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Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: korona 02.07.22 - 18:36
Warum sollten sie überhaupt so etwas wie Handel zwischen Nutzern wollen? Es ist doch viel besser wenn jeder sich alles neu kaufen muss. Das ist doch statt mittlerweile in neuen MMOs so, dass man Gegenstände nicht mehr frei handeln kann.
Eine Ökonomie an der, der Publisher nix verdient ist uninteressant. Klar man könnte mit Smart Contracts eine automatische Gebühr für den Publisher beim Verkauf festlegen, aber der will doch keine Prozente abgeben. -
Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Sharra 02.07.22 - 19:38
Du kannst in aktuellen Spielen keine Gegenstände mehr an andere geben? Und dann wundern sie sich, dass die Nutzer sofort abwandern, wenn es etwas besseres gibt?
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Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Fabian.Sturm 02.07.22 - 20:18
Ubisoft so: "Hallo liebe Mit-Publisher, ihr braucht keine Game Items mehr verkaufen. Baut einfach unsere Items ein, mit denen wir selbst sehr viel Geld verdienen."
Niemals wird sich das durchsetzt, es gibt keinerlei Motivation bei der Wiederverwendung mitzumachen. Man würde die eigenen Einnahmen kannibalisieren.
Wir müssen nur noch einige Hektar Regenwald verbrennen, dann wir sich die Erkenntnis durchsetzen und der Hype sterben. -
Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: NMN 02.07.22 - 21:19
Sharra schrieb:
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> Du kannst in aktuellen Spielen keine Gegenstände mehr an andere geben? Und
> dann wundern sie sich, dass die Nutzer sofort abwandern, wenn es etwas
> besseres gibt?
Aufgrund von Bots. Und rate mal, was in Spielen passiert die NFTs haben. Die werden schon jetzt aktuell von Bots überrollt. -
Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: korona 02.07.22 - 21:50
Dann sollte man vielleicht das Spiel nicht so leicht machen das es Bots spielen können
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Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Allandor 03.07.22 - 00:02
Wo ich Grad wieder smart contracts lese. Das System funktioniert nicht. Zumindest macht es genau das weshalb man eigen zu Blockchain greifen wollte womit es absolut überflüssig ist.
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Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Fabian.Sturm 03.07.22 - 09:58
korona schrieb:
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> Dann sollte man vielleicht das Spiel nicht so leicht machen das es Bots
> spielen können
Dann sind ein paar Genres generell raus: Shooter, Sport, Autorennen, Echtzeit-Strategie, viele Brettspiele, ....
Immerhin haben dann Point&Click-Adventures ein Revival. -
Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Hotohori 03.07.22 - 19:48
Fabian.Sturm schrieb:
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> korona schrieb:
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> > Dann sollte man vielleicht das Spiel nicht so leicht machen das es Bots
> > spielen können
>
> Dann sind ein paar Genres generell raus: Shooter, Sport, Autorennen,
> Echtzeit-Strategie, viele Brettspiele, ....
>
> Immerhin haben dann Point&Click-Adventures ein Revival.
Ich glaube er redete vom Schwierigkeitsgrad und der generellen Komplexität solcher Spiele. Das ist beides im MMO Genre kaum noch vorhanden. Komplex ist nur alles was mit Zufall oder Item Store zu tun hat. -
Re: Die Spieleindustrie hat bessere Methoden
Autor: Michael H. 11.07.22 - 10:36
korona schrieb:
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> Warum sollten sie überhaupt so etwas wie Handel zwischen Nutzern wollen? Es
> ist doch viel besser wenn jeder sich alles neu kaufen muss. Das ist doch
> statt mittlerweile in neuen MMOs so, dass man Gegenstände nicht mehr frei
> handeln kann.
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> Eine Ökonomie an der, der Publisher nix verdient ist uninteressant. Klar
> man könnte mit Smart Contracts eine automatische Gebühr für den Publisher
> beim Verkauf festlegen, aber der will doch keine Prozente abgeben.
Wenn NFT´s via "Echtgeld" bzw. "Krypto" gehandelt werden, kann der Spieleentwickler an jeder Transaktion mitverdienen. Ich glaube du verwechselst da was mit regulären Ingame Items die du via Ingame Gold verkaufen kannst ;) da verdient der Publisher nix dran. Das ist korrekt.
Aber ein populäres Beispiel für sowas ähnliches wie "NFTs" gibt es ja bereits, dass hundertausende bis Millionen Leute spielen ;)
CS GO
Hier kannst du Weapon Skins über den Steam Marketplace gegen Echtgeld handeln.
An jedem Handel verdient Steam hier mit.
Hier ist z.B. eine Dragonlore AWP bei knapp 10.000$ pro Skin beziffert aktuell.
Vorteil ingame? Keinen.... die Skins ändern nichts am Game. Außer dass du halt diesen seltenen Skin hast. Ist halt rein kosmetisch. Was anderes als n NFT ist das auch nicht. Die Frage ist halt, was die Spielestudios draus machen... gehen Sie den Weg von CS Go wo man keinen spielerischen Vorteil hat, aber halt n bisschen Flexen kann... oder gehen Sie den Weg wo das Waffenmodell XY z.B. den 8-Fachen Schaden zum gleichen Standardskin macht, womit es pay to win wäre, weil man dadurch einen erheblichen Vorteil hätte.
CS Go ist mMn eins der wenigen Spiele, die die Grätsche zwischen Ingame Shop mit einer dauerhaften Einnahmequelle und dem ausnehmen der Spieler positiv geschafft haben. Prinzipiell kann JEDER CS Go zocken ohne nur einen ct ausgeben zu müssen. Wenn man Ranked ohne ständige Cheater (bzw. mit erheblich weniger Cheatern) spielen will, muss man sich halt mal die 10¤ für die Verifizierte Version gönnen, da jeder der Hacked sich einfach einen neuen Steam Acc macht und CS Go kostenlos neu lädt... Aber du kriegst so hier und da mal per Zufall den ein oder anderen Skin, musst aber keinen einzigen Skin vom Marketplace kaufen um Spielen zu können oder mit anderen mitzuhalten. Dennoch schafft es Steam hier mit diesem Game einen dauerhaften sehr hohen Geldfluss zu haben, weil es genug Leute gibt, die Skins kaufen, verkaufen, Keys kaufen um Boxen zu öffnen usw.
Solche Games mit NFT´s würde ich auch noch unterstützen. Aber die meisten wollen halt einfach nur auf kosten des Spiels Geld machen. (Siehe Diablo Immortal als Negativbeispiel)



