1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Key-Reseller: Publisher startet…

Sinnloses Gejammer

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sinnloses Gejammer

    Autor: Sharra 08.07.19 - 19:17

    Wenn da was ist, dann stellt Strafanzeige. Wenn ihr dagegen keine Beweise habt, einfach die Klappe halten.
    Wie der Typ ja schon sagte, stammen viele Keys aus Promoaktionen, die dann verkauft werden. Das ist nicht illegal.

    Und wenn es auch nicht passt, dass Youtuber etc. ihre Keys lieber verkaufen, als sie zu nutzen, dann liegt das wohl erst mal daran, dass die kein Interesse an eurem Kram haben, und dass ihr ihnen allgemeingültige Keys gebt. Das könnte man auch anders lösen, aber dazu habt ihr ja offensichtlich keine Lust. Also lebt mit den "Nachteilen".

  2. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: twothe 08.07.19 - 21:29

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ihr dagegen keine Beweise habt, einfach die Klappe halten.

    Ich denke das ist genau das Problem: sie haben keine Beweise und können auch keinen Schaden nachweisen, finden G2A aber generell unangenehm.

  3. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Huanglong 08.07.19 - 22:20

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn da was ist, dann stellt Strafanzeige. Wenn ihr dagegen keine Beweise
    > habt, einfach die Klappe halten.
    > Wie der Typ ja schon sagte, stammen viele Keys aus Promoaktionen, die dann
    > verkauft werden. Das ist nicht illegal.
    >
    > Und wenn es auch nicht passt, dass Youtuber etc. ihre Keys lieber
    > verkaufen, als sie zu nutzen, dann liegt das wohl erst mal daran, dass die
    > kein Interesse an eurem Kram haben, und dass ihr ihnen allgemeingültige
    > Keys gebt. Das könnte man auch anders lösen, aber dazu habt ihr ja
    > offensichtlich keine Lust. Also lebt mit den "Nachteilen".


    Indie Entwickler haben gar nicht die Ressourcen dafür, das sind oft nur eine Hand voll Leute, die das teilweise in ihrer Freizeit machen. Dann setzen die meist gar nicht so viel ab. Da gehen die rum und verschenken Keys, in der Hoffnung, dass ihre Games irgendwie Aufmerksamkeit bekommen, und am Ende bereichern sich die Leute nur daran und prellen die auch noch um den mageren Absatz, das ist schon frustrierend. Oder Leute kaufen mit geklauten Kreditkarteninformationen Keys und verscherbeln die weiter. Und dieser Hand voll Leute fehlen einfach die Möglichkeiten das zu verfolgen oder technisch zu verhindern. Und sowas ist auch nur schwer zu verfolgen, da können die gerne Strafanzeige erstatten, das wird aber nur selten etwas bringen.

  4. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Sharra 08.07.19 - 23:17

    Ja, ganz furchtbar, die Leute machen mit geschenkten, freien Keys, was sie wollen. Diese Revoluzzer!

  5. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Eheran 09.07.19 - 07:54

    Bodenlose Frechheit! Statt kostenlos Werbung für das Unternehmen/Spiel zu machen, machen die einfach nichts.

    >Und dieser Hand voll Leute fehlen einfach die Möglichkeiten das zu verfolgen oder technisch zu verhindern. Und sowas ist auch nur schwer zu verfolgen, da können die gerne Strafanzeige erstatten, das wird aber nur selten etwas bringen.
    Bitte? Sachen mit geklauten Kreditkarten kaufen ist schwer zu verfolgen? Strafanzeige bringt nichts? Und weshalb sollte das so sein?
    Ganz davon ab interessiert es die doch gar nicht, ob das mit einer geklauten oder echten Kreditkarte gekauft wird. Gekauft ist gekauft. Dass ein Reseller daran auch noch mal verdient ist nicht deren Verlust, ebenso wie der Verkauf eines "gebrauchten" Spiels.

  6. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Huanglong 09.07.19 - 07:59

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ganz furchtbar, die Leute machen mit geschenkten, freien Keys, was sie
    > wollen. Diese Revoluzzer!


