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Wo liegt denn immer noch das Problem?

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  1. Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: Gelbsucht 11.11.10 - 20:11

    Ich erinner mich dran, das schon in den 90ern viele Playstationspiele den Hinweis enthielten, das Menschen mit Epilepsie oder Ähnlichartigen Krankheiten aufpassen bzw nicht lang spielen sollte.

    Wo liegt also das Problem darin

    a) Jedem ach so gefährlichen Spiel den Hinweis zu verpassen:

    "Dieses Spiel enthält Gewaltszenen. Es ist ein Spiel, ein Spiel hat in vielen Teilen nichts mit der Realität zu tun und die Handlungen sollten auch nicht in die Realität übertragen werden.

    In der Realität da draußen hast Du nur ein Leben, es gibt keine Speicherorte. Bist Du tot, bleibst Du tot."

    b) endlich das Volk zu mehr Eigenverantwortung zurück zu führen? Was haben sich die Zeiten (und die Generationen) geändert... Wenn irgendwann sogar das atmen verboten wird, kommt hoffentlich der längst überfällige Generalstreik bzw gleich der Volksaufstand.

  2. Re: Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: mmh 12.11.10 - 01:55

    wann war dieses Volk den mal eigenverantwortlich?
    Vom Kaiser zum Führer zum Kanzler, die haben geasgt was das Volk tuen soll, und das Volk hat es getan. Damals wie Heute.
    und wenn es das Volk nicht getan hat, dann kamm halt die Armee oder die SS oder Heute halt die Polizei.

    wobei ich natürlich Polizei und SS KEINENFALLLS gleichsetzen möchte. im Gegenteil. ich mag die Grünen Paragraphenreiter... meistens...

  3. Re: Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: scorpion-c 12.11.10 - 08:26

    Gelbsucht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > a) Jedem ach so gefährlichen Spiel den Hinweis zu verpassen:
    >
    > "Dieses Spiel enthält Gewaltszenen. Es ist ein Spiel, ein Spiel hat in
    > vielen Teilen nichts mit der Realität zu tun und die Handlungen sollten
    > auch nicht in die Realität übertragen werden.
    >
    > In der Realität da draußen hast Du nur ein Leben, es gibt keine
    > Speicherorte. Bist Du tot, bleibst Du tot."

    Nun das ist noch relativ einfach zu beantworten. Weil es keinen Interresiert! Das ist wie der Hinweis bei Racing Games/Filmen "Fahre immer vorsichtig blabla"

    Das Problem ist ja auch nicht das es so Spiele gibt das Problem ist das man im Zuge der Jugendschutzkampagne (JmStV, Websperren und eben "Killerspiel" Verbot) auf die Kacke Haut und den Eltern Angst macht. Damit will die besonders die CDU zeigen wie Familiennah sie doch ist wo sie schon einen Familienministerin hat die selber keine Kinder hat.

    >
    > b) endlich das Volk zu mehr Eigenverantwortung zurück zu führen? Was haben
    > sich die Zeiten (und die Generationen) geändert... Wenn irgendwann sogar
    > das atmen verboten wird, kommt hoffentlich der längst überfällige
    > Generalstreik bzw gleich der Volksaufstand.

    Ach komm schon. Damals wurden Acardespiele in die Spielhallen verschoben um sie von der Jugend fern zu halten, man hat versucht den Rock n Roll zu verbieten und bei jedem Generationskonflikt hört man "Die Jugend von Heute hat keinen Respekt mehr und verkommt", Man erinnere sich an die Jahre der Sexuellen Revolution in den 70ern und trotzdem ist aus denen auch was geworden.

  4. Re: Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: FT 12.11.10 - 08:28

    mmh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich mag die Grünen Paragraphenreiter... meistens...

    Heute ist Freitag ich darf !

    Grün würde ich schon fast rausnehmen, zumal ja inzwischen mehr blaue Polizisten als Grüne gibt :D

  5. Re: Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: El Marko 12.11.10 - 09:41

    Zum Thema "Verbote" fällt mir immer wieder folgendes Bild ein:

    "Wie lange möchte uns das Denken wohl noch erlaubt bleiben?"

  6. Re: Wo liegt denn immer noch das Problem?

    Autor: M_Kessel 12.11.10 - 12:06

    Gelbsucht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > b) endlich das Volk zu mehr Eigenverantwortung zurück zu führen? Was haben
    > sich die Zeiten (und die Generationen) geändert... Wenn irgendwann sogar
    > das atmen verboten wird, kommt hoffentlich der längst überfällige
    > Generalstreik bzw gleich der Volksaufstand.

    Terry Pratchett begründet das sehr plausibel. Er lässt den Patrizier von Ankh-Morpork sagen:

    "Was glaubst du, was die Menschen antreibt?

    Der normale Mensch möchte nur eins: Er möchte das der nächste Tag genauso abläuft, wie der Tag davor. Gut und Böse ist ihm dabei völlig egal. ... Es ist dieses gleichgültige Böse, das der Welt Stabilität verleiht."

    Kommandeur Mumm fragt sich nachdenklich: "Wenn er das glaubst, wie schafft er es dann noch jeden Morgen aufzustehen?"

    Ich stelle mir die Frage mittlerweile auch. Ich stehe eigentlich nur noch aus Gewohnheit auf.

    Azfstände sind Veränderungen des Tagesablaufes. Wenn das wirklich eines Tages passiert, haben wir einen Gruppenamoklauf vor uns. Und die Intelligenz eines Mobs wird von Terry Pratchett scherzhafterweise definiert als: "Intelligenz des dümmsten Mitglieds des Mobs geteilt durch die Anzahl der Teilnehmer" :D

  7. Zwischen Schlümpfen und Schnittlauch...

    Autor: DER GORF 12.11.10 - 12:14

    FT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Grün würde ich schon fast rausnehmen, zumal ja inzwischen mehr blaue
    > Polizisten als Grüne gibt :D

    Die einen sind Herzensgut, fröhlich und freundlich und die anderen außen grün und Innen hohl... Die einen hab ich als Kind gern gesehen, die anderen habe ich gern aufm Butterbrot. ;)

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

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