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Natürlich haben die es nicht kommentiert....

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  1. Natürlich haben die es nicht kommentiert....

    Autor: test1111 24.07.14 - 11:45

    sonst müssten die ja jeden Beitrag auf jede Webseite der Welt jedes Mal vom neuen dementieren....
    Ich wette ihr habt im Kalender einen zwei wöchigen Termin: "Neue Mutmassungen zu Problemen bei Crytek verfassen".

  2. Re: Natürlich haben die es nicht kommentiert....

    Autor: ralfi 24.07.14 - 12:46

    Da muß man nichts mutmaßen:

    "Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung in den Abschnitten 7 und 8 des Lageberichts hin. Dort wird ausgeführt, dass die Geschäftsführung der Crytek GmbH davon ausgeht, dass der Fortbestand des Unternehmens durch die angespannte Liquidität gefährdet wäre, wenn die erwartete Verbesserung von Innenfinanzierung und Rentabilität in dem von der Geschäftsführung geplanten Umfang nicht eintritt oder zusätzliche finanzielle Mittel durch Dritte nicht bereitgestellt werden."

    Zitat aus dem Geschäftsbericht

  3. Quelle?

    Autor: Yes!Yes!Yes! 24.07.14 - 13:24

    Eine GmbH würde einen Geschäftsbericht nur freiwillig veröffentlichen. Warum sollte man finanzielle Schwierigkeiten publik machen - schadet doch mehr, als es nutzt.
    Vor allem: wann soll das gewesen sein? Seit April 2014 dementiert Crytek immer wieder finanzielle Probleme.

  4. Re: Quelle?

    Autor: Hotohori 24.07.14 - 14:42

    Yes!Yes!Yes! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine GmbH würde einen Geschäftsbericht nur freiwillig veröffentlichen.
    > Warum sollte man finanzielle Schwierigkeiten publik machen - schadet doch
    > mehr, als es nutzt.
    > Vor allem: wann soll das gewesen sein? Seit April 2014 dementiert Crytek
    > immer wieder finanzielle Probleme.

    Natürlich dementieren die, es zuzugeben würde ja überhaupt nichts positives bringen.

    Aber Crytek kann so viel dementieren wie so wollen. Etliche hochrangige Mitarbeiter haben kurz nacheinander Crytek verlassen, die Entwicklung von Homefront 2 im UK Studio ruht, weil der Mitarbeiter nicht bezahlt wurden. Und auch sonst hört man immer wieder Gerüchte von nicht bezahlten Mitarbeitern.

    Wie viel braucht es noch um zu kapieren, dass Crytek in einer Krise steckt? Seit der E3 gibt es nur noch negative Nachrichten zu Crytek.

    Und wenn man die Firma mal etwas besser durchleuchtet findet man nur noch mehr... Crytek macht seit Jahren Verluste, Rise war nicht der erhoffte Erfolg und Rise 2 wird es nicht mehr geben. Dazu die plötzliche Ausrichtung auf F2P... billig produzieren um möglichst viel Gewinn damit zu machen... das alles spricht doch klar für sich.

    Noch dazu hat Crytek mehr Zweigstellen als Spiele, die sie auf den Markt gebracht haben und verschläft so gut wie jeden Trend. Zuletzt wurde auch VR klein geredet, wenn sie dann noch existieren werden sie auch da hinterher rennen.

    Genauso haben sie mit ihrer Engine ja den Trend verschlafen. Mieser Support, bis heute keine anständige Dokumentation zu ihrer Engine, was die Lernphase extrem schwer und langwierig macht und kein Source Code. Da sind die 10 Euro, die sie für einen Monat haben wollen, nur das I-Tüpfelchen oben drauf, was den Eindruck eines Aldi/Lidl Sonderangebots macht mit zu erwartender Qualität. Entsprechend negativ sind auch die Bewertungen der Engine auf Steam.

    Wie man es besser macht hat Epic gezeigt, während Crytek geschlafen hat, hat Epic den Trend erkannt, der mit Unity3D zu sehen war und die UE4 richtig für ein Abo Modell vorbereitet, hervorragender Support, gute Dokumentation, etliche Tutorial Videos auf YouTube, zugriff zum kompletten Source Code und so weiter. Alles was Crytek nicht bieten kann.

    Und da soll es wirklich Jemand wundern, dass Crytek in der Krise steckt? Nicht wirklich, alles Hausgemacht.

  5. Re: Quelle?

    Autor: Kaworu 24.07.14 - 14:45

    Freiwillig veröffentlichen? Das sieht der Bundesanzeiger aber anders. 50 Euro Mahngebühr bei Fristversäumung mit Androhung einer Strafe von 25000 Euro nach Ablauf von 12 Monaten sehen für mich nicht sehr freiwillig aus.
    Allerdings haben Unternehmen natürlich kein Interesse, interne Daten an die Konkurrenz zu verschenken, daher nimmt man idR die 50 Euro für die Mahnung in Kauf und verschiebt die Veröffentlichung etwas nach hinten. (Quelle: HGB, §325 sowie http://www.gmbh-guide.de/jahresabschluss-bundesanzeiger.html) Der letzte Finanzbericht von Crytek stammt übrigens aus dem Jahr 2012 und wurde im April 2014 veröffentlich (Quelle dazu www.bundesanzeiger.de )

  6. Re: Quelle?

    Autor: test1111 24.07.14 - 15:31

    ich sage ja mutmassungen über mutmassungen.
    nicht konkretes. Aber Microsoft und apple gehen ja auch schon seit 30 jahren pleite.


