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Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

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  1. Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: DerVorhandZuUndAlleFragenOffen 17.10.13 - 10:38

    Also bei manchen Kommentaren hier platzt mir einfach der Kragen. Aus einer 140 Zeichen-Twitter-Meldung ziehen hier manche Rückschlüsse über eine ganze Firma.

    Ich selbst arbeite international für eine der größten Softwarefirmen überhaupt. Bei unseren Projekten gibt IMMER einen Stichtag an dem alles Fertig sein muss. Der Grund kann ein vorher festgesetzter Milestone (z.B. Release-Datum), eine Vertragsklausel mit einem Großkunden (z.B.: Konventionalstrafen) oder einer treuhänderisch eingebunden Bank (d.h. Nur wenn die Produktion an Tag X anläuft kann Geld aus dem verwalteten Pott entnommen werden) sein. Wer Projektplanung macht weiß das es nie so läuft wie ursprünglich geplant. Nun kann man aber auch nicht den Projektleiter für so etwas verantwortlich machen wenn Sales- und Marketing ein Luftschloss verkauft haben. Wobei S&M natürlich auch ihre Vorgaben erfüllen müssen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Projektleiter leichtfertig eine Mannschaft zu Überstunden verdonnert hat. Meistens wird die sog. Crunch-Time solange hinausgezögert bis alle beteiligten merken: "oh, oh, oh.... Das wird knapp... Jetzt müssen wir aber ranklotzen..."

    Die Überstunden werden dann bei uns nach so einem Erkenntnisgewinn i.d.R. mehr oder minder einvernehmlich vom technischen Projektleiter mit einem Satz wie "Männer, wir müssen Überstunden machen." angeordnet. Das kann dann prinzipiell alles zwischen 1-2 Stunden mehr pro Tag bis zur 7-Tage-Woche mit 15h pro Tag über 3-4 Wochen sein. Dabei herrscht bei uns eine Atmosphäre in der (1) jeder weiß, dass jede Überstunde entweder bezahlt wird oder abgefeiert werden kann und (2) bei dringenden familiären (schwangere Frau, Umzug, etc.) oder gesundheitlichen Gründen (ich selbst bin z.B. schwerbehindert) niemand so belastet wird, dass er einen persönlichen Schaden erleidet. Schließlich weiß die Firma, dass ein unzufriedener Software Engineer (1) nichts leistet und im schlimmsten Fall sogar noch andere Software Engineers mit runter-zieht und (2) schwer zu ersetzen ist, falls er mitten im Projekt das Weite sucht. Das bei einem 15h Tag dann die Verpflegung aus der Projektkasse bezahlt wird ist selbstredend. Alles andere würde zur Meuterei führen. (Das "Brot und Spiele" aus der Antike ist auch heute noch Gültig, wobei "Spiele" durchaus in die Zukunft verschoben werden kann. Bei "Brot" hast du die Revolution am nächsten Tag ;-)

    Was ich insgesamt sagen will: Wenn die Arbeitsatmosphäre in der besagten Firma so ist wie in meiner, gibt es da nichts zu beanstanden. Bitte bedenkt auch, dass Beruf von Berufung kommt. Wenn ihr SW-Entwicklung nur als Job begreift, und nicht weil es euch Spaß macht, solltet ihr überlegen eine Tätigkeit zu finden, die eurer Berufung entspricht.

    Persönlich möchte ich noch anmerken: Gerade in einer Crunch-Time merkt jeder Mitarbeiter direkt wie wichtig die eigene Arbeit für den Erfolg aller ist. Ich habe die intensivsten und ausdauerndsten Beziehungen mit Kollegen während Crunch-Times aufgebaut. Denn persönliche Geplänkel treten in dieser Periode komplett in den Hintergrund. Man geht aufeinander ein, weil jeder weiß das der Ruf aller auf dem Spiel steht.

  2. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 10:53

    Wenn einmal ein Projekt falsch eingeschätzt wird, ok.
    Ein zweites mal? Auch ok.

