mal der Kopf wegfliegen. Ich sehe alleine schon die amerikanischen Zeichentrickserien als gewaltverherrlichend an. Wenn unsere Kinder wieder mehr Löwenzahn und Schaun das Schaf gucken würden, wäre unsere Welt eine bessere. Gewalterfahrungen, egal ob real oder virtuel (Grenzen verschwimmen immer mehr), formen uns, selbst noch als junge Erwachsene.

    Freiheit heißt Verantwortung

  5. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: IceRa 22.06.11 - 11:50

    HALTso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Rockmusik und Ballerei miteinander zu vergleichen halte ich für
    > unangebracht.
    Nein, beides sind bloss künstliche Sinneseindrücke - einmal Musik, einmal Darstellungen auf dem Bildschirm. Kannst Du Realität und Fiktion nicht auseinanderhalten? Das kann jedes Kind - Märchen in denen die Hexe im Backofen verbrannt wird veranlasst ja auch keine kleinen Kinder, das Haus anzuzünden.

    >
    > Natürlich verderben Call of Duty und co die Jugend. Woher kommt denn sonst
    > die zunehmende Brutalität bei Jugendlichen?
    Woher sie kommt? Kaputte Familien und vor allem: antiautoritäre Erziehung. Max und Lieschen bekommen alles und dürfen alles, die Eltern vermitteln keine Werte und Masstäbe mehr. DAS ist das Problem

    > Weil die arm sind? Das ich
    > nicht lache. Damals war man ärmer und da wurde man auch nicht gewalttätig.
    Aber damals hatte man Zukunftsaussichten! Die Familie war intakt (mehr als es heute oft der Fall ist). Wenn hingegen die "Laufbahn" als Hartz4-ler schon vorgezeichnet ist, dann ist das nicht gerade motivierend.

    > Film und Spiel formen den Charakter.
    Falsch. Die Familie formt den Charakter. Wenn Du den Stuss den Du hier erzählst wirklich glaubst, und nicht nur hier rumtrollst - eine Frage: was haben die Menschen dann vor 100 Jahren gemacht? Was machen die Menschen in Slums ohne Spiele und Filme - die gehen sich genau gleich gegenseitig an die Gurgel und bilden Gangs.

    > Ein Kind was mit Biene Maja und
    > Sesamstraße aufwächst, wird ein anderes, als ein Kind was COD zockt. Was
    > anderes kann mir Niemand erzählen.
    Ja, klar. Die Wahrheit, die Dir jeden Tag ins Gesicht starrt, kann nicht sein, aber Dein Fantasie-Argumenten-Kartenhaus glaubst Du. Bist CDU-Wähler gell? Die glänzen ja immer wieder mit Realitätsverlust.

    > Gleiches gilt dann auch für Menschen,
    > die sich noch in der Adoleszenz befinden. Genau wie beim Alkohol muss der
    > Staat hier durchgreifen und es verbieten, ansonsten entstehen ungeahnte
    > Folgen für die Gesellschaft - Stichwort Jugendgewalt.
    Genau - Verbote - was Konstruktiveres kommt Dir nicht in den Sinn. Wegen solchen Leuten wie Du ist vieles im Argen, was mit ein bisschen Intelligenz besser gemacht werden könnte.

    Ice

  6. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: MyHigh 22.06.11 - 11:56

    Ich finde es eh immer interessant wenn das Thema aufkommt.
    Für mich sind "Gewaltspiele" nur ein Vorwand um die tieferliegende Probleme von gewalttätigen Jugendlichen zu retouchieren.
    Viele die ich kenne, spielen seit weitaus mehr als 10 Jahren "Killer"spiele und sind die ruhigsten, sachlichsten Menschen die auch etwas im Kopf haben und sich sehr erfolgreich im Arbeitsleben etabliert haben. Natürlich vorwiegend im IT Bereich ;)

    Ich bin auch seit 9 Jahren ehrenamtlich in der Jugendförderung tätig und kriege es auch live mit an den Jugendlichen, wie sie sich entwickeln. Und komischer- bzw. lustigerweise sind gerade die, die solche Spiele spielen weit aus weniger aggressiv als die, die sich den ganzen Tag irgendwo rumtreiben.

    Prinzipiell fördern Spiele auf eine einfache Art und Weise die Reflexe, das räumliche/logische Denkvermögen und das verstehen von komplexen Zusammenhängen. Mal vom Aggressionsabbau ganz zu schweigen. Letzteres ist für mich der Fall, da man einfach mal Dampf ablassen kann genau wie beim Sport. Unnötige Energie abbauen. Das klingt für viele suspekt, aber ich für meinen Teil habe dadurch keine Probleme selbst bei extremen Provokationen die Ruhe zu bewaren wo andere sich dann doch aus der Reserve locken lassen.