    Prinzipiell erstmal richtig, aber die verschenken die ja nicht zum Spaß. Und wenn das über Plattformen wie Steam läuft werden die Entwickler die Keys da auch nicht unbeding kostenlos bekommen. Steam will da sicher trotzdem seine Provision haben. Den Entwickler entsteht ein reeller finanzieller schaden, und die Konsequenz ist ganz einfach, dass keine Keys mehr vergeben werden. Das bricht auf lange sicht den Indieentwicklern das Genick. Aber wenn einem der Einheitsbrei von EA genügt, ist das ja kein Verlust.

  7. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: sodom1234 09.07.19 - 08:06

    Was ich einfach nicht schnalle .. warum quälen die sich mit den Problemen der Key-Reseller rum.

    Die Kundenkorrespondenz hat doch der Reseller zu tragen. Ist ein Key gestohlen/ungültig oder sonst was würde ich als Entwickler einfach an den Reseller und dem Shopbetreiber verweisen. Sollen die sich drum kümmern.

    Frage mich sowieso .. warum betreibt der Entwickler selber den Key-Server dachte das macht der/die Partner-Shop(s) ..

  8. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Huanglong 09.07.19 - 08:12

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bodenlose Frechheit! Statt kostenlos Werbung für das Unternehmen/Spiel zu
    > machen, machen die einfach nichts.
    >
    > >Und dieser Hand voll Leute fehlen einfach die Möglichkeiten das zu
    > verfolgen oder technisch zu verhindern. Und sowas ist auch nur schwer zu
    > verfolgen, da können die gerne Strafanzeige erstatten, das wird aber nur
    > selten etwas bringen.
    > Bitte? Sachen mit geklauten Kreditkarten kaufen ist schwer zu verfolgen?
    > Strafanzeige bringt nichts? Und weshalb sollte das so sein?
    > Ganz davon ab interessiert es die doch gar nicht, ob das mit einer
    > geklauten oder echten Kreditkarte gekauft wird. Gekauft ist gekauft. Dass
    > ein Reseller daran auch noch mal verdient ist nicht deren Verlust, ebenso
    > wie der Verkauf eines "gebrauchten" Spiels.

    Jemand klaut Kreditkartendaten, beispielsweise durch Phishing. Versuch mal herauszufinden, bei wem die Daten letztlich gelandet sind. Das läuft ganz schnell über 3 Länder und 5 Ecken. Ist herauszubekommen, dauert aber seine Zeit. Bis dahin ist der Indieentwickler auch pleite und Geld bekommt er da sowieso keins. Bringt ihm also sehr wenig.

    Gekauft ist eben nicht gekauf, der Eigentümer der Kreditkarte, wird das nicht einfach ungesehen zahlen. Und Steam will dann wahrscheinlich auch Geld sehen, sie haben ja schließlich das Spiel bereitgestellt, also Ihren Teil erfüllt. Und der Entwickler als schwächstes Glied in der Kette bleibt auf den Kosten sitzen. Da ist die Schwarzkopie tatsächlich die bessere Alternative, die Kostet dem Entwicker reell nichts.

  9. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Shoopi 09.07.19 - 08:14

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, ganz furchtbar, die Leute machen mit geschenkten, freien Keys, was
    > sie
    > > wollen. Diese Revoluzzer!
    >
    > Prinzipiell erstmal richtig, aber die verschenken die ja nicht zum Spaß.
    > Und wenn das über Plattformen wie Steam läuft werden die Entwickler die
    > Keys da auch nicht unbeding kostenlos bekommen. Steam will da sicher
    > trotzdem seine Provision haben. Den Entwickler entsteht ein reeller
    > finanzieller schaden, und die Konsequenz ist ganz einfach, dass keine Keys
    > mehr vergeben werden. Das bricht auf lange sicht den Indieentwicklern das
    > Genick. Aber wenn einem der Einheitsbrei von EA genügt, ist das ja kein
    > Verlust.

    Und dann sag ich es noch mal so: Der Artikel sagt, das die verschenkten Keys verkauft werden "könnten" (!!). Jetzt rechne 1 und 1 mal zusammen - wenn angeblich nur 3 Typen 85% aller Keys (knapp 250) verkauft haben, malen die sich ernsthaft aus das jeder "Influencer" nichts besseres zutun hat als die Keys via G2A zu verkaufen für ein paar Extra Pennies? Haben die an Leute mit 200 Abos auf Youtube verschenkt?

