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Beängstigende Entwicklung

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  1. Beängstigende Entwicklung

    Autor: Rhian 24.02.14 - 16:47

    Nix gegen simple Spiele wie Tetris & Co. Alte Klassiker die einem mal die 15 Minuten auf den "Zug/Bus warten" erleichtern.

    Jedoch, für mich als eingefleischte PC-Gamerin von komplexen und Story-lastigen RPGs & Adventures, ist schon irgendwie traurig und auch beängstigend zu sehen wie sich der Spielemarkt entwickelt.

    Als ob es nicht genug ist, das Rollenspiele und Adventures immer mehr an inhaltlicher Substanz zu Gunsten von Grafik und Animation (und Profitgier der Publisher) verlieren :-/

    Über kurz oder lang wird diese Art von Games aussterben, weil sie eben die breite Masse nicht bedienen und interessieren.
    Zu kompliziert, zu lang, kein Bock auf selber denken und Rätsel lösen usw... will nur klicken und bunte Bonbons umherschubsen.
    Money makes the world go round... kein Platz für Idealisten und Qualität.

    Kann man nur hoffen, dass es lange genug finanzierbare Hardware geben wird und Emulatoren für die alten guten Games.

  2. Re: Beängstigende Entwicklung

    Autor: serra.avatar 24.02.14 - 21:51

    als Gamer der Stunde 0 ( VC20 ;p ) ... hört man das schon so oft und trotzdem lebt der PC als Spieleplattform immer noch, und auch anspruchsvolle Perlen findet man auch heute immer noch ... man darf halt nur seine Ansprüche nicht runterschrauben ... den Mist lässt man liegen und die Perlen kauft man ... ich kenne kein Genre das wirklich tot ist, klar die gibt's nicht wie Sand am Meer, aber das ist auch gut so.

    den genau das sind diese Billigstspiele: Zeitvertreib für unterwegs ...
    oder willst du wirklich nen anspruchsvollen RPG auf ner Handygurke spielen ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.14 21:55 durch serra.avatar.

  3. Re: Beängstigende Entwicklung

    Autor: Rhian 24.02.14 - 23:10

    Also Rollenspiele aus der Ultima Serie oder Gothic oder TES Serie würde ich sicherlich nie auf einem Handy spielen wollen.

    Nur heisst das noch lange nichts. Bin halt "alte" Generation...

    Heute haben doch die meisten keine Zeit mehr oder dürfen nicht weils sonst Ärger mit dem Partner/der Partnerin aufkommt.
    Da geht eben halt nur noch "Kram" für Unterwegs - denn das bekommt der/die Holde net mit und man kanns spielen während man eh nix anderes machen kann.

    Ganz ehrlich... hier wo ich wohne (50 Mins weg von München) und auch auf der Arbeit (arbeite in der IT) kenne ich keinen einzigen der Computerspiele zockt. Weder männlich, noch weiblich und egal welches Alter. Wenn dann nur mal hin und wieder "Kram" wenn man unterwegs ist oder sich langweilt.

    Und das ist der Punkt...
    Wir sterben aus, diese Kram-Spieler vermehren sich wie die Fliegen. Der Markt passt sich an.
    Irgendwann wird es sich nicht mehr lohnen. Warum ein super geniales und komplexes RPG mit Tiefgang auf den Markt bringen wenn man mit billigen "Kram" mehr Geld machen kann? Ich finds nicht gut, aber das ändert nichts an der Realität.

    Ein anderes Beispiel.
    Hatte eine Unterhaltung mit einem Mädel. Dachte... Oh cool, endlich eine weibliche Gamerin die auch Elder Scrolls mag.
    Sie erzählte mir wie toll sie Oblivion und Skyrim fand und nach 2 Sätzen habe ich mir nur noch gedacht..."Warum spielt die nicht die Sims oder Second Life?"
    Sie wusste nicht, dass es Quests/Aufträge gab. Sie hat sich immer gewundert warum das Spiel irgendwann langweilig wurde.
    Sie wusste nicht was überhaupt Sache war. Alles was sie interessiert hat war Klamotten, schick aussehen und einen Typen finden den sie süß fand O_o
    Da wurde nur wer abgemurkst wenn der was trug was sie haben wollte.

    Da frage ich mich echt so langsam was ich verpasst habe?

    Oder schau dir doch mal die Entwicklung der Games an.
    Dragon Age 1 war noch richtig cool und hatte Hoffnung gemacht
    Dragon Age 2 war doch nur noch flach und in jeder Hinsicht eingeschränkt... und die paar Höhepunkte konnten es auch nicht retten. Ich habs am Ende nur noch wegen Varric und seinen Kommentaren durchgespielt.

    Könnte noch mehr Game-Serien aufzählen die immer flacher und weniger Komplex wurden aber das würde zu viel werden.

    Noch gibt es die eine oder andere Perle - aber im Vergleich zu 10 Jahren zuvor ist es extrem wenig geworden.
    Plus, unsere Gesellschaft wandelt sich. Vor ca. 17 Jahren habe ich über das Buch "Fahrenheit 451" gelacht... und mich über das dumme Konsum-Vieh (die Frau vom Montag) in der Story lustig gemacht. Heute stimmt es mich traurig - weil die breite Masse der heutigen Zeit dem schon sehr Nahe kommt.

    Solche Spiele wie von King, und deren Beliebtheit, sind da die ersten schlechten Vorzeichen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.14 23:14 durch Rhian.

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