    Wenn ein Unternehmen auf's Verrecken hin es nach Jahren hinbekommt, realistische Planungen zu gestalten dann ist sie schlichtweg unfähig. Unfähig aus den bisherigen Fehlern zu lernen und die gewonnen Erfahrungen in künftige Projekte einfließen zu lassen, z.B. wie groß müssen Reserven gestaltet werden, etc.

    Und aus der Größe einer Firma würde ich nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Qualität der Projektleitung schließen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 10:54 durch Vion.

  3. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 11:12

    Dann gibt es in der Softwarebranche ausschließlich unfähige Firmen und du bist scheinbar der Heilland der Sie alle retten kann.

    Oder:
    Du hast keine Ahnung wie die Branche tickt und warum Aufwände in großen Softwareprojekten nicht genau schätzbar sind

    Warum denkst du wohl spricht man von einer "Aufwandsschätzung"?
    Aber du könntest natürlich ein Projekt mit einigen tausend Manntagen Entwicklungszeit auf den Tag genau schätzen... Ja ne, is klaaa!

    Stichwort: Pareto-Effekt

    Du hast offensichtlich nicht so wirklich eine Vorstellung von welchen Dimensionen (in Sachen Aufwand) bei so einem AAA Titel die Rede ist.
    Hast du dir schon mal überlegt woher wohl (Beispiel Rockstar, GTA V) Entwicklungskosten von 500 Mio USD wohl kommen könnten?
    Das wird wohl nicht nur für das Design einer schönen Verpackung draufgegangen sein.

  4. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 11:20

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann gibt es in der Softwarebranche ausschließlich unfähige Firmen und du
    > bist scheinbar der Heilland der Sie alle retten kann.
    >
    > Oder:
    > Du hast keine Ahnung wie die Branche tickt und warum Aufwände in großen
    > Softwareprojekten nicht genau schätzbar sind
    >
    > Warum denkst du wohl spricht man von einer "Aufwandsschätzung"?
    > Aber du könntest natürlich ein Projekt mit einigen tausend Manntagen
    > Entwicklungszeit auf den Tag genau schätzen... Ja ne, is klaaa!
    >
    > Stichwort: Pareto-Effekt
    >
    > Du hast offensichtlich nicht so wirklich eine Vorstellung von welchen
    > Dimensionen (in Sachen Aufwand) bei so einem AAA Titel die Rede ist.
    > Hast du dir schon mal überlegt woher wohl (Beispiel Rockstar, GTA V)
    > Entwicklungskosten von 500 Mio USD wohl kommen könnten?
    > Das wird wohl nicht nur für das Design einer schönen Verpackung
    > draufgegangen sein.

    Die selben Probleme gibt es in ALLEN Branchen.
    Woher nimmst du die Kenntnis dass es in allen Software-Firmen so läuft?

    Wie hoch waren die Reserve-Kapazitäten, und warum sind die Reserven auch nach dem 10. Projekt trotzdem zu niedrig?

  5. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 11:27

    Natürlich ist das grundsätzlich auf so gut wie alle Branchen übertragbar (entsprechend komplexe Projekte mal vorausgesetzt)

    Welche Reserven?
    Welche Firma hat denn bitte heute noch "Reservepersonal"?
    i.d.R. versuchen alle eine (min.) 100% Auslastung des Personals zu erreichen.
    Die Einzige Möglichkeit einzelne Projekte zu beschleunigen ist Leute aus anderen abzuziehen. Und damit beginnt ein ewig währender Teufelskreis.

    Wie kommt's eigentlich so unglaublich viele Denken da würden nur Leute Arbeiten die keine Ahnung haben?
    Oder anders: Wie kannst man sich, ohne die Details der Projekte zu kennen, auch nur anmaßen man wüsste oder könnte irgendetwas besser? Das zeugt vor Allem von einem: Völliger Selbstüberschätzung

    Reserven sind ein Wunschdenken aber kaum noch realistisch (Ausnahmen gibt's natürlich immer).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 11:32 durch tehsre.

