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BioWare verzweifelt gesucht...

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  1. BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Dopex 02.02.12 - 17:32

    Mass Effect 3 ? Sci-Fi-Shooter!
    Dragon Age 2 ? Gutes Beispiel wie man einem grandiosen Rollenspiel überschnell einen Nachfolger spendiert, der keine Seel mehr hat und ungefähr ein Ähnlichkeitsverhältnis zu Dragon Age 1 hat, wie Baldur's Gate Dark Alliance zu Baldur's Gate 2...

    BioWare....was ist da los???
    *startend heulend wieder mal Baldur's Gate 2 und morgen K.o.t.O.R.*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.12 17:34 durch Dopex.

  2. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: owmelaw 02.02.12 - 18:58

    Baldur's Gate 2... das war wirklich ein feines Spiel. Aber imho liegt die Betonung inzwischen recht deutlich auf dem /war/, sind doch immerhin schon zwölf Jahre seit der Veröffentlichung vergangen. Die Bespassungs-Techniken (nicht nur die Grafik) wurden inzwischen deutlich weiterentwickelt.

  3. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: motzerator 02.02.12 - 20:04

    > Dragon Age 2 ? Gutes Beispiel wie
    > man einem grandiosen Rollenspiel

    Naja so grandios fand ich Dragonage 1 auch nicht, Teil 2
    werde ich mir schon nicht mehr antun.

    Und Mass Effect 3 hol ich mir wohl auch nur weil ich das
    ende sehen will, Teil 1 fand ich deutlich besser als Teil 2.

    Was mich vor allem stört: Bioware liefert ziemlich
    unfertige Software aus, die DLC enthalten wichtige
    Bestandteile des Hauptspiels. Letztendlich sollte man
    warten, bis die DLC verfügbar sind, weil sie zumindest
    bei Dragon Age und Mass Effect II in die Story integriert
    sind.

    Der Thron der Rollenspiele gehört eindeutig Bethesda:
    Sowohl Fallout im Scifi Genre als auch Skyrim bei Fantasy
    schlagen Bioware um Längen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.12 20:05 durch motzerator.

  4. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Dopex 02.02.12 - 20:23

    owmelaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Die Bespassungs-Techniken
    > (nicht nur die Grafik) wurden inzwischen deutlich weiterentwickelt.

    Seh ich anders...
    Bespaßungstechniken von vor 12 Jahren funktionieren immer noch!
    Jenachdem worauf man wert legt...die Story von BG2 fesselt mich immer noch! Musik und Sprachausgabe sind auch top!
    Auch wenn die Grafik alt ist...egal!!
    STIRB Irenicus!!!

  5. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Gungosh 02.02.12 - 20:41

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Thron der Rollenspiele gehört eindeutig Bethesda:
    > Sowohl Fallout im Scifi Genre als auch Skyrim bei Fantasy
    > schlagen Bioware um Längen.


    Find ich auch. Natürlich setzen auch die guten Studios auf Schablonen, um mit weniger Aufwand mehr Gewinn zu erzielen, aber in den meisten Fällen geht das zu Lasten des Content, der dann entweder viel zu kurz ist oder einen viel zu hohen Wiedererkennungswert bei den Schablonen hat.
    Und dann noch die neue Mode Downloadcontent vs. ausreichend Releasecontent.

    Schrecklich fand ich aus dieser Perspektive die neuen Teile von Fable und Dings ... *nachdenk* ... genau, im Startmenü gefunden: Dungeon Siege.

    Wobei Bioware für mich nicht zu den schlechtesten Studios gehört, ich freu mich sehr darauf, ME3 zu spielen.

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  6. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: owmelaw 02.02.12 - 20:52

    Das ist eigentlich kein subjektiver Punkt. Die Techniken zur Unterhaltung wurden weiterentwickelt (Vom Storytelling über GUI-Design bis Immersion, um nur ein paar zu nennen). Die alten sind deswegen nicht obsolet, doch die neuen funktionieren nunmal in den meisten Fällen besser. So wie zum Beispiel auch die "Psychotricks" in den Supermärkten weiterentwickelt wurden und werden (und immer "besser" funktionieren).

    Aber ich glaube Sie wollten eher auf mein "imho liegt die Betonung inzwischen recht deutlich auf dem /war/" hinaus...

  7. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Altruistischer Misanthrop 02.02.12 - 21:06

    Die Möglichkeiten werden nur durch stupide 0815-Geschichten vollkommen ad absurdum geführt.

