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Argumentation überdenken

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  1. Argumentation überdenken

    Autor: DragonHunter 11.11.10 - 16:27

    Ehrlich
    so dämlich können nur Beamte und Angestellte des Staates, respektive der Länder sein...

    wie sagt er so schön
    > "schädliche Einfluss auf die Entwicklung eines psychisch labilen > Kindes oder Jugendlichen durch langanhaltenden Konsum solcher
    > Killerspiele"

    und was stellen wir fest?
    der EInfluss gilt doch nur für die, die schon ne Macke haben
    Und warum müssen jetzt alle darunter leiden?
    müssen wir jetzt das Internet verbietenm weil eine kleine Menge an Menschen die eine Veranlagung haben, davon süchtig werden können?
    Müssen wir das AUtofrahren generell verbieten, weil es eine kleine Menge an Menschen gibt, die einfach von der Persönlichkeit nicht in der Lage sind, ein Kfz zu führen?
    Müssen wir jetzt das Fernsehen verbieten, weil eine kleine Menge an menschen, davon Alpträume bekommt?...

    Ganz klar NEIN...
    wenn die eh schon nen Knacks haben, dann muss man da anders ran gehen
    aber nicht die Allgemeinheit gängeln und bestrafen...
    das einzige was hierbei bestraft gehört ist die bodenlose Dummheit der Menschen, die meinen mit einem Verbot von "Killerspielen" wird die Welt besser...

  2. Re: Argumentation überdenken

    Autor: Zickzacke 11.11.10 - 17:33

    Deine Argumentation ist aber auch schwer überdenkenswert.

    Killerspiele verbieten = Autofahren verbieten? Nö. Killerspiele zu verbieten ist bestenfalls vergleichbar mit dem Verbot von privatem Panzerfahren oder dem Führen von gemeingefährlichen Eigenkonstruktionen à la Mad Max. Und das IST bereits verboten.

    Killerspiele verbieten = Fernsehen verbieten? Nope. Nur vergleichbar mit einem Verbot von extremen Gewaltdarstellungen, rassistischen, volksverhetzenden, pornografischen Inhalten im TV. Und auch die SIND bereits verboten.

    Killerspiele verbieten = Internet verbieten? Nein. Das ist eher vergleichbar mit dem Verbot von Tauschbörsen oder pädophilen Treffpunkten im Internet. Auch hier: Ist doch schon verboten.

    Klar, da wird auch die Freiheit von Erwachsenen beschnitten - obwohl ich volljährig bin und total gerne mit nem 2000PS Schrotthaufen rumfahren und während der Fahrt Raubkopien von rassistischen Kindergewaltpornos angucken würde.

    Aber vielleicht macht das ja doch Sinn, MANCHE Dinge einfach zu verbieten.

  3. Re: Argumentation überdenken

    Autor: the_spacedings 11.11.10 - 19:00

    Natürlich macht es Sinn manche Dinge zu verbieten. Aber sollte man etwas grundsätzlich verbieten, weil es evtl. bei Personen Schaden anrichten kann, für die es jetzt schon verboten ist?

    Wenn ja, warum wird dann z.B. Alkohol nicht auch grundsätzlich verboten?

  4. Re: Argumentation überdenken

    Autor: Azz 11.11.10 - 19:15

    Zickzacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Killerspiele verbieten = Autofahren verbieten? Nö. Killerspiele zu
    > verbieten ist bestenfalls vergleichbar mit dem Verbot von privatem
    > Panzerfahren oder dem Führen von gemeingefährlichen Eigenkonstruktionen à
    > la Mad Max. Und das IST bereits verboten.

    Das ist Verboten, weil davon eine reale Gefahr ausgeht. Davon kann bei Computerspielen keine Rede sein.


    > Killerspiele verbieten = Fernsehen verbieten? Nope. Nur vergleichbar mit
    > einem Verbot von extremen Gewaltdarstellungen, rassistischen,
    > volksverhetzenden, pornografischen Inhalten im TV. Und auch die SIND
    > bereits verboten.

    Alles, was Du in "Killerspielen" zu sehen bekommst, kannst Du auch in jedem FSK16 Actionfilm um 20.15 Uhr sehen.



    > Killerspiele verbieten = Internet verbieten? Nein. Das ist eher
    > vergleichbar mit dem Verbot von Tauschbörsen oder pädophilen Treffpunkten
    > im Internet. Auch hier: Ist doch schon verboten.

    Tauschbörsen erleichtern es Usern z.T. Copyrights zu verletzen.
    "pädophile Treffpunkte" (sofern dort echte Bilder und Videos, keine Mangas etc. getauscht werden), haben um ein paar Ecken immerhin indirekt mit der Vergewaltigung/Nötigung von Minderjährigen zu tun.

    Welchen realen Schaden richten "Killerspiele" noch gleich an? Ach ja...


    > Aber vielleicht macht das ja doch Sinn, MANCHE Dinge einfach zu verbieten.

    Sofern ein tatsächlicher Schaden entsteht, den man mit dem Verbot auch tatsächlich verhinden kann, und man die Verhältnismäßigkeit achtet, ja.
    Ein Killerspielverbot wäre genauso ungerechtfertigt und wirkungslos wir das aktuelle Cannabisverbot. Es hält einfach keiner sachlichen Betrachtung stand.
    In einem freiheitlichen Rechtsstaat, sind es immer die _Einschränkungen_ die sehr gut gerechtfertigt werden müssen, nicht die Nicht-Einschränkungen.

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