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Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

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  1. Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: leed 27.04.18 - 09:38

    Deutschland hat seit Jahrzehnten in Games, Filmen und Serien stets Szenen zensiert, verfremdet oder einfach rausgeschnitten. Das alles ohne jeglichen Beweis für einen Zusammenhang mit Gewaltbereitschaft.
    Wenn aber wieder ein Skandal-Rapper auf's extremste Hassbotschaften predigt und Kinder diesen als Vorbild sehen, ja sogar spührbar die Anzahl Gewaltstraftaten ansteigen lassen, dann wird der Rapper als Künstler gefeiert und mit Auszeichnungen überschüttet.

  2. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: Eierspeise 27.04.18 - 10:11

    Musik wird ebenfalls indiziert. Ob Texte wirklich Hassbotschaften enthalten, oder das unter künstlerische/genretypische Freiheit fällt, entscheidest zum Glück nicht du.

  3. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: gadthrawn 27.04.18 - 12:15

    leed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deutschland hat seit Jahrzehnten in Games, Filmen und Serien stets Szenen
    > zensiert, verfremdet oder einfach rausgeschnitten. Das alles ohne jeglichen
    > Beweis für einen Zusammenhang mit Gewaltbereitschaft.
    > Wenn aber wieder ein Skandal-Rapper auf's extremste Hassbotschaften predigt
    > und Kinder diesen als Vorbild sehen, ja sogar spührbar die Anzahl
    > Gewaltstraftaten ansteigen lassen, dann wird der Rapper als Künstler
    > gefeiert und mit Auszeichnungen überschüttet.

    Natürlich finden Indizierungen und Beschlagnahmungen bei Musik statt.

    Nur ein paar Beispiele:
    Als vielleicht bekannte Band nehmen wir die Ärzte mit dem Album "Die Ärzte". Indiziert wegen Geschwisterliebe wegen Sittenwidrigkeit.
    "Der nette Mann" der Bösen Onkelz wegen Gewaltverherrlichung.
    Irgendwelche komischen "Aggro Ansage x" (x=2,3,4,5,) wegen Sex, Gewalt, Drogen, Frauenverachtung etc.p.

    Die Indizierungen scheinen allerdings in letzter Zeit eher abzunehmen.

  4. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: unbuntu 27.04.18 - 13:27

    Wieso zum Glück? Hältst du sein Beispiel für falsch?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: Eierspeise 27.04.18 - 22:22

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso zum Glück? Hältst du sein Beispiel für falsch?
    Ja.

  6. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: SanderK 27.04.18 - 22:30

    Eierspeise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unbuntu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso zum Glück? Hältst du sein Beispiel für falsch?
    > Ja.
    Warum ja? Weil unsere Jugend Anregungen braucht?

  7. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: leed 28.04.18 - 09:26

    Eierspeise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Musik wird ebenfalls indiziert. Ob Texte wirklich Hassbotschaften
    > enthalten, oder das unter künstlerische/genretypische Freiheit fällt,
    > entscheidest zum Glück nicht du.


    Wie soll man denn diese Freiheit verstehen¿ Wenn dein Genre stimmt kannst du frisch fröhlich Vergewaltigungen, Prügeleien, Rassismus, Frauenverachtung und Schwulenhass hochloben und wirst sogar im Radio abgespielt, gleich nach dem Sandmännchen.

    Wenn dein Genre aber nicht stimmt, dürfen deine Texte nicht den geringsten Bezug zu irgendwas haben, das nach intensiver untersuchung als Sittenwidrig gelten „könnte“

    .... erzähl mir doch keinen scheiss, da steckt einfach ein Label mit viel Geld dahinter.

  8. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: Eierspeise 28.04.18 - 12:34

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eierspeise schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > unbuntu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wieso zum Glück? Hältst du sein Beispiel für falsch?
    > > Ja.
    > Warum ja? Weil unsere Jugend Anregungen braucht?
    Unterstelle unserer Jugend nicht deine Unfähigkeit, zwischen Antisemitismus und einer mittelprächtigen Punchline unterscheiden zu können. Sei nicht wie Campino.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.18 12:35 durch Eierspeise.

  9. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: SanderK 28.04.18 - 13:01

    Eierspeise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eierspeise schrieb:
    > >
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    >
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    > > > unbuntu schrieb:
    > > >
    > >
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    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Wieso zum Glück? Hältst du sein Beispiel für falsch?
    > > > Ja.
    > > Warum ja? Weil unsere Jugend Anregungen braucht?
    > Unterstelle unserer Jugend nicht deine Unfähigkeit, zwischen Antisemitismus
    > und einer mittelprächtigen Punchline unterscheiden zu können. Sei nicht wie
    > Campino.

