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Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

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  1. Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: Druide 03.07.22 - 13:19

    Das Krypto-Gaming / NFT-Projekt Ding in der Games-Industry ist erst in ein weiter Zukunft ein Ding der Möglichkeit, wenn es bis dahin nicht schon was vergleichbares gibt an so virtuelle Währungen.

    In einem Artikel:
    https://www.btc-echo.de/news/blockchain-games-warum-play-to-earn-die-zukunft-der-gaming-industrie-ist-128472/ heißt es:

    - Gamer geben eine Menge Geld aus, wenn es darum geht Skins, Accessoires, Spielgegenstände oder andere Dinge in Spielen zu kaufen.
    - In den kommenden Jahren geht man davon aus, dass der Trend anhält.
    Immer mehr Menschen geben Geld für Dinge aus, die in der virtuellen Welt wertvoll sind.

    Wenn der Trend aber bei der aktuellen Weltsituation so weiter geht, trifft das wohl eher dann nicht mehr zu.

    Eine interessante Statistik zu den Trends:
    https://www.emizentech.com/blog/game-development-trends.html

    als auch zu NFT:
    https://influencermarketinghub.com/nfts-statistics/

    Sammlerwerke/künste sind die Nummer#1 bis jetzt.

    Das einzige was für Spieler und Publisher sowie Entwickler interessant sein könnte in ein paar Jahren oder in der nahen Zukunft, die Investition & Finanzierung eines Projektes durch solche Währungen, entsprechend könnte dadurch eine große AAA-Community aufbauen oder gar die Community miteinbeziehen um entsprechendens Projekt der Fans zu realisieren zugunsten der Fangemeinde. Zudem wäre es auch eine weitere Win-Win-Methode um möglichst viel Profit abzukassieren und auch stabile Spielaktivitäten wären gewährleistet. Für Spieler als auch Publisher eigentlich ideale Lösung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.22 13:20 durch Druide.

  2. Re: Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: Hotohori 03.07.22 - 19:52

    Wie ist denn aktuell die Ratio zwischen Spielern, die für so etwas Geld ausgeben, und Spielern, die kein Geld dafür ausgeben?

    In F2P Spielen ist es ja meist schon so, dass keine 10% der Spieler das Geld einbringt, der große Rest gibt kein Geld dafür aus. Ist das bei solchem Ingame Kram wirklich so viel anders und der Großteil gibt dafür Geld aus oder ist es doch wieder nur eine kleinere Gruppe?

    Wenn es um Geld geht wird ja gerne mal beschönigt um etwas so hinzustellen als wäre es beliebter als es ist.

  3. Re: Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: Astorek 03.07.22 - 22:50

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist denn aktuell die Ratio zwischen Spielern, die für so etwas Geld ausgeben, und Spielern, die kein Geld dafür ausgeben?
    >
    > In F2P Spielen ist es ja meist schon so, dass keine 10% der Spieler das Geld einbringt, der große Rest gibt kein Geld dafür aus. Ist das bei solchem Ingame Kram wirklich so viel anders und der Großteil gibt dafür Geld aus oder ist es doch wieder nur eine kleinere Gruppe?
    >
    > Wenn es um Geld geht wird ja gerne mal beschönigt um etwas so hinzustellen als wäre es beliebter als es ist.

    Genauso ist es.

    Publisher, die solche Methoden nutzen, sind eher wenig interessiert an den Durchschnittsspieler, der "mal hier und mal da" Kleinstbeträge ausgibt, sondern an den ganz großen Fischen, den sog. "Whales": Die 2% der Spielerschaft, die 60-80% (je nach Quelle) der Gesamteinnahmen generieren.

    Aus irgendwelchen Gründen finden das aber einige Spieler okay, weil sie selbst davon nicht betroffen sind und höchstens die genannten Kleinstbeträge bei den Spielen zahlen. Dass die Spiele aber mehr und mehr "um die Einnahmequelle herum" angepasst werden, scheinen die genannten Spieler nicht zu merken oder es ist ihnen egal... Während vonseiten der Publisher die Meinung vorherrscht, dass jemand, der bereits größere Geldsummen in Spielen ausgegeben hat, immer weiter dazu gebracht werden kann, noch mehr und/oder noch größere Geldsummen auszugeben, was man den Spielen auch immer deutlicher anmerkt...