  6. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 11:30

    Reserven sind nicht zwingend Reservepersonal

  7. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: a user 17.10.13 - 11:33

    schöne demonstration dafür, dass man das thema nicht verstanden hat.

    es wird sich hier nicht über überstunden im allgemeinen beschwert bzw. aufgeregt, sondern dass eine firma mit einer verdammt großen zahl von arbeitsstunden auch noch prahlt.

    ich weiß nicht, gibt dein arbeitgeber bei seinen kunden damit ann, dass ihr bei eurem letzten projekt mal wieder ein paar tausend überstunden gemacht habt? also meinem arbeitgeber ist so etwas eher peinlich, auch wenn es zum geschäft nicht selten dazu gehört.

  8. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 11:37

    Ich halte es wie gesagt für anmaßend zu behaupten man wüsste es besser.

    Weder kennt irgendwer hier die Projektinterna noch die geschätzten und tats. Aufwände.
    Wer hier behauptet er könnte es Besser sollte mal drüber nachdenken auf welcher Basis er diese Aussage eigentlich in den Raum stellt.

    Gerade wenn man z.B. "Neuland" betritt sind Aufwandschätzungen schnell nur noch ein Schuss ins Blaue. von 50% Unterschreitung bis 250% Überschreitung hab ich da schon alles erlebt.
    Viele hier tun so als würden nur Vollidioten in der Spielebranche arbeiten.
    Ich spare mir jetzt konkret zu beschreiben was ich von solchen Menschen halte.

  9. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: a user 17.10.13 - 11:44

    also bei einer firma, die so etwas schon eine weile macht habe ich selten große fehlschätzungen erlebt. was ich aber oft erlebe (fast bei jedem projekt sogar), ist dass die aufwandsschätzung derjenigen, die die kompetenz dafür haben schlichtweg ignoriert werden und dann zu fast immer zu knappen schätzungen an den kunden kommuniziert werden.

    wir reden hier nicht wirkklich von neuland.

    aber wie dem auch sei: DAS IST GAR NICHT DER PUNKT DER AUFREGUNG!

    sondern dass crytek damit prahlt, dass sie (verständlich hin oder her) sich so verschätzt habe und es zu der von ihenen komunizierten großen zahl an überstunden kam. sie prahlen damit, dass sie ihren mitarbeitern lebenszeit genommen haben.

    meiner firma passiert so etwas auch ab und zu, aber sie prahlt nicht damit vor ihren kunden, im gegenteil.

  10. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 11:44

    Ganz im Gegenteil.

    Es ist eine wunderbare Demonstration wie sich Menschen über etwas echauffieren von dem keine Ahnung haben.
    Gerade die Entwicklung (egal in welchem Themenbereich) ist seit jeher ein Bereich in denen lange Tage (und auch mal Nächte) dazugehören. Ich arbeite regelmäßig weit über das "übliche Maß" hinaus und das obwohl ich noch nichtmal Termindruck habe.
    Sondern einfach nur weil ich etwas bis zu einem bestimmten Punkt bringen möchte. Und weil ich !!!Spass an meiner Arbeit habe!!!.

    Ich weiß, dass Arbeit die einem 90% der Zeit wirklich Spass macht ein großer Luxus ist, den ich auch sehr zu schätzen weiß. Aber wenn das so ist, reibt man sich bei weitem nicht so schnell an seinem Job auf.

    PS: Wenn die gesamte Mannschaft danach 2 Wochen daheim bleiben darf, was ist dann schlimm an dem Ganzen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 11:45 durch tehsre.

  11. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 11:47

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich halte es wie gesagt für anmaßend zu behaupten man wüsste es besser.
    >
    > Weder kennt irgendwer hier die Projektinterna noch die geschätzten und
    > tats. Aufwände.
    > Wer hier behauptet er könnte es Besser sollte mal drüber nachdenken auf
    > welcher Basis er diese Aussage eigentlich in den Raum stellt.
    >
    > Gerade wenn man z.B. "Neuland" betritt sind Aufwandschätzungen schnell nur
    > noch ein Schuss ins Blaue. von 50% Unterschreitung bis 250% Überschreitung
    > hab ich da schon alles erlebt.
    > Viele hier tun so als würden nur Vollidioten in der Spielebranche
    > arbeiten.
    > Ich spare mir jetzt konkret zu beschreiben was ich von solchen Menschen
    > halte.

