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Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

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  1. Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: Didacta 17.02.10 - 13:15

    Kostenlose Lernmodule.
    Statt Frontalunterricht in einer nicht (mehr) existierenden Mädchenschule.

    Durchgängig International i18n.

    - Lernstoff
    - Beispiele, interaktive "Experimente", Übungsstoff,...
    - Tests zum überprüfen.
    Man kann seine Ergebnisse in Schüler/Studenten-Centre ablegen. Das dient dann als Basis für Bewerbungen usw.
    Leute die zu wenig Prozentrechnung können, kriegen halt keine Banklehre. Die brauchen gar nicht erst zum Test zu gehen.

    Lernmodule vernichten die Schulbuch-Mafia. Und die Gesamtkosten von Schulbüchern (wenn kein Weiterverkauf durch die Schulen organisiert wird), beträgt locker den Preis eines Kindles.
    Schulhefte und Stifte braucht es auch viel weniger.

    Frontalunterricht ist zu schnell für die Idioten.
    Und er ist zu langsam für die Schlauen Kinder.
    Die Idioten kriegen weiter Frontalunterricht. Die schlauen Kinder benutzen die Selbstlernmodule.
    Pisa-Test ist quasi immer und überall.

    Schwupp kann man viele hunderte Lehrer einsparen. Nur noch für die wirklich Dummen unselbständigen Kinder.
    Und halt für echte Experimente usw.
    Der wirtschaftliche nutzen wäre enorm.

    Aber selbst anständige Lehrer peilen das oft nicht.
    Weil sie nur von minderwertiger Software umgeben sind.
    Und ein Iphone oder Mac kaufen die meist eher nicht. Dann würde ihnen ein Licht aufgeben "hey, man kann Software ja auch benutzbar machen". Ohne sich als Programmierer den Arsch aufzureissen und hunderte Millionen Steuergelder zu verschwenden.

    Kostenlose EReader-Selbst-Lern-Module. Für Schüler und Studenten.
    Die meisten Themen sind ja 0815-Crap.
    Prozentrechnung, Controlling, Marketing, Bilanzierung,... .

    Und interaktiv mit anderen konstruktiv zusammenarbeiten oder diskutieren, kann man auch mit Ereadern.

    Und wer Spiegel-neuronen braucht, geht in den Frontal-Unterricht für die "besonderen" Kinder.
    Die meisten Kinder können nach der Grundschule aber hoffentlich 10finger-Tippen und Selberlernmodule nutzen.

    Der Staat, der als erstes damit anfängt, wird die anderen im PISA-Test locker abhängen. Und kann dann seine überlegenen Kinder in andere Staaten exportieren um die eigene Überbevölkerung abzuschaffen. Dann gibts halt nur noch kubanische Ärzte in Deutschland. Oder irländische Handwerker die im Kopf die Kalkulation durchrechnen können.

    Lernmodule nicht zu benutzen, ist als wenn man das Auto stehen lässt und 10 km zu Fuß zum Buffet läuft, während alle anderen das Auto nehmen. Meist ist das ziemlich dumm und das Freibier ist alle und am Buffet kann man die Reste von den Tabletts kratzen... .

    You wanna rule: Take Lernmodul.

  2. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: Blablablublub 17.02.10 - 13:48

    Was möchte uns dieser Beitrag sagen?


    Pf-f-f-f-f ... vielleicht?
    Das war die heiße Luft, die gerade daraus entwichen ist ;)

  3. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: Bassa 17.02.10 - 13:51

    Wenn die Schüler mit Selbstlernmodulen lernen müssen und ohne Lehrerunterstützung dann wird nur noch abgeschrieben/auswendig gelernt ohne Verständnis.

    Zum Autodidakten taugt nicht jeder.

    Zur Unterstützung/Vertiefung ist sowas sicher nicht schlecht, aber als alleiniges Lehr- und Lernmittel halte ich es für ungeeignet. Da treibst Du den Teufel dann mit dem Beelzebub aus.

    Gute Lehrer lehren nicht nur, sie können auch Interesse wecken. Desinteresse ist aber beim Selbst-Lern-Modul ziemlich desaströs.


    Und Deine Apple-Anbeterei hat damit mal gar nichts zu tun. Weder ist MacOS perfekt noch ist Windows nur scheiße - oder umgekehrt.

  4. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: Didactor 17.02.10 - 16:20

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Ich erwarte von Diplom-Leuten also, das sie Wege finden und konstruktiv mitdiskutieren. Verhinderer und Blockierer gibt es genug.
    Die haben erst vorletztes Jahr Computer-Tests für Theoretische Führerscheinprüfung eingeführt. Obwohl das schon immer Multiple Choice oder Lückentexte waren. Mit solchen rückständigen Verantwortlichen vergleicht man sich nicht.


    > Wenn die Schüler mit Selbstlernmodulen lernen müssen und ohne
    > Lehrerunterstützung dann wird nur noch abgeschrieben/auswendig gelernt ohne
    > Verständnis.

    Die Module enthalten Übungsfragen und wenns geht, automatisiert überprüfbare Aufgaben.

    Kleines 1*1: Man kriegt 20 Fragen und beantwortet sie ratz fatz.
    Wer eine Frage falsch beantwortet, muss eine halbe Frage mehr beantworten. Und natürlich die Frage, die er falsch beantwortet hat.
    (1/20): 7*7 ?
    49 <Return> drücken
    (2/20): 2*3 ?
    6 <Return> drücken
    (3/20): 5*9 ?
    36 <Return> drücken
    FAILED (3/20.5): 5*9 ?
    63 <Return> ...
    FAILED AGAIN (3/21): 5*9 ?
    45 <Return>
    ...

