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Kein Abo für mich
Autor: grumbazor 18.01.24 - 14:39
Die Videoplattformen habens vorgemacht, da shcaut man eine Serie und bumms fliegt die aus dem Programm. Mittlerweile braucht man eigene Suchmaschinen die einem sagen wo welcher Film zu sehen ist. Das wird doch bei Spielen genauso sein. Am besten so, dass Spielstände auch nur noch "in der Cloud" gespeichert werden können. Und wenn dann ein Spiel umzieht oder rausgenommen wird war alles umsonst. Grundsätzlich ist die Idee ja charmant, aber es wird garantiert gerade so nutzerfreundlich umgesetzt dass die Massen nicht in Scharen davonrennen. Ist ja bei vielen Spielen mittlerweile auch so. Gerade nur so frustrieren dass die leute nicht aufhören.
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Re: Kein Abo für mich
Autor: ITnachHauseTelefonieren 18.01.24 - 14:54
Ich persönlich finde ich es allgemein gar nicht so schlimm, wenn Titel zwischendurch mal aus dem Katalog fallen. Okay, wenn ich heute denke, ich will den Film morgen gucken und er bis dahin raus ist, ist das natürlich ärgerlich, aber kein Weltuntergang - ich habe ja noch hunderte andere als Alternative ebenfalls "kostenlos" zur Verfügung.
Schlimmer ist die Fragmentierung der Titel. Ein Titel ist auf Plattform X, einer bei Y, einer bei Z. Das haben wir im Gaming-Bereich ja eingeschränkt jetzt schon durch die Exklusiv-Titel. Wenn ich alle großen Titel spielen möchte, brauche ich jetzt auch schon mindestens drei Konsolen/Plattformen. Daran würde sich beim Gaming-Abo nicht viel ändern. -
Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: yumiko 18.01.24 - 15:08
ITnachHauseTelefonieren schrieb:
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> Ich persönlich finde ich es allgemein gar nicht so schlimm, wenn Titel
> zwischendurch mal aus dem Katalog fallen. Okay, wenn ich heute denke, ich
> will den Film morgen gucken und er bis dahin raus ist, ist das natürlich
> ärgerlich, aber kein Weltuntergang - ich habe ja noch hunderte andere als
> Alternative ebenfalls "kostenlos" zur Verfügung.
>
> Schlimmer ist die Fragmentierung der Titel. Ein Titel ist auf Plattform X,
> einer bei Y, einer bei Z. Das haben wir im Gaming-Bereich ja eingeschränkt
> jetzt schon durch die Exklusiv-Titel. Wenn ich alle großen Titel spielen
> möchte, brauche ich jetzt auch schon mindestens drei Konsolen/Plattformen.
> Daran würde sich beim Gaming-Abo nicht viel ändern.
Wenn jeder mittelgroße Publisher ein Abo seiner Spiel anbietet, sind das immerhin noch viele Dutzende wie im Videobereich (und hier gibt es gaaaz viele ältere und Nichenfilme nicht aus "Kostengründen").
Letztlich muss die Monetarisierung wegen der Fragmentierung stärker auf Seasonpass, Ingameshop und DLCs stattfinden, um die Abo-Preise niedrig halten zu können.
Praktisch das Aus für Singleplayergames (Multiplayer ist billiger Content und Leute kaufen mehr, gerade bei Cosmetics und P2W) oder aufwändige Spiele, da eh im Pass drinnen müssen die nix Besonderes oder Neues können um sich separat zu verkaufen. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: RedRanger 18.01.24 - 15:27
Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der Pass finanziell lohnenswert ist.
Lange Spiele und erst recht endlose Multiplayer, da muss man schon blöd sein, die im Abo zu spielen, um dafür mehr zu zahlen als nötig. -
Re: Kein Abo für mich
Autor: Prypjat 18.01.24 - 15:27
Ich nutze ab und zu den Gamepass. Aber nur wenn es dort mehrere Spiele gibt die mich interessieren. Einige kurzweilige zocke ich dann durch und langwiederige Spiele schaue ich mir dort an und kaufe diese dann aber für den Dauerhaften Spielspaß.
Das Abo läuft dann auch nur diesen einen Monat. -
Re: Kein Abo für mich
Autor: foobarJim 18.01.24 - 15:36
ITnachHauseTelefonieren schrieb:
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> Schlimmer ist die Fragmentierung der Titel. Ein Titel ist auf Plattform X,
> einer bei Y, einer bei Z. Das haben wir im Gaming-Bereich ja eingeschränkt
> jetzt schon durch die Exklusiv-Titel. Wenn ich alle großen Titel spielen
> möchte, brauche ich jetzt auch schon mindestens drei Konsolen/Plattformen.
> Daran würde sich beim Gaming-Abo nicht viel ändern.
