-
richtig so
Autor: gublgubl 03.07.19 - 10:45
Diese Exklusiv-Infiltrierung muss gestoppt werden... Wenn es von Anfang an so kommuniziert wird: OK, aber einfach so im nachhinein geht mal gar nicht. Warum bieten sie nicht Epic UND Steam an? Dann koennen die Spieler entscheiden.
-
Re: richtig so
Autor: razer 03.07.19 - 10:51
Weil Epic denen 500 Billionen zahlt damit sie exklusiv sind....
-
Re: richtig so
Autor: Elektro Erhan 03.07.19 - 10:56
Nee, es sind 85037 Trillionen.
-
Re: richtig so
Autor: sio1Thoo 03.07.19 - 10:58
gublgubl schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum bieten sie nicht Epic UND Steam an?
Und die Antwort ist... Raffgier. Für Epic-Store-Exklusivität gibt's nämlich ne Stange Extra-Cash von Epic.
> Dann können die Spieler entscheiden.
Das war niemals das Ziel des Epic-Stores. Niemand würde ein Spiel auf einer minderwertigen Plattform kaufen, wenn es für das gleiche Geld auch auf Steam zu haben ist. -
Re: richtig so
Autor: BlindSeer 03.07.19 - 11:10
Wieso? Die Spieler kaufen auch auf DRM-Launcher-Steam. Wo ist dann der große Unterschied ob der Besitz durch A oder B kastriert wird? :-P
Die frage ist also, wieso keine DRM freie Version auf einer DRM freien Plattform wie gog? -
Re: richtig so
Autor: Hotohori 03.07.19 - 11:18
Das Drumherum ist das entscheidende.
Im Steam Store kann ich sehen ob ein Spiel etwas taugt, ob es bei zu vielen Spielern abstürzt, ob es zu viele Bugs hat. Kann mir Anhand Reviews eine eigene Meinung bilden. Kann sehen ob ein Spiel Multiplayer hat oder nicht (bei Journey im Epic Store geht null hervor ob da der Multiplayer bei der Umsetzung noch enthalten ist oder nicht). Kann bei Problemen andere Spieler fragen.
All das fehlt beim Epic Store komplett, hier kauft man die Katze im Sack, wenn man nicht zuvor Google bemüht und Meinungen anderer Spieler zusammen sucht. -
Re: richtig so
Autor: BlindSeer 03.07.19 - 12:25
Und bei gog hast du all das, nur ohne DRM und Zwangslauncher. So sollte für mich halt online Kauf von Spielen aussehen. Alles freiwillig und ohne Zwang und es gehört dir. Daher no Steam for me...
-
Re: richtig so
Autor: dEEkAy 03.07.19 - 12:30
BlindSeer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und bei gog hast du all das, nur ohne DRM und Zwangslauncher. So sollte für
> mich halt online Kauf von Spielen aussehen. Alles freiwillig und ohne Zwang
> und es gehört dir. Daher no Steam for me...
GOG macht das super, das muss ich schon zugeben, allerdings ist es noch immer Sache der Entwickler/Publisher, wo sie ihr Spiel anbieten. Viele entscheiden sich leider noch gegen GOG. Habe ich die Wahl, kaufe ich meine Spiele bei Steam. Dort liegen alle meine Spiele, das Steampad funzt perfekt mit dem BigPictureMode.
InHome Streaming, Foren, Reviews, Videos, Screenshots, Mods, etcpp. All das bietet mir Steam. Für mich als Gamer genau was ich brauche. Ob jetzt ein Spiel irgend ein DRM System hat von dem ich sowieso nichts mitkrieg oder nicht, ist mir egal. -
Re: richtig so
Autor: BlindSeer 03.07.19 - 12:33
Darin liegt die Krux. Ich bin ein alter Gamer. Ich kenne es anders und brauche den meisten Kram nicht. Mods nutze ich so gut wie nie. Ein Spiel das erst durch Mods gut wird kaufe ich nicht. Wieso sollte die Community die Arbeit der Entwickler kostenlos machen?
Dich stört ein "unsichtbares" DRM nicht. Die nächste Generation stört das Mietmodel nicht (sind sie ja gewohnt) und die danach dann das Pay per Play nicht und die danach das Pay per Minute nicht mehr. (übertrieben gesagt), eben weil via Salamitaktik am Anfang nicht halt geschrien wurde und alles mitgemacht wird... -
Re: richtig so
Autor: dEEkAy 03.07.19 - 12:54
BlindSeer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Darin liegt die Krux. Ich bin ein alter Gamer. Ich kenne es anders und
> brauche den meisten Kram nicht. Mods nutze ich so gut wie nie. Ein Spiel
> das erst durch Mods gut wird kaufe ich nicht. Wieso sollte die Community
> die Arbeit der Entwickler kostenlos machen?
> Dich stört ein "unsichtbares" DRM nicht. Die nächste Generation stört das
> Mietmodel nicht (sind sie ja gewohnt) und die danach dann das Pay per Play
> nicht und die danach das Pay per Minute nicht mehr. (übertrieben gesagt),
> eben weil via Salamitaktik am Anfang nicht halt geschrien wurde und alles
> mitgemacht wird...
Zählt man heutzutage schon als "alter Gamer" mit 30+?
Früher hatte man das DRM halt in der Form, dass man die CD immer im Laufwerk haben musste. Ging mir damals schon aufn Sack und ich hatte überall einen NO-CD Crack drauf. Accountbindung gab es bei vielen Multiplayertiteln auch damals schon, nur hatte man halt für jedes Spiel irgend einen Account statt wie heute für eine Hand voll Launchern.