    Natürlich gibt es Ausnahmen. :)

  8. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: derKlaus 02.02.12 - 21:21

    Gungosh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann noch die neue Mode Downloadcontent vs. ausreichend
    > Releasecontent.
    Ich versteh' nicht ganz, was Du mit Releasecontent meinst. Wenn es das ist, was ich glaube (also beispielsweise die Zaeed Mission bei Mass Effect 2), dann wird es wohl nicht ausbleiben, daß sowas Grundbestandteil von Spielen wird. So verdient der Publisher zumindest bei ein paar Käufen von Gebrauchtspielen noch ein paar Euros. Kann man davon halten was man will. Mir ist es jedoch immer noch lieber, als eine Zwangsverheiratung eines 'Retailspiels' mit einem Account.

    > Wobei Bioware für mich nicht zu den schlechtesten Studios gehört, ich freu
    > mich sehr darauf, ME3 zu spielen.
    Mir gehts genauso, wobei ich jetzt vor kurzem Dragon Age Origins durchgespielt habe und mir das Spiel sehr viel Spaß gemacht hat, zumindest bis zum großen Endkampf: Im Grunde genommen waren DA und ME2 vom kompletten Handlungsaufbau gleich: Man holt sich in den ersten Missionen sein Team zusammen, dann kommt jeder auf die Idee, mit irgendwelchem privaten Krempel eine Handvoll Sidequests zu generieren. dann gibts einen Zwischenbilanz (wo ggf. ein Bösewicht zweiten Grades gerichtet wird. Dann gehts Richtung Showdown, bei dem man sich kurz zuvor noch sein Lieblingsteam zusammenstellt, und der Rest so dämliche Sprüche wie 'Es war eine Ehre mit Ihnen gedient zu haben' vom Stapel lässt.
    Das hat mir im Nachhinein das Spiel fast vergrätzt.

  9. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Dorsai! 02.02.12 - 21:23

    Ich hab vor ein paar Jahren die Meinung Vertreten "Mit Bioware kann man keinen Fehlkauf machen". Seit DA1 hat sich das geändert.

    Die Schmiede gehört immer noch zu meinen Lieblingsentwicklern, aber dass alles gut ist was sie produzieren ist längst nicht mehr der Fall. Statt TOR hätte ich mich über ein KotoR3 gefreut, statt DA und DA2 lieber ein BG3 oder ein neues Icewind Dale. Aber gut, Bioware ist halt jetzt auch einer von den Großen und greift halt oft daneben.

    Auf ME3 freue ich mich trotzdem. Der zweite Teil war von der Story her sogar besser als der erste. Nur eine Priese weniger Konsole hätte er vertragen können. Ich hab lange mit mir gerungen ob ich nach der Origin Ankündigung meine Vorbestellung stornieren soll, aber hab mich jetzt doch entschieden das Spiel ab Release zu spielen.

    Die größte Änderung der aktuellen Spiele gegenüber den Klassikern ist übrigens nicht neue Gameplay Mechaniken oder neue Storytelling Techniken, sondern einfach ein größeres Budget. Das erlaubt das Kinofilm artige Erzählen einer Story mit viel einzigartigem Content, aber oft geht halt auch viel Freiheit verloren je aufwändiger inszeniert die Story ist.

  10. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: owmelaw 02.02.12 - 21:24

    Ja, leider. Aber solange sich Titel wie Need for Speed Drölf super verkaufen lassen, werden die herausragenden Perlen weiterhin selten bleiben. Vielleicht ist das auch gut so. Irgendwie. Keine Schatten ohne Säue, oder so ähnlich.

