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Schwierigkeitsgrad

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Schwierigkeitsgrad

    Autor: Blaubeerchen 17.02.21 - 21:21

    "Exemplarisch heißt es jetzt etwa beim Schwierigkeitsgrad, dass es mindestens vier Stufen mit spürbar unterschiedlichen Herausforderungen geben sollte."

    Naja, dass viele moderne Spiele zu einfach sind, hat bei einigen Titeln aber auch den Spielspaß geraubt.

    Der bequemste Weg ist eben nicht immer der beste. Was nützt mir ein Spiel, dass ich bequem und einfach durchzocken kann, wenn ich es nach 2 Stunden schon wieder vergessen habe, und ich das nächste Game zocken muss?

    Ein bisschen knoblig und fordernd sollten Spiele schon sein. Herausforderungen zu meistern ist doch irgendwie der Sinn beim zocken, will ich nur alles bequem konsumieren, kann ich auch einen Film gucken.

    Und das man mit der Gamedesign-Philosophie "Herausforderung" durchaus Erfolg haben kann, hat Cuphead eindrucksvoll bewiesen.

    Ich finde, dass Spielentwickler wieder mal mehr Mut zur Schwierigkeit haben sollten. Casual Dinger, die man im Halbschlaf nebenbei durchzocken kann, gibt es zuhauf. Allerdings denke ich ist das auch so beabsichtigt, gerade bei Microsoft - siehe Gamepass. Dabei geht es natürlich ganz wie bei Netflix um die Quantität, statt Qualität. Da kann man es natürlich nicht gebrauchen, wenn da ein Spiel alleine über Wochen fordert und unterhält. Sonst könnten die Kunden ja auf die Idee kommen, dass lange, fordernde Spiele selten zu kaufen billiger ist, als irgendein Abo.

    Stattdessen versucht man uns mit so vielen "bequemen" seichten Spieleerfahrungen quantiativ zu erschlagen, damit wir die zunehmende Mittelmäßigkeit bei vielen AAA-Spielen nicht unmittelbar bemerken. Und die Taktik scheint bei vielen ja auch zu funktionieren.

    Aber naja, ich finde ja schon seit Jahren, dass die waren Highlights der Spielebranche in der Indie-Szene zu finden sind.

  2. Re: Schwierigkeitsgrad

    Autor: Axido 17.02.21 - 22:11

    Ein ziemlich langer Text dafür, dass man den Teil mit den "spürbar unterschiedlichen Herausforderungen" in all der (teils berechtigten) Kritik mehr oder minder übergeht. Soll das Spiel doch einen Casual-Modus und mehrere QoL-Optionen haben, solange der höchste Schwierigkeitsgrad auf dem Niveau eines Contra, Cuphead oder Dark Souls ist. Bei "spürbaren" Änderungen möchte ich schon annehmen, dass hier auch an das obere Ende gedacht wird und nicht nur an das untere.

    Oder ist das Spiel gleich weniger wert, weil man bei mehreren Schwierigkeitsgraden weniger damit angeben kann als bei einem Spiel, bei dem alle zum selben Schwierigkeitsgrad gezwungen werden? ;)

  3. Re: Schwierigkeitsgrad

    Autor: frostbitten king 17.02.21 - 23:33

    Axido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein ziemlich langer Text dafür, dass man den Teil mit den "spürbar
    > unterschiedlichen Herausforderungen" in all der (teils berechtigten) Kritik
    > mehr oder minder übergeht. Soll das Spiel doch einen Casual-Modus und
    > mehrere QoL-Optionen haben, solange der höchste Schwierigkeitsgrad auf dem
    > Niveau eines Contra, Cuphead oder Dark Souls ist. Bei "spürbaren"
    > Änderungen möchte ich schon annehmen, dass hier auch an das obere Ende
    > gedacht wird und nicht nur an das untere.
    >
    > Oder ist das Spiel gleich weniger wert, weil man bei mehreren
    > Schwierigkeitsgraden weniger damit angeben kann als bei einem Spiel, bei
    > dem alle zum selben Schwierigkeitsgrad gezwungen werden? ;)

