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  5. › L.A. Noire: Entwickler klagen über miese…

Da sieht mans doch

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  1. Da sieht mans doch

    Autor: iRofl 29.06.11 - 17:33

    Man braucht keinen super Klima um gute Sachen zu entwickeln, bzw. etwas was sich gut verkaufen lässt. Das geht auch so. Und alle meinen "In einem Softwarekonzern muss man immer zusehen dass ALLE zufrieden sind und alles top läuft denn nur so wird am ende was gutes Entwickelt". Alles crap.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.11 17:33 durch iRofl.

  2. Re: Da sieht mans doch

    Autor: sn1x 29.06.11 - 17:46

    Auch wenn ich's ungern zugebe, aber Recht hast du. :D

  3. Re: Da sieht mans doch

    Autor: DerKleineHorst 29.06.11 - 17:48

    Hat er nicht.

  4. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Lord Gamma 29.06.11 - 17:51

    Kurzfristig stimmt das vielleicht, aber auf lange Sicht weniger. Erstens spricht sich das rum und zweitens gibt es auch freundliche Arbeitgeber, die sich über gute Mitarbeiter freuen.

  5. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Satan 29.06.11 - 17:57

    und was willst du uns jetzt damit vermitteln? dass grottige arbeitsbedingungen und "motivationsbomben" vom chef standard werden/sein sollen?

  6. Re: Da sieht mans doch

    Autor: sn1x 29.06.11 - 18:03

    Nein nein, ich denke so meinte er das nicht.

    Und wie Gamma schon sagte, funktioniert das nicht auf lange Sicht.
    Aber oft wird einem vermittelt, dass nur zufriedene Menschen große Leistungen bringen können, was schlicht nicht stimmt.

  7. Re: Da sieht mans doch

    Autor: DerKleineHorst 29.06.11 - 18:10

    Genau, man muss sich nur mal Arbeitslager anschauen. Da klappt es doch auch!
    Funktioniert aber mit dem selben Personal immer irgendwie nur sehr kurzfristig.

  8. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Trolltreter 29.06.11 - 18:24

    iRofl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man braucht keinen super Klima um gute Sachen zu entwickeln, bzw. etwas was
    > sich gut verkaufen lässt. Das geht auch so. Und alle meinen "In einem
    > Softwarekonzern muss man immer zusehen dass ALLE zufrieden sind und alles
    > top läuft denn nur so wird am ende was gutes Entwickelt". Alles crap.

    Meinst du das wirklich Ernst? Wenn ja, dann ist dir schon klar, dass du dann dauernd neue Arbeiter einstellen kannst, weil die alten keine Lust mehr auf den Druck haben, und sich einen besseren Arbeitgeber suchen?
    Lange geht sowas auf jeden Fall nicht gut.

  9. Re: Da sieht mans doch

    Autor: elgooG 29.06.11 - 19:17

    sn1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie Gamma schon sagte, funktioniert das nicht auf lange Sicht.
    > Aber oft wird einem vermittelt, dass nur zufriedene Menschen große
    > Leistungen bringen können, was schlicht nicht stimmt.

    Ja, nur der Knackpunkt ist, dass man die Entwickler nicht nur für ein Projekt benötigt. Es geht ja gerade darum, auf lange Sicht hohe Leistung zu bekommen. Man mag mit solchen unmenschlichen Bedingungen ein paar Monate sogar mehr rausbringen als sonst wie, aber was habe ich davon wenn die Arbeitnehmer dann physisch und vor allem psychisch kaputt sind?

    Sobald sich Depressionen einstellen und die ersten Streits entstehen geht die Produktivität so stark nach unten, dass auch 100 h / Woche nur mehr ein Bruchteil der Leistung erbracht wird. Der Mensch ist eben keine Maschine und darf auch nicht wie eine solche behandelt werden.

    Das am Schluss so viel gearbeitet werden muss um Termine einzuhalten zeigt wie schlecht das Management dort funktioniert. Wenn die Projektleitung versagt hat, müssen die Entwickler wieder alles zum Guten wenden.

    Die Spieleindustrie hat hier sowieso sehr viel Defizite nachzuholen. Es gibt zu wenig Entwickler und diejenigen die sich das antun, werden schlecht bezahlt und schlecht behandelt. Wer will dann noch in die Spieleindustrie einsteigen, wenn man auch anders Geld machen kann?