    Natürlich in hoch ergonomisch. Das Ziel ist nicht, Leute zu entnerven, sondern zu sehen, ob sie können, was sie wissen sollen. Man dressiert ihnen auf diese Weise das kleine Einmaleins reflexmäßig ein. Die anderen kriegen Frontalunterricht... .

    Diese Checker-tests gehören zu jedem Lernmodul. Sonst ist es auch kein Lernmodul.

    Prüfungen dann unter Aufsicht in der Stadtverwaltung gegen Ausweis oder mit Papier (dumm und ineffizient) usw.

    > Zum Autodidakten taugt nicht jeder.
    Das sind dann die besonderen Kinder die weiter Frontalunterricht kriegen. Die Luscher. Oder haben die Genprobleme die Selberlernen verhindern ? Wohl kaum. Man kann natürlich im Kindergarten schon Checkertests machen und schauen, wer problematisch ist.

    Als ich jung war, wurden Linkshänder konvertiert und Sprachstörungen haben die Grundschul-Lehrer nicht interessiert. Logopäden gabs faktisch gar nicht. Inzwischen sind aber wohl die meisten von denen allerdings Reha-Kliniken für Schlaganfall-Patienten.

    > Zur Unterstützung/Vertiefung ist sowas sicher nicht schlecht, aber als
    > alleiniges Lehr- und Lernmittel halte ich es für ungeeignet. Da treibst Du
    > den Teufel dann mit dem Beelzebub aus.

    > Gute Lehrer lehren nicht nur, sie können auch Interesse wecken.
    > Desinteresse ist aber beim Selbst-Lern-Modul ziemlich desaströs.

    Wieso ? Er sieht doch, wie gut die anderen Kinder seines Alters sind. Die totale anynyme Punktwolke aller 8-jährigen kleines-1x1-Rechner ist öffentlich. Die meisten brauchen 22 Antworten und 45 Sekunden. Dann sieht man, wo man selber steht.
    Das Ziel ist, die Punkte nach "besser" zu schieben und auch die Wolke zusammenzuschieben.
    Die schlechtesten 10% sind dann aber vielleicht immer noch besser als früher die Hälfte.
    Das langsamste Formel-1-Auto ist auch schneller als 99% aller Autos die man auf der Autobahn in 60 Minuten zählen würde.

    Schlechte Kinder kriegen andere Lernmodule für diesen Zweck oder Frontal-Unterricht.

    Deine Ablehnung liegt doch nur daran, das Du es nicht kennst und es keiner es leistungs-orientiert durchzieht.
    Sowas muss knallhart feedback-orientiert sein. EEG und gucken, wie schnell Kinder Modul-Teile verstehen und wo sie abschalten usw. Dementsprechend optimiert man die Module dann und orientiert sich für andere Module auch danach.
    Einfaches Beispiel: Sätze mit mehr als 7 Worten sind wohl problematisch oder unüblich.

    Feinde sollen dann eigene Teile entwickeln. Dann sieht man, ob das Katholiken-Prozent-Modul bei einer Referenzgruppe von 1000 Schülern bessere und schnellere Leistungen liefert als das alte Prozent-Modul. Das ist ein knallharter Battle-Fight, wessen Bundesland die Luscher im Pisa-Test produziert.
    Wenn Du natürlich eine 500 Millionen Ausschreibung, EU-Projekte und patente und doktortitel usw. verteilen willst, kommt natürlich nichts bei rum.
    Jeder darf Module machen. Beispiel: Jeder darf mit seiner Suppenschüssel oder Super-Ferrari auf die Autorenn-Strecke. Jeder der zu langsam ist, wird herausgenommen. Bis nur noch 20 Autos übrigbleiben. Und dann beginnt das echte Rennen.

    Wenn Du natürlich zentralistische Firmen beauftragst, wird auch nichts draus.
    Du hast völlig Recht: Wenn Politiker das machen, wird gar nix draus und es kostet zilliarden und der Schwager vom Landesfürsten krallt alle Kohle.

    Wenn ein Land anfängt, müssen die anderen nachziehen.
    Die automatischen Checkertests kann man ja problemlos übersetzen.
    noch mal: Aufsätze usw. gehen damit nicht.
    Aber die jamben-versmaße von vorgegebenen Gedichten ankreuzen, geht schon. Oder prozentrechnungs-aufgaben usw.
    Für komplexere sach-aufgaben muss man sich auch was ausdenken.
    Aber in der Logik lernt man: Ein Beweis ist eine AUTOMATISCH prüfbare Kette korrekt voneinander abgeleiteter Schlussfolgerungen. D.h. es mag mehrere Rechenwege für die Sachaufgabe geben, aber bestimmte Zwischenergebnisse müssen auftauchen.
    Oder die Schüler draggen und droppen die Variablen und versehen sie mit Rechen-Symbolen.
    Du kaufst eine Festplatte für 119 Euro(PREIS) und 19% Umstatzsteuer. Wie viel kannst Du als Vorsteuer(V) ansetzen, wenn es eine Betriebsausgabe ist ?
    Dann steht da sowas wie: (=^= ist hier das 'entspricht'-Symbol)
    V =^= (100%+A)
    119 EURO =^= 119%
    1 Euro =^= 1%
    19 Euro =^= 19% = A

    Wenn ein Kind 5+5=9 reinklickt, kann der Computer es problemlos überprüfen und als Fehler erkennen. Man korrigiert dann online und gleich und besser als früher, wo der Deutschlehrer die Arbeiten erst zurück gab, wenn die neue Prüfung anstand.
    Unser Mathelehrer hingegen hatte oft die Prüfungen am nächsten Tag fertig.
    Die gesparte Zeit investiert er dann in verbesserung von Lernmodulen. Ach so: XML . In allen Geräten lauffähig. KOSTENLOS DENN BILDUNG DARF natürlich NICHTS KOSTEN.