  4. Re: Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: MasterMind187 04.07.22 - 01:17

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus irgendwelchen Gründen finden das aber einige Spieler okay, weil sie
    > selbst davon nicht betroffen sind und höchstens die genannten
    > Kleinstbeträge bei den Spielen zahlen. Dass die Spiele aber mehr und mehr
    > "um die Einnahmequelle herum" angepasst werden, scheinen die genannten
    > Spieler nicht zu merken oder es ist ihnen egal... Während vonseiten der
    > Publisher die Meinung vorherrscht, dass jemand, der bereits größere
    > Geldsummen in Spielen ausgegeben hat, immer weiter dazu gebracht werden
    > kann, noch mehr und/oder noch größere Geldsummen auszugeben, was man den
    > Spielen auch immer deutlicher anmerkt...


    Nach meinen Erfahrungen kommt es auf den Spieler an. Die "alten" Gamer, die noch mit klassischen Vollpreistiteln begonnen haben, sehen das alles viel kritischer. Aber durch den Smartphone und Tablet Boom sind viele neue Spieler dazu gekommen, welche gar keinen anderen Vergleich haben.

    Fragt man Sie dann, kommen immer die selben Argumente.
    "Der Entwickler muss ja auch von irgendwas leben"
    "Hobbys kosten nunmal Geld und andere sind viel teurer"

    Die wenigsten erkennen die Muster dahinter. Und selbst wenn, würde man es kaum zugegeben in die Falle getappt zu sein.

  5. Re: Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: Sebit 04.07.22 - 08:14

    Aktuell wohl eher ein Gegenwarts-Desaster im Jahr 2022, siehe Axie Infinity.

    https://omr.com/de/daily/so-geht-es-weiter-mit-axie-infinity/

    Zitat:
    "Solange es nicht genügend Spieler:innen gibt, die das Ökosystem fördern, müssen neue Spielende mit ihren anfänglichen Investitionen für die Defizite aufkommen. Anders gesagt: Axie Infinity ist abhängig vom Spielerwachstum, ohne deren Geld das Geschäftsmodell nicht funktionieren kann. Hyperinflation, Kurseinbrüche und Spielerabwanderungen stellen sich ein."

    Ich denke mal das ist das Grundproblem von Play-To-Earn, weil es praktisch immer auf dem Greater-Fool-Prinzip basiert. Gewinne werden mit den Verlusten Anderer bezahlt. Mehr als fraglich, ob man auf so einer Grundlage Spiele entwickeln kann, die langfristig (also über mehrere Jahre) erfolgreich sind.

    Außerdem zeigt der Hack ja sehr deutlich, dass man hier ganz schnell all die Probleme bekommen kann, die man als Entwickler überhaupt nicht braucht - und als Spieler auch nicht. Es zieht massenweise Betrüger an, die Discords werden gehackt, oder Investoren bei rug pulls verar$cht. Danke, kann man doch echt drauf verzichten.

    Ganz davon abgesehen, dass hoffentlich auch weiterhin die Mehrheit an Gamern Spiele spielen möchte, die Spaß machen, und nicht hoffungslos durchkapitalisiert sind. Alle anderen ziehen halt weiter wie die Heuschrecken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.22 08:16 durch Sebit.

  6. Re: Zukunfts-Ding im Jahr 20xx

    Autor: Michael H. 11.07.22 - 10:19

    MasterMind187 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragt man Sie dann, kommen immer die selben Argumente.
    > "Der Entwickler muss ja auch von irgendwas leben"
    > "Hobbys kosten nunmal Geld und andere sind viel teurer"

    Ich würde diese Aussagen auch als alter Gamer pauschal mal unterschreiben.

    > Die wenigsten erkennen die Muster dahinter. Und selbst wenn, würde man es
    > kaum zugegeben in die Falle getappt zu sein.

    Aber davon mal abgesehen, sollten sich viele mal die Frage stellen, wofür Sie hier Geld ausgeben.
    Gebe ich hier Geld aus, weil mir das Spiel spaß macht und ich bock drauf hab - oder - gebe ich hier Geld aus, weil ich genervt bin nicht weiter zu kommen und mir Geld alles erleichtert.

    Würde man sich diese Frage stellen, könnte man sich das Argument oben auch sparen. Weil wenn ich Geld bezahlen muss damit ich weiter "motiviert" bin dieses Game fortzuführen, dann waren das in meinen Augen miese Spieleentwickler.

    Mies in dem Kontext, dass es somit kein Game mehr ist, sondern eine Geldeinnahmequelle mit "spielerischen" Elementen.

    Gibt so viele kosmetische Dinge für die ich persönlich auch Geld ausgeben würde, WENN das restliche Game mich dauerhaft fesselt. Aber so "kaufe 100 Diamanten um jetzt direkt hier dies und das tun zu können" fucked mich richtig hart ab. Den einzigen Button den ich da dann drück... is der Deinstallieren Button :D

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