  10. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Urle 29.06.11 - 20:47

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kurzfristig stimmt das vielleicht, aber auf lange Sicht weniger. Erstens

    Und wieso macht Rockstar seit 1997 mit jedem GTA das Spiel des Jahres ?

  11. Re: Da sieht mans doch

    Autor: IrgendeinNutzer 29.06.11 - 21:26

    Urle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kurzfristig stimmt das vielleicht, aber auf lange Sicht weniger. Erstens
    >
    > Und wieso macht Rockstar seit 1997 mit jedem GTA das Spiel des Jahres ?


    Das will ich lieber gar nicht wissen... :D

  12. Re: Da sieht mans doch

    Autor: ArnyNomus 29.06.11 - 22:00

    Urle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kurzfristig stimmt das vielleicht, aber auf lange Sicht weniger. Erstens
    >
    > Und wieso macht Rockstar seit 1997 mit jedem GTA das Spiel des Jahres ?

    Ich würde sagen: Sie verheizen ihre Entwickler.

    Ich bin selbst entwickler, wenn mir mein Arbeitgeber mit sowas kommt, dann such ich mir einen anderen. Gesucht wird genug.

  13. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Pukys 29.06.11 - 23:12

    [ ] du kennst den angelsächsischen Kulturraum.

  14. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Trockenobst 30.06.11 - 02:16

    ArnyNomus schrieb:
    > Ich würde sagen: Sie verheizen ihre Entwickler.

    Selbstverständlich tun sie das. Ich kenne Leute aus der Musikbranche, die
    sind Studiomusiker, und nach zwei drei Jahre in der Loop machen die was
    anderes. Da ist man dann schon 3 Monate von 9 Uhr morgens bis 22 Uhr
    am Abend da und wartet bis den kreativen die Ideen herauskommen.
    Genau das selbe kenne ich von Leuten die Grafikdesign machen oder
    auch Journalisten, die Tickermeldungen weiter verwursten.

    Es gibt und gab schon immer ein "Kreativprekariat", und das ist die Ausbeutung
    der Jungen (bis sie es besser wissen ;). Nicht das man dabei nichts lernt, ich
    habe sehr viel bei der Ausbeutung meiner Arbeitskraft gelernt.

    Aber es gibt immer noch einen Unterschied ob du ausgebeutet wirst und eine
    gute Stimmung herrscht (etwa: bei einem LowBudget Film), oder ob Du zusätzlich
    auch noch jeden Tag ins Gesicht gespuckt wirst. Das einige letzteres Gut finden,
    zeigt mangelnde Empathie oder eigene, schwierige Lebensumstände.

    Die Blockbustergames haben diese Anziehungskraft, die ihnen ermöglicht Leute zu finden die sie dann ausbeuten können. Aber Australien hat nur wenige große
    Entwickler und da ist es nicht so leicht sich - in der Gameindustrie - neue Projekte
    zu suchen. Du musst dann nach England oder in die USA gehen.

    Das Ergebnis ist jedenfalls nicht so der "Meilenstein" wie alle sagen. Gameplay
    technisch fällt das Game, genauso auch wie "Hard Rain" und andere sogg.
    "Tophits" weit hinter dem Hype zurück. Und dafür dann Menschen an den Rand
    der totalen Erschöpfung bringen?

    Wenn man solchen selbsternannten 'Pharaos' dies erlaubt, dann passiert es eben.
    Dafür gibt es Gesetze - und vor allem - Rechtliche Überstundenregelungen. Man
    verdient doch gut Geld mit dem Game. Da kann man die 50h x 50 Wochen x
    100 Mann im Überstundentarif auf 7 Jahre doch gut bezahlen. Da helfen Anwälte ;)

  15. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Anonymer Nutzer 30.06.11 - 08:14

    Urle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wieso macht Rockstar seit 1997 mit jedem GTA das Spiel des Jahres ?

    Schreib statt "Rockstar" mal die Namen der Entwickler hin, dass werden über die Jahre hinweg wahrscheinlich nicht immer dieselben gewesen sein.