Das war noch nie anders. Es gab schon immer Spiele die auf einer Plattform liefen aber auf einer anderen nicht. Und es gab schon immer Filme oder Serien, die konnte man auf einem Sender sehen aber auf einem anderen nicht. Aber man konnte noch nie so viele Filme, Serien und Spiele für so wenig Geld konsumieren wie heute.
Die Fragmentierung, über die sich so viele aufregen, ist ein Luxusproblem weil man sich vorstellt, dass es ja technisch ohne Probleme machbar wäre, dass man alles per Knopfdruck direkt auf dem heimischen Gerät zur Verfügung hat. Allerdings ist es ein Unterschied ob etwas technisch funktioniert oder ob es marktwirtschaftlich sinnvoll ist. Weil zahlen will man am Ende für so ein Super-Abo ja auch nichts. Gäbe es das All-In-One-Abo für 100 Euro im Montag wäre das Geschrei auch groß. Der Preis dürfte aber durchaus realistisch sein. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: Garius 18.01.24 - 15:37
RedRanger schrieb:
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> Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo
> verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst
> viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der Pass
> finanziell lohnenswert ist.
>
> Lange Spiele und erst recht endlose Multiplayer, da muss man schon blöd
> sein, die im Abo zu spielen, um dafür mehr zu zahlen als nötig.
Dann wird das Abo mit ein paar extra Sachen garniert und schon wird der Kunde es nehmen. Klappt doch auf Konsolen auch. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: bananensaft 18.01.24 - 17:16
RedRanger schrieb:
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> Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo
> verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst
> viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der Pass
> finanziell lohnenswert ist.
>
> Lange Spiele und erst recht endlose Multiplayer, da muss man schon blöd
> sein, die im Abo zu spielen, um dafür mehr zu zahlen als nötig.
Du meinst sowas wie World of Warcraft? Da zahlt man doch nur für ein Spiel monatlich... -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: yumiko 18.01.24 - 17:19
RedRanger schrieb:
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> Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo
> verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst
> viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der Pass
> finanziell lohnenswert ist.
>
> Lange Spiele und erst recht endlose Multiplayer, da muss man schon blöd
> sein, die im Abo zu spielen, um dafür mehr zu zahlen als nötig.
Nennt sich Abo-Falle XD
Wenn es nur noch Abos gibt, erübrigt sich das ja mit nischigen Singleplayerspielen.
Der Vertriebskanal fällt durch die Abos praktisch weg.
Das ist ja das Problem.
Hier und da wird es ein - laut Marketing und beeinflussten Medien - "Leuchturmspiel" im Abo geben wie Starfield - Redaktionen welche vorherigen Spielen nicht mindestens 80% gegeben haben bekommen keine kostenlosen Testmuster (aka Vorabkeys) und müssen die Klickeinnahmen anderen überlassen. -
Re: Kein Abo für mich
Autor: dx1 18.01.24 - 19:12
foobarJim schrieb:
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> Gäbe es das All-In-One-Abo für 100 Euro im
> Montag wäre das Geschrei auch groß.
Montags müssen sich viele vom Wochenende erholen, dabei auch noch arbeiten und haben darum weder Zeit noch Energie zum Zocken. *scnr* -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: RedRanger 18.01.24 - 19:16
Nein, ich meine etwas wie z.B. Multiplayer Shooter oder Hack'n'Slay, die man auch für <60 ¤ kaufen kann, statt sie jahrelang für X Euro pro Monat im Abo zu spielen.
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Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: Dwalinn 19.01.24 - 06:59
yumiko schrieb:
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> RedRanger schrieb:
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> > Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo
> > verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst
> > viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der
> Pass
> > finanziell lohnenswert ist.
> >
> > Lange Spiele und erst recht endlose Multiplayer, da muss man schon blöd
> > sein, die im Abo zu spielen, um dafür mehr zu zahlen als nötig.
> Nennt sich Abo-Falle XD
>
> Wenn es nur noch Abos gibt, erübrigt sich das ja mit nischigen
> Singleplayerspielen.
> Der Vertriebskanal fällt durch die Abos praktisch weg.
> Das ist ja das Problem.
Warum soll das wegfallen?
Wer ein Spiel lieber kauft der tut das, nichts deutet darauf hin das es sich ändert.
Das Abo kann dafür sorgen das man eher mal neue Games probiert statt risikolos immer den gleichen 08/15 kram zu kaufen/spielen. Das wiederum hilft bei der Bekanntheit und kann sich sogar positiv auf Verkäufe auf anderen Plattformen auswirken.
> Hier und da wird es ein - laut Marketing und beeinflussten Medien -
> "Leuchturmspiel" im Abo geben wie Starfield - Redaktionen welche vorherigen
> Spielen nicht mindestens 80% gegeben haben bekommen keine kostenlosen
> Testmuster (aka Vorabkeys) und müssen die Klickeinnahmen anderen
> überlassen.