    Nocheinmal: Ein junges Unternehmen sammelt Erfahrung.
    Wenn ein erfahrenes Unternehmen nach 10 Jahren keine Erfahrungen sammeln konnte (oder nicht wollte), dann läuft da etwas nicht richtig.

  12. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 11:49

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Wenn die gesamte Mannschaft danach 2 Wochen daheim bleiben darf, was
    > ist dann schlimm an dem Ganzen?

    Wie wäre es mit psychische Belastung und schlechter Produktqualität?

  13. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: a user 17.10.13 - 11:51

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz im Gegenteil.
    >
    > Es ist eine wunderbare Demonstration wie sich Menschen über etwas
    > echauffieren von dem keine Ahnung haben.
    > Gerade die Entwicklung (egal in welchem Themenbereich) ist seit jeher ein
    > Bereich in denen lange Tage (und auch mal Nächte) dazugehören. Ich arbeite
    > regelmäßig weit über das "übliche Maß" hinaus und das obwohl ich noch
    > nichtmal Termindruck habe.
    > Sondern einfach nur weil ich etwas bis zu einem bestimmten Punkt bringen
    > möchte. Und weil ich !!!Spass an meiner Arbeit habe!!!.
    >
    > Ich weiß, dass Arbeit die einem 90% der Zeit wirklich Spass macht ein
    > großer Luxus ist, den ich auch sehr zu schätzen weiß. Aber wenn das so ist,
    > reibt man sich bei weitem nicht so schnell an seinem Job auf.
    hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe? dein ganzer post geht voll daran vorbei!

    es gibt
    >
    > PS: Wenn die gesamte Mannschaft danach 2 Wochen daheim bleiben darf, was
    > ist dann schlimm an dem Ganzen?
    JA VERDAMMT NOCH MAL! so mancher hat auch ein leben neben dem beruf und das kann und will er nicht so einfach mal auf pause schicken. erklär du mal deinem kind: oh sorry ich muss die nächsten 2 monate bis in die nacht abreiten und am wochende und kann deswegen nicht an deiner vorführung teilhaben und für deine probleme nciht da sein etc.

    das so etwas vorkommt gehört nicht nur in dieser branche dazu. ich kenne das sehr gut. und es ist auch gut und schön, dass man das versucht z.b. mit freizeit etc. auszugleichen. aber ein GLEICHWERTIGER ersatz, der das wieder gut macht ist das nicht!

    für jemanden, der sonst nichts anderes hat mag das so gehen, aber für leute die familie haben oder anderes neben ihrem beruf kann man die verlorerene zeit nicht so einfach wiedergutmachen, EGAL ob der job selbst spaß macht oder nicht.

    edit: ich kanne viele in unserer branche, die stark darunter leiden, dass sie in ihren firmen immer und immer wieder überstunden machen müssen und das FAST AUSSCHLIEßLICH wegen der inkompetenz des arbeitgebers. das müsste nämlich nicht ansatzweise so oft sein, wie es in der branche der fall ist.

    manche arbeitgeber gehen damit fairer um als andere (meiner ist da super). aber slebst mein arbeitgeber, käme nicht auf die idee damit auch noch zu prahlen. dann würde ich mich echt wie dreck behandelt fühlen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 11:54 durch a user.