    Für mich klingt das alles nach trauern auf höchstem Niveau. Fest steht, ich habe Descenders gespielt. Habe hier keine 22¤ gesehen. Habe ja auch, wie vom Entwickler gewünscht, lieber raubkopiert. Lass ich mal außen vor das der Multiplayer, ein wichtiges Feature vom Spiel, mal wieder nicht Zukunftstauglich ist weil weder LAN noch P2P und eingebaute Prüfung vorzufinden sind was bei Serverabschaltung das Spiel unspielbar macht. Ich kauf doch nichts für Vollpreis mit einem eingebautem Deathswitch.

    Indie-Entwickler verlangen Teilweise einfach viel zu viel für so manches Spiel. Ist deren gutes Recht, mein Recht ist aber auch nach besseren Deals zu schauen. Wenn das Keys aus der Arktis sind die nur 30% von meinem Preis betragen - Pech gehabt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.19 08:16 durch Shoopi.

  10. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Huanglong 09.07.19 - 08:17

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich einfach nicht schnalle .. warum quälen die sich mit den Problemen
    > der Key-Reseller rum.
    >
    > Die Kundenkorrespondenz hat doch der Reseller zu tragen. Ist ein Key
    > gestohlen/ungültig oder sonst was würde ich als Entwickler einfach an den
    > Reseller und dem Shopbetreiber verweisen. Sollen die sich drum kümmern.
    >
    > Frage mich sowieso .. warum betreibt der Entwickler selber den Key-Server
    > dachte das macht der/die Partner-Shop(s) ..


    Weil der Entwickler der jenige ist, der Geld verliert. Plattformen wie Steam wollen für die bereitstellung nun mal auch Geld sehen. Oder die Entwickler haben, eher selten, ihre eigene Infrastruktur, die auch Geld kostet. Wenn dann einer kommt und sich Keys erschleicht, will Steam dennoch Geld haben, sie erfüllen schließlich auch Ihren Teil und stellen das Spiel bereit. Den Kunden mit dem Key, will man natürlich auch nicht verprellen und dem das wieder wegnehmen. Also bleibt der Entwickler letztlich auf den Kosten sitzen, allen anderen ist das ziemlich egal, weil sie ihr Geld ja bekommen haben, aber der Entwickler muss seinem Geld hinterherrennen.

  11. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Huanglong 09.07.19 - 08:29

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huanglong schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ja, ganz furchtbar, die Leute machen mit geschenkten, freien Keys, was
    > > sie
    > > > wollen. Diese Revoluzzer!
    > >
    > >
    > > Prinzipiell erstmal richtig, aber die verschenken die ja nicht zum Spaß.
    > > Und wenn das über Plattformen wie Steam läuft werden die Entwickler die
    > > Keys da auch nicht unbeding kostenlos bekommen. Steam will da sicher
    > > trotzdem seine Provision haben. Den Entwickler entsteht ein reeller
    > > finanzieller schaden, und die Konsequenz ist ganz einfach, dass keine
    > Keys
    > > mehr vergeben werden. Das bricht auf lange sicht den Indieentwicklern
    > das
    > > Genick. Aber wenn einem der Einheitsbrei von EA genügt, ist das ja kein
    > > Verlust.
    >
    > Und dann sag ich es noch mal so: Der Artikel sagt, das die verschenkten
    > Keys verkauft werden "könnten" (!!). Jetzt rechne 1 und 1 mal zusammen -
    > wenn angeblich nur 3 Typen 85% aller Keys (knapp 250) verkauft haben, malen
    > die sich ernsthaft aus das jeder "Influencer" nichts besseres zutun hat als
    > die Keys via G2A zu verkaufen für ein paar Extra Pennies? Haben die an
    > Leute mit 200 Abos auf Youtube verschenkt?
    >
    > Für mich klingt das alles nach trauern auf höchstem Niveau. Fest steht, ich
    > habe Descenders gespielt. Habe hier keine 22¤ gesehen. Habe ja auch, wie
    > vom Entwickler gewünscht, lieber raubkopiert. Lass ich mal außen vor das
    > der Multiplayer, ein wichtiges Feature vom Spiel, mal wieder nicht
    > Zukunftstauglich ist weil weder LAN noch P2P und eingebaute Prüfung
    > vorzufinden sind was bei Serverabschaltung das Spiel unspielbar macht. Ich
    > kauf doch nichts für Vollpreis mit einem eingebautem Deathswitch.
    >
    > Indie-Entwickler verlangen Teilweise einfach viel zu viel für so manches
    > Spiel. Ist deren gutes Recht, mein Recht ist aber auch nach besseren Deals
    > zu schauen. Wenn das Keys aus der Arktis sind die nur 30% von meinem Preis
    > betragen - Pech gehabt.