Journalisten die sowas machen können sich sicher sein irgendwann unterzugehen wenn die Leser feststellen das die Test keinen Wert hat. Wenn sie nicht untergehen war das Testergebnis wohl doch gerechtfertigt. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: mnementh 19.01.24 - 10:13
RedRanger schrieb:
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> Das ist aber genau das Gegenteil von dem, wie man als Nutzer ein Abo
> verwendet. Da möchte man wenig zahlen für viel Content. Also möglichst
> viele Single Player Spiele in möglichst wenig Zeit zocken, damit der Pass
> finanziell lohnenswert ist.
>
Weiß nicht, das hört sich nach nischigen Core-Gamern an. Realistisch wird das Abo von vielen Casual Spielern genutzt werden, die sich nicht die Platte machen wollen über Spiele, sondern einfach mal am WE oder Feierabend hinsetzen und ohne große Hürden ein Spiel spielen wollen. Für die muss das Angebot groß genug sein dass was dabei ist, aber nicht so dass es mit Einzelkauf konkurriert. Das ist ähnlich wie Netflix, die Leute die eh schon Regale voller Bluray haben und ins Kino gehen, stehen Netflix am ablehnendsten gegenüber. Die die einfach mal sich vor die Glotze packen und nehmen was kommt, die kaufen auch am Ehesten Netflix. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: yumiko 19.01.24 - 10:32
RedRanger schrieb:
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> Nein, ich meine etwas wie z.B. Multiplayer Shooter oder Hack'n'Slay, die
> man auch für <60 ¤ kaufen kann, statt sie jahrelang für X Euro pro Monat im
> Abo zu spielen.
WoW und die DLCs kosten auch Geld und Cosmetics und Ingameshop obendrauf. Dazu noch die monatliche Gebühr. -
Re: Praktisch das Aus für Singleplayergames
Autor: yumiko 19.01.24 - 10:39
Dwalinn schrieb:
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> > Der Vertriebskanal fällt durch die Abos praktisch weg.
> > Das ist ja das Problem.
> Warum soll das wegfallen?
> Wer ein Spiel lieber kauft der tut das, nichts deutet darauf hin das es
> sich ändert.
Das sieht man doch schon gut an bei dem Filmestreaming:
Viele werden gar nicht erst angeboten, einerseits weil der Rechteinhaber es nicht will, oder weil der Aufwand für die geringen Auflagen finanziell nicht lohnt.
Das ist eine Spirale - sieht man auch beim Gaming auf dem PC, das es fast nichts mehr ohne Launcher Bindung zu kaufen gibt (also nur im Abo wie Steam & Co).
> Das Abo kann dafür sorgen das man eher mal neue Games probiert statt
> risikolos immer den gleichen 08/15 kram zu kaufen/spielen.
Definitiv. Daher ist es interessant wie Sony, EA und Ubisoft es teilweise handeln - neue Sachen gehen erst mal in den Verkauf und später als Zweitverwertung in ein Abo.
> > Hier und da wird es ein - laut Marketing und beeinflussten Medien -
> > "Leuchturmspiel" im Abo geben wie Starfield - Redaktionen welche
> vorherigen
> > Spielen nicht mindestens 80% gegeben haben bekommen keine kostenlosen
> > Testmuster (aka Vorabkeys) und müssen die Klickeinnahmen anderen
> > überlassen.
> Journalisten die sowas machen können sich sicher sein irgendwann
> unterzugehen wenn die Leser feststellen das die Test keinen Wert hat. Wenn
> sie nicht untergehen war das Testergebnis wohl doch gerechtfertigt.
GameStar - immerhin einer der größten in Europa. Kleinere erst Recht, die brauchen jeden Cent. -
Re: Kein Abo für mich
Autor: Hotohori 19.01.24 - 21:24
ITnachHauseTelefonieren schrieb:
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> Ich persönlich finde ich es allgemein gar nicht so schlimm, wenn Titel
> zwischendurch mal aus dem Katalog fallen. Okay, wenn ich heute denke, ich
> will den Film morgen gucken und er bis dahin raus ist, ist das natürlich
> ärgerlich, aber kein Weltuntergang - ich habe ja noch hunderte andere als
> Alternative ebenfalls "kostenlos" zur Verfügung.
Das ist für mich halt gerade kein Argument. Oftmals habe ich gerade Lust auf einen speziellen Film und auf nichts anderes. Und da das meist eh meine Lieblingsfilme sind, hab ich diese schlicht auf BluRay. Problem gelöst und dabei noch beste Bild und Audio Qualität, die mir kein Streaming Anbieter anbieten kann.