    Ganz einfach. Git gud. :). Das mit den Schwierigkeitsgraden und accessibility is doch eine vorgeschobene heuchlerische Diskussion von weltverbesserern. Ich bin dem gegenüber recht ambivalent, aber imho sollten sich Spielehersteller beim Schwierigkeitsgrad nichts vorschreiben lassen. Erinner mich an ein lustiges video von einem Youtuber der eine körperliche Behinderung hat (leider vergessen was, sitzt im Rollstuhl und seine Hände und Arme sind iwi ned gerade). Der Typ hat sich damals wie sekiro rauskam über die Journalisten lustig gemacht die hier wegen Sekiro und Schwierigkeitsgrad und accessibility den nächsten Twitter Outrage verursacht haben. Er hat live aufgenommen wie er mit einem speziellen Eingabegerät sekiro ohne rumheulen übern Schwierigkeitsgrad das Spiel durch zockt und über die Journalisten her gezogen die meinen in seinem Namen da sich wegen ihrem Helfersyndrom zu engagieren. Er war echt nicht begeistert über die Journalisten. Seitdem seh ich die Diskussion bissl heuchlerisch, aber zumindest ein Fall von gut gemeint ist nicht gut gemacht. Leute die keine Ahnung haben ob körperlich behinderte einen easy mode brauchen oder nicht, aber groß engagieren. Hat was von der sogenannten soft bigotry of low expectations.

  4. Re: Schwierigkeitsgrad

    Autor: theseagullspokeatmyhead 18.02.21 - 08:26

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Axido schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein ziemlich langer Text dafür, dass man den Teil mit den "spürbar
    > > unterschiedlichen Herausforderungen" in all der (teils berechtigten)
    > Kritik
    > > mehr oder minder übergeht. Soll das Spiel doch einen Casual-Modus und
    > > mehrere QoL-Optionen haben, solange der höchste Schwierigkeitsgrad auf
    > dem
    > > Niveau eines Contra, Cuphead oder Dark Souls ist. Bei "spürbaren"
    > > Änderungen möchte ich schon annehmen, dass hier auch an das obere Ende
    > > gedacht wird und nicht nur an das untere.
    > >
    > > Oder ist das Spiel gleich weniger wert, weil man bei mehreren
    > > Schwierigkeitsgraden weniger damit angeben kann als bei einem Spiel, bei
    > > dem alle zum selben Schwierigkeitsgrad gezwungen werden? ;)
    >
    > Ganz einfach. Git gud. :). Das mit den Schwierigkeitsgraden und
    > accessibility is doch eine vorgeschobene heuchlerische Diskussion von
    > weltverbesserern. Ich bin dem gegenüber recht ambivalent, aber imho sollten
    > sich Spielehersteller beim Schwierigkeitsgrad nichts vorschreiben lassen.
    > Erinner mich an ein lustiges video von einem Youtuber der eine körperliche
    > Behinderung hat (leider vergessen was, sitzt im Rollstuhl und seine Hände
    > und Arme sind iwi ned gerade). Der Typ hat sich damals wie sekiro rauskam
    > über die Journalisten lustig gemacht die hier wegen Sekiro und
    > Schwierigkeitsgrad und accessibility den nächsten Twitter Outrage
    > verursacht haben. Er hat live aufgenommen wie er mit einem speziellen
    > Eingabegerät sekiro ohne rumheulen übern Schwierigkeitsgrad das Spiel durch
    > zockt und über die Journalisten her gezogen die meinen in seinem Namen da
    > sich wegen ihrem Helfersyndrom zu engagieren. Er war echt nicht begeistert
    > über die Journalisten. Seitdem seh ich die Diskussion bissl heuchlerisch,
    > aber zumindest ein Fall von gut gemeint ist nicht gut gemacht. Leute die
    > keine Ahnung haben ob körperlich behinderte einen easy mode brauchen oder
    > nicht, aber groß engagieren. Hat was von der sogenannten soft bigotry of
    > low expectations.

    Oh je... Mehr Optionen stören dich und dein schönes Beispiel wie genau?
    Selbst dein Beispiel nutzt den Accessibility Controller von Microsoft und profitiert direkt davon, dass die Bedürfnisse nicht mehr alle über einen Kamm geschert werden. Das ist alles worum es hier geht. Die Guidelines sind Empfehlungen für mehr Anpassungsfähigkeit.

  5. Re: Schwierigkeitsgrad

    Autor: Dampfplauderer 18.02.21 - 08:33

    Viel interessanter ist: Warum gerade vier?

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