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  5. › Let's Play: Medienanstalten drohen mit…

Widerlich

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  1. Widerlich

    Autor: Link 22.03.17 - 12:28

    Ich hoffe, viele bekommen mit, was damit gemeint ist. Im Grunde geht's ja nur darum, dass verlangt wird, Geldbeträge zu zahlen wenn man vor mehreren Menschen spricht. Um so den Leuten per Gesetzt das Maul zu stopfen, die vielleicht nicht genug Geld haben. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Du bist gezwungen, in die Tasche zu greifen, um deine Meinung öffentlich kundzutun. Lasst das mal auf euch wirken. Ich jedenfalls sehe da keinen rationalen Hintergrund. In Deutschland ist es so, egal in welche Richtung man sich versucht zu bewegen, zuerst steht dort immer schon einer, der die Hand aufhält. Für mich ist das eine widerliche, ekelhafte Sauerei. Dass ich schon die Hälfte meines Gehalts einfach so verschenken muss reicht natürlich nicht, aber gut da möchte ich jetzt nicht weiter abschweifen.

  2. Re: Widerlich

    Autor: Tomato 22.03.17 - 12:32

    Beim "die wollen Geld verdienen" gehe ich noch mit. Der Rest ist seltsames Geschwurbel. Es geht um wiederkehrende, redaktionelle Inhalte.

    Du kannst auch weiterhin kostenlos auf YT Deine Meinung kund tun (oder wo auch immer), selbst wenn Du damit Millionen erreichst

  3. Re: Widerlich

    Autor: Anonymer Nutzer 22.03.17 - 12:32

    Der Knackpunkt ist hier das "live" ...

    Mache das ganze per Aufzeichnung und schon können sie die gar nix

  4. Re: Widerlich

    Autor: Daepilin 22.03.17 - 12:34

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Knackpunkt ist hier das "live" ...
    >
    > Mache das ganze per Aufzeichnung und schon können sie die gar nix


    Wenn ich den Kanal richtig verstehe sind das lediglich Wiederholungen von Let's Play Folgen die auf Youtube laufen.

    Also eigentlich nicht live imho.

  5. Re: Widerlich

    Autor: AllDayPiano 22.03.17 - 12:41

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Knackpunkt ist hier das "live" ...
    >
    > Mache das ganze per Aufzeichnung und schon können sie die gar nix

    Und wo ist da jetzt faktisch der Unterschied?

    Wenn sich jemand vor die Kamera stellt, und einmal die Woche live vom Leder reißt, was ihn in Deutschland angammelt, dann ist das verboten!

    Mir fällt aber beim besten Willen keine Begründung ein, warum das so sein sollte!

  6. Re: Widerlich

    Autor: darren 22.03.17 - 12:49

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Knackpunkt ist hier das "live" ...
    >
    > Mache das ganze per Aufzeichnung und schon können sie die gar nix


    wie @Daepilin schon richtig schreibt handelt es sich hier bei um einen, nicht redaktionell und umfangreich aufbereitet, Stream mit nicht zusammenhängenden zufälligen LetsPlay folgen von Ihrem YouTube Channel.

    Also müsste es erlaubt sein nach Deutschen Gesetz.


    Die interessanter Frage ist was ist mit den ganzen Streamern die täglich Live Streamen?

  7. Re: Widerlich

    Autor: GossipGirl 22.03.17 - 12:54

    Kann man einfach eine Zeitverzögerung von 30 Sec (Steam aufnehmen und anschliessend "live" abspielen) einbauen und die Angelegenheit gilt als erledigt? Wäre bisschen bescheuert, nicht? :)

  8. Re: Widerlich

    Autor: thecrew 22.03.17 - 13:01

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Knackpunkt ist hier das "live" ...
    >
    > Mache das ganze per Aufzeichnung und schon können sie die gar nix

    Nein, der Knackpunkt ist der "Sendeplan" Sein Stream läuft wohl wie ein TV Programm rund um die Uhr und nicht nur 1-2 Stunden... In der Zeit wo er nicht "live" spielt zeigt er halt altes Material aber er ist "Daueronline". Daher sehen sie das als TV Sender an.
    Wer einmal die Woche was Live zeigt hat da eher nichts zu befürchten. Nur wer halt seinen 24 Stunden "Dauerkanal" nach festem Programm einspeist gilt als TV Sender.

    So verstehe ich das zumindest.