  14. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: morecomp 17.10.13 - 12:57

    DerVorhandZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bei manchen Kommentaren hier platzt mir einfach der Kragen. Aus einer
    > 140 Zeichen-Twitter-Meldung ziehen hier manche Rückschlüsse über eine ganze
    > Firma.
    >
    > Ich selbst arbeite international für eine der größten Softwarefirmen
    > überhaupt. Bei unseren Projekten gibt IMMER einen Stichtag an dem alles
    > Fertig sein muss. Der Grund kann ein vorher festgesetzter Milestone (z.B.
    > Release-Datum), eine Vertragsklausel mit einem Großkunden (z.B.:
    > Konventionalstrafen) oder einer treuhänderisch eingebunden Bank (d.h. Nur
    > wenn die Produktion an Tag X anläuft kann Geld aus dem verwalteten Pott
    > entnommen werden) sein. Wer Projektplanung macht weiß das es nie so läuft
    > wie ursprünglich geplant. Nun kann man aber auch nicht den Projektleiter
    > für so etwas verantwortlich machen wenn Sales- und Marketing ein
    > Luftschloss verkauft haben. Wobei S&M natürlich auch ihre Vorgaben erfüllen
    > müssen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Projektleiter leichtfertig eine
    > Mannschaft zu Überstunden verdonnert hat. Meistens wird die sog.
    > Crunch-Time solange hinausgezögert bis alle beteiligten merken: "oh, oh,
    > oh.... Das wird knapp... Jetzt müssen wir aber ranklotzen..."
    >
    > Die Überstunden werden dann bei uns nach so einem Erkenntnisgewinn i.d.R.
    > mehr oder minder einvernehmlich vom technischen Projektleiter mit einem
    > Satz wie "Männer, wir müssen Überstunden machen." angeordnet. Das kann dann
    > prinzipiell alles zwischen 1-2 Stunden mehr pro Tag bis zur 7-Tage-Woche
    > mit 15h pro Tag über 3-4 Wochen sein. Dabei herrscht bei uns eine
    > Atmosphäre in der (1) jeder weiß, dass jede Überstunde entweder bezahlt
    > wird oder abgefeiert werden kann und (2) bei dringenden familiären
    > (schwangere Frau, Umzug, etc.) oder gesundheitlichen Gründen (ich selbst
    > bin z.B. schwerbehindert) niemand so belastet wird, dass er einen
    > persönlichen Schaden erleidet. Schließlich weiß die Firma, dass ein
    > unzufriedener Software Engineer (1) nichts leistet und im schlimmsten Fall
    > sogar noch andere Software Engineers mit runter-zieht und (2) schwer zu
    > ersetzen ist, falls er mitten im Projekt das Weite sucht. Das bei einem 15h
    > Tag dann die Verpflegung aus der Projektkasse bezahlt wird ist
    > selbstredend. Alles andere würde zur Meuterei führen. (Das "Brot und
    > Spiele" aus der Antike ist auch heute noch Gültig, wobei "Spiele" durchaus
    > in die Zukunft verschoben werden kann. Bei "Brot" hast du die Revolution am
    > nächsten Tag ;-)
    >
    > Was ich insgesamt sagen will: Wenn die Arbeitsatmosphäre in der besagten
    > Firma so ist wie in meiner, gibt es da nichts zu beanstanden. Bitte bedenkt
    > auch, dass Beruf von Berufung kommt. Wenn ihr SW-Entwicklung nur als Job
    > begreift, und nicht weil es euch Spaß macht, solltet ihr überlegen eine
    > Tätigkeit zu finden, die eurer Berufung entspricht.
    >
    > Persönlich möchte ich noch anmerken: Gerade in einer Crunch-Time merkt
    > jeder Mitarbeiter direkt wie wichtig die eigene Arbeit für den Erfolg aller
    > ist. Ich habe die intensivsten und ausdauerndsten Beziehungen mit Kollegen
    > während Crunch-Times aufgebaut. Denn persönliche Geplänkel treten in dieser
    > Periode komplett in den Hintergrund. Man geht aufeinander ein, weil jeder
    > weiß das der Ruf aller auf dem Spiel steht.

    Ich weiß was du meinst. Denk dir nichts, kam mir auch schon öfter vor, dass hier mit meinen Äußerungen keiner was anfangen konnte. Was solls. Sind nicht alle hier IT-Pros. Wie du es beschreibst kenne ich das enenso von DAX-Unternehmen. Wer damit Probleme hat, wird wohl nicht unbedingt erfolgreich in einem solchen werden. Welcome to the real World.