    Damit könnte man auch die US- und China-Lern-Mafia austrocknen.
    Denn die Schule wäre egaler.
    Bewerber unterzieht man natürlich Checkertests. Wer kein Prozentrechnung kann, kriegt keine Lehrstelle als Einzelhandels-Kaufmann/frau. Das weiss aber jeder. Weil das statistisch erfasst und veröffentlicht wird, welche Korrelationen zwischen Gesellen-Ausbildungs-note und Lernmodul-Ergebnis des (Haupt/Real/Abitur)-Schulzeugnisses liegen.
    ERFUNDENES BEISPIEL: Man sieht dann vielleicht, das die Hälfte Einzelhandelskauffrauen/männer in Englisch zu den Top20% gehören müssen und die andere Hälfte egal ist. VERMUTLICHE Folgerung: Wenn man also zu einer Firma geht, die Englisch braucht, muss man zu den Top20% des Jahrganges gehören. Oder bewirbt sich besser nur bei einer rein-deutschen Firma, wenn man kein Englisch drauf hat.

    Man testet natürlich und dann wächst es weiter.
    Im Unterricht macht man dann andere Dinge. Aber ohne Lehrer vor Ort. Beispielsweise, wie man diskutiert oder Vorträge macht.
    Die anderen Schüler geben dann Sprüche ab wie "Du fummelst an den Ohren wenn man Dich was fragt". "Du hast 20 mal 'ähm' gesagt". Wei bei sowas nicht konstruktiv mitdiskutiert, landet im Frontalunterricht oder kann sich mit seinesgleichen "diskutieren" üben.

    Nur das das klar ist: Ich habe keine Lust, Software zu verkaufen. Ich will den totalen Lern-Durchsatz.
    Und totale Erfolgskontrolle. Man sieht dann also, das die Rütli-Schule 20% schlechter bei Prozentrechnung ist als der Durchschnitt aller gleichaltrigen Schüler.
    Jedes Elter kann genau sehen, wo sein Kind im Vergleich zum den anderen 98765 Schülern gleichen Alters steht.

    Es gibt Fächer, wo man Lernmodule später oder anders macht. Aufsätze muss man halt weiter korrigieren.
    Aber Kommaregeln usw. kann man auch durch Lernmodule beibringen.
    Wenn alle Lehrer Ergänzungen liefern können, wird es hoffentlich auch besser. Wenn diese Ergänzungen getestet werden und statistisch relevant Schülern helfen, beispielsweise schneller bestimmte Kommafehler zu vermeiden. Oder schneller Prozentrechnung zu verstehen.

    Und im Deutschunterricht sucht man sich die Bücher aus und diskutiert im Internet virtuell mit den anderen, die dasselbe Buch gewählt haben. Nicht mehr Diktatur.
    Allerdings sollte man für Normalisierung der Kenntnisse dafür Kurzgeschichten verpflichtend machen an denen man bestimmte Effekte zeigen und lehren will.
    Dann muss man 2 von 4 gegebenen Kurzgeschichten mit Bad-Ending wählen. Oder 2 von 4 gegebenen Kurzgeschichten mit Monologen oder was auch immer.
    Schlaue Kinder wählen dann Kurzgeschichten mit bad-ending, jambischem versmaß, monologen, vielen rethorischen fragen und ganz vielen Konjunktiven und noch mehr Mehrdeutigkeiten, um diese verschiedenen Lernziele auf einen Schlag mit einer Kurzgeschichte zu erledigen.
    Deutsch-Schwache Kinder wählen dann immer nur eine Kurzgeschichte pro Effekt. Solche Kinder gibts dann aber kaum noch. Weil fast alle Leister werden und die Mindestanforderungen zu 95% bestehen. Bei Formel1 fahren ja auch alle schnell.

    Die totale Optimierung :-) Und da es Graswurzelmäßig läuft, lernen diese Kinder hoffentlich im Gegensatz zu vielen Forenteilnehmern hier, KONSTRUKTIV und SINNVOLL miteinander zu diskutieren und nicht ständig erfundene Schein-Argumente vorzubringen (Du bist nicht gemeint). Und die mucken dann auf. Und weil alle zwar nicht gleich schlau aber schlauer als 50% der Jahrgänge davor sind, verstehen sie dann auch, was richtig und was dumm ist. Z.b. ob man bei 4 Mio Arbeitslosen behaupten kann, das wären Faulenzer. Und ob man Beamtengelder zur Beseitigung von Schmarotzern oder besser zur Beseitigung von Arbeits-Verhinderungs-Maßnahmen benutzen sollte.

    Die lassen sich von Wahlbetrügern nicht verarschen. Die können selber denken statt denken lassen.
    Das ist natürlich unerwünscht. Aber irgendein Staat wird anfangen. Australien hat Unterricht per Funk. Die hatten unter-beschäftigung. Australier konnten arbeiten wenn sie wollten. Die hattens nicht nötig. Ob das jetzt anders ist, weiss ich nicht. Aber Australier sind im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern wohl nicht überbevölkert.