    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yes!Yes!Yes! schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine GmbH würde einen Geschäftsbericht nur freiwillig veröffentlichen.
    > > Warum sollte man finanzielle Schwierigkeiten publik machen - schadet
    > doch
    > > mehr, als es nutzt.
    > > Vor allem: wann soll das gewesen sein? Seit April 2014 dementiert Crytek
    > > immer wieder finanzielle Probleme.
    >
    > Natürlich dementieren die, es zuzugeben würde ja überhaupt nichts positives
    > bringen.
    >
    > Aber Crytek kann so viel dementieren wie so wollen. Etliche hochrangige
    > Mitarbeiter haben kurz nacheinander Crytek verlassen, die Entwicklung von
    > Homefront 2 im UK Studio ruht, weil der Mitarbeiter nicht bezahlt wurden.
    > Und auch sonst hört man immer wieder Gerüchte von nicht bezahlten
    > Mitarbeitern.
    >
    > Wie viel braucht es noch um zu kapieren, dass Crytek in einer Krise steckt?
    > Seit der E3 gibt es nur noch negative Nachrichten zu Crytek.
    >
    > Und wenn man die Firma mal etwas besser durchleuchtet findet man nur noch
    > mehr... Crytek macht seit Jahren Verluste, Rise war nicht der erhoffte
    > Erfolg und Rise 2 wird es nicht mehr geben. Dazu die plötzliche Ausrichtung
    > auf F2P... billig produzieren um möglichst viel Gewinn damit zu machen...
    > das alles spricht doch klar für sich.
    >
    > Noch dazu hat Crytek mehr Zweigstellen als Spiele, die sie auf den Markt
    > gebracht haben und verschläft so gut wie jeden Trend. Zuletzt wurde auch VR
    > klein geredet, wenn sie dann noch existieren werden sie auch da hinterher
    > rennen.
    >
    > Genauso haben sie mit ihrer Engine ja den Trend verschlafen. Mieser
    > Support, bis heute keine anständige Dokumentation zu ihrer Engine, was die
    > Lernphase extrem schwer und langwierig macht und kein Source Code. Da sind
    > die 10 Euro, die sie für einen Monat haben wollen, nur das I-Tüpfelchen
    > oben drauf, was den Eindruck eines Aldi/Lidl Sonderangebots macht mit zu
    > erwartender Qualität. Entsprechend negativ sind auch die Bewertungen der
    > Engine auf Steam.
    >
    > Wie man es besser macht hat Epic gezeigt, während Crytek geschlafen hat,
    > hat Epic den Trend erkannt, der mit Unity3D zu sehen war und die UE4
    > richtig für ein Abo Modell vorbereitet, hervorragender Support, gute
    > Dokumentation, etliche Tutorial Videos auf YouTube, zugriff zum kompletten
    > Source Code und so weiter. Alles was Crytek nicht bieten kann.
    >
    > Und da soll es wirklich Jemand wundern, dass Crytek in der Krise steckt?
    > Nicht wirklich, alles Hausgemacht.

  7. Re: Quelle?

    Autor: ralfi 24.07.14 - 17:10

    Das Zitat ist aus dem offiziellen Geschäftsbericht von Crytek. Und in Deutschland ist *jede* GmbH und AG zur Veröffentlichung des Geschäftsberichtes verpflichtet.

  8. Re: Quelle?

    Autor: ralfi 24.07.14 - 17:10

    Meine Fresse. Ist es so schwer beim Bundesanzeiger nach Crytek zu suchen?

  9. Re: Quelle?

    Autor: Kleba 24.07.14 - 20:32

    Ich konnte auch keine Quelle dazu finden. Der letzte veröffentlichte Bericht ist für das Geschäftsjahr 2012 (veröffentlicht am 04.04.2014). Dort heißt es noch:

    "Trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung geht die Geschäftsführung auf Basis der Unternehmens- und Liquiditätsplanung davon aus, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit überwiegend wahrscheinlich ist."
    (Quelle: https://www.bundesanzeiger.de)

    Eine Quelle für ralfi's Aussage wäre schön.

  10. Re: Quelle?

    Autor: ralfi 25.07.14 - 00:06

    Genau der Geschäftsbericht. Bitte lies ihn doch durch, es steht alles da drin.
    Punkt 7 und Stellungnahme der Wirtschaftsprüfer.

    Letzter Satz des Risikoberichts:
    "Sollten sich die prognostizierten Zahlungsströme nicht wie erwartet realisieren lassen und die vorgenannten Maßnahmen zur Liquiditätsbeschaffung ebenfalls nicht realisiert werden, wäre der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet."

    Die Wirtschaftsprüfer hab ich bereits zitiert.

  11. Re: Quelle?

    Autor: Endwickler 25.07.14 - 07:30

    test1111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich sage ja mutmassungen über mutmassungen.
    > nicht konkretes. Aber Microsoft und apple gehen ja auch schon seit 30
    > jahren pleite.

    Vergleichst du ernsthaft Fanboygelaber mit einem mutmaßlichen Zitat aus einem Geschäftsbericht oder übersehe ich irgendwo den Humor?

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