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Wundertüten verbieten!

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  1. Wundertüten verbieten!

    Autor: __destruct() 16.10.17 - 14:15

    20 Jahre Gefängnisstrafe, sonst lernen sie es nicht!

  2. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: Shoopi 16.10.17 - 14:27

    Oh man....noch einmal:

    Ü-Eier, Wundertüten, Magic-Karten, all dieser Quark hat einen Unterschied: Er existiert Physikalisch. Und besitzt damit nicht nur wert, sondern auch andere Vorteile. Zum einen wird dein Kind nicht 1000 Ü-Eier vom Taschengeld bekommen, geschweige denn tragen können. Wundertüten liegen nie mehr als 3, 4 im Laden. Magic-Karten mal wieder das gleiche Prinzip. Nun lasse ich außen vor das für all diese physikalischen Objekte ein nahezu uneingeschränktes Rückgaberecht besteht das dich sogar schützt sollte dein Kind - wie auch immer - 10.000 Ü-Eier über Amazon ordern.

    Nun lege das gegenüber von Zufällig generierten Computerinhalten die du nicht weiter verkaufen kannst, nicht zurückgeben darfst außer in absoluten Extremfällen und die dazu unendlich gekauft werden können. Ja ich sehe das Wundertüten reguliert werden müssen.

  3. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: __destruct() 16.10.17 - 15:50

    Das hört sich nach eine Kritik an "digitalen Gütern" (sowieso ein schwachsinniges Konzept mit schwachsinnigem Namen) an, die ich durchaus teilweise unterstütze. Nicht aber nach einer guten Begründung dafür, wieso speziell der "Erwerb" von Lootboxes für Kinder illegal sein sollte. Wenn, dann solltest du die Position vertreten, dass diese gar keine "digitalen Güter" "erwerben" dürfen sollten.

    Im Übrigen wirst du wesentlich weniger Erfolg damit haben, eine durch ein Kind gekaufte, geöffnete Wundertüte zurückzugeben, als damit, irgendein durch ein Kind gekauftes Spielzeug, das von Anfang an als dieses erkennbar war, zurückzugeben.

  4. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: ichbinsmalwieder 16.10.17 - 15:50

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh man....noch einmal:
    >
    > Ü-Eier, Wundertüten, Magic-Karten, all dieser Quark hat einen Unterschied:
    > Er existiert Physikalisch. Und besitzt damit nicht nur wert, sondern auch
    > andere Vorteile. Zum einen wird dein Kind nicht 1000 Ü-Eier vom Taschengeld
    > bekommen, geschweige denn tragen können. Wundertüten liegen nie mehr als 3,
    > 4 im Laden. Magic-Karten mal wieder das gleiche Prinzip. Nun lasse ich
    > außen vor das für all diese physikalischen Objekte ein nahezu
    > uneingeschränktes Rückgaberecht besteht das dich sogar schützt sollte dein
    > Kind - wie auch immer - 10.000 Ü-Eier über Amazon ordern.
    >
    > Nun lege das gegenüber von Zufällig generierten Computerinhalten die du
    > nicht weiter verkaufen kannst, nicht zurückgeben darfst außer in absoluten
    > Extremfällen und die dazu unendlich gekauft werden können. Ja ich sehe das
    > Wundertüten reguliert werden müssen.

    Nein, müssen sie nicht.
    Jeder kann das problemlos selbst regulieren, indem er einfach keine kauft.
    Von einer pathologischen Wundertüten-Sucht habe ich noch nie etwas gehört.
    Das liegt vielleicht daran, dass selbst ein stark suchtgefährdeter relativ schnell merkt, dass da nix brauchbares drin ist.

  5. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: motzerator 16.10.17 - 18:07

    Shoopi schrieb:
    --------------------------
    > Ü-Eier, Wundertüten, Magic-Karten, all dieser Quark hat einen
    > Unterschied: Er existiert Physikalisch.

    Eine Regulierung wäre trotzdem wünschenswert.

    1. Verbot von Systemen, in denen Items mit unterschiedlicher
    Wahrscheinlichkeit vorhanden sind. Nur wenn alle Karten oder
    Klebebildchen gleich häufig sind, kann man mit Tauschen seine
    Doubletten halbwegs vernünftig los werden.

    2. Verpflichtung zum Verkauf von Komplettsets ohne Aufpreis
    zu den Einzelkarten/Bildern. Diese dürfen nicht von den normalen
    Karten unterscheidbar sein. Nicht das man sie beispielsweise von
    Turnieren ausschließen kann.

    3. Verpflichtung zum Vertrieb von Einzelkarten/Bildern auf
    Bestellung.

  6. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: motzerator 16.10.17 - 18:13

    __destruct() schrieb:
    ---------------------------------
    > Das hört sich nach eine Kritik an "digitalen Gütern" (sowieso ein
    > schwachsinniges Konzept mit schwachsinnigem Namen) an, die ich
    > durchaus teilweise unterstütze. Nicht aber nach einer guten
    > Begründung dafür, wieso speziell der "Erwerb" von Lootboxes für
    > Kinder illegal sein sollte. Wenn, dann solltest du die Position
    > vertreten, dass diese gar keine "digitalen Güter" "erwerben"
    > dürfen sollten.

    Abgesehen davon, das Digitale Güter regelmäßig als "Ab 18 Ware"
    gehandhabt werden, weil beispielsweise Guthabenkarten im Laden
    nur ab 18 verkauft werden dürfen:

    Lootboxen sind ein Unterschied zu einem Videospiel oder DLC,
    denn letztere kann man nur ein mal kaufen.