  16. Re: Da sieht mans doch

    Autor: 7hyrael 30.06.11 - 08:20

    Das Mag bei kurzfristigen Projekten wie einem Spiel vielleicht klappen, bei längerfristigen entwicklungen wie z.B. einer Unternehmenssoftware die teilweise über Jahrzehnte geplant ist weiterzuentwickeln, kannst du dir das nicht leisten. Das Know How, welches die Mitarbeiter zur eigenen Software mit der Zeit ansammeln ist schwer ersetzbar und wenn dir dann auf einen schlag einige entwickler abhauen kann dich das unter umständen teuer zu stehen kommen.

  17. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Eauxvives 30.06.11 - 09:37

    Hy,

    ich denke auch, dass soetwas nur für ein kurzfristiges Projekt funktioniert. Sowas wie Burnout und Depressionen sind keine Modewörter die man erst die letzten Jahre erfunden hat.

    Ein trauriges und extremes Beispiel, wie Menschen sich verhalten wenn sie lange Zeit unter extremen Druck stehen ist die France Telekom. De unglaubliche Selbstmordserie dort sollte jedem Manager / Diktator ein Hinweis sein, dass es so nicht geht und das er fehl am Platz ist-

    Der Satz jetzt ist sehr polemisch und überspitzt, aber ich möchte kein Spiel spielen an dem echtes Blut klebt... Das gilt natürlich für alle Bereiche. Ich bin bereit für Qualität mehr zu bezahlen und brauche nicht immer billig billig...

  18. Re: Da sieht mans doch

    Autor: fehlermelder 30.06.11 - 10:21

    1) In dem Beitrag wurde nicht behauptet, dass die Qualität des produktes unter den Bedingungen gelitten hätte.

    2) L.A. Noir ist ein Team Bondi Spiel, von Rockstar kommt ein Teil der Technik und Kohle.

    Meinem Empfinden nach ist Spieleentwicklung doch eher eine Selbstverwirklichung der Beteiligten. Wenn man die etwas motiviert und abends ne Pizza springen lässt, hätten die vielleicht auch bereitwillig länger gearbeitet. Aber keine 100h.

  19. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Nemo 30.06.11 - 11:26

    Urle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lord Gamma schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kurzfristig stimmt das vielleicht, aber auf lange Sicht weniger. Erstens
    >
    > Und wieso macht Rockstar seit 1997 mit jedem GTA das Spiel des Jahres ?


    Weil genug Idioten den x-ten Aufguss davon kaufen, vor allem die RTL2-gebildeten Konsoleros.

    ________________________________
    Human... you've changed nothing...Your species has the attention of those infinitly your greater...

  20. Re: Da sieht mans doch

    Autor: Anonymer Nutzer 18.07.11 - 23:47

    Eauxvives schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hy,
    >
    > ich denke auch, dass soetwas nur für ein kurzfristiges Projekt
    > funktioniert. Sowas wie Burnout und Depressionen sind keine Modewörter die
    > man erst die letzten Jahre erfunden hat.
    >
    > Ein trauriges und extremes Beispiel, wie Menschen sich verhalten wenn sie
    > lange Zeit unter extremen Druck stehen ist die France Telekom. De
    > unglaubliche Selbstmordserie dort sollte jedem Manager / Diktator ein
    > Hinweis sein, dass es so nicht geht und das er fehl am Platz ist-
    >
    > Der Satz jetzt ist sehr polemisch und überspitzt, aber ich möchte kein
    > Spiel spielen an dem echtes Blut klebt... Das gilt natürlich für alle
    > Bereiche. Ich bin bereit für Qualität mehr zu bezahlen und brauche nicht
    > immer billig billig...

    Sorry, auch wenn ich diesen Thread hiermit etwas ausgrabe, aber diese "unglaubliche" hat mich soeben doch bewegt, das von mir bereits vermutete bzw. zumindest hinterfragte "unglaubliche Selbstmordserie France Telekom" nach zu lesen.

    Klevere Leute haben sich bereits bemüht und folgedes
    http://de.wikipedia.org/wiki/France_T%C3%A9l%C3%A9com#Sonstiges
    geschrieben.

    Ich kam mit ner Minute recherche vorher auf die gleichen Zahlen. Wikipedia war der dritte Treffer/geöffente Tab.

    Fazit, die unglaubliche Selbstmordserie - so schlimm und traurig das verdammt nochmal ist - liegt unter dem Durchschnitt in Frankreich. ~14 zu 18 von 100.000 lebenden Menschen in Frankreich.

    Merke: Nicht alles für bare Münze nehmen, und es hinterfragen.

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