    Was viele wohl vergessen haben: Die wenigsten haben ein Buch für den Deutschunterricht zu Ende gelesen. Höchstens mal ein Kapitel in der Pause davor. Und die meisten haben vergessen worum es geht oder kriegen nicht mal die Reihenfolge der Geschichte auf die Reihe.
    Und die meisten achten nicht 99% der Zeit auf den Lehrer. Die sind nur partiell Aufmerksam. Wenn sie also nur 50% der Zeit zuhören, ist ein Lernmodul mit 51% Aufmerksamkeit besser. Weil man Schulplatz spart und Kinder von 8-20 Uhr oder zu hause lernen lassen kann. Prüfungen usw. sind halt Sondertermine.

    Multiskinning ist natürlich normal.
    Beispiel: Umsatzsteuer für Realschüler.
    Man sucht sich dann aus, ob man Umsatz-Steuer für eine Parfümerie, einen Gucci-Laden, einen Auto-Pimp-Shop, ein Tiergeschäft oder was auch immer machen will. Vollautomatisch mit Templates. Die liefern die Shops um Auszubildende zu kriegen. SCNR.
    D.h. man lernt dann als Blödine Umsatzsteuer für Lippenstifte und Dauerwelle und jemand anders für Auto-Tuning-Teile und Diskothekenbetrieb. Und dann natürlich noch alle anderen Steuer-Sorten. Damit man lernt, das Gewinn und Umsatz deutlich differieren, wenn Steuern die Hälfte abgreifen.

    > Und Deine Apple-Anbeterei hat damit mal gar nichts zu tun. Weder ist MacOS
    > perfekt noch ist Windows nur scheiße - oder umgekehrt.

    Bei Apple haben die Kunden weniger Probleme als bei anderen Systemen. Die Überschneidung zwischen dem, was man kriegt und dem, was man erwartet, ist besser. Böse Überraschungen sind seltener. Leider ist mir Apple zu teuer.
    Das ist keine Leistung von Apple. Das ist ein Fail aller anderen Programmierer. Du merkst nach einer Weile, das manche Tools einfach wohl von den Programierern selber genutzt werden. Die machen Spass, die flutschen und brauchen möglichst wenige Klicks und Aktionen für etwas. Ein LG-Handy beispielsweise hingegen ist das Gegenteil. Es gibt Tools (Windows, Linux), die tun einfach, was sie sollen. Wieso können nicht alle Tools so sein und sind teilweise unnötig umständlich zu benutzen ?

  5. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: tomek 17.02.10 - 16:37

    Didactor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [zu viel...]

    Du hast ernsthaft keine Ahnung.

  6. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: asus-home server 17.02.10 - 17:04

    Wer etwas will, findet Wege.
    Wer etwas nicht will, findet Gründe.

    Früher gabs Leute, die behaupteten, 56k-Modems wären technologisch unmöglich. Und Menschen würden niemals fliegen können.
    Die aktuellen Segel-Race-Boote sind fast so schnell wie der Wind.
    Daran hat vor 5 jahren auch noch niemand gedacht.

    "640 KiloBytes sind genug für jeden"... .

    Die Abzock_Verlage müssen fallen. Und sie werden fallen.
    Dank Ereadern und günstiger Vertriebsformen.

  7. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: tomek 17.02.10 - 21:38

    Meinetwegen sollen die Schulbücher durch E-Reader ersetzt werden (von den Schulbuchverlagen kann man nebenbei halten was man will). Ebensowenig habe ich was gegen CUL (Computerunterstüztes Lernen). Aber Lernen und Lehren ist wesentlich komplexer als das dies gegenwärtig durch ein (Online-)Tool abgedeckt werden kann.

    Und das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern mit schlichter beruflicher Erfahrung.

  8. Re: Besser kostenlose Ereader-Lernmodule gründen

    Autor: Bassa 18.02.10 - 11:45

    Didactor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bassa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Ich
    > erwarte von Diplom-Leuten also, das sie Wege finden und konstruktiv
    > mitdiskutieren. Verhinderer und Blockierer gibt es genug.
    > Die haben erst vorletztes Jahr Computer-Tests für Theoretische
    > Führerscheinprüfung eingeführt. Obwohl das schon immer Multiple Choice oder
    > Lückentexte waren. Mit solchen rückständigen Verantwortlichen vergleicht
    > man sich nicht.

    Vielleicht wollte man warten, bis es ausgereift ist.
    Ich habe schon ähnliche Tests computerunterstützt gesehen. Die Drag'n'Drop-Funktion war sehr unangenehm, weil diese Aufgaben leider die Lösung vergessen hatten, wenn man zurücksprang.

    Computer können Unterstützung bieten, aber Ersatz?

    > > Wenn die Schüler mit Selbstlernmodulen lernen müssen und ohne
    > > Lehrerunterstützung dann wird nur noch abgeschrieben/auswendig gelernt
    > ohne
    > > Verständnis.
    >
    > Die Module enthalten Übungsfragen und wenns geht, automatisiert
    > überprüfbare Aufgaben.

    Das ist Unterstützung, kein Ersatz. Sobald Du das Modul nicht verstehst, ist Ende. Da bringen Dir die Fragen nix. Das Modul zeigt immer wieder den gleichen Text. Es kann sich nicht auf Dein Problem einstellen. Dafür wäre eine KI nötig und die ist nicht so einfach programmiert.

    > Kleines 1*1: Man kriegt 20 Fragen und beantwortet sie ratz fatz.
    > Wer eine Frage falsch beantwortet, muss eine halbe Frage mehr beantworten.
    > Und natürlich die Frage, die er falsch beantwortet hat.
    > (1/20): 7*7 ?
    > 49 drücken
    > (2/20): 2*3 ?
    > 6 drücken
    > (3/20): 5*9 ?
    > 36 drücken
    > FAILED (3/20.5): 5*9 ?
    > 63 ...
    > FAILED AGAIN (3/21): 5*9 ?
    > 45
    > ...

