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Opfer der Gesellschaft

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  1. Opfer der Gesellschaft

    Autor: benji83 11.11.10 - 17:46

    Schüler werden durch ihre Mitschüler und fehlende Unterstützung ihres Umfeldes dazu gebracht Amok zu laufen. Wenn man sich damit auseinandersetzt was heutzutage alles zum Alltag an manchen Schulen zählt kann man vielleicht verstehen das die Peiniger sterben mussten aber doch nicht die die "nur zugesehen und nichts gemacht haben". Aber was solls... wir leben in Zeiten in denen Kollerterallschäden akzeptiert werden. Die Opfer der Amokläufer sind genau wie die Täter Opfer unserer Gesellschaft. Das kommt nunmal dabei raus wenn man Menschen mit Hoffnungslosigkeit konfrontriert. Würden die H4ler irgendwann aus rasten weil genug auf sie eingetreten wurde würde man vielleicht über das Verbot von Talkshows nachdenken - wäre genauso plump und dumm wie die Verbote von "Tötungssimulationen".

  2. *lesenswert* Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: Azz 11.11.10 - 19:17

    Danke!
    Eigentlich verdient Dein Posting mehr Beachtung. Aber mehr als *ACK* gibts da wohl auch nicht zu zu sagen :-)

  3. Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: Maris Mortis 12.11.10 - 10:11

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Es fehlt - um bei Schülern zu bleiben - definitiv die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Lehrinstitution, nur so kann man auftretende Probleme wirklich angehen.

    Es ist wahr, was so ein "normaler" Schulalltag so mit sich bringt ist mehr als denkwürdig und hat natürlich multikausale Gründe, die zu einem Amoklauf führen könn(t)en.

    MfG

  4. Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 12.11.10 - 11:03

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schüler werden durch ihre Mitschüler und fehlende Unterstützung ihres
    > Umfeldes dazu gebracht Amok zu laufen.

    Aber was soll man dagegen tun? Ernsthafte Frage.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  5. Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: Robin Hood 12.11.10 - 11:34

    Super, eine solche Erkenntniss hätte ich mir von der Polizei erwünsch !

    Aber es ist ja ein leichtes etwas zu verbieten, doch was dann wenn der nächste Amoklauf kommt ?

    Nein, nein ein Verbot lößt weder das Problem noch die Ursache.

    Schade dass, das Thema, von unserer Polizei, nicht mit dem nötigen Respekt ernst genommen wird.

    @Andreas Meisenhofer: Wir sollten unseren Kindern mehr Aufmerksamkeit schenken, sie von den Straßen nehmen, ihnen Tugenden und Werte wieder beibringen. Sei es durch Ganztagsschulen, Sportprogramme etc.
    Mit Ihnen gemeinsam die Internettechnologien verstehen lernen und ausüben.
    Aber das ist ein Gesellschaftliches und Politisches Problem, hier kann (direkt) keine Polizei helfen.

  6. Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 12.11.10 - 11:40

    Robin Hood schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Andreas Meisenhofer: Wir sollten unseren Kindern mehr Aufmerksamkeit
    > schenken, sie von den Straßen nehmen, ihnen Tugenden und Werte wieder
    > beibringen. Sei es durch Ganztagsschulen, Sportprogramme etc.
    > Mit Ihnen gemeinsam die Internettechnologien verstehen lernen und ausüben.

    Aber was, wenn die "Kinder" das gar nicht wollen? Ist ja nun nicht so, als hätte noch kein 14-16jähriger gegen die etablierten Normen und Werte, gerade die vom Elternhaus, rebelliert. Genauso an der Schule: Gibt doch genug die gar nicht mit der Welle dessen, was gerade anerkannt und toll ist mitschwimmen möchten. Wie bekommst Du so jemanden vernünftig integriert? Nun könnte man sagen, wir brauchen mehr Toleranz gegenüber solchen Leuten. Aber sollten solche Leute dann nicht umgekehrt auch mehr Toleranz gegenüber dem "Mainstream" aufbringen? Denn ansonsten wird das nicht funktionieren.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  7. Re: Opfer der Gesellschaft

    Autor: benji83 12.11.10 - 18:03

    Ich bin weder Pädagoge noch Psychologe aber meiner bescheidenen Meinung nach reagierte schon zu meiner Schulzeit das Faustrecht in der Klasse. Wer da nicht mithalten konnte oder wollte war halt der Punchingball - im Zweifelsfall der gesamten Schule. Heutzutage ist es wohl noch um einiges Krasser wenn die Dokumentationen der Misshandlungen per Handy, Youtube oder asoziale Netzwerke verteilt werden. Hier werden junge Menschen in den Selbstmord gefoltert und entscheiden sich dafür ein paar Leute mitzunehmen.

    Die Opfer dieser gezielten Ausgrenzung sind imho zu jung um zu wissen was da mit ihnen passiert - leider ist hier der einzige Punkt wo Psychologen oder "Vertrauenslehrer" ansetzen können. Disziplinarmaßnahmen sind entweder zu Lasch oder bringen ein hohes Risiko mit sich das die Täter noch Gelegenheit für Rache haben. Allein diese Gefahr lässt viele der Opfer schweigen und die Sache immer weiter eskalieren wodurch sie verdammt sind zu akzeptieren und zu tolerieren das sie jeden Tag mißhandelt werden. Alles - selbst Rückkehr zur "Lehrergewalt" - ist Zielführender als den Opfern ihre Freizeitbeschäftigung, in die sie sich teilweise regelrecht flüchten, zu nehmen. Das Problem ist das Klassengemeinschaften meist zu unreif ist für eigene Gesetze und das es keine Exekutive in dieser Subgemeinschaft gibt die Präsent genug ist um geltene Gesetze durchzusetzen (bzw dafür zu Sorgen das Grundrechte von einzelnen nicht in diesem Maßstab verletzt werden).

    Mein alter Spieß wäre ein guter Schuldirektor gewesen. Der hat Diszis regnen lassen und wenn er wütend wurde hat sich der Himmel verdunkelt und Blut floss aus den Wänden - aber für den lächerlichen Preis das man ihn für einen Altnazi hielt, herrschte immer genug Zucht und Ordnung damit er nichts merkt. Wenn ein paar Leute sich asozial verhielten gabs halt einen "code red lite" und man hat sie mit 10-15 Leuten besucht und ihnen versucht klar zu machen das dieses Verhalten uns allen schaden könnte (gab ja 2 Motivationsquellen, eine soziale Einstellung und die Angst vorm Spieß). Der Trick hat eigentlich immer geklappt. Meinen Ansatz würde ich auch aus dieser Ecke wählen ("Lehrergewalt" wäre nur eine Notlösung). Gebt dem Direktor die Möglichkeiten für härtere und auch mehr disziplinare Maßnahmen und sorgt dafür das er präsenter ist und Gesocks sich vor ihm fürchten muss.

    Und ich sag das als überzeugter linksliberaler (mehr liberal als links und liberal im eigentlichen Wortsinn und nicht "BWL-Nazi"-Liberal wie eine bestimmte Partei). Eine Gesellschaft muss sich Freiheit verdienen indem sie diese Verteidigt - da man den Kindern dies nicht beibringt[/-en kann ?] muss halt etwas dafür getan werden das die Freiheit anderweitig verteidigt wird. Würde mich übrigens nicht wundern wenn wir bei Pisa besser abschneiden würden wenn die schüchternen Schüler den Schulweg nicht mehr als täglichen Gang zur seelischen Todeszelle und die Asozialen weniger Gelegenheit zum Scheiße bauen hätten.

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