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und wenn man Kinderpornos...

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  1. und wenn man Kinderpornos...

    Autor: ggggggggggg 21.06.11 - 16:52

    ... aus dem Netz verbannt?
    werden dann mehr Kinder vergewaltigt?

  2. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: vulkman 21.06.11 - 17:10

    ggggggggggg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aus dem Netz verbannt?
    > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?

    Du hast da was falsch verstanden.

    Kinderpornos sind nicht verboten, weil sie voll eklig und so sind. Kinderpornos sind verboten, weil man zu ihrer Herstellung Kinder misshandeln und quälen muss. Das hat NICHTS mit der Diskussion über virtuelle Gewalt in Computerspielen zu tun.

  3. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: ggggggggggg 21.06.11 - 17:21

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ggggggggggg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... aus dem Netz verbannt?
    > > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?
    >
    > Du hast da was falsch verstanden.
    >
    > Kinderpornos sind nicht verboten, weil sie voll eklig und so sind.
    > Kinderpornos sind verboten, weil man zu ihrer Herstellung Kinder
    > misshandeln und quälen muss. Das hat NICHTS mit der Diskussion über
    > virtuelle Gewalt in Computerspielen zu tun.

    Du hast meinen Bezug zum Artikel nicht verstanden.

    Die Wissenschaftler haben gesagt, dass potenzielle Gewalttäter durch Gewalt in Spielen rein zeitlich gesehen weniger Gewalttaten in der Realität ausüben können.

    Ebenso könnte man schließen, dass wenn Pädophile sich Kinderpornos anschauen, sie weniger Zeit haben um Kinder zu schänden.


    Dass bei Gewaltspielen im Gegensatz zu Kinderpornos die Aktion nicht reell durchgeführt wird, ist mir bewusst.
    Das hat aber mit der Kernaussage nichts zu tuen.

  4. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: vulkman 21.06.11 - 17:34

    ggggggggggg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du hast meinen Bezug zum Artikel nicht verstanden.
    >
    > Die Wissenschaftler haben gesagt, dass potenzielle Gewalttäter durch Gewalt
    > in Spielen rein zeitlich gesehen weniger Gewalttaten in der Realität
    > ausüben können.
    >
    > Ebenso könnte man schließen, dass wenn Pädophile sich Kinderpornos
    > anschauen, sie weniger Zeit haben um Kinder zu schänden.
    >
    > Dass bei Gewaltspielen im Gegensatz zu Kinderpornos die Aktion nicht reell
    > durchgeführt wird, ist mir bewusst.
    > Das hat aber mit der Kernaussage nichts zu tuen.

    Klar hab ich den verstanden, nur Du raffst es einfach nicht... es geht bei Kinderpornos nicht um die Kinderschänder, die Kinder schänden, NACHDEM sie die Pornos gesehen haben, sondern um die Kinder, die bei der PRODUKTION der Pornos geschändet werden. Es spielt also überhaupt keine Rolle, ob irgendwer die Pornos je zu Gesicht bekommt, allein die Herstellung hat die betroffenen Kinder schon geschädigt.

    Mag also sein, dass Kinderschänder, die mit dem Schauen von Kinderpornos beschäftigt sind, in der Zeit keine Kinder schänden können, aber da bereits bei der Produktion der Pornos Kinder geschändet wurden, ist das kein valider Weg zur Reduktion von Kinderschändungen.

    Wohingegen bei der Produktion von Gewaltspielen nur Pixel geschändet werden, und die sind nach deutschem Recht nicht schützenswert.

    Host mi?

  5. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: DavidXanatos 21.06.11 - 17:51

    Es sind aber auch KiPo illegal welche nur virtualle handlungen dratsellen, also z.B. anime kipo ander anderwaltig rein virtual entstandene kipo.

    Diese sollte der logik nach ja legal sien.

  6. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: zysch0 21.06.11 - 18:11

    aber mal ehrlich, was ist das fuer eine gegenueberstellung?

    sowas sollte man nie gegenueberstellen, auch wenn es hier nur um die studie geht.

    kipo @ sowas darf es nicht geben! und die leute die es machen, anschauen, produzierende oder vergewaltiger sollten weggesperrt werden und das nicht nur fuer 4 jahre oder wie auch immer!!

    egoShooter @ koennen aggressionen hervorrufen, dass heißt aber nicht, dass die leute gleich draussen rumlaufen und jedem ein paar auf die schnauze hauen wollen (sorry fuer die wortwahl)

    ich spiele selber ego shooter, aber bin definitiv nicht gewalttaetig und habe noch ein normales leben.

