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Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

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  1. Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: p4m 06.02.18 - 17:10

    kwt

  2. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: korona 06.02.18 - 18:16

    Wundertüten, Random Key Sales einfach alles bei dem man nicht weiß was man genau kriegt!

    Natürlich auch den Eintopf von Oma...

    Du hast es nicht ganz verstanden... es geht dabei, das Leute viel Geld ausgeben, weil sie zum Beispiel den seltensten Skin haben wollen.
    Bei gemischten Tüten kauft wohl kaum einer 100 Stück damit er einmal das legendäre goldene Gummibärchen bekommt. Weil es das nicht gibt...

  3. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: p4m 06.02.18 - 18:29

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil sie zum Beispiel den seltensten Skin haben wollen.
    > Bei gemischten Tüten kauft wohl kaum einer 100 Stück damit er einmal das
    > legendäre goldene Gummibärchen bekommt. Weil es das nicht gibt...

    Das unterstellst Du, da es Dir unlogisch erscheint und somit nicht noch geregelt gehört.
    Mir erscheint das Kaufen von digitalen Wundertüten um eine spezielle Sache zu bekommen ebenso unlogisch.

    Persönliche Einschätzung hilft hier nicht weiter.

    Nur kann denn die Lösung zu jeder Gefahrenabwehr stets nur ein Verbot sein?
    Lerneffekte stellen sich somit nicht ein. Wer unter der Käseglocke aufwächst um dann mit 18 in die "harte" Realität entlassen zu werden wird es schwer haben.
    Und eines sollte augenscheinlich seien: Verbote ersetzen Erziehung/elterliche Kontrolle nicht.

    Das Exzessive Element einer jeden Sache führt ja nun einmal auch nicht zwangsläufig zum allgemeinen Verbot und das ist gut so.
    Und wenn ein Kind/Jugendlicher seine gesamtes Taschengeld in den Sand setzt, dann wird es daraus lernen (müssen). Sollten dem Heranwachsenden existenzgefährdende Summen zur Verfügung stehen ist das - digital wie analog - das Problem der Erziehungsberechtigten und nicht der Allgemeinheit.

  4. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: AlexanderZilka 06.02.18 - 18:57

    Glücksspiel hat nichts in Spielen zu suchen die auch von Kindern konsumiert werden können. Meiner Meinung nach auch nicht ab 18! Das gehört in Spiel hallen. Aber schon gar nicht gehören Drogen in Kinderhände. Mann muss schon ziehmlich skrupellos wen nicht schon krank in Kopf sein wen man so etwas in Ordnung heist. Die Entwicklung von Kindern wie auch junge Jugendliche gehört geschützt.

    Das Sie so etwas in Ordnung heißen, oder gar noch als Teil der Erziehung sehen. Ich hoffe sie haben und bekommen auch niemals Kinder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.18 19:02 durch AlexanderZilka.

  5. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: korona 06.02.18 - 19:22

    Ich unterstelle dass dein Vergleich hinkt. Man könnte eher die gemischte Tüte verbieten da sie Zucker enthält und das für größere Probleme in der Jugend sorgen kann als Lootboxen

  6. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: p4m 06.02.18 - 20:19

    Also stimmen Sie mir in dem - zugegeben meinerseits sarkastisch gemeinten Vergleich zu, dass dementsprechend jedes Element des Zufalls verboten gehört. Wäre ja, Ihrer Logik folgend, Glücksspiel und gehöre in Spielhallen.

    Das beträfe dann auch HappyMeals, Haribo-Tüten, Wundertüten, Jellybeans, TCGs, Buchstabensuppen und die Portion Pommes an der Imbissbude.

    Verdeutlicht werden soll hier, dass das plakative Umsichwerfen mit dem Schlagwort "Glücksspiel" des doch ernsten Themas nicht gerecht wird.

    Was Sie mir allerdings für meine Zukunft wünschen ist unerhört und niveaulos. Ich hoffe meinerseits, dass Ihre Kinder mit offenerem Geist die Welt beschreiten. Es wäre schade um durch Engstirnigkeit verpasste Diskussionen die durchaus dazu dienen den Horizont zu erweitern.

  7. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: korona 06.02.18 - 21:13

    Naja nicht jedes Glückselement, jedes dass zur Sammelwut aufruft.
    Zum Beispiel Happy Meal oder die Dinger die man mal bei Edeka und Lidl bekommen hat. Genauso Sammelkarten etc...
    Wie gesagt bei der Tüte gemischtes gibt es ja keinen der mehrere kaufen würde weil er ein besonderes Teil darin vermisst. Das ist der Unterschied den ich versuche zu verdeutlichen.

    Bei Jelly Beans, Gemischte Tüte etc hinkt der vergleich ja. Ich kann mich aber noch gut erinnern, dass Leute mal ausgerechnet haben wie oft man zum Beispiel bei einem Panini Sammelheft, die Packs kaufen musste bis man alle hat ohne zu tauschen, da kam man meine ich auf über 100 Packs...

    Das Problem bei digitalen Gütern ist aber es gibt kaum eine Beschränkung wann man aufhören kann, da immer wieder neue Güter hinzukommen. Bei einem Panini Sammelbuch ist es irgendwann voll (bis natürlich das nächste heraus kommt), bei Spielen können aber neue seltene Gegenstände viel schneller eingebaut werden.