    Nun, die sehen das als ein Problem an. Und die wissen da noch am ehesten, wo es hängt. Und das man für seine Arbeit entlohnt werden will, ist ja erstmal verständlich. Wie viel dem Einzelnen etwas wert ist, ist natürlich subjektiv. Das rechtfertigt aber eigentlich nie, zu illegalen mitteln zu Greifen, um sich ein Luxusgut unter dem angesetzten Preis zu beschaffen. Sofern diese Keys eben durch Diebstahl auf dem Markt gelandet sind. Wenn du eine Rolex willst und die dir zu teuer ist, gehst du ja auch nicht zum nächst besten Hehler und holst dir da eine.

  12. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Shoopi 09.07.19 - 08:31

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sodom1234 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ich einfach nicht schnalle .. warum quälen die sich mit den
    > Problemen
    > > der Key-Reseller rum.
    > >
    > > Die Kundenkorrespondenz hat doch der Reseller zu tragen. Ist ein Key
    > > gestohlen/ungültig oder sonst was würde ich als Entwickler einfach an
    > den
    > > Reseller und dem Shopbetreiber verweisen. Sollen die sich drum kümmern.
    > >
    > > Frage mich sowieso .. warum betreibt der Entwickler selber den
    > Key-Server
    > > dachte das macht der/die Partner-Shop(s) ..
    >
    > Weil der Entwickler der jenige ist, der Geld verliert. Plattformen wie
    > Steam wollen für die bereitstellung nun mal auch Geld sehen. Oder die
    > Entwickler haben, eher selten, ihre eigene Infrastruktur, die auch Geld
    > kostet. Wenn dann einer kommt und sich Keys erschleicht, will Steam dennoch
    > Geld haben, sie erfüllen schließlich auch Ihren Teil und stellen das Spiel
    > bereit. Den Kunden mit dem Key, will man natürlich auch nicht verprellen
    > und dem das wieder wegnehmen. Also bleibt der Entwickler letztlich auf den
    > Kosten sitzen, allen anderen ist das ziemlich egal, weil sie ihr Geld ja
    > bekommen haben, aber der Entwickler muss seinem Geld hinterherrennen.

    Dir ist bewusst das das Geld das Steam von dir nimmt dort nicht einmal einberechnet werden kann? Das sind keine initialen Payments. Dazu kommt das für die Keys bezahlt wurde. Außerdem wurde ganz klar folgendes gesagt: Die Kosten die entstehen haben nichts mit Steam etc zutun, sondern mit dem rumschlagen mit Kreditkartenbetrug um den sich die Entwickler oder Publisher halt selbst kümmern müssen. Interessant ist aber, das die von Descenders da bewusst keine Zahl rausrücken. Wahrscheinlich weil es nicht mehr so groß wirkt, wenn man sagt 200 Keys wurden via G2A verkauft und nur 2 davon kamen von Einzelpersonen mit Verdacht auf Betrug. Und wichtig: VERDACHT. Wenn klein Jimmy halt die Nummer von Mutti eintippt um das tolle neue Spiel zu kaufen kannst du nicht mal von Betrug reden. Aber das müsste ja erst festgestellt werden. Von einem Anwalt. Vor Gericht. Nicht in einer Online-Petition.

    Einfach mal zwischen den Zeilen lesen.

  13. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: sodom1234 09.07.19 - 09:28

    Warum muss ich mich als Entwickler um den Kreditkartenbetrug kümmern ?

    Der Betrogene sieht auf seiner Kreditkartenrechnung das Shop-XY einen oder mehrere Key(s) an Dich verkauft hat. Also trete ich an den Shop und sage das ich Opfer einen CC-Betruges war und hoffe der erstattet mir mein Geld zurück.. tut er das schickt er an den Key-Server-Betreiber eine Nachricht das besagte Keys zu sperren sind (oder er schreibt es als Verlust ab).. und gut ist. Sind die Keys schon ein zweites mal verkauft und man würde nun den Key eines unwissenden sperren ... ist das Pech für diesen .. dann muss der an seinen Shop, der 1str Shop and den Zweiten usw.