    _______________________________________________________________

    VG zysch0

    ich schreibe klein, weil die shift taste rechts und links defekt ist!

    *rechtschreibung, nein danke*

  7. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: benji83 21.06.11 - 18:33

    >Diese sollte der logik nach ja legal sien.
    Ist halt leyesche Logik - könnte ja anfixen. Deswegen machen sich auch 15 jährige Pärchen strafbar wenn sie sich gegenseitig Aktfotos von sich schicken und man muss sich in vielen Ländern fürchten wenn man ein Familienalbum in dem es Bilder gibt die zeigen wie $Familienmitglied/man selber als Kleinkind nackt im Garten spielt.

    Finde diese Entwicklung sehr besorgniserregend. Das mit den nackt im Garten planschen ist übrigens ua in UK so und weit sind wir davon nicht mehr entfernt.

  8. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: GodsBoss 21.06.11 - 18:34

    > > ... aus dem Netz verbannt?
    > > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?
    >
    > Du hast da was falsch verstanden.
    >
    > Kinderpornos sind nicht verboten, weil sie voll eklig und so sind.
    > Kinderpornos sind verboten, weil man zu ihrer Herstellung Kinder
    > misshandeln und quälen muss. Das hat NICHTS mit der Diskussion über
    > virtuelle Gewalt in Computerspielen zu tun.

    Nein. „Erotische Literatur“ mit Kindern ist ebenso strafbar und die gezeichneten Kinder-Sexcomics aus Japan auch.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  9. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: vulkman 21.06.11 - 18:41

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > ... aus dem Netz verbannt?
    > > > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?
    > >
    > > Du hast da was falsch verstanden.
    > >
    > > Kinderpornos sind nicht verboten, weil sie voll eklig und so sind.
    > > Kinderpornos sind verboten, weil man zu ihrer Herstellung Kinder
    > > misshandeln und quälen muss. Das hat NICHTS mit der Diskussion über
    > > virtuelle Gewalt in Computerspielen zu tun.
    >
    > Nein. „Erotische Literatur“ mit Kindern ist ebenso strafbar und
    > die gezeichneten Kinder-Sexcomics aus Japan auch.

    Er hat aber nicht von Erotischer Literatur mit Kindern gesprochen, sondern von Kinderpornos.

    Im übrigen hast Du natürlich Recht, und das Thema ist auch durchaus heiß umstritten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderpornografie#Kontroverse_zur_Strafbarkeit_von_nicht-realer_Kinderpornografie

    Hätte er also geschrieben "und wenn man Erotische Literatur mit Kindern und die gezeichneten Kinder-Sexcomics aus Japan... aus dem Netz verbannt?
    werden dann mehr Kinder vergewaltigt?" DANN hätte er nen validen Punkt.

    Hat er aber nicht, und deswegen isses dummes Zeug.

  10. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: GodsBoss 21.06.11 - 18:49

    > > Du hast meinen Bezug zum Artikel nicht verstanden.
    > >
    > > Die Wissenschaftler haben gesagt, dass potenzielle Gewalttäter durch
    > Gewalt
    > > in Spielen rein zeitlich gesehen weniger Gewalttaten in der Realität
    > > ausüben können.
    > >
    > > Ebenso könnte man schließen, dass wenn Pädophile sich Kinderpornos
    > > anschauen, sie weniger Zeit haben um Kinder zu schänden.
    > >
    > >
    > > Dass bei Gewaltspielen im Gegensatz zu Kinderpornos die Aktion nicht
    > reell
    > > durchgeführt wird, ist mir bewusst.
    > > Das hat aber mit der Kernaussage nichts zu tuen.
    >
    > Klar hab ich den verstanden, nur Du raffst es einfach nicht... es geht bei
    > Kinderpornos nicht um die Kinderschänder, die Kinder schänden, NACHDEM sie
    > die Pornos gesehen haben, sondern um die Kinder, die bei der PRODUKTION der
    > Pornos geschändet werden. Es spielt also überhaupt keine Rolle, ob
    > irgendwer die Pornos je zu Gesicht bekommt, allein die Herstellung hat die
    > betroffenen Kinder schon geschädigt.