    Versuch und Irrtum? Tolle Sache.
    Beim kleinen Einmaleins mag das so noch gehen, aber fang mit dem großen an.
    Man hängt beispielsweise bei 13*19. Klar, mit Versuch und Irrtum kann man auch irgendwann auf die Lösung kommen. Aber sinniger wäre es, dem Schüler an dieser Stelle noch einmal klar zu machen, dass er das in Schritte aufteilen kann und damit einfacher macht.

    > Natürlich in hoch ergonomisch. Das Ziel ist nicht, Leute zu entnerven,
    > sondern zu sehen, ob sie können, was sie wissen sollen. Man dressiert ihnen
    > auf diese Weise das kleine Einmaleins reflexmäßig ein. Die anderen kriegen
    > Frontalunterricht... .

    Das Ziel sollte nicht sein, einfach nur zu prüfen, ob die Leute können, was sie können sollten, es ist auch an dieser Stelle immer noch, sie in diese Richtung zu führen.

    > Diese Checker-tests gehören zu jedem Lernmodul. Sonst ist es auch kein
    > Lernmodul.

    So ist es kein Lernmodul sondern ein Prüfungsmodul ohne Zeugnisrelevanz.

    > Prüfungen dann unter Aufsicht in der Stadtverwaltung gegen Ausweis oder mit
    > Papier (dumm und ineffizient) usw.

    Prüfungen mit Aufsichtspersonen ohne Ahnung von der Materie sind schlicht schlecht.

    > > Zum Autodidakten taugt nicht jeder.
    > Das sind dann die besonderen Kinder die weiter Frontalunterricht kriegen.
    > Die Luscher. Oder haben die Genprobleme die Selberlernen verhindern ? Wohl
    > kaum. Man kann natürlich im Kindergarten schon Checkertests machen und
    > schauen, wer problematisch ist.

    Ich glaube eigentlich nicht, dass diejenigen, die nicht zum Autodidakten taugen, die "besonderen Kinder" sind, ich denke eher, dass das der Regelfall ist. Insofern klingen Deine Pläne eher nach Begabtenförderung als nach Standardunterricht.

    > Als ich jung war, wurden Linkshänder konvertiert und Sprachstörungen haben
    > die Grundschul-Lehrer nicht interessiert. Logopäden gabs faktisch gar
    > nicht. Inzwischen sind aber wohl die meisten von denen allerdings
    > Reha-Kliniken für Schlaganfall-Patienten.

    Und welche Relevanz hat es, welche Fehler in Deiner Jugend gemacht wurden?

    > > Zur Unterstützung/Vertiefung ist sowas sicher nicht schlecht, aber als
    > > alleiniges Lehr- und Lernmittel halte ich es für ungeeignet. Da treibst
    > Du
    > > den Teufel dann mit dem Beelzebub aus.
    >
    > > Gute Lehrer lehren nicht nur, sie können auch Interesse wecken.
    > > Desinteresse ist aber beim Selbst-Lern-Modul ziemlich desaströs.
    >
    > Wieso ? Er sieht doch, wie gut die anderen Kinder seines Alters sind. Die
    > totale anynyme Punktwolke aller 8-jährigen kleines-1x1-Rechner ist
    > öffentlich. Die meisten brauchen 22 Antworten und 45 Sekunden. Dann sieht
    > man, wo man selber steht.
    > Das Ziel ist, die Punkte nach "besser" zu schieben und auch die Wolke
    > zusammenzuschieben.
    > Die schlechtesten 10% sind dann aber vielleicht immer noch besser als
    > früher die Hälfte.
    > Das langsamste Formel-1-Auto ist auch schneller als 99% aller Autos die man
    > auf der Autobahn in 60 Minuten zählen würde.

    Dafür haben Formel-1-Autos auch ihre Nachteile ;) Aber das ist ja eh nur ein hinkender Vergleich ^^
    Das Problem ist nur, dass der "Wettbewerb" gegen eine "anonyme Wolke" kein Interesse hervorbringen kann, das nicht vorhanden ist. Wenn mich etwas nicht interessiert, dann habe ich auch kein großes Interesse daran, gegen andere in Wettbewerb zu treten. Das mag vielleicht zusätzliche Motivation auf einem Interessensgebiet sein, mehr aber auch nicht.

    > Schlechte Kinder kriegen andere Lernmodule für diesen Zweck oder
    > Frontal-Unterricht.
    >
    > Deine Ablehnung liegt doch nur daran, das Du es nicht kennst und es keiner
    > es leistungs-orientiert durchzieht.

    Meine Einstellung liegt daran, dass Dein Vorschlag zwar umfangreich formuliert, aber dennoch nicht völlig durchdacht ist. Du interessierst Dich weder für Motivation noch für effektive Lernkontrolle. Ein Multiple-Choice-Test ist immer die schlechtere Wahl. Ein Freitext-Test ist für einen Computer aber zuviel. Zwischendurch-Kontrolle mag mit einem solchen Test gehen, aber mehr auch nicht. Nur muss das Ergebnis dann auch Folgen haben. Und zwar nicht nur ein "Kind zu blöd, Fragen werden vereinfacht".
    Du willst Lehrer abschaffen, dabei ist gerade der MANGEL an Lehrern doch das große Problem. Es ist gerade deshalb weder möglich, schlechtere Schüler vernünftig zu fördern noch überdurchschnittliche Schüler nicht zu unterfordern.