    Ich denke aber das sich diese "Politik" in Bezug auf die Spiele in den nächsten 10-20 Jahren noch stark ändern wird. Es ist einfach Fakt das die aktuelle Politik noch von den älteren Semestern zu stark beeinflusst wird und die Leute die über so etwas diskutieren einfach kaum eigene Erfahrungen damit haben.

    Bis dahin muss man einfach abwarten und Tee trinken ;)
    Irgendwann wird es einen neuen Sündenbock geben, der die Last der fehlenden/mangelhaften Erziehung abnimmt.

    Imho ist es so, das die Jugend nicht gewalttätiger wird, sondern das die schon Gewalttätigen einfach immer weiter in die Spielewelt einziehen und dadurch das Bild nach aussen hin trüben. Vor 10 Jahren konnte man noch gemütlich online spielen ohne gleich beleidigt zu werden oder sonst was. Das Publikum hat sich einfach geändert und das zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Die alt eingesessenen Daddler hier können da glaub ich auch ein Lied von singen.

    So und bitte nicht an diesem Kommentar aufhängen. Für andere Meinungen, Gegenargumente oder ernste Fragen bin ich zu haben. Aber bitte sachlich bleiben ohne gleich die Flames auszupacken ;)

  7. Freiheit erhaltet man nicht, in dem man sie abschafft!

    Autor: IceRa 22.06.11 - 11:56

    Soeiner wie Du wagt es von Freiheit und Verantwortung zu reden? Weisst Du überhaupt was Freiheit bedeutet? Freiheit erhaltet man nicht, in dem man sie verbietet.

    Bei Medien (TV, PC, Musik) sind die Eltern in der Pflicht - wenn der Gesetzgeber entscheiden darf, was gesehen/gehört/gelesen werden darf, dann sind wir wieder bei der Bücherverbrennung der im Stechschritt marschierenden Idioten.
    Aus der Geschichte nichts gelernt?

    Gruss, Ice

  8. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: HALTso 22.06.11 - 12:06

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, beides sind bloss künstliche Sinneseindrücke - einmal Musik, einmal
    > Darstellungen auf dem Bildschirm. Kannst Du Realität und Fiktion nicht
    > auseinanderhalten? Das kann jedes Kind - Märchen in denen die Hexe im
    > Backofen verbrannt wird veranlasst ja auch keine kleinen Kinder, das Haus
    > anzuzünden.

    Also "bloß künstliche Sinneseindrücke" ? Interessant, dass du zwischen virtueller und realer Erfahrung unterscheidest, verschwinden doch die Grenzen immer mehr. Ging Rockmusik damals nur auf die Ohren (wo auch immer hier die Gewaltdarstellung liegt), ist ein fliegender Kopf in COD schon um einiges härter.

    Und es geht sich nicht darum, ob ICH zwischen Realität und virtueller Welt unterscheiden kann, sondern ob es ein durchschnittlicher noch junger Jugendlicher kann das kann. Wie man sieht, nicht!

    > Woher sie kommt? Kaputte Familien und vor allem: antiautoritäre Erziehung.
    > Max und Lieschen bekommen alles und dürfen alles, die Eltern vermitteln
    > keine Werte und Masstäbe mehr. DAS ist das Problem

    Weil viele der südländischen Täter ja überhaupt nicht autoritär erzogen werden? Nein, vielmehr erzieht der Staat nicht richtig, müssen sich Polizei und Lehrerschaft alles gefallen lassen, heißt dürfen nicht mehr bestimmen welches Kind was sehen darf, sondern müssen sich immer wieder so Sätze wie "wir sind doch erwachsen und wissen selbst was für uns richtig ist" anhören. Blöd nur, dass sie es eben nicht wissen.

    > Aber damals hatte man Zukunftsaussichten! Die Familie war intakt (mehr als
    > es heute oft der Fall ist). Wenn hingegen die "Laufbahn" als Hartz4-ler
    > schon vorgezeichnet ist, dann ist das nicht gerade motivierend.

    Aber deswegen wird man nicht gewalttätig, zumindest nicht wenn man wie schon richtig festgestellt hast, richtig erzogen wurde. Dazu zählen dann auch die Verbote, die ihren Sinn haben. Wir leben schließlich in einer Gesellschaft zusammen und da muss man eben Regeln fürs Miteinander finden.

    > Falsch. Die Familie formt den Charakter. Wenn Du den Stuss den Du hier
    > erzählst wirklich glaubst, und nicht nur hier rumtrollst - eine Frage: was
    > haben die Menschen dann vor 100 Jahren gemacht? Was machen die Menschen in
    > Slums ohne Spiele und Filme - die gehen sich genau gleich gegenseitig an
    > die Gurgel und bilden Gangs.