    Du Unterstellst im Umkehrschluss genau das gleiche, OK, dass sie das können und ich Rede nicht von Gegen Juden. Schon mal einen Schulhof in den letzten Jahren oder Schulen im allgemeinen aus der Nähe gesehen. Vielen, nicht allen, unterstelle ich ein, gelinde gesagt, kritische Prognose zur Eingliederung in die Gesellschaft.

  10. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: lestard 28.04.18 - 14:38

    Weil bei Verboten und Indizierungen in der Kunst generell das Risiko besteht, dass die Kunstfreiheit angegriffen wird. Man hat hier einen Interessenskonflikt zwischen der gewollten Kunstfreiheit auf der einen Seite und dem ebenfalls gewollten Verbot von verschiedenen strafrechtlich relevanten Tatbeständen wie Volksverhetzung, Beleidigung, aufruf zu Gewalt und ähnlichen.
    Die Sache ist also mit nichten so einfach sondern benötigt eine sorgfältige Abwägung. Und diese Abwägung triffen in unserer Gesellschaft glücklicherweise speziell dafür sensibilisierte Gremien oder letztlich Gerichte. Wäre es anders, würde die Kunstfreiheit vermutlich ziemlich schnell den Bach runter gehen. Dass in unserer Gesellschaft hohe Schranken für Zensur aufgebaut wurden kommt ja nicht von ungefähr.

  11. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: SanderK 28.04.18 - 14:57

    Wenn Du es gut findest. Freut es mich für Dich, wenn ein jugendlicher Verhaltens angemessen Dich auf der Straße verschiedene Namen gibt und ggf noch tieferen Eindruck hinterlässt, ist zumindest das Ergebnis der Freiheit direkt zu bemerken.
    Man muss sich nur die Häufung derer Lieder in den letzten Jahren vor Auge führen, dann weiß man wo der Weg hingeht.
    Ich hatte schon diverse Diskussionen mit Eltern und Liedern.
    Die Organe, zur Kontrolle sind mir wohl bekannt.

  12. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: Baertiger1980 29.04.18 - 09:16

    Sei nicht wie Campino xD

    Aber stimmt schon.
    Was ich mich allerdings Frage, ist, wer findet heut Kolle & Farid Bäng eigentlich so geil? Das is doch kein geiler Rap mehr. Und mein Gott, selbst wenn er was von Auschwitz-Insassen rapt, drauf geschissen, zum Rap gehören nunmal verbale Vergleiche. Mag zwar geschmacklos sein, aber finds auch nicht problematisch. Und mein Opa war Sturmführer bei der SS. Nee quatsch, war er nich. :)

  13. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: SanderK 29.04.18 - 09:30

    Baertiger1980 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sei nicht wie Campino xD
    >
    > Aber stimmt schon.
    > Was ich mich allerdings Frage, ist, wer findet heut Kolle & Farid Bäng
    > eigentlich so geil? Das is doch kein geiler Rap mehr. Und mein Gott, selbst
    > wenn er was von Auschwitz-Insassen rapt, drauf geschissen, zum Rap gehören
    > nunmal verbale Vergleiche. Mag zwar geschmacklos sein, aber finds auch
    > nicht problematisch. Und mein Opa war Sturmführer bei der SS. Nee quatsch,
    > war er nich. :)

    Kaum einer aus Deinen Bekanntenkreis :-)
    Die bekannten Gesichter sind schon fast die gemäßigten des Genre.
    Zumal auch ich nix an dieser Zeile finde, klingt seltsam, ist aber so.
    Davon ab, hast ja schon angemerkt, der Rap von heute hat nicht mehr viel von damals.
    Es gibt viele gute, OK, einige, die Polarisieren halt nicht so in den Medien.

  14. Re: Wieso eigentlich nicht in der Musik¿

    Autor: derKlaus 29.04.18 - 17:19

    Es trifft da selten Populärmusik. Im Jugendmedienschutzreport fand man immer auch Tonträger, zumeist aus dem rechtsextremen Milieu. Auch Deutschland Rock Export Nummer 1 - Rammstein - wurde schon indiziert, diese allerdings erfolgreich weggeklagt.
    In dem Fall war es halt einer von Lindemanns infantilen Texten (ich sehe schon den Shitstorm über mich hereinbrechen) beim Lied „Ich tu Dir weh“. Eine bessere Werbung gab es damals gar nicht, das wurde medienwirksam als Werbung genutzt.

    Viele von den indizierten Musikmachwerken sind allerdings auch auf einem künstlerischen Level gegen das „Alle meine Entchen“ Grammy-verdächtig wirkt.

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