    > Sowas muss knallhart feedback-orientiert sein. EEG und gucken, wie schnell
    > Kinder Modul-Teile verstehen und wo sie abschalten usw. Dementsprechend
    > optimiert man die Module dann und orientiert sich für andere Module auch
    > danach.
    > Einfaches Beispiel: Sätze mit mehr als 7 Worten sind wohl problematisch
    > oder unüblich.

    Wo hast Du denn diese Zahl her? (Hey, da sind genau sieben Worte in dem Satz.)

    > Feinde sollen dann eigene Teile entwickeln. Dann sieht man, ob das

    Feinde?

    > Katholiken-Prozent-Modul bei einer Referenzgruppe von 1000 Schülern bessere
    > und schnellere Leistungen liefert als das alte Prozent-Modul. Das ist ein
    > knallharter Battle-Fight, wessen Bundesland die Luscher im Pisa-Test
    > produziert.
    > Wenn Du natürlich eine 500 Millionen Ausschreibung, EU-Projekte und patente
    > und doktortitel usw. verteilen willst, kommt natürlich nichts bei rum.
    > Jeder darf Module machen. Beispiel: Jeder darf mit seiner Suppenschüssel
    > oder Super-Ferrari auf die Autorenn-Strecke. Jeder der zu langsam ist, wird
    > herausgenommen. Bis nur noch 20 Autos übrigbleiben. Und dann beginnt das
    > echte Rennen.

    Das Problem bei diesem Konzept ist, dass eine Menge Schüler auf der Strecke bleiben werden, weil sie in der Suppenschüssel sitzen.

    > Wenn Du natürlich zentralistische Firmen beauftragst, wird auch nichts
    > draus.
    > Du hast völlig Recht: Wenn Politiker das machen, wird gar nix draus und es
    > kostet zilliarden und der Schwager vom Landesfürsten krallt alle Kohle.

    Also wird das nix mit Apple, denn Apple ist auchs o eine Firma. Aber wie willst Du jemanden finden, der nicht auch Eigeninteressen dabei verfolgt? Die Welt will verdienen, sonst macht sie nichts. Längerfristige Planung scheint vielen mittlerweile schwer zu fallen, selbst Firmen.

    > Wenn ein Land anfängt, müssen die anderen nachziehen.
    > Die automatischen Checkertests kann man ja problemlos übersetzen.
    > noch mal: Aufsätze usw. gehen damit nicht.

    Aber auch so etwas ist wichtig. Sonst sind bald auch Sätze mit weniger als sieben Worten ungewöhnlich und schwierig.

    > Aber die jamben-versmaße von vorgegebenen Gedichten ankreuzen, geht schon.
    > Oder prozentrechnungs-aufgaben usw.

    Wie gesagt, Ankreuz-Tests sind keine gute Testmethode. Der Lottoschein ist auch ein Ankreuztest.

    > Für komplexere sach-aufgaben muss man sich auch was ausdenken.
    > Aber in der Logik lernt man: Ein Beweis ist eine AUTOMATISCH prüfbare Kette
    > korrekt voneinander abgeleiteter Schlussfolgerungen. D.h. es mag mehrere
    > Rechenwege für die Sachaufgabe geben, aber bestimmte Zwischenergebnisse
    > müssen auftauchen.

    Wenn Du einen völlig anderen Weg einschlägst, dann tauchen nicht unbedingt die gleichen Zwischenergebnisse auf.

    > Oder die Schüler draggen und droppen die Variablen und versehen sie mit
    > Rechen-Symbolen.
    > Du kaufst eine Festplatte für 119 Euro(PREIS) und 19% Umstatzsteuer. Wie
    > viel kannst Du als Vorsteuer(V) ansetzen, wenn es eine Betriebsausgabe ist
    > ?
    > Dann steht da sowas wie: (=^= ist hier das 'entspricht'-Symbol)
    > V =^= (100%+A)
    > 119 EURO =^= 119%
    > 1 Euro =^= 1%
    > 19 Euro =^= 19% = A
    >
    > Wenn ein Kind 5+5=9 reinklickt, kann der Computer es problemlos überprüfen
    > und als Fehler erkennen. Man korrigiert dann online und gleich und besser
    > als früher, wo der Deutschlehrer die Arbeiten erst zurück gab, wenn die
    > neue Prüfung anstand.

    Das ist in der Tat mitunter verdammt nervig gewesen. Aber bei einem Aufsatz oder ähnlichem bleibt das Problem bestehen. Ein Diktat zu korrigieren hat den Deutschlehrer aber nie soviel Zeit gekostet. Soweit ich mich erinnern kann jedenfalls.

    > Unser Mathelehrer hingegen hatte oft die Prüfungen am nächsten Tag fertig.

    Kommt sicher auch auf die Prüfung an, aber ja... Mathe ging schneller.

    > Die gesparte Zeit investiert er dann in verbesserung von Lernmodulen. Ach
    > so: XML . In allen Geräten lauffähig. KOSTENLOS DENN BILDUNG DARF natürlich
    > NICHTS KOSTEN.

    Dann schlägt halt wieder die Kurzsichtigkeit zu. Das kostet mich jetzt, bringt aber erstmal nix. Also nein.