  11. alt vs. neu

    Autor: derKlaus 02.02.12 - 21:35

    owmelaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eigentlich kein subjektiver Punkt. Die Techniken zur Unterhaltung
    > wurden weiterentwickelt (Vom Storytelling über GUI-Design bis Immersion, um
    > nur ein paar zu nennen). Die alten sind deswegen nicht obsolet, doch die
    > neuen funktionieren nunmal in den meisten Fällen besser.
    Und führt beim erneuten (durch-)spielen von älteren Spielen, daß die rosarote Nostalgie-Brille ganz schnell einem ungläubigen 'das fand ich mal gut?'-Gedanken weicht und leider sehr oft in einem 'Da hab ich meine Erinnerungen wohl etwas romantisiert' endet. Mein subjektiver Eindruck ist allerdings, daß die Geschichten bei neueren Titeln bedeutend einfacher gestrickt sind als früher, während der Spielkomfort und -erlebnis durch Grafik und Sound selbstverständlich besser geworden sind (sollte zu denken geben, wenn dem nicht so wäre). Generell muss man auch sagen, daß Spielmechanismen, welche vor 20 Jahren als gegeben angenommen wurden, heute keinerlei Akzeptanz mehr von der Masse finden. Bei JRPG's äußert sich das beispielsweise in den quasi nicht mehr geduldeten Zufallskämpfen, bei so ziemlich allen Actionspielen darin, daß es das Konzept der Leben faktisch nicht mehr gibt. Man stelle sich mal ein Doom vor, bei dem man mit drei Leben startet.
    Ein ähnliches fast ausgestorbenes Konzept sind ja Scores, das kenn ich mittlerweile nur noch von Shoot'em Ups und ggf. einigen Prügelspielen. Eigentlich Schade, das war eine einfache und motivierende Sache, um in einem Spiel besser als ein Kumpel zu sein :) Heute geht's dafür um Achievements und Trophies.

    Jaja, alte bewährte Konzepte...

  12. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: derKlaus 02.02.12 - 21:48

    owmelaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, leider. Aber solange sich Titel wie Need for Speed Drölf super
    > verkaufen lassen, werden die herausragenden Perlen weiterhin selten
    > bleiben.
    Historisch gesehen ist die Qualität an Spielen derzeit höher denn je. Mal ganz ehrlich: Es muss nicht immer superinnovativ oder Anspruchsvoll sein, solange es Spaß macht und man gut unterhalten wird (da gibts beispielsweise auch Need for Speed Teile, die das sehr gut schaffen). Man kanns ganz gut mit Essen vergleichen: Ein einfaches Schnitzel kann fast jedes Gericht schlagen, sofern es handwerklich gut gemacht ist und scheckt. Wenn man den Spielemarkt mit dem der 80er vergleicht stellt man ganz schnell fest:
    - Es gibt heute weniger Spieleplattformen (den ganzen Heimcomputermarkt gibts nicht mehr).
    - Es erscheinen heute mehr Spiele als damals (klar, es müssen ja weniger Konvertierungen entwicklet werden)
    - Die Grundsätzliche Qualität ist immenst angestiegen (auch wenn die in den letzten Jahren gefühlt schon mal noch höher war). Klar gibts immer noch totalausfälle, das wird auch immer so bleiben.
    - Die Anzahl an 'Must-Have' Titeln ist um ein vielfaches gestiegen. Heutzutage erscheint monatlich irgendein langerwarteter Toptitel, während man vor 25 Jahren schon froh sein konnte, wenn pro Quartal ein Toptiel erschien. Klar ist auch das subjektiv, ich kann dazu aber mal empfehlen auf Kultpower.de durch alte ASM und PowerPlay Ausgaben zu schmökern.

  13. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: derKlaus 02.02.12 - 22:09

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab vor ein paar Jahren die Meinung Vertreten "Mit Bioware kann man
    > keinen Fehlkauf machen". Seit DA1 hat sich das geändert.
    DA1 hatte bei mir (leider) einen ähnlichen Effekt. Dummerweise hatte ich Teil 2 da schon gekauft....

    > Die Schmiede gehört immer noch zu meinen Lieblingsentwicklern, aber dass
    > alles gut ist was sie produzieren ist längst nicht mehr der Fall. Statt TOR
    > hätte ich mich über ein KotoR3 gefreut, statt DA und DA2 lieber ein BG3
    > oder ein neues Icewind Dale. Aber gut, Bioware ist halt jetzt auch einer
    > von den Großen und greift halt oft daneben.
    So leid es mir tut das zu sagen, aber ein neues Rollenspiel basierend auf einer AD&D Welt hätte wahrscheinlich wirtschaftlich schlechte Karten. Zum einen sind die Vorgänger dann doch schon einie Jahre her, und (auch das tut mir fast in der Seele weh, da ich jahrelang AD&D gespielt hab) auch nie die Fanzahlen eines Half-Life (ich weiß, kein Rollenspiel) oder Diablo (auch kein Rollenspiel) hatten. Keiner entwickelt Spiele aus Gaudi und Nächstenliebe, sondern um Geld zu verdienen. Und bei einem so unüberschaubaren Markt an monatlichen Neuerscheinungen wird bei großen Produktionen auf Sicherheit gespielt. Mass Effect 1 war da beispielsweise ein kalkuliertes Risiko: Erschien erst mal für die Xbox360, und die PC Version wurde dann nachgelegt, als ersichtlich war, daß die neue Franchise angenommen wurde. Dragon Age war da ein bisserl mutiger, da ME gut eingeschlagen hat und man natürlich mit Bioware macht wieder Fantasy auch die AD&D Fans quasi schon in der Tasche hatte (Du hast DA ja wahrscheinlich auch aufgrund von Baldur's Gate und Co gekauft)