    Lasse ich die Zahlung vom Kreditkarteninstitut zurück buchen kann man als Shopbetreiber dem widersprechen. Dann trägt der Kreditkarteninstitut das Risiko .. deswegen zicken CC-Institute da auch gerne sehr rum und machen das nicht.

    Treten geschädigte Kunden an mich direkt heran und fordern Ihr Geld zurück antworte ich denen nett aber bestimmt .. "Sie sollen sich bitte an den Key-Seller wenden." Das ist sicher ärgerlich jeden Tag eMails geschädigter Kunden mit einer Standard-eMail zu beantworten, insbesondere von denen die sich vom Key-Reseller ab wimmeln lassen.. aber damit sollte man rechnen, wenn man Internet-Handel als Verkaufsplattform wählt, wenn man das schon als Problem sieht würde ich sehr empfehlen nicht als Selbstständiger aufzutreten und mal in der Wirklichkeit anzukommen.

  14. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Hotohori 09.07.19 - 09:34

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bodenlose Frechheit! Statt kostenlos Werbung für das Unternehmen/Spiel zu
    > machen, machen die einfach nichts.

    Was ja korrekt wäre, aber so ist es ja nicht, sie verkaufen die Keys um sich daran zu bereichern.

    Wozu verteilen die Unternehmen den Keys? Für Werbung. Warum machen sie Werbung? Um mehr Käufer zu finden.

    Werden solchen Keys nun verkauft verdienen sie null daran, sie bekommen auch keine Werbung und der Wert des Spiels wird auch noch nach unten gedrückt, weil Jeder der nach Preisen für das Spiel suchen über die Preise der Key Reseller stolpern und sehen "Da gibt es das Spiel für 13 Euro" statt für 30 Euro, wie der normale Preis wäre und genug Geizhälse denken dann, dass das Spiel keine 30 Euro wert wäre, weil es gibt es ja schon für nicht mal die Hälfte.

    Sales waren schon genug Grund das die Wertevorstellungen bei Videospielen über die Jahre gesunken sind, aber auf ein Mass das für die Entwickler noch ok war. Reseller wie G2A drücken den Preis aber noch weiter. Für viele Spieler haben Spiele bald nur noch Ramschwert und sind nicht mehr das was sie eigentlich sein sollten: ein Luxusgut.

  15. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: sodom1234 09.07.19 - 09:41

    wie wo bekommt Steam Geld ? ...

    Die Keys werden vom Steam-Server nur auf Gültigkeit geprüft. Für das aktivieren eines Keys bekommt Steam kein Geld vom Entwickler, hoffe ich, schließlich bekommen sie 30% aller Umsätze auf Ihrem Shop. Das sind die Gebühren für die Bereitstellung der Infrastruktur. Bei der Menge an Keys die Steam verschenkt könnten sie ansonsten ja jeden Entwickler in den Konkurs schicken. Man muss schließlich schon in den sauren Apfel beißen das Steam einen die Rabatte und die Geschenkaktionen "quasi" nach Gutdünken aufdrängen kann.

  16. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Eheran 09.07.19 - 09:49

    >Bis dahin ist der Indieentwickler auch pleite und Geld bekommt er da sowieso keins. Bringt ihm also sehr wenig.

    Kannst du mir mal sagen wie irgendwer Keys kaufen soll und der Entwickler dabei KEIN Geld bekommt? Dem ist doch schnuppe wer die Keys kauft, er bekommt die selbe Menge Geld, egal ob von einer echten oder geklauten Kreditkarte?
    Warum sollte der auch noch (negativ) Geld an irgendwen zahlen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.19 09:50 durch Eheran.

