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Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

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  1. Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: LX 01.03.10 - 17:59

    Es wäre interessant zu erfahren, an welche Bedingungen die Lizenz geknüpft wurde und ob Activision/Blizzard überhaupt berechtigt ist, die Lizenz zu widerrufen - und wenn doch, ob der entstandene Schaden (durch den Widerruf der Lizenz verlorene Entwicklungszeit) einklagbar sein könnte (denn wenn die Lizenz erfolgreich widerrufen ist, gilt auch ein in der Lizenz vereinbarter Haftungsausschluß nicht mehr).

    Gruß, LX

  2. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: Mr.Breezer 01.03.10 - 18:21

    welcher schaden soll den bei einem nichtkomerziellen spiel entstehen?

    denke nicht das die rechtlich gegen vorgehen koennen was Blizz da macht

    die andere frage ist natuerlich in wie fern da blizz aufs fanprojekt druck machen kann aber ich denke mit der finanzpower lassen sich schon nen paar anwaelte bezahlen die irgendwelche windigen luecken finden

  3. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: M.C. 01.03.10 - 18:28

    > welcher schaden soll den bei einem nichtkomerziellen spiel entstehen?
    Ich denke schon, dass die Entwickler darauf gehofft haben, eine wenig an Reputation zu gewinnen... Sicher kein mittelbarer materieller Wert, aber immerhin ein Wert

  4. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: redwolf_ 01.03.10 - 18:37

    Die Community könnte es besser finden als einen von Activision/Blizzard herausgebrachte Teil und die darin enthaltende Story umarmen und damit Blizzard die Freiheit nehmen ihr eigenes Ding durchzuziehen. So geschehen mit George Lukas und Star Wars. Heimgezahlt hat uns das Geargy Boy mit Episode I, II und III.

  5. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: Kaugummi 01.03.10 - 19:18

    Mr.Breezer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > welcher schaden soll den bei einem nichtkomerziellen spiel entstehen?
    >
    > denke nicht das die rechtlich gegen vorgehen koennen was Blizz da macht
    >
    > die andere frage ist natuerlich in wie fern da blizz aufs fanprojekt druck
    > machen kann aber ich denke mit der finanzpower lassen sich schon nen paar
    > anwaelte bezahlen die irgendwelche windigen luecken finden

    Ein Schaden könnte eventuell schon entstanden sein. Und zwar wenn die Programmierer ihr Können in diesem Fan-Projekt demonstrieren wollten, damit sie von einem (anderen) Publisher unter Vertrag genommen werden.
    Also nicht direkt wirtschaftlicher Schaden.
    Aber sie konnten eben ihre Leistung nicht präsentieren.

  6. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: Der Kaiser! 01.03.10 - 23:33

    > Ein Schaden könnte eventuell schon entstanden sein. Und zwar wenn die Programmierer ihr Können in diesem Fan-Projekt demonstrieren wollten, damit sie von einem (anderen) Publisher unter Vertrag genommen werden.
    Darauf haben die Entwickler keinen Anspruch.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  7. Re: Kann die Fan-Lizenz überhaupt legal widerrufen werden?

    Autor: LX 01.03.10 - 23:57

    Auch ein Schaden, der sich nicht gleich in einem finanziellen Verlust beziffern läßt, ist ein Schaden - sogar in den U.S.A (obwohl ich mir in manchen US-Bundesstaaten nicht ganz sicher bin). Man spricht hierbei von einem immateriellen Schaden.

    Wenn Du beispielsweise ehrenamtlich ein Gebäude Deiner Stadt anstreichst und ein Sprayer dieses verunziert, kann man ihm die Kosten, die notwendig werden, um den Schaden zu beheben, anlasten. Genauso könnte man vertreten, dass Blizzard für den Schaden aufkommen muss, den die Entwickler daraus haben, sämtliche Foren schließen und ggf. die Inhalte durch freie Ersetzungen austauschen zu müssen.

    Das US-Rechtssystem ist einerseits jedoch casuistisch (fallorientiert) aufgebaut und andererseits so gestaltet, dass der Beklagte in jedem Fall erst einmal zahlt, d.h. ohne finanzielle Reserven haben die Entwickler wenig Chancen, da Blizzard/Activision sie mit einer Gegenklage so weit ruinieren kann, dass die Klage mangels Kostendeckung der Anwälte unter den Tisch fallen muss.

    Gruß, LX

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