  15. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 14:01

    Ich denke jeder Vollzeit-Entwickler kennt dieses Phänomen (ob das Software, Hardware oder Anlagen, oder ... ,oder ...ist erstmal zweitrangig).

    Ich finde interessant welche fabulöse Vorstellungen manche vom Berufsleben in der freien Marktwirtschaft haben.
    Und jeder der schon etwas in diesem Betätigungsfeld unterwegs ist weiß auch einzuschätzen worauf man sich in etwa einlässt.

    Wenn ich es als Softwareentwickler mal etwas ruhiger haben möchte dann such ich mir nen Job in der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens der prodzierenden Industrie z.B. im den Bereichen von IG Metal oder IG BCE.
    Da kann man dann nach 8h (oder auch mal 9h) alles liegen lassen und nach Hause gehen und niemand wird einem das negativ anrechnen.
    Den Knochenjob machen dann die externen Entwickler.

    Aktuell finde ich diese Vorstellung allerdings gruselig und irgendwie zu langweilig (auch weil ich eine Allergie bzgl "politisch getriebener Meetings" habe).

    Man kann im Bezug auf den eigenen Job, gerade im bereich der Softwareentwicklung, durchaus einiges beeinflussen, man muss aber dann auch mal den Arsch vom Sofa kriegen und sich darum kümmern.
    Der Mensch jammert aber eben viel lieber wie schlecht es ihm doch geht und wenn das nicht mehr reicht, dann jammern wir gleich noch für andere mit (ob die das wollen wird nicht gefragt, das verlangt der Anstand so!), wie in diesem Fall eindrucksvoll bewiesen.

    Hauptsache gejammert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 14:04 durch tehsre.

  16. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: a user 17.10.13 - 14:21

    in diesem fall wird nicht für die entwickler von crytek "mitgejammert"!!!!!!!!!

    es wird kritisiert, dass der arbeitgeber, d.h. crytek, damit prahlt, dass seine mitarbeiter so viele überstunden haben machen müssen, dass über 110000 abendessen gesponsort wurden.

    aber diesen unterschied überliest hier wohl jeder gerne.

  17. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 17.10.13 - 16:34

    Die Twitter-Nachricht hat ja (ich gehe jetzt mal davon aus) der offizielle Pressesprecher von "Crytek-Global" verfasst, sondern tatsächlich jemand von vor Ort. Deswegen mögen wir ja alle Twitter so gern. Da kriegt man oft noch Nachtrichten die nicht von der Presseabteilung weich-gewaschen wurden. Ob sich der Mitarbeiter da so viele Gedanken wie du gemacht hat, wage ich zu bezweifeln. Er wollte wohl wahrscheinlich sagen: "Schaut her wie wir für euch am rotieren seid! Aber keine Sorge, wir müssen nicht verhungern... Augen zwinker.... Augen zwinker..."

    Zum Thema Aufwandsschätzung: Sobald eine Firma mehr als 5 Projekte und Kunden hat, fängt sie an das verfügbare Personal zwischen den Projekten zu rotieren. Und zwar immer so wie die Kunden nach Aufmerksamkeit schreien oder die Deadline näher rückt. Die entsprechenden Ressourcen fehlen dann in anderen Projekten. Ich kenne keine Firma die mehr Entwickler beschäftigt als sie permanent Auslasten kann. Wenn alle Stricke reißen werden Freelancer angeheuert oder (wenn es schnell gehen muss) Leute von Accenture, Cap-Gemini oder einem ähnlichen Unternehmen ge-lease-t. Wobei das tatsächlich oft in der Katastrophe endet.