  9. Re: Widerlich

    Autor: lottikarotti 22.03.17 - 13:05

    > Nein, der Knackpunkt ist der "Sendeplan" Sein Stream läuft wohl wie ein TV
    > Programm rund um die Uhr und nicht nur 1-2 Stunden... In der Zeit wo er
    > nicht "live" spielt zeigt er halt altes Material aber er ist "Daueronline".
    > Daher sehen sie das als TV Sender an.
    > Wer einmal die Woche was Live zeigt hat da eher nichts zu befürchten. Nur
    > wer halt seinen 24 Stunden "Dauerkanal" nach festem Programm einspeist gilt
    > als TV Sender.
    Aber selbst wenn: welchen rationalen Grund könnte es denn geben, den Leuten sowas zu verbieten? Außer man will natürlich Geld sehen.

    R.I.P. Fisch :-(

  10. Re: Widerlich

    Autor: ffrhh 22.03.17 - 13:07

    > Ich hoffe, viele bekommen mit, was damit gemeint ist. Im Grunde geht's ja
    > nur darum, dass verlangt wird, Geldbeträge zu zahlen wenn man vor mehreren
    > Menschen spricht. Um so den Leuten per Gesetzt das Maul zu stopfen, die
    > vielleicht nicht genug Geld haben.

    Was das denn für ein Unsinn?

    Beschwerst Du Dich auch, dass Du nur ins Ausland reisen darfst, wenn Du vorher kostenpflichtig einen Ausweis gekauft hast?

    Es geht hier um eine einmalige Lizenzgebühr, die selbst bei großen Anbietern sehr moderat ist. Die 10k Euro sind absolutes Maximum, ich denke in diesem Fall wäre aber das Minimum von 1k anzusetzen, da gibt es Beispiele für.

  11. Re: Widerlich

    Autor: MFGSparka 22.03.17 - 13:34

    Der Grund nennt sich "Rundfunkstaatsvertrag" und er regelt wie Rundfunk zu funktionieren hat.
    Beispielsweise die Anzahl der Werbeminuten pro Stunde und allerhand mehr.

    Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, dass es eine Aufsicht für "Fernsehen" gibt, nur ist der Rundfunkstaatsvertrag nicht auf das Neuland vorbereitet und es kommt zwangsweise zu Konflikten damit.

  12. Re: Widerlich

    Autor: FireBird74 22.03.17 - 13:41

    Es wird ja nicht verboten, er soll sich mit seinem 24/7 Stream einfach nur an die Gesetze halten wie alle anderen Sendeanstalten auch.

    Als ein Kumpel von mir damals vor viel viel viel Jahren eine Internet Radiosendung ins leben gerufen hat zu Realplayer/RealServer Zeiten, als 56KB und ISDN das geilste gab was es gibt - er hat eine Lizenz gebraucht und damals wurden wir alle dumm angeschaut selbst bei den Anstalten, die wussten nicht mal welches Formular und ähm wie Internet ? Steaming ?

    Ja aber er hat Ihn bekommen, hat glaub 2000DM gekostet und dann ging es auf Sendung.

    Das ist kein Verbot, aber wenn man ein 24h Programm aufzieht ist man nu mal eine Sendeanstalt und die benötigt eine Genehmigung danach darfst du weiter machen.

    Das ist wie ein Gewerbe anmelden, was jeder Stream auch tun muss wenn er damit Geld verdient.

  13. - der Let's Player gilt als einer der Großverdiener in der Branche -

    Autor: floewe 22.03.17 - 13:52

    Artikel nicht gelesen?

  14. Re: Widerlich

    Autor: lottikarotti 22.03.17 - 14:17

    > Das ist kein Verbot, aber wenn man ein 24h Programm aufzieht ist man nu mal
    > eine Sendeanstalt und die benötigt eine Genehmigung danach darfst du weiter
    > machen.
    Na ja, da ist irgendein Dude der (ggf. sogar als Privatperson, ich habe mich da jetzt nicht näher informiert) 24/7 irgendwelche Replays ins Netz streamt. Und dem will man nun Geld für irgendeine dämliche Lizenz abknöpfen, damit er das weiterhin tun darf. Der rationale Grund dafür erschließt sich mir (aktuell noch) nicht, schließlich gibt's dafür ja keine Gegenleistung. Wenn ich von jetzt auf gleich 24/7 eine langweilige Animation ins Netz streame werde ich also direkt mit "Sendeanstalten" (was ein furchtbares Wort) auf eine Stufe gestellt?

    Dass jemand festlegen will, wie lange Werbung am Stück gesendet werden darf - ok. Geht ja noch irgendwie in Richtung Verbraucherschutz. Aber das hier ist imho lächerlich.

    Das Problem ist, wie bereits öfters hier erwähnt wurde, die Inkompatibilität zwischen der Digitalisierung und #neuland.