    In den Slums, die habe reale Erfahrungen gemacht, unsere Kinder machen größenteils virtuelle, deswegen nähert sich Deutschland immer mehr einem Slum an.

    > Ja, klar. Die Wahrheit, die Dir jeden Tag ins Gesicht starrt, kann nicht
    > sein, aber Dein Fantasie-Argumenten-Kartenhaus glaubst Du. Bist CDU-Wähler
    > gell? Die glänzen ja immer wieder mit Realitätsverlust.

    Argument?

    > Genau - Verbote - was Konstruktiveres kommt Dir nicht in den Sinn. Wegen
    > solchen Leuten wie Du ist vieles im Argen, was mit ein bisschen Intelligenz
    > besser gemacht werden könnte.
    >
    > Ice

    Die Frage ist, warum kommt dir nichts konstruktiveres in den Sinn, als alle Verbote abzulehnen. Ich fürchte doch nur, weil du selbst fürchtest etwas zu verlieren, wenn das Verbot kommt.

    Freiheit heißt Verantwortung

  9. Re: Freiheit erhaltet man nicht, in dem man sie abschafft!

    Autor: HALTso 22.06.11 - 12:10

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soeiner wie Du wagt es von Freiheit und Verantwortung zu reden? Weisst Du
    > überhaupt was Freiheit bedeutet? Freiheit erhaltet man nicht, in dem man
    > sie verbietet.

    Wenn das denn Freiheit wäre, gewalttätige Videospiele zu konsumieren.

    > Bei Medien (TV, PC, Musik) sind die Eltern in der Pflicht - wenn der
    > Gesetzgeber entscheiden darf, was gesehen/gehört/gelesen werden darf, dann
    > sind wir wieder bei der Bücherverbrennung der im Stechschritt
    > marschierenden Idioten.
    > Aus der Geschichte nichts gelernt?
    >
    > Gruss, Ice

    Die Eltern sind in der Pflicht, ja, einverstanden, blöd nur, dass die Eltern schon selbst kaputt sind. DAS FUNKTIONIERT DOCH NICHT !!!

    Wenn ein Buch denn den Wert eines Buches hätte, wäre dein Vergleich angebracht.
    Zuerst Rockmusik und dann das. Was kommt als nächstes?

    Freiheit heißt Verantwortung

  10. Re: Freiheit erhaltet man nicht, in dem man sie abschafft!

    Autor: Trollfeeder 22.06.11 - 12:21

    HALTso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IceRa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Soeiner wie Du wagt es von Freiheit und Verantwortung zu reden? Weisst
    > Du
    > > überhaupt was Freiheit bedeutet? Freiheit erhaltet man nicht, in dem man
    > > sie verbietet.
    >
    > Wenn das denn Freiheit wäre, gewalttätige Videospiele zu konsumieren.

    Aber hallo ist das Freiheit und sogar im besten Sinne des Wortes. Was aber sind "gewaltätige" Videospiele, verprügeln die mich wenn ich nciht gehorche?

    > > Bei Medien (TV, PC, Musik) sind die Eltern in der Pflicht - wenn der
    > > Gesetzgeber entscheiden darf, was gesehen/gehört/gelesen werden darf,
    > dann
    > > sind wir wieder bei der Bücherverbrennung der im Stechschritt
    > > marschierenden Idioten.
    > > Aus der Geschichte nichts gelernt?
    > >
    > > Gruss, Ice
    >
    > Die Eltern sind in der Pflicht, ja, einverstanden, blöd nur, dass die
    > Eltern schon selbst kaputt sind. DAS FUNKTIONIERT DOCH NICHT !!!

    Du hast ja eine tolle Einstellung zu den deutschen Eltern. Alle schon kaputt, da muss der Staat ran, die Kinder müssen in Erziehungslager. Diejenigen die diesen Staat lenken sind doch kaputter als es irgendein Elternpaar in Deutschland sein kann und sowas willst du unsere Kinder anvertrauen.

    > Wenn ein Buch denn den Wert eines Buches hätte, wäre dein Vergleich
    > angebracht.
    > Zuerst Rockmusik und dann das. Was kommt als nächstes?

    Welcher Vergelich? Was für ein Buch? Rockmusik? Was redest du?

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  11. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: IceRa 22.06.11 - 12:24

    HALTso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also "bloß künstliche Sinneseindrücke" ? Interessant, dass du zwischen
    > virtueller und realer Erfahrung unterscheidest, verschwinden doch die
    > Grenzen immer mehr.
    Wo verschwinden die Grenzen?? Hä?? Nur weil etwas "echter" aussieht am Bildschirm, ist es keinen Deut realer. Das mit den "Grenzen verschwimmen" ist eine hohle Phrase.