  18. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 16:35

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke jeder Vollzeit-Entwickler kennt dieses Phänomen (ob das Software,
    > Hardware oder Anlagen, oder ... ,oder ...ist erstmal zweitrangig).
    >
    > Ich finde interessant welche fabulöse Vorstellungen manche vom Berufsleben
    > in der freien Marktwirtschaft haben.
    > Und jeder der schon etwas in diesem Betätigungsfeld unterwegs ist weiß auch
    > einzuschätzen worauf man sich in etwa einlässt.
    >
    > Wenn ich es als Softwareentwickler mal etwas ruhiger haben möchte dann such
    > ich mir nen Job in der Entwicklungsabteilung eines großen Unternehmens der
    > prodzierenden Industrie z.B. im den Bereichen von IG Metal oder IG BCE.
    > Da kann man dann nach 8h (oder auch mal 9h) alles liegen lassen und nach
    > Hause gehen und niemand wird einem das negativ anrechnen.
    > Den Knochenjob machen dann die externen Entwickler.
    >
    > Aktuell finde ich diese Vorstellung allerdings gruselig und irgendwie zu
    > langweilig (auch weil ich eine Allergie bzgl "politisch getriebener
    > Meetings" habe).
    >
    > Man kann im Bezug auf den eigenen Job, gerade im bereich der
    > Softwareentwicklung, durchaus einiges beeinflussen, man muss aber dann auch
    > mal den Arsch vom Sofa kriegen und sich darum kümmern.
    > Der Mensch jammert aber eben viel lieber wie schlecht es ihm doch geht und
    > wenn das nicht mehr reicht, dann jammern wir gleich noch für andere mit (ob
    > die das wollen wird nicht gefragt, das verlangt der Anstand so!), wie in
    > diesem Fall eindrucksvoll bewiesen.
    >
    > Hauptsache gejammert.

    Eine bessere Projektleitung verbessert:
    - Arbeitsqualität
    - Arbeitsbedingungen
    - Produkt
    - Kundenzufriedenheit

    Es hilft NICHT, eine Bauchgefühl-Planung dahinzulegen, oder den Kunden das Produkt für simpler zu verkaufen als es tatsächlich ist - es rächt sich. Gerade in der Software-Entwicklung hängt die Leistung stark von den mentalen Kapazitäten ab.

    Man begibt sich in eine Teufelsspirale wenn man durch Überlastung noch mehr Fehler produziert, die erneut noch mehr Aufwände erzeugen.

    Nein, keine Planung ist perfekt, gerade bei jungen Unternehmen, denen es an Erfahrung mangelt. Das ist auch nicht schlimm.
    Schlimm ist es aber, wenn man dieses Ziel erst garnicht in Anspruch nimmt sondern von vorne rein sagt: Ach das ist in der Branche halt so, jammert halt nicht.
    Es muss keine perfekte Lösung geben - die gibt es nirgendwo - aber warum nicht eine Gute?

  19. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: tehsre 17.10.13 - 16:57

    Vion schrieb:
    >
    > Eine bessere Projektleitung verbessert:
    > - Arbeitsqualität
    > - Arbeitsbedingungen
    > - Produkt
    > - Kundenzufriedenheit
    >

    Sorry, aber bist du tatsächlich in der freien Wirtschaft tätig?
    Den die Geschäftsleitung sagt zu diesen Punkten:

    - Zu teuer
    - Wieso, hat doch gut funktioniert
    - Wollen Sie sagen wir haben schlechte Produkte? Arbeiten Sie etwa schlecht?
    - Wir haben 2 Mrd. USD Umsatz in einer Woche gemacht, die Leute LIEBEN unser Zeug!

    Bitte nicht falsch verstehen, niemand muss das toll finden, man muss da auch nicht mitmachen, aber so zu tun als wäre das der Skandal schlecht hin zeugt entweder von totaler Blauäugigkeit oder von absoluter Ahnungslosigkeit.

    Was du da beschreibst wäre wahnsinnig toll, entspricht aber nicht dem was in der realen Welt passiert. Wenn du eine Firma hast in der das alles so funktioniert gratuliere ich dir. Das macht es aber noch lange nicht zum Regelfall. Ganz im Gegenteil.

    Wenn ich, sagen wir mal
    - ~3 Jahre an einem AAA Softwaretitel arbeite (ich schätze das jetzt mal, so genau sagt einem das ja keiner).
    - dann am Ende nochmal einige Wochen auf die Kacke haun muss um die Deadline einzuhalten.