    > Die größte Änderung der aktuellen Spiele gegenüber den Klassikern ist
    > übrigens nicht neue Gameplay Mechaniken oder neue Storytelling Techniken,
    > sondern einfach ein größeres Budget.
    Was dazu führt, daß Du wahrscheinlich nie ein neues Baldurs Gate oder Icewind Dale von Bioware bekommen wirst (s.o). Ich sehe diese Budgetentwicklung mit ein bisschen Besorgnis. Ein Crash der Videospiel-Branche wie in den 80ern, als die Heimcomputer komplexere Spiele als auf dem atari und Co ermöglicht haben, ist durchaus möglich.

    > Das erlaubt das Kinofilm artige
    > Erzählen einer Story mit viel einzigartigem Content, aber oft geht halt
    > auch viel Freiheit verloren je aufwändiger inszeniert die Story ist.
    Beziehungsweise die Qualität der Story geht dann leider flöten, unter anderem, um die Spieler nicht zu überfordern. Der Vergleich zum Kino bringt mich da zu Avatar, der Technisch beeindruckend, von der Geschichte jedoch sehr übersichtlich war. Eine anspruchsvollere Handlung hätte im Kontext zur Inszenierung aber überfordert.

  14. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: owmelaw 02.02.12 - 22:15

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Historisch gesehen ist die Qualität an Spielen derzeit höher denn je. Mal
    > ganz ehrlich: Es muss nicht immer superinnovativ oder Anspruchsvoll sein,
    > solange es Spaß macht und man gut unterhalten wird (da gibts beispielsweise
    > auch Need for Speed Teile, die das sehr gut schaffen). Man kanns ganz gut
    > mit Essen vergleichen: Ein einfaches Schnitzel kann fast jedes Gericht
    > schlagen, sofern es handwerklich gut gemacht ist und scheckt. Wenn man den
    > Spielemarkt mit dem der 80er vergleicht stellt man ganz schnell fest:
    > - Es gibt heute weniger Spieleplattformen (den ganzen Heimcomputermarkt
    > gibts nicht mehr).
    > - Es erscheinen heute mehr Spiele als damals (klar, es müssen ja weniger
    > Konvertierungen entwicklet werden)
    > - Die Grundsätzliche Qualität ist immenst angestiegen (auch wenn die in den
    > letzten Jahren gefühlt schon mal noch höher war). Klar gibts immer noch
    > totalausfälle, das wird auch immer so bleiben.
    > - Die Anzahl an 'Must-Have' Titeln ist um ein vielfaches gestiegen.
    > Heutzutage erscheint monatlich irgendein langerwarteter Toptitel, während
    > man vor 25 Jahren schon froh sein konnte, wenn pro Quartal ein Toptiel
    > erschien. Klar ist auch das subjektiv, ich kann dazu aber mal empfehlen auf
    > Kultpower.de durch alte ASM und PowerPlay Ausgaben zu schmökern.

    Imho ein ganz wichtiger Punkt der noch fehlt: Computerspiele sind inzwischen weitestgehend gesellschaftlich akzeptiert, das war vor 20 Jahren noch nicht so der Fall.

    Den Schnitzelvergleich finde ich sehr gut: Auch Hausmannskost kann aus der Masse herausragen (tut sie aber nur selten), wohingegen avantgardistische Mahlzeiten zwar schnell herausragen, aber oft auch genausoschnell wieder verworfen werden. Auch die Techniken um so ein Schnitzel zuzubereiten wurden in den letzten 20 Jahren verfeinert, und so mancher "Geheimtipp" von Köchen hat es in die Alltagsküche geschafft.

  15. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: owmelaw 02.02.12 - 22:51

    Die Produktionen von Indie- und Hobbyprogrammierern sind allerdings nicht wirklich unter den Tisch zu kehren (Minecraft als ganz großes Beispiel, aber auch viele Browser- und/oder Flashgames). Ich halte einen Crash der Großen der Branche für möglich, aber die kleinen Spieleschmieden dürfte das kaum ankratzen. Um den Kreis zu schließen: Ein neues Baldurs Gate oder Icewand Dale hat gute Chance veröffentlich zu werden (unter anderem Namen natürlich), allerdings nicht von Bioware.