    > Das ist wie ein Gewerbe anmelden, was jeder Stream auch tun muss wenn er
    > damit Geld verdient.
    Nein. Das wird er zusätzlich tun müssen, wenn er mit seinem Stream Geld verdient.

    R.I.P. Fisch :-(

  15. Re: Widerlich

    Autor: lottikarotti 22.03.17 - 14:19

    > Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, dass es eine Aufsicht für
    > "Fernsehen" gibt, nur ist der Rundfunkstaatsvertrag nicht auf das Neuland
    > vorbereitet und es kommt zwangsweise zu Konflikten damit.
    Da bin ich ja voll bei dir. Wenn es dem Verbraucher nützt, finde ich eine solche Instanz durchaus sinnvoll. Eine Lizenzgebühr um 24/7 streamen zu dürfen ist aber nur Geldmacherei.

    R.I.P. Fisch :-(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.03.17 14:20 durch lottikarotti.

  16. Re: Widerlich

    Autor: Dino13 22.03.17 - 14:23

    Das ist kein Dude, das war mal ein Dude. Jetzt ist das ganze ein Unternehmen.

  17. Re: Widerlich

    Autor: Berner Rösti 22.03.17 - 14:30

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der rationale Grund dafür
    > erschließt sich mir (aktuell noch) nicht, schließlich gibt's dafür ja keine
    > Gegenleistung.

    Informiere dich mal, was die Aufgaben der Landesmedienanstalten sind. Dann weißt du, was die Gegenleistungen sind.

  18. Re: Widerlich

    Autor: Berner Rösti 22.03.17 - 14:33

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, dass es eine Aufsicht für
    > > "Fernsehen" gibt, nur ist der Rundfunkstaatsvertrag nicht auf das
    > Neuland
    > > vorbereitet und es kommt zwangsweise zu Konflikten damit.
    > Da bin ich ja voll bei dir. Wenn es dem Verbraucher nützt, finde ich eine
    > solche Instanz durchaus sinnvoll. Eine Lizenzgebühr um 24/7 streamen zu
    > dürfen ist aber nur Geldmacherei.

    Rundfunkprogramme müssen sich in diesem Land inhaltlich an die bestehenden Gesetze halten. Es ist eine der Aufgaben der Landesmedienanstalten, genau dies zu überwachen.

    Genau das ist der Nutzen, den der Verbraucher davon hat – und für den der Programmanbieter dann selbstverständlich auch zahlen muss.

  19. Re: Widerlich

    Autor: Hotohori 22.03.17 - 15:29

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lottikarotti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Grundsätzlich ist es auch nicht verkehrt, dass es eine Aufsicht für
    > > > "Fernsehen" gibt, nur ist der Rundfunkstaatsvertrag nicht auf das
    > > Neuland
    > > > vorbereitet und es kommt zwangsweise zu Konflikten damit.
    > > Da bin ich ja voll bei dir. Wenn es dem Verbraucher nützt, finde ich
    > eine
    > > solche Instanz durchaus sinnvoll. Eine Lizenzgebühr um 24/7 streamen zu
    > > dürfen ist aber nur Geldmacherei.
    >
    > Rundfunkprogramme müssen sich in diesem Land inhaltlich an die bestehenden
    > Gesetze halten. Es ist eine der Aufgaben der Landesmedienanstalten, genau
    > dies zu überwachen.
    >
    > Genau das ist der Nutzen, den der Verbraucher davon hat – und für den
    > der Programmanbieter dann selbstverständlich auch zahlen muss.

    Eben, als Beispiel: das keine ab18 Inhalte (also USK18 Spiele) vor 22 Uhr gezeigt werden ist so etwas.

  20. Re: Widerlich

    Autor: Trockenobst 22.03.17 - 15:44

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer einmal die Woche was Live zeigt hat da eher nichts zu befürchten. Nur
    > wer halt seinen 24 Stunden "Dauerkanal" nach festem Programm einspeist gilt
    > als TV Sender.

    Er sendet aber nichts. Es ist nicht seine Sendeanlage. Pro7, Sat1 etc. besitzen oder bezahlen direkt die Sendeanlage. Heidi Klum braucht keine Sendelizenz, Pro7 braucht eine.

    Er betreibt keine Sendeanlage in DE. Ob Privatmann oder Firma ist irrelevant für den Content. Er schickt einen Stream in die USA, die dann von Privatleuten(!) freiwillig angesehen werden. Die Firma sitzt in den USA, nicht hier.

    Wenn müssen sie Twitch um eine Sendelizenz anbummeln, das ist einmal 10.000¤ und gut ist. Wenn jeder Streamer der zufällig in Deutschland sitzt 2000¤ abdrücken soll, ist das natürlich mehr Geld und mehr Kontrolle. Totaler Nonsense.

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