    Wie weit hab ich mich denn dann verschätzt?
    Vmtl. unter 10% des Gesamtaufwandes.
    Das halte ich für derart großes Projekt schon für eine sehr genaue Schätzung. Andere verschätzen sich bei 50 Manntagen schon um 25%.

    Was du beschreibst hört sich für mich leider sehr nach der Theorie an die in der Praxis so nicht vorkommt.
    Jedenfalls hab ich das bisher nie so erleben dürfen. Es gibt zu viele Unbekannte in so großen Projekten. Unbekannte kann man nur schätzen, niemals genau bestimmen, sonst wären sie ja nicht unbekannt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 17:00 durch tehsre.

  20. Re: Ob es ein Skandal ist oder nicht kann man so nicht entscheiden

    Autor: Vion 17.10.13 - 18:18

    tehsre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vion schrieb:
    > >
    > > Eine bessere Projektleitung verbessert:
    > > - Arbeitsqualität
    > > - Arbeitsbedingungen
    > > - Produkt
    > > - Kundenzufriedenheit
    > >
    >
    > Sorry, aber bist du tatsächlich in der freien Wirtschaft tätig?
    > Den die Geschäftsleitung sagt zu diesen Punkten:
    >
    > - Zu teuer
    > - Wieso, hat doch gut funktioniert
    > - Wollen Sie sagen wir haben schlechte Produkte? Arbeiten Sie etwa
    > schlecht?
    > - Wir haben 2 Mrd. USD Umsatz in einer Woche gemacht, die Leute LIEBEN
    > unser Zeug!
    >
    > Bitte nicht falsch verstehen, niemand muss das toll finden, man muss da
    > auch nicht mitmachen, aber so zu tun als wäre das der Skandal schlecht hin
    > zeugt entweder von totaler Blauäugigkeit oder von absoluter
    > Ahnungslosigkeit.
    >
    > Was du da beschreibst wäre wahnsinnig toll, entspricht aber nicht dem was
    > in der realen Welt passiert. Wenn du eine Firma hast in der das alles so
    > funktioniert gratuliere ich dir. Das macht es aber noch lange nicht zum
    > Regelfall. Ganz im Gegenteil.
    >
    > Wenn ich, sagen wir mal
    > - ~3 Jahre an einem AAA Softwaretitel arbeite (ich schätze das jetzt mal,
    > so genau sagt einem das ja keiner).
    > - dann am Ende nochmal einige Wochen auf die Kacke haun muss um die
    > Deadline einzuhalten.
    >
    > Wie weit hab ich mich denn dann verschätzt?
    > Vmtl. unter 10% des Gesamtaufwandes.
    > Das halte ich für derart großes Projekt schon für eine sehr genaue
    > Schätzung. Andere verschätzen sich bei 50 Manntagen schon um 25%.
    >
    > Was du beschreibst hört sich für mich leider sehr nach der Theorie an die
    > in der Praxis so nicht vorkommt.
    > Jedenfalls hab ich das bisher nie so erleben dürfen. Es gibt zu viele
    > Unbekannte in so großen Projekten. Unbekannte kann man nur schätzen,
    > niemals genau bestimmen, sonst wären sie ja nicht unbekannt.

    Unbekannte sind Risikofaktoren. Wer Risikofaktoren nicht mit zu berücksichtigt, macht schon von Anfang an etwas falsch. Das müssen schlichtweg auch die Kunden dann akzeptieren, und mit den richtigen Argumenten kann man abschätzen welche Punkte dann zum Gunsten eines besseren Produktes gestrichen werden.

    Auch etwas Reflexion bei der Entwicklung gehört dazu:
    - Bin ich noch ihm Rahmen?
    - Welche Punkte sind noch zu leisten?
    - Welche Schwierigkeiten treten auf?

    Man kann natürlich auch in einem Unternehmen mit einer "wir bieten alles zu Spottpreisen" - Mentalität arbeiten, oder auch gleich in einem Foxconn.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 18:34 durch Vion.

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