    > Damit könnte man auch die US- und China-Lern-Mafia austrocknen.
    > Denn die Schule wäre egaler.
    > Bewerber unterzieht man natürlich Checkertests. Wer kein Prozentrechnung
    > kann, kriegt keine Lehrstelle als Einzelhandels-Kaufmann/frau. Das weiss
    > aber jeder. Weil das statistisch erfasst und veröffentlicht wird, welche
    > Korrelationen zwischen Gesellen-Ausbildungs-note und Lernmodul-Ergebnis des
    > (Haupt/Real/Abitur)-Schulzeugnisses liegen.
    > ERFUNDENES BEISPIEL: Man sieht dann vielleicht, das die Hälfte
    > Einzelhandelskauffrauen/männer in Englisch zu den Top20% gehören müssen und
    > die andere Hälfte egal ist. VERMUTLICHE Folgerung: Wenn man also zu einer
    > Firma geht, die Englisch braucht, muss man zu den Top20% des Jahrganges
    > gehören. Oder bewirbt sich besser nur bei einer rein-deutschen Firma, wenn
    > man kein Englisch drauf hat.
    >
    > Man testet natürlich und dann wächst es weiter.
    > Im Unterricht macht man dann andere Dinge. Aber ohne Lehrer vor Ort.
    > Beispielsweise, wie man diskutiert oder Vorträge macht.
    > Die anderen Schüler geben dann Sprüche ab wie "Du fummelst an den Ohren
    > wenn man Dich was fragt". "Du hast 20 mal 'ähm' gesagt". Wei bei sowas
    > nicht konstruktiv mitdiskutiert, landet im Frontalunterricht oder kann sich
    > mit seinesgleichen "diskutieren" üben.

    Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Und wer sorgt bei diesen Diskussionen ohne Aufsicht für Ordnung und verschiebt die, die "nicht konstruktiv mitdiskutieren" in den Frontalunterricht? Oder willst Du den Lehrer durch eine "Aufsichtsperson" ersetzen, die einfach nur noch für die Versetzung zuständig ist?

    > Nur das das klar ist: Ich habe keine Lust, Software zu verkaufen. Ich will
    > den totalen Lern-Durchsatz.
    > Und totale Erfolgskontrolle. Man sieht dann also, das die Rütli-Schule 20%
    > schlechter bei Prozentrechnung ist als der Durchschnitt aller
    > gleichaltrigen Schüler.
    > Jedes Elter kann genau sehen, wo sein Kind im Vergleich zum den anderen
    > 98765 Schülern gleichen Alters steht.
    >
    > Es gibt Fächer, wo man Lernmodule später oder anders macht. Aufsätze muss
    > man halt weiter korrigieren.
    > Aber Kommaregeln usw. kann man auch durch Lernmodule beibringen.

    Man kann Kommaregeln vielleicht durch Lernmodule beibringen (zumindest die Formulierungen), aber das Verständnis dafür? Und auch die Prüfung dafür wird schwierig, es sei denn, es wird immer nur anhand vorgegebener Sätze geprüft. Aber das ist wieder minderwertig in meinen Augen. Man muss auch selbst formulieren und es ist hilfreich, wenn man mal in ganz anderen Sätzen an die Kommaregeln denken muss. Das setzt aber technisch für den Computer weit mehr Sprachverständnis voraus als der hat.

    > Wenn alle Lehrer Ergänzungen liefern können, wird es hoffentlich auch
    > besser. Wenn diese Ergänzungen getestet werden und statistisch relevant
    > Schülern helfen, beispielsweise schneller bestimmte Kommafehler zu
    > vermeiden. Oder schneller Prozentrechnung zu verstehen.
    >
    > Und im Deutschunterricht sucht man sich die Bücher aus und diskutiert im
    > Internet virtuell mit den anderen, die dasselbe Buch gewählt haben. Nicht
    > mehr Diktatur.

    Diktatur, weil eine Mehrheit im Unterricht ein Buch vorgibt? Oder selbst wenn es der Lehrer/Lehrplan macht?
    Im Beruf hat man später auch Vorgaben, da kann man sich auch nicht aussuchen, welche Arbeit man macht.

    > Allerdings sollte man für Normalisierung der Kenntnisse dafür
    > Kurzgeschichten verpflichtend machen an denen man bestimmte Effekte zeigen
    > und lehren will.
    > Dann muss man 2 von 4 gegebenen Kurzgeschichten mit Bad-Ending wählen. Oder
    > 2 von 4 gegebenen Kurzgeschichten mit Monologen oder was auch immer.
    > Schlaue Kinder wählen dann Kurzgeschichten mit bad-ending, jambischem
    > versmaß, monologen, vielen rethorischen fragen und ganz vielen Konjunktiven
    > und noch mehr Mehrdeutigkeiten, um diese verschiedenen Lernziele auf einen
    > Schlag mit einer Kurzgeschichte zu erledigen.

    Um diese intelligente Wahl zu treffen, müssten sie die Geschichten erstmal alle kennen. Dann ist die "Diktatur" einen Schritt früher erfolgt. Und die Schüler wählen das, was ihnen am wenigsten Probleme gemacht hat.

    > Deutsch-Schwache Kinder wählen dann immer nur eine Kurzgeschichte pro
    > Effekt. Solche Kinder gibts dann aber kaum noch. Weil fast alle Leister
    > werden und die Mindestanforderungen zu 95% bestehen. Bei Formel1 fahren ja
    > auch alle schnell.

    Dein Formel-1-Beispiel wird irgendwie immer unpassender, finde ich. Ein Auto kann man umbauen, einen Schüler eher weniger.