    > Ging Rockmusik damals nur auf die Ohren (wo auch immer
    > hier die Gewaltdarstellung liegt), ist ein fliegender Kopf in COD schon um
    > einiges härter.
    Wie gesagt, kommt nicht auf's Medium an.


    > Und es geht sich nicht darum, ob ICH zwischen Realität und virtueller Welt
    > unterscheiden kann, sondern ob es ein durchschnittlicher noch junger
    > Jugendlicher kann das kann. Wie man sieht, nicht!
    DAS ist genau das Problem an Deine Denke - Du unterstellt anderen weniger zu könne als Du selber. DA fängt der Irrtum an.

    > Weil viele der südländischen Täter ja überhaupt nicht autoritär erzogen
    > werden? Nein, vielmehr erzieht der Staat nicht richtig, müssen sich Polizei
    > und Lehrerschaft alles gefallen lassen, heißt dürfen nicht mehr bestimmen
    > welches Kind was sehen darf, sondern müssen sich immer wieder so Sätze wie
    > "wir sind doch erwachsen und wissen selbst was für uns richtig ist"
    > anhören. Blöd nur, dass sie es eben nicht wissen.
    Wie gesagt, Irrtum 1 siehe oben, Irrtum 2 ist dass der Staat erziehen soll.

    > Aber deswegen wird man nicht gewalttätig, zumindest nicht wenn man wie
    > schon richtig festgestellt hast, richtig erzogen wurde. Dazu zählen dann
    > auch die Verbote, die ihren Sinn haben. Wir leben schließlich in einer
    > Gesellschaft zusammen und da muss man eben Regeln fürs Miteinander finden.
    Und genau diese Regeln für's Miteinander haben sich auf das Miteinander zu beschränken. Wo ist das "Miteinander" wenn jemand im stillen Kämmerchen eine Shooter zockt? Du verwechselst "Regeln für's Miteinander" mit Gedankenkontrolle.

    > In den Slums, die habe reale Erfahrungen gemacht, unsere Kinder machen
    > größenteils virtuelle, deswegen nähert sich Deutschland immer mehr einem
    > Slum an.
    Deutschland nähert sich einem Slum an, weil unsere Regierung, diejenigen welche über uns bestimmen, die Verarmung der Bevölkerung bewirken, bewusst oder aus Inkompetenz. Schau die mal an, wie die Mittelschicht in den letzten 30 jahren weggeschmolzen ist!

    > Argument?
    Brachtest Du bisher eines? Ein Einziges? Ausser symptome einer kränkelnden Gesellschat fehlinterpretieren habe ich bisher kein Argument von Dir gelesen.

    > > Die Frage ist, warum kommt dir nichts konstruktiveres in den Sinn, als alle
    > Verbote abzulehnen.
    Schon wieder falsch verstanden. Verbote sind kein Allehilmittel, es braucht eine intakte Familie, Zukunftsperspektiven und vieles mehr. Der Staat kann dieses fördern bzw zerstörerischen Kräften wie Korruption in der Politik und dergleichen entgegenwirken. Tut er aber nicht, Politiker wirtschaften mehr und mehr in die eigene Tasche, sammeln gutbezahlte Posten aller Art und kümmern sich null und nichts um die Anliegen des Volkes.

    > Ich fürchte doch nur, weil du selbst fürchtest etwas zu
    > verlieren, wenn das Verbot kommt.
    Da irrst Du, ich bin Schweizer und selber 2facher Vater. Und ich bin Informatiker, wenn ich shooter zocken will, dann hält mich kein Verbot davon ab. Und ich glaube, die meisten Jugendlichen auch nicht. Verbote sind bei dem Thema nur Augenwischerei der Politik, damit sie sich nicht um die wirklichen Probleme kümmern muss.

    Ice

  12. Re: Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten sind ein Ventil!

    Autor: y.m.m.d. 22.06.11 - 14:27

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele!

    Was ich nochmal kurz ansprechen wollte:

    HALTso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ging Rockmusik damals nur auf die Ohren (wo auch immer
    > hier die Gewaltdarstellung liegt), ist ein fliegender Kopf in COD schon um
    > einiges härter.

    Ein Bestandteil von Musik sind die Texte, schon mal daran gedacht das die "Gewaltdarstellung" enthalten könnte? Mit etwas Vorstellungskraft kann auch einfacher Text (egal in welcher Form) verdammt brutal sein und aggressiv machen!
    Siehe deinen Beitrag *scnr*
    Ernsthaft, selbst nicht indizierte Songs sind teilweise ziemlich brutal, hör dir doch mal so nen Rap-Müll an (nichts gegen Rap im allgemeinen, auch wenn ich es nicht mag :D ) bei dem die "Künstler" darüber "singen" wie Sie andere zusammenschlagen / vergewaltigen / whatever....

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