    Wenn das keine Rolle spielt, warum ist es dann verboten?

    > Mag also sein, dass Kinderschänder, die mit dem Schauen von Kinderpornos
    > beschäftigt sind, in der Zeit keine Kinder schänden können, aber da bereits
    > bei der Produktion der Pornos Kinder geschändet wurden, ist das kein
    > valider Weg zur Reduktion von Kinderschändungen.

    Die Kinder werden beim Schauen aber nicht erneut geschändet.

    > Wohingegen bei der Produktion von Gewaltspielen nur Pixel geschändet
    > werden, und die sind nach deutschem Recht nicht schützenswert.

    Natürlich sind Pixel nach deutschem Recht schützenswert. Wenn es sich beispielsweise um Kinderpixel handelt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  11. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: vulkman 21.06.11 - 18:53

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das keine Rolle spielt, warum ist es dann verboten?

    Damit den Produzenten von Kinderpornographie kein Markt geboten wird.

    > Die Kinder werden beim Schauen aber nicht erneut geschändet.

    s.o.

    > Natürlich sind Pixel nach deutschem Recht schützenswert. Wenn es sich
    > beispielsweise um Kinderpixel handelt.

    Geschwätz. Du weißt genau, was ich meine: Bei der Herstellung von Gewaltspielen wird keine reale Person verletzt, misshandelt oder missbraucht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.11 18:54 durch vulkman.

  12. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: GodsBoss 21.06.11 - 18:59

    > > Wenn das keine Rolle spielt, warum ist es dann verboten?
    >
    > Damit den Produzenten von Kinderpornographie kein Markt geboten wird.

    Wer kostenlos Kinderpornos runterlädt, wird doch auch bestraft. Ganz ohne „Markt“.

    > > Die Kinder werden beim Schauen aber nicht erneut geschändet.
    >
    > s.o.

    S.o.

    > > Natürlich sind Pixel nach deutschem Recht schützenswert. Wenn es sich
    > > beispielsweise um Kinderpixel handelt.
    >
    > Geschwätz. Du weißt genau, was ich meine: Bei der Herstellung von
    > Gewaltspielen wird keine reale Person verletzt, misshandelt oder
    > missbraucht.

    Ach, und bei der von mir verlinkten Sache war das anders? Zu den Gewaltspielen: Auch gewaltverherrlichende Spiele sind verboten, selbst wenn bei der Herstellung keine reale Person verletzt, misshandelt oder missbraucht wurde.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  13. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: irata 21.06.11 - 20:16

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kinderpornos sind nicht verboten, weil sie voll eklig und so sind.
    > Kinderpornos sind verboten, weil man zu ihrer Herstellung Kinder
    > misshandeln und quälen muss.

    Ach so, deshalb fallen also auch Zeichentrickfilme und Videospiele mit minderjährigen Darstellungen unter den Begriff Kinderpornografie.
    Weil da Zeichnungen und Pixel misshandelt werden?

  14. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: ggggggggggg 21.06.11 - 20:34

    zysch0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber mal ehrlich, was ist das fuer eine gegenueberstellung?
    >
    > sowas sollte man nie gegenueberstellen, auch wenn es hier nur um die studie
    > geht.
    >
    > kipo @ sowas darf es nicht geben! und die leute die es machen, anschauen,
    > produzierende oder vergewaltiger sollten weggesperrt werden und das nicht
    > nur fuer 4 jahre oder wie auch immer!!
    >
    > egoShooter @ koennen aggressionen hervorrufen, dass heißt aber nicht, dass
    > die leute gleich draussen rumlaufen und jedem ein paar auf die schnauze
    > hauen wollen (sorry fuer die wortwahl)
    >
    > ich spiele selber ego shooter, aber bin definitiv nicht gewalttaetig und
    > habe noch ein normales leben.

    ich muss zugeben, dass meine These durchaus auch provokativ gedacht war.