    Ergänzung: (und sollte es von Bioware sein, dürfte es dieser Tage eher Ähnlichkeit mit Dark Alliance haben. Hat Bioware überhaupt noch die Berechtigung für die Verwendung von (a)D&D-Regeln?)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.12 22:56 durch owmelaw.

  16. Re: BioWare verzweifelt gesucht...

    Autor: Dorsai! 03.02.12 - 00:09

    Wenn du Indiespiele und die alten D&D Spiele magst solltest du dir vielleicht mal die "Eschalon" Teile ansehen. Das sind klassische 2D Rollenspiele (allerdings kein D&D) die einen recht guten Ruf haben. Ich bin noch nicht dazu gekommen, sie zu spielen, werde es aber definitiv machen.

    Abgesehen von den wenigen AAA Teilen die ich verfolge bin ich eigentlich mittlerweile mehr Indie Gamer als alles andere. Viele Große Schmieden wie Blizzard (Activision), Valve und Bethesda (Seit F3) haben bei mir einfach verspielt. Dazu kommt dann noch das DRM und die Salami-DLCs von raffgierigen Publishern und mir ist endgültig die Lust verdorben.

  17. Re: alt vs. neu

    Autor: feierabend 03.02.12 - 06:41

    Ja, einerseits hast Du recht.
    Wenn ich Spiele erneut spiele, die ich zuletzt von 15 Jahren auf dem Bildschirm hatte, bin ich doch oft erstaunt wie viel besser die Erinnerung ist.

    Andererseits spiele ich auch immer mal wieder Highligts von Damals, die ich vorher nie gespielt hatte.
    Und auch diese Spiele (wenn sie mir zusagen) können mich in ihre Welt reißen und begeistern.
    Und teilweise frage ich mich dann, warum die ganzen technischen Möglichkeiten Heute nicht besser dazu genutzt werden Spiele mit einer ausgefeilten Spielmechanik zu erstellen.
    Stattdessen wird leider viel zu oft Altbewährtes in neuer Optik verkauft.
    Ausnahmen bestätigen die Regel ;)

    Und wenn dann noch so ein Ausnahmespiel wie Mass Effect immer mehr zu Shooter wird ärgert das schon sehr :(

  18. Re: alt vs. neu

    Autor: Wolf als Gast 03.02.12 - 07:03

    Positive Erinnerung überwiegen immer.
    Ab und zu packe ich auch wieder alte 10 Jahre > Spiele aus und bin sehr oft geschockt, wie viel sich doch geändert hat. Und wenn ein Spiel dann in maximal 640x480 läuft, dann schalte ich es auch direkt wieder ab.

  19. Re: alt vs. neu

    Autor: The Howler 03.02.12 - 07:23

    Ich hab letztens mal wieder MadTV durchgespielt (320x240) hat dem Spielspass 0,0
    geschadet :) Achja, und C&C1 sowie Dungeon Keeper hab ich beide auch vor kurzem
    in der DosBox nochmal durchgeruscht :) Einfach herrlich! ^^

    MfG,

    der freundliche Howler aus der Nachbarschaft

  20. Re: alt vs. neu

    Autor: feierabend 03.02.12 - 08:02

    The Howler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab letztens mal wieder MadTV durchgespielt (320x240) hat dem
    > Spielspass 0,0
    > geschadet :) Achja, und C&C1 sowie Dungeon Keeper hab ich beide auch vor
    > kurzem
    > in der DosBox nochmal durchgeruscht :) Einfach herrlich! ^^

    Ja, muss ich auch sagen.
    Nach dem ersten Schockmoment fällt einem eine VGA Auflösung garnicht mehr auf.
    Anstatt C&C1 spiele ich zwar lieber Star Craft (immerin 800x600 ;) Dungeon Keeper ist leider einer der vielen Aufbauspiele, die es Heute nicht mehr gibt.
    Theme Hospital und Rollercoaster Tycoon spiele ich auch immer mal wieder gerne.

    Technisch wäre es ohne Weiteres möglich solche Spiele für Android oder iOS Geräte umzusetzen (keine Remakes, sondern mal was neues in der Art).
    Aber nein, es wird ja lieber eine X-Ville Verschnitt programmiert *würg*

    Vor Kurzem habe ich auch zum ersten mal Another World gespielt.
    Und war von Anfang an begeistert. Das Spiel hatte mich trotz seiner uralten Grafik in eine andere Welt eintauchen lassen.

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