  17. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: eechauch 09.07.19 - 09:49

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Huanglong schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ja, ganz furchtbar, die Leute machen mit geschenkten, freien Keys, was
    > > sie
    > > > wollen. Diese Revoluzzer!
    > >
    > >
    > > Prinzipiell erstmal richtig, aber die verschenken die ja nicht zum Spaß.
    > > Und wenn das über Plattformen wie Steam läuft werden die Entwickler die
    > > Keys da auch nicht unbeding kostenlos bekommen. Steam will da sicher
    > > trotzdem seine Provision haben. Den Entwickler entsteht ein reeller
    > > finanzieller schaden, und die Konsequenz ist ganz einfach, dass keine
    > Keys
    > > mehr vergeben werden. Das bricht auf lange sicht den Indieentwicklern
    > das
    > > Genick. Aber wenn einem der Einheitsbrei von EA genügt, ist das ja kein
    > > Verlust.
    >
    > Und dann sag ich es noch mal so: Der Artikel sagt, das die verschenkten
    > Keys verkauft werden "könnten" (!!). Jetzt rechne 1 und 1 mal zusammen -
    > wenn angeblich nur 3 Typen 85% aller Keys (knapp 250) verkauft haben, malen
    > die sich ernsthaft aus das jeder "Influencer" nichts besseres zutun hat als
    > die Keys via G2A zu verkaufen für ein paar Extra Pennies? Haben die an
    > Leute mit 200 Abos auf Youtube verschenkt?
    >
    > Für mich klingt das alles nach trauern auf höchstem Niveau. Fest steht, ich
    > habe Descenders gespielt. Habe hier keine 22¤ gesehen. Habe ja auch, wie
    > vom Entwickler gewünscht, lieber raubkopiert. Lass ich mal außen vor das
    > der Multiplayer, ein wichtiges Feature vom Spiel, mal wieder nicht
    > Zukunftstauglich ist weil weder LAN noch P2P und eingebaute Prüfung
    > vorzufinden sind was bei Serverabschaltung das Spiel unspielbar macht. Ich
    > kauf doch nichts für Vollpreis mit einem eingebautem Deathswitch.
    >
    > Indie-Entwickler verlangen Teilweise einfach viel zu viel für so manches
    > Spiel. Ist deren gutes Recht, mein Recht ist aber auch nach besseren Deals
    > zu schauen. Wenn das Keys aus der Arktis sind die nur 30% von meinem Preis
    > betragen - Pech gehabt.


    Es gibt einen ganz einfachen Grundsatz und der sollte gerade bei Indie-Entwicklern gelten. Wenn man einen Funken Anstand in sich hat, dann respektiert man die Arbeit, die Entwickler in ein Spiel stecken. Und wenn man keine 30¤ dafür hat, dann spielt man es halt nicht. Wenn ein Restaurant 30¤ für ein Steak will, geht ja auch kein normal denkender Mensch hin und sagt, "ist mir zu teuer, ich prell lieber die Rechnung". Und wer es doch tut ist Abschaum.

  18. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Eheran 09.07.19 - 09:51

    >Was ja korrekt wäre, aber so ist es ja nicht, sie verkaufen die Keys um sich daran zu bereichern.
    Dann muss man das für die paar Keys halt unterbinden...? Wo ist denn das jetzt das Problem? Können die Leute nur bis zur Nasenspitze planen oder was?

  19. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Ph4te 09.07.19 - 09:59

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bodenlose Frechheit! Statt kostenlos Werbung für das Unternehmen/Spiel
    > zu
    > > machen, machen die einfach nichts.
    >
    > Was ja korrekt wäre, aber so ist es ja nicht, sie verkaufen die Keys um
    > sich daran zu bereichern.
    >
    > Wozu verteilen die Unternehmen den Keys? Für Werbung. Warum machen sie
    > Werbung? Um mehr Käufer zu finden.
    >
    > Werden solchen Keys nun verkauft verdienen sie null daran, sie bekommen
    > auch keine Werbung und der Wert des Spiels wird auch noch nach unten
    > gedrückt, weil Jeder der nach Preisen für das Spiel suchen über die Preise
    > der Key Reseller stolpern und sehen "Da gibt es das Spiel für 13 Euro"
    > statt für 30 Euro, wie der normale Preis wäre und genug Geizhälse denken
    > dann, dass das Spiel keine 30 Euro wert wäre, weil es gibt es ja schon für
    > nicht mal die Hälfte.

    Nennt man unternehmerisches Risiko. Zeug für Werbung zu verschenken ist per Definition ein Risiko. Wenn man keine Lust hat zu riskieren, dass diese Keys verkauft werden, darf man die halt nicht verschenken.