    Ich spiele auch Gewaltspiele und denke nicht, dass ein direkter Zusammenhang zu reeller Gewalt besteht!

    Nichtsdesto trotz ist die Aussage dieser Studie in meinen Augen Blödsinn.
    Deshalb der Vergleich.

    Im Übrigen sind die Wissenschaftler hierbei nicht per se der Meinung, dass das Verbieten gewalthaltiger Videospiele die Aggressivität nicht mindern würde:

    "Es könnte durchaus passieren, so die Studie, dass etwa durch das Entfernen von gewalthaltigen Stellen in Games die Gesellschaft zwar langfristig weniger aggressiv wird, es kurzfristig aber zu einer Erhöhung der Kriminalitätsrate kommt."

    Also hätte es (laut der Studie) langfristig durchaus eine positive Wirkung, nur kurzfristig würden die Gewalttaten zunehmen (da die "aggressiven" Spieler mehr Zeit hätten).

  15. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: ggggggggggg 21.06.11 - 20:37

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar hab ich den verstanden, nur Du raffst es einfach nicht... es geht bei
    > Kinderpornos nicht um die Kinderschänder, die Kinder schänden, NACHDEM sie
    > die Pornos gesehen haben, sondern um die Kinder, die bei der PRODUKTION der
    > Pornos geschändet werden. Es spielt also überhaupt keine Rolle, ob
    > irgendwer die Pornos je zu Gesicht bekommt, allein die Herstellung hat die
    > betroffenen Kinder schon geschädigt.

    wie gesagt habe ich diesen Punkt außer acht gelassen, da es mit der Aussage nichts direkt zu tuen hat.

    > Mag also sein, dass Kinderschänder, die mit dem Schauen von Kinderpornos
    > beschäftigt sind, in der Zeit keine Kinder schänden können, aber da bereits
    > bei der Produktion der Pornos Kinder geschändet wurden, ist das kein
    > valider Weg zur Reduktion von Kinderschändungen.

    klar, habe ich auch so gesagt :-)

    > Wohingegen bei der Produktion von Gewaltspielen nur Pixel geschändet
    > werden, und die sind nach deutschem Recht nicht schützenswert.
    >
    > Host mi?

    Wie gesagt, dort sind wir uns einig. Die von mir angesprochene Aussage ist trotzdem sinnlos.

  16. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: tilmank 21.06.11 - 21:18

    ggggggggggg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aus dem Netz verbannt?
    > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?

    Schlechter Vergleich:
    Bei der Herstellung von Videospielen werden schlimmstenfalls Programmierer ausgebeutet, das ist aber in der restlichen Wirtschaft nicht anders.
    Bei der Herstellung von Kinderpornos werden Kinder missbraucht/verletzt/traumatisiert/getötet.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  17. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: GodsBoss 21.06.11 - 21:25

    > > ... aus dem Netz verbannt?
    > > werden dann mehr Kinder vergewaltigt?
    >
    > Schlechter Vergleich:

    Vergleiche sind immer schlecht, insofern hast du natürlich in diesem Punkt Recht.

    > Bei der Herstellung von Videospielen werden schlimmstenfalls Programmierer
    > ausgebeutet, das ist aber in der restlichen Wirtschaft nicht anders.
    > Bei der Herstellung von Kinderpornos werden Kinder
    > missbraucht/verletzt/traumatisiert/getötet.

    Es wurde bereits mehrfach hier im Thread deutlich gemacht, dass es keineswegs echte Kinder braucht, um Kinderpornografie zu produzieren.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  18. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: Bassa 21.06.11 - 22:20

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Wenn das keine Rolle spielt, warum ist es dann verboten?
    > >
    > > Damit den Produzenten von Kinderpornographie kein Markt geboten wird.
    >
    > Wer kostenlos Kinderpornos runterlädt, wird doch auch bestraft. Ganz ohne
    > „Markt“.

    Wenn das kostenlose Herunterladen erlaubt ist, dann wird vermutlich ein größerer Markt entstehen. Und selbst wenn dem nicht so ist - es ist Opferschutz.

    > > > Die Kinder werden beim Schauen aber nicht erneut geschändet.
    > >
    > > s.o.
    >
    > S.o.