    > Die totale Optimierung :-) Und da es Graswurzelmäßig läuft, lernen diese
    > Kinder hoffentlich im Gegensatz zu vielen Forenteilnehmern hier,
    > KONSTRUKTIV und SINNVOLL miteinander zu diskutieren und nicht ständig
    > erfundene Schein-Argumente vorzubringen (Du bist nicht gemeint). Und die
    > mucken dann auf. Und weil alle zwar nicht gleich schlau aber schlauer als
    > 50% der Jahrgänge davor sind, verstehen sie dann auch, was richtig und was
    > dumm ist. Z.b. ob man bei 4 Mio Arbeitslosen behaupten kann, das wären
    > Faulenzer. Und ob man Beamtengelder zur Beseitigung von Schmarotzern oder
    > besser zur Beseitigung von Arbeits-Verhinderungs-Maßnahmen benutzen
    > sollte.
    >
    > Die lassen sich von Wahlbetrügern nicht verarschen. Die können selber
    > denken statt denken lassen.
    > Das ist natürlich unerwünscht. Aber irgendein Staat wird anfangen.
    > Australien hat Unterricht per Funk. Die hatten unter-beschäftigung.
    > Australier konnten arbeiten wenn sie wollten. Die hattens nicht nötig. Ob
    > das jetzt anders ist, weiss ich nicht. Aber Australier sind im Gegensatz zu
    > den meisten anderen Ländern wohl nicht überbevölkert.

    Das ist vielleicht eines der großen Probleme in der ganzen Bildungsmisere. Gebildete Wähler sind schlecht, weil die nicht so leicht zu betrügen sind. Aber ich fürchte, irgendwie geht es immer noch zu einfach. Es gibt ja Studien zu dieser Thematik. Wenn jemand als Doktor auftritt, dann geben nicht wenige den gesunden Menschenverstand auf - denn der andere ist ja "Doktor", der muss es wissen.

    > Was viele wohl vergessen haben: Die wenigsten haben ein Buch für den
    > Deutschunterricht zu Ende gelesen. Höchstens mal ein Kapitel in der Pause
    > davor. Und die meisten haben vergessen worum es geht oder kriegen nicht mal
    > die Reihenfolge der Geschichte auf die Reihe.
    > Und die meisten achten nicht 99% der Zeit auf den Lehrer. Die sind nur
    > partiell Aufmerksam. Wenn sie also nur 50% der Zeit zuhören, ist ein
    > Lernmodul mit 51% Aufmerksamkeit besser. Weil man Schulplatz spart und
    > Kinder von 8-20 Uhr oder zu hause lernen lassen kann. Prüfungen usw. sind
    > halt Sondertermine.

    Ich erinnere mich an eine Stilblüte aus der Abizeitung, wo ein Schüler im Englisch-Unterricht nach einigen Wochen "Herr der Fliegen" fragte, ob da keine Mädchen auf der Insel seien.

    > Multiskinning ist natürlich normal.
    > Beispiel: Umsatzsteuer für Realschüler.
    > Man sucht sich dann aus, ob man Umsatz-Steuer für eine Parfümerie, einen
    > Gucci-Laden, einen Auto-Pimp-Shop, ein Tiergeschäft oder was auch immer
    > machen will. Vollautomatisch mit Templates. Die liefern die Shops um
    > Auszubildende zu kriegen. SCNR.
    > D.h. man lernt dann als Blödine Umsatzsteuer für Lippenstifte und
    > Dauerwelle und jemand anders für Auto-Tuning-Teile und Diskothekenbetrieb.
    > Und dann natürlich noch alle anderen Steuer-Sorten. Damit man lernt, das
    > Gewinn und Umsatz deutlich differieren, wenn Steuern die Hälfte abgreifen.

    DAS klingt wiederum nach einer guten Idee, weil es beim gleichen Thema auf die Interessen des Schülers oder der Schülerin eingeht und somit vielleicht für eine bessere Motivation sorgt. Und das lässt sich per Frontalunterricht nicht abdecken. Ob eine solche Unterscheidung wirklich was bringt, müsste man feststellen, aber schaden würde es sicher nicht. Peinlich wird es nur, wenn die Schüler dann nicht vom Auto-Pimp-Shop auf die Parfümerie umdenken können ;)

    > > Und Deine Apple-Anbeterei hat damit mal gar nichts zu tun. Weder ist
    > MacOS
    > > perfekt noch ist Windows nur scheiße - oder umgekehrt.
    >
    > Bei Apple haben die Kunden weniger Probleme als bei anderen Systemen. Die
    > Überschneidung zwischen dem, was man kriegt und dem, was man erwartet, ist
    > besser. Böse Überraschungen sind seltener. Leider ist mir Apple zu teuer.
    > Das ist keine Leistung von Apple. Das ist ein Fail aller anderen
    > Programmierer. Du merkst nach einer Weile, das manche Tools einfach wohl
    > von den Programierern selber genutzt werden. Die machen Spass, die
    > flutschen und brauchen möglichst wenige Klicks und Aktionen für etwas. Ein
    > LG-Handy beispielsweise hingegen ist das Gegenteil. Es gibt Tools (Windows,
    > Linux), die tun einfach, was sie sollen. Wieso können nicht alle Tools so
    > sein und sind teilweise unnötig umständlich zu benutzen ?

    Ich glaube nicht, dass Apple besser programmiert als Microsoft. Aplle schränkt sich nur auf eine Handvoll Komponenten ein und ist deshalb für diese optimiert. Das ist weder eine Leistung von Apple noch ein Fail der anderen.
    Auch die Tool-Programmierung siehst Du hier etwas zu schwarz-weiß, finde ich. Ich habe schon Sachen umgesetzt, die der Kunde wollte, die mir persönlich aber umständlich erscheinen. Trotzdem hat dem Kunden meine Variante nicht gefallen. Ist nun einer von uns beiden dumm? Nein, wir haben nur unterschiedliche Herangehensweisen und dadurch auch unterschiedliche Anforderungen. Es kann durchaus sein, dass das "schlechte" Tool auch vom Programmierer benutzt wird - nur anders als von Dir.

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