    Lootboxen sind Verbrauchsgegenstände, die durch diverse
    Methoden den wahren Preis der gewünschten Objekte ver-
    schleiern und in die Höhe treiben.

    Oft werden ja nicht mal die Chancen auf bestimmte Objekte
    bekannt gegeben, man kann also nicht mal ausrechnen, wie
    viel Käufe im Durchschnitt nötig sind. Das hat schon sehr
    viel mit Glücksspiel zu tun.

    > Im Übrigen wirst du wesentlich weniger Erfolg damit haben,
    > eine durch ein Kind gekaufte, geöffnete Wundertüte zurück-
    > zugeben, als damit, irgendein durch ein Kind gekauftes Spiel-
    > zeug, das von Anfang an als dieses erkennbar war, zurück zu
    > geben.

    Eine Wundertüte fällt unter den Taschengeld Paragraphen,
    wenn das Kind aber mit 100 von den Dingern daheim ankommt,
    könnte es für den Händler schon schwieriger werden.

  7. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: __destruct() 16.10.17 - 18:31

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon, das Digitale Güter regelmäßig als "Ab 18 Ware"
    > gehandhabt werden, weil beispielsweise Guthabenkarten im Laden
    > nur ab 18 verkauft werden dürfen:

    Kling logisch.


    > Lootboxen sind ein Unterschied zu einem Videospiel oder DLC,
    > denn letztere kann man nur ein mal kaufen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass man Videospiele mehrfach kaufen kann.


    > Lootboxen sind Verbrauchsgegenstände, die durch diverse
    > Methoden den wahren Preis der gewünschten Objekte ver-
    > schleiern und in die Höhe treiben.

    Ist bei allen "digitalen Gütern" so. Außerdem bei vielen tatsächlichen Gütern ebenfalls.


    > Oft werden ja nicht mal die Chancen auf bestimmte Objekte
    > bekannt gegeben, man kann also nicht mal ausrechnen, wie
    > viel Käufe im Durchschnitt nötig sind.

    Stehen auf Wundertüten etwa die Wahrscheinlichkeiten drauf?


    > Das hat schon sehr viel mit Glücksspiel zu tun.
    So weit ich weiß, müssen bei Glücksspielen die Wahrscheinlichkeiten genannt werden, bzw. ohne Nennung herausfindbar sein.


    > Eine Wundertüte fällt unter den Taschengeld Paragraphen,
    > wenn das Kind aber mit 100 von den Dingern daheim ankommt,
    > könnte es für den Händler schon schwieriger werden.

    Wenn das Kind 100 Irgendwas-Karten hat, könnte es für den Händler auch ziemlich schwierig werden.

  8. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: Theudas 16.10.17 - 19:20

    Worum es hauptsächlich in der Diskussion geht, ist, dass Systeme mit Lootboxen absichtlich so konzipiert werden, dass sie zu Sucht führen können bzw. sogar sollen.
    Hierbei gibt es viele Parallelen zu Glücksspiel wie Hauptgewinne, Nieten und "Beinahegewinne" (near-miss effect) http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811914000408
    Spieleanbieter nutzten die Mittel der Psychologie um zu Konditionieren (Reinforcement learning).
    Es geht wie immer nicht um den Casual Spieler der 2-3 Boxen im Jahr aufmacht, sondern um diejenigen, die tausende Euro ausgeben. Oft sind dies Menschen, die in einer persönlich schwierigen Lage stecken und daher besonders anfällig für Suchtverhalten sind.

    Einer der Hauptunterschiede zum "richtigen" Glücksspiel der v.a. in CS:GO und damit einen der erfolgreichsten Titel mit großem Markt darstellt betrifft, ist, dass die weiterverkaufbaren Items zu größten Teilen wertlos sind und der Return of Investment unsagbar schlecht ist.
    Zwar gewinnt das Kasino immer, bei z.b. Roulette im Schnitt etwa 2,3% des Einsatzes, bei CS:GO kommen jedoch etwa 30ct Gegenstandswert auf jeden Euro den man in Lootboxen (Schlüssel) investiert.

    Es ist auch kein Problem, das Geld aus Steam (wenn auch natürlich mit Verlust) wieder herauszubekommen. Daher sehe ich in den Items durchaus geldwerte Gegenstände.

    Meines Erachtens nach muss das System der Lootboxen reguliert werden. Mir erschließt sich von Anfang an nicht, weshalb Glücksspiel, dass fast immer die Intention verfolgt jemanden abhängig zu machen überhaupt angeboten werden darf und bei Lootboxen handelt es sich definitiv um eine Form des Glücksspieles, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Hauptzielgruppe hat.

    Natürlich werden auf gleiche Art bei Sammelkartenspielen auch Booster Packs verkauft, auch hier finde ich es unethisch solche Methoden zu nutzen um Kindern und Jugendlichen möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber hierbei handelt es sich um ein eigenständiges Thema.

    Wem das so nicht reicht und noch mehr dazu erfahren möchte:
    https://www.forbes.com/sites/erikkain/2017/10/12/the-esrb-is-wrong-about-loot-boxes-and-gambling/#76d237e12a64
    http://www.pcgamer.com/behind-the-addictive-psychology-and-seductive-art-of-loot-boxes/
    https://www.gamasutra.com/view/feature/195806/chasing_the_whale_examining_the_.php

  9. Re: Wundertüten verbieten!

    Autor: dabbes 17.10.17 - 09:49

    Physikalisch oder nicht spielt keine Rolle.

    Die Items in einem Spiel werden auch von realen Menschen erstellt, die dafür realen Lohn erhalten.

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