    Eine ständige Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis kann durchaus die geistige Gesundheit endgültig zerstören. Es ist daher auch im Interesse der Kinder, dass sich nicht zig Leute diese Filme anschauen, selbst wenn sie körperlich nicht erneut geschändet werden. Wenn sie auf die Filme wie auch immer aufmerksam werden, dann ist das zumindest eine seelische Schändung.
    Was glaubst Du, weshalb viele Vergewaltigungsopfer (auch erwachsene Opfer) eine Anzeige scheuen? Weil sie nicht alles wiederholt vor Gericht und bei der Polizei durchleben wollen.

    > > > Natürlich sind Pixel nach deutschem Recht schützenswert. Wenn es sich
    > > > beispielsweise um Kinderpixel handelt.
    > >
    > > Geschwätz. Du weißt genau, was ich meine: Bei der Herstellung von
    > > Gewaltspielen wird keine reale Person verletzt, misshandelt oder
    > > missbraucht.
    >
    > Ach, und bei der von mir verlinkten Sache war das anders? Zu den
    > Gewaltspielen: Auch gewaltverherrlichende Spiele sind verboten, selbst wenn
    > bei der Herstellung keine reale Person verletzt, misshandelt oder
    > missbraucht wurde.

    OK, der letzte Absatz hier war Blödsinn, sorry.
    Hier steht wohl die These im Raum, dass so etwas "Anfixen" kann, was ja Urselchen "damals" auch als Grund für ihre depperten Stopp-Schilder angeführt hat.
    Manch ein Verbot hierzulande ist eher idiotisch. Es sind ja nicht nur "gewaltverherrlichende" Spiele verboten, sondern z.B. auch Spiele, die in der Nazizeit spielen und deshalb viele Hakenkreuze zeigen - egal, ob diese da nun verherrlicht werden oder zerstört.

    Es gibt ja hierzulande auch Leute, die Menschen die nur nach Minderjährigen aussehen (sei es nun absichtlich oder von Natur aus) am liebsten den Sex verbieten würden - und natürlich erst recht das Drehen von Pornos.
    Teilweise ufert es einfach aus, finde ich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.11 22:26 durch Bassa.

  19. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: Horbel 22.06.11 - 08:22

    Es gab da meiner Erinnerung nach mal eine Dokumentation über das Thema KiPo.
    Der Interviewte äusserte sich dort aus dem Gedächtnis heraus ungefähr so:

    "Ich weiß, dass es verboten ist sich sowas anzuschaun. Aber es hält den Drang zurück etwas schlimmeres zu tun."

    So oder so ähnlich war zumindest die Kernaussage.

    Ich denke bei solchen Themen kann man durchaus auch das "Anfixen" als Grund für ein Verbot sehen. Ich persönlich würde zum Großteil die ständige Präsenz von Sexualität in den Medien dafür "verantwortlich" machen, dass mittlerweile in immer früheren Jahren sexuell experimentiert wird. Damit möchte ich sagen, dass viele Kinder / Jugendliche mit 9-14 Jahren ohne diese ständige Darstellung gar nicht auf die Idee kommen würden sowas auszuprobieren.

    Kann man zwar nicht direkt vergleichen, da für das eine ja eine sehr geringe Hemmschwelle vorhanden sein muss aber zumindest in manchen Fällen könnte es so sein.

    PS: Ich bin BEI WEITEM kein Befürworter solcher Videos, wollte nur zur Diskussion beitragen.

    MfG,
    der Horbel

  20. Re: und wenn man Kinderpornos...

    Autor: GodsBoss 22.06.11 - 08:42

    > > > > Wenn das keine Rolle spielt, warum ist es dann verboten?
    > > >
    > > > Damit den Produzenten von Kinderpornographie kein Markt geboten wird.
    > >
    > > Wer kostenlos Kinderpornos runterlädt, wird doch auch bestraft. Ganz
    > ohne
    > > „Markt“.
    >
    > Wenn das kostenlose Herunterladen erlaubt ist, dann wird vermutlich ein
    > größerer Markt entstehen. Und selbst wenn dem nicht so ist - es ist
    > Opferschutz.