    Wurden die keys unaufgefordert zugeschickt (was oft vorkommt) hat der Publisher überhaupt keinen Grund zu jammern. Wurden die Keys vom Influencer angefordert und der verkauft die weiter, ist das zwar ein Ar*chloch-Move, aber wieder schlicht das Risiko des Publishers.

    Und nicht zu vergessen: manche Youtuber verlosen solche Keys. Wenn der Gewinner so eines keys den key weiter verkauft, ist das auch gerechtfertigt. Ist ja sein Eigentum.

    > Sales waren schon genug Grund das die Wertevorstellungen bei Videospielen
    > über die Jahre gesunken sind, aber auf ein Mass das für die Entwickler noch
    > ok war. Reseller wie G2A drücken den Preis aber noch weiter. Für viele
    > Spieler haben Spiele bald nur noch Ramschwert und sind nicht mehr das was
    > sie eigentlich sein sollten: ein Luxusgut.

    Die meisten Spiele, selbst AAA-Games sind nunmal das: Ramsch. Wenn es etwas in diesem Überfluss vorhanden ist (einerseits weil es beliebig vervielfältigbar ist und andererseits, weil jedes Jahr tausende Spiele raus kommen), ist es per Definition kein Luxus mehr.

    Außerdem: worum geht es denn eigentlich hier? Die Preise verfallen, wenn man das mit niedrigeren Preisen anbietet? Duh, nennt sich Marktwirtschaft. Was du hier ankreidest, ist eine fehlende Spielpreisbindung. Und das kann ja nunmal keiner wollen.

  20. Re: Sinnloses Gejammer

    Autor: Hotohori 09.07.19 - 10:32

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was ja korrekt wäre, aber so ist es ja nicht, sie verkaufen die Keys um
    > sich daran zu bereichern.
    > Dann muss man das für die paar Keys halt unterbinden...? Wo ist denn das
    > jetzt das Problem? Können die Leute nur bis zur Nasenspitze planen oder
    > was?

    Und wie willst du das machen ohne das ein normaler Spieler an so einen Key über einen Reseller gerät? Die Entwickler wollen ja solche Käufer nicht bestrafen, da die ja nicht wissen, dass das sie so einen Key gekauft haben.

    Darum sperren Entwickler ja ungern diesen Spielern das Spiel, weil das sonst negative Presse für die Entwickler werden könnte. Und das sieht man daran, dass solche Käufer sich beim Support der Entwickler melden und eben nicht beim G2A Support bzw. der G2A Support sogar ihre Käufer an den Support des Spiele Entwicklers verweisen. Da entsteht dann schnell der Eindruck dass es der Fehler des Spiele Entwicklers gewesen sei und G2A nichts falsch gemacht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.07.19 10:33 durch Hotohori.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart
  3. Hays AG, Ulm
  4. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Rellingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Death Stranding PS4 für 39,99€ und PS4-Controller verschiedene Farben für 42...
  2. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  3. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  4. 91,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

  1. Breitbandausbau: Bernie Sanders will Internet- und Kabelkonzerne zerschlagen
    Breitbandausbau
    Bernie Sanders will Internet- und Kabelkonzerne zerschlagen

    US-Senator Bernie Sanders hat seinen Plan für den Breitbandausbau besonders in ländlichen und armen Regionen der USA vorgelegt. Er will Konzerne zerschlagen und kommunale Strukturen stark fördern.

  2. Korruption: Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar Strafe in den USA
    Korruption
    Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar Strafe in den USA

    Der europäische 5G-Hoffnungsträger war in mehreren Staaten in Korruptionsfälle verwickelt. Die Ericsson-Konzernführung hat dies eingestanden. In den USA zahlt das Unternehmen eine hohe Strafe.

  3. Campusnetze: Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz
    Campusnetze
    Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

    Trotz sehr günstiger Preise und großen Drucks durch die Industrie auf schnelle Zuteilung ist das Interesse an Campusnetzen gering. Bisher haben BASF und Mugler eine Lizenz im Bereich 3,7 bis 3,8 GHz für Campus-5G.


  1. 15:17

  2. 14:06

  3. 13:33

  4. 12:13

  5. 17:28

  6. 15:19

  7. 15:03

  8. 14:26