Ob ich jetzt 50¤ für ein Spiel zahle, oder einen Fixbetrag im Monat, kann dafür aber mit einem Gamepad direkt am TV/Smartphone/Monitor/sonstwo loslegen, habe ich damit auch kein Problem. Ist halt immer stark abhängig vom jeweiligen Spiel. Ein Fallout 4 durchspielen wäre damit wohl teurer, als Giana Sisters.
Bei dem ganzen Streaming Gedöns muss man natürlich die Hardwarekosten gegenrechnen. Ein Gaming PC kostet schon mal 1.300¤ und mehr, das ist viel Abozeit die man damit bezahlen kann. Konsolen zum Spielen kosten neu auch 400/500¤, Spiele sind im Schnitt teurer als für den PC, es fallen Abo-Gebühren für's online Zocken an.
Ich gehe ja gerne neue Trends mit, entsprechend bin ich auch offen für Google Stadia. -
Re: richtig so
Autor: BlindSeer 03.07.19 - 13:04
Tja, ich überbeite dich und gehöre zur 40+ Gamer Generation, Generation Atari 2600 ;)
Ich habe mich bei meinem ersten PC noch gefragt, wie ich die 20MB Festplatte voll bekommen soll. :D DJ Spielen beim Instalieren und so. CD im Laufwerk hat mich nie so gestört. Beim Atari musste ich ja auch immer das passende Modul raus suchen. Von Datasetten beim Atari 800XL fange ich erst gar nicht an. Da habe ich zum Teil vor der Schule angefangen zu lasen und hoffte nach der Schule nicht ein "Boot Error" zu sehen, sondern den Startbildschirm.
Wie gesagt, wenn das Streaming sich etabliert hat, dann wird der nächste Schritt kommen: Abo + Kauf, dann wahrscheinlich Pay to Play, pro Start des Spiels Betrag X und am Ende wieder zurück wie zu Anfagszeiten des Online Gaming: Pay per Minute.
Ich mag neue Technik auch, betrachte aber inzwischen sehr kritisch die möglichen Nachteile, Auswirkungen und Möglichkeiten es auszunuzten. Die letzen 20 Jahre haben gezeigt: Wenn man den Kunden gängeln kann und er es mitmacht, dann wird es getan. Zur Not mit Salamitaktik langsam heran führen. Früher habe ich auch von der tollen Game-Streaming-Zeit geträumt, aber heute sehe ich schon Seminare und Patente wie man Spieler dazu bringen kann möglichst lang im Abo zu halten, totale Enteignung und Bindung durch drohenden Verlust aller Fortschritte und der heute ach so wichtigen Achievments und Abkapslung im Multiplayer Markt, wo dann Streaming Dienst A nur unter sich bleiben kann (heute schon zum Teil bei GOG vs Steam Multiplayer zu sehen). -
Re: richtig so
Autor: Hotohori 04.07.19 - 01:36
+1
Nicht bei den Systemen damals (C64/Amiga Schiene), aber auch ich gehöre zu den 40+ Gamern und sehe es grob genauso.
Die Erfahrung macht einen eben deutlich kritischer und wachsamer, allerdings sehe ich Steam an sich schon lange nicht mehr kritisch, Steam hat sich seinen Platz verdient.
Was das Game Streaming angeht sehe ich es genauso kritisch. Ich hab damals auch etwas gebraucht um von der Disc zu rein digitalen Käufen zu wechseln, aber dennoch läuft das Spiel am Ende noch immer auf meinem PC, so wie ich es haben möchte, denn ich gehöre zur schöne Grafik (4k) wichtiger als FPS Fraktion und ich benutze auch mal gerne ein paar wenige Mods oder modde selbst.
Wer weiß wie das später beim Streaming aussehen wird und welche Wahl man dort hat. Freiheit büßt man definitiv ein und gibt den Unternehmen noch mehr Kontrolle über das eigene Hobby. Es hat seinen Grund wieso ich primär PC Gamer bin, eben weil ich dort so viele Freiheiten habe wie ich selbst ein Spiel spielen kann.
Die breite Masse wird sich aber auf Game Streaming einlassen, da bin ich mir sicher. Denn Gamer ist eben doch nicht gleich Gamer. Die mit Abstand meisten Gamer spielen halt doch nur zur reinen Unterhaltung, da spielt die Plattform kaum eine Rolle. Darum sind ja auch Konsolen so beliebt, einschalten, Spiel rein, los zocken. In die gleiche Kerbe schlägt Game Streaming. Gamer, für die Spiele schon seit Jahrzehnten eine richtige Leidenschaft und damit ein sehr wichtiges Hobby ist und deswegen darin nicht bloß Unterhaltung sehen, haben da doch sehr oft etwas mehr Ansprüche und geben ungern immer mehr Kontrolle ab.
Ich hoffe jedenfalls, dass es genug solche Gamer gibt, damit wir nicht eines Tages nur noch Game Streaming haben, weil sich alles andere angeblich nicht mehr lohnt, das wäre echt ein Horror Scenario für mich. Ich bin überhaupt kein Fan davon, dass die Menschheit sich immer mehr und mehr vom Internet abhängig macht und eines Tages ohne Internet gar nichts mehr geht.
Schon heute wäre ein längerer Internet Ausfall ein Riesen Problem für uns (bzw. primär noch für Unternehmen). Während ich dann einfach meine BluRays angucke bzw. meine MP3s höre, säßen viele da und könnten gar nichts gucken/hören, weil sie nur Online Dienste nutzen, um mal ein noch relativ harmloses Beispiel zu nennen.