    Und genau das ist, was mich verwundert. Zwei Behauptungen habe ich da schon gehört:
    Wenn Musik und Filme in Tauschbörsen verbreitet werden, schadet das den Künstlern, denn die verkaufen dann nicht mehr soviel.
    Wenn Kinderpornos in Tauschbörsen verbreitet werden, gewinnen die Hersteller, denn die verkaufen dann mehr.

    Die Begründung ist im ersten Fall, dass weniger gekauft wird, wenn es ein kostenloses Angebot gibt. Im zweiten Fall ist die Begründung, dass mehr gekauft wird, wenn es ein kostenloses Angebot gibt. Ich halte beides zusammen irgendwie für faul.

    > > > > Die Kinder werden beim Schauen aber nicht erneut geschändet.
    > > >
    > > > s.o.
    > >
    > > S.o.
    >
    > Eine ständige Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis kann durchaus die
    > geistige Gesundheit endgültig zerstören. Es ist daher auch im Interesse der
    > Kinder, dass sich nicht zig Leute diese Filme anschauen, selbst wenn sie
    > körperlich nicht erneut geschändet werden. Wenn sie auf die Filme wie auch
    > immer aufmerksam werden, dann ist das zumindest eine seelische Schändung.
    > Was glaubst Du, weshalb viele Vergewaltigungsopfer (auch erwachsene Opfer)
    > eine Anzeige scheuen? Weil sie nicht alles wiederholt vor Gericht und bei
    > der Polizei durchleben wollen.

    Inwiefern wird denn jemand an ein traumatisches Erlebnis, wenn jemand gänzlich anderes sich an dessen Aufzeichnung ergötzt, erinnert?

    > > > > Natürlich sind Pixel nach deutschem Recht schützenswert. Wenn es
    > sich
    > > > > beispielsweise um Kinderpixel handelt.
    > > >
    > > > Geschwätz. Du weißt genau, was ich meine: Bei der Herstellung von
    > > > Gewaltspielen wird keine reale Person verletzt, misshandelt oder
    > > > missbraucht.
    > >
    > > Ach, und bei der von mir verlinkten Sache war das anders? Zu den
    > > Gewaltspielen: Auch gewaltverherrlichende Spiele sind verboten, selbst
    > wenn
    > > bei der Herstellung keine reale Person verletzt, misshandelt oder
    > > missbraucht wurde.
    >
    > OK, der letzte Absatz hier war Blödsinn, sorry.
    > Hier steht wohl die These im Raum, dass so etwas "Anfixen" kann, was ja
    > Urselchen "damals" auch als Grund für ihre depperten Stopp-Schilder
    > angeführt hat.

    Ah, endlich ein echtes Argument. Wie gut das wissenschaftlich abgesichert ist, weiß ich nicht, aber ich weiß zumindest aus der Zeitschrift „Gehirn und Geist“ (die genaue Ausgabe weiß ich nicht mehr), dass Pädophile sich in die Vorstellung hineinsteigern können, dass „die Kinder es auch wollen“. Skrupellose Monster sind nämlich die Allermeisten nicht, die Mehrheit will den Kindern ja nicht schaden, redet sich dann aber ein, dass sie es nicht tut. Entsprechende Darstellungen könnten diese Vorstellungen bestärken.

    Dann ist aber fraglich, ob es nicht viel besser wäre, mehr Betreuungsangebote für Pädophile anzubieten, die schon vor dem Missbrauch greifen. Ich jedenfalls halte es für wesentlich besser, im Vorhinein etwas zu machen, als im Nachhinein hart zu bestrafen, wenn längst Kinder missbraucht wurden.

    > Manch ein Verbot hierzulande ist eher idiotisch. Es sind ja nicht nur
    > "gewaltverherrlichende" Spiele verboten, sondern z.B. auch Spiele, die in
    > der Nazizeit spielen und deshalb viele Hakenkreuze zeigen - egal, ob diese
    > da nun verherrlicht werden oder zerstört.
    >
    > Es gibt ja hierzulande auch Leute, die Menschen die nur nach Minderjährigen
    > aussehen (sei es nun absichtlich oder von Natur aus) am liebsten den Sex
    > verbieten würden - und natürlich erst recht das Drehen von Pornos.
    > Teilweise ufert es einfach aus, finde ich.

    Es ist definitiv schon längst weit ausgeufert. ;-)

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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