    Regulieren müsste man meiner Meinung nach aber beides, indem man zum Beispiel Begrenzungen für die Häufigkeit einbaut oder es vielleicht einfach alles erst ab 18 macht und gleichzeitig wie bei Spielhallen Listen einführt indem sich Süchtige eintragen können, damit sie keinen Zugang zu diesen Dingen haben...

    Kommen wird es wohl nicht, die Spiele werden die Bösen sein Magic, Pokemon und der ganze Rest wird wohl weiter so machen dürfen wie bisher, das ist inkonsequent. Aber unser Recht ist es leider immer häufiger. Sieht man ja an der heute beschlossenen EU Regulierung zum Onlinehandel in der EU.

  8. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: p4m 07.02.18 - 10:53

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja nicht jedes Glückselement, jedes dass zur Sammelwut aufruft.

    Das ist mehr als schwammig und hängt von der Einzelperson ab. Es gibt auch Leute die Sammeln Bananenmemorabilia und eröffnen damit Museen oder geben für Ü-Eier Vermögen aus.

    > Wie gesagt bei der Tüte gemischtes gibt es ja keinen der mehrere kaufen
    > würde weil er ein besonderes Teil darin vermisst.
    > Das ist der Unterschied
    > den ich versuche zu verdeutlichen.
    >
    > Bei Jelly Beans, Gemischte Tüte etc hinkt der vergleich ja.

    Das ist, wie bereits weiter oben erwähnt, eine Unterstellung. Sie nehmen an, dass nur weil es noch andere, direkte Bezugsquellen eines bestimmten Teils gibt, würde dies Menschen daran hindern absurd viel Geld in eine glücksbasierte Bezugsvariante zu stecken. Jahrmärkte, Arcade-Hallen und "Angel deinen Teddybären" - Automaten beweisen seit Jahrzehnten das Gegenteil. Nun mag man meinen gezwungen zu sein zu argumentieren, dass dort ja eine potentielle Ersparnis durch den geringen Preis per Spiel im Gegensatz zum direkten Produktkauf verlocken würde. Dass das jedoch nicht zutrifft, ist wissenschaftlich belegt. (Bspw. in Baumeister: Von den Zufallszahlen und ihrem Gebrauch)

    > Ich kann mich
    > aber noch gut erinnern, dass Leute mal ausgerechnet haben wie oft man zum
    > Beispiel bei einem Panini Sammelheft, die Packs kaufen musste bis man alle
    > hat ohne zu tauschen, da kam man meine ich auf über 100 Packs...

    Deiner Argumentationskette folgend würde es ja auch da niemanden geben, der diese Tüten kauft, weil ihm ein bestimmtes Bildchen fehlt, da man - auch heute noch - über den Panini-Vertrieb Einzelbilder gezielt für 0,50¤ plus Porto erwerben kann.

    > Das Problem bei digitalen Gütern ist aber es gibt kaum eine Beschränkung
    > wann man aufhören kann, da immer wieder neue Güter hinzukommen. Bei einem
    > Panini Sammelbuch ist es irgendwann voll (bis natürlich das nächste heraus
    > kommt), bei Spielen können aber neue seltene Gegenstände viel schneller
    > eingebaut werden.

    Womit wir bei hinkenden Vergleichen wären: Panini, Kinder und ähnliche bringen dann neue Reihen heraus.

    > Regulieren müsste man meiner Meinung nach aber beides, indem man zum
    > Beispiel Begrenzungen für die Häufigkeit einbaut oder es vielleicht einfach
    > alles erst ab 18 macht und gleichzeitig wie bei Spielhallen Listen einführt
    > indem sich Süchtige eintragen können, damit sie keinen Zugang zu diesen
    > Dingen haben...

    Die Begrenzung liegt im Taschengeld, sonst ist der Kaufvertrag ungültig. (§110 BGB). Die Höhe des Taschengeldes zu bestimmen obliegt den Eltern.

    > Kommen wird es wohl nicht, die Spiele werden die Bösen sein Magic, Pokemon
    > und der ganze Rest wird wohl weiter so machen dürfen wie bisher, das ist
    > inkonsequent.

    Es wird einen Grund geben, warum das geltende Recht bei den von Dir genannten keine Anwendung fand/findet und warum die Notwendigkeit einer Novelle hier nicht notwendig schien/scheint.

    > Aber unser Recht ist es leider immer häufiger. Sieht man ja
    > an der heute beschlossenen EU Regulierung zum Onlinehandel in der EU.

    Das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe mit gänzlich anderen Rechtsgrundlagen, Parteien und finanziellem Volumen - und hat vor allem nichts mit dem sehr sensiblen Thema des Jugendschutzes zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.18 10:55 durch p4m.

  9. Re: Gemischte Tüten auch verbieten (kwt)

    Autor: Dwalinn 07.02.18 - 11:21

    >Bei gemischten Tüten kauft wohl kaum einer 100 Stück damit er einmal das legendäre goldene Gummibärchen bekommt. Weil es das nicht gibt...

    Und was ist mit Aktionen die Gewinne im jeden Xten Produkt versprechen?
    Oder einfach etwas wie Losbuden bei dem man mit 100¤ Einsatz den 20¤ China-Kuscheltier gewinnen kann?

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