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Erschöpfungsgrundsatz

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  1. Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: Gerline 21.05.13 - 23:36

    Wollen wir erst mal sehen, was der BGH zu der Gebrauchtspiel-Wegelagerei sagt. Vorzugsweise dem 7. Senat wird schon etwas sinnvolles dazu einfallen.
    Ach halt! Der EuGH hat dazu ja schon was gesagt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.13 23:37 durch Gerline.

  2. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: Geistesgegenwart 22.05.13 - 10:38

    Gerline schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wollen wir erst mal sehen, was der BGH zu der Gebrauchtspiel-Wegelagerei
    > sagt. Vorzugsweise dem 7. Senat wird schon etwas sinnvolles dazu
    > einfallen.
    > Ach halt! Der EuGH hat dazu ja schon was gesagt.

    Richtig. Der EuGH hat gesagt, das Gebrauchthandel nicht verboten werden darf. Er hat aber explizit auch gesagt, dass der Hersteller nicht verpflichtet ist, den Gebrauchthandel zu ermöglichen - d.h. er darf technische Maßnahmen treffen die Gebrauchthandel unterbinden. Von daher wird der EuGH dir hier nicht helfen.

    Die einzige Art Microsoft zu zeigen, dass man so etwas nicht möchte, ist die Konsole nicht zu kaufen. Aber der Durchschnittshardcoregamer ist eben zu "abhängig" um so konsequent zu sein.

  3. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: wmayer 22.05.13 - 10:43

    Da macht die Meldung von EA bezüglich des Online Pass auch wieder Sinn.
    Man selber muss sich um Gebrauchtspiele nicht mehr kümmern, macht Microsoft für einen. ;)

  4. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: mryello 22.05.13 - 10:59

    > Die einzige Art Microsoft zu zeigen, dass man so etwas nicht möchte, ist
    > die Konsole nicht zu kaufen. Aber der Durchschnittshardcoregamer ist eben
    > zu "abhängig" um so konsequent zu sein.

    Es ist wie du schreibst. Es geht um Gier.

    Schade für die Konsumenten.

    Schade für die Arbeitsplätze.

  5. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: non_sense 22.05.13 - 11:10

    mryello schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist wie du schreibst. Es geht um Gier.
    >
    > Schade für die Konsumenten.
    >
    > Schade für die Arbeitsplätze.

    Es geht um Wachstum und Wachstum schafft Arbeitsplätze -.-

  6. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: wmayer 22.05.13 - 11:12

    Das Geld kann nur 1x ausgegeben werden.
    Nur weil es mehr Angebot gibt, gibt es ja nicht mehr Geld.
    Das Geld, welches ich MS oder einem Publisher gebe, gebe ich nicht an anderer Stelle aus.
    Es werden also weniger Arbeitsplätze geschaffen als verlagert.

  7. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: derKlaus 22.05.13 - 11:16

    mryello schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die einzige Art Microsoft zu zeigen, dass man so etwas nicht möchte, ist
    > > die Konsole nicht zu kaufen. Aber der Durchschnittshardcoregamer ist
    > eben
    > > zu "abhängig" um so konsequent zu sein.
    Momentan weiß noch keiner, welche Kosten hier bei einem gebrauchtspielekauf zusätzlich auf einen zukommen.

    > Es ist wie du schreibst. Es geht um Gier.
    Hm, geht es um die Gier der Hersteller oder um den Geiz des Konsumenten? So könnte man es durchaus auch sehen, nur muss man dafür die Geiz ist geil Brille abnehmen ;)

    > Schade für die Konsumenten.
    Ja, wirklich schade, da auch Gebrauchtspiele den Publishern Geld entziehen. Und Dank den Umsatzzahlen von Gamestop fällt das halt auf.

  8. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: mryello 22.05.13 - 11:21

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es geht um Wachstum und Wachstum schafft Arbeitsplätze -.-

    Es geht um knallharten Wettbewerb, um Globalisierung und Monopolismus...

    Und natürlich den Wachstum... der Gelbörsen von einigen Wenigen.

    Wie schrieb doch Aldous Huxley: Schöne neue Welt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.13 11:28 durch mryello.

  9. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: Nivrelin 22.05.13 - 11:29

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, wirklich schade, da auch Gebrauchtspiele den Publishern Geld entziehen.
    > Und Dank den Umsatzzahlen von Gamestop fällt das halt auf.


    Wann lernt es denn bitte der letzte? Die Publisher verlieren KEIN GELD. Sie bekommen weniger, aber sie verlieren es nicht.

  10. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: non_sense 22.05.13 - 11:36

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil es mehr Angebot gibt, gibt es ja nicht mehr Geld.
    Doch. Genau das ist das Prinzip des Wirtschaftswachstum, und weshalb alle Länder darauf erpicht sich, dass die Wirtschaft wächst. Je mehr Güter auf dem Markt sind, desto mehr Güter können verkauft werden, und je mehr Güter verkauft werden, desto mehr Gelder können Unternehmer ausgeben und desto mehr Geld verdient man. Das Problem ist allerdings die Marktsättigung, die irgendwann auftritt, wenn zu viele Produkte auf dem Markt sind. Deswegen gibt es in der Wirtschaft Hoch- und Tiefphasen.

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Geld, welches ich MS oder einem Publisher gebe, gebe ich nicht an
    > anderer Stelle aus.
    > Es werden also weniger Arbeitsplätze geschaffen als verlagert.

    Siehe oben.
    Du machst dir das zu einfach, in dem du einfach von einer Gier sprichst.

  11. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: non_sense 22.05.13 - 11:38

    Nivrelin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann lernt es denn bitte der letzte? Die Publisher verlieren KEIN GELD. Sie
    > bekommen weniger, aber sie verlieren es nicht.

    Sie können Geld verlieren, wenn die Ausgaben (die Produktionskosten) höher sind als die Einnahmen (Verkäufe). Publisher produzieren ja im Voraus, und wenn sie die im Voraus produzierte Menge nicht verkaufen können, verlieren sie Geld.

  12. Wo wächst sie denn hin, die gute Wirtschaft?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.05.13 - 12:02

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um Wachstum und Wachstum schafft Arbeitsplätze -.-

    Ins All hinaus? Nein ernsthaft, wohin soll sie denn wachsen? Der Markt ist irgendwann generell gesättigt, siehe zum Beispiel bei Autos oder Häusern. Viele Leute können sich gar nicht ständig ein neues Auto kaufen, selbst wenn sie wollten (und viele wollen gar nicht.)

    Kleiner Hinweis: (Fast) Das Einzige, das in der Natur nicht aufhört zu wachsen ist ein bösartiger Tumor und an dem krepiert man, so wie wir alle an der um sich greifenden Gier zugrunde gehen werden.

  13. Re: Wo wächst sie denn hin, die gute Wirtschaft?

    Autor: non_sense 22.05.13 - 12:18

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ins All hinaus? Nein ernsthaft, wohin soll sie denn wachsen? Der Markt ist
    > irgendwann generell gesättigt, siehe zum Beispiel bei Autos oder Häusern.

    Der Immobilienmarkt ist gesättigt?
    Komisch, dass in Hamburg eine Wohnungsknappheit herrscht und die Mieten in die Höhe schießen ...

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele Leute können sich gar nicht ständig ein neues Auto kaufen, selbst
    > wenn sie wollten (und viele wollen gar nicht.)
    Wenn du noch den anderen Beitrag von mir lesen würdest, wüsstest du, dass ich geschrieben habe, dass es Hoch- und Tiefphasen in der Wirtschaft gibt. In der Tiefphase nimmt die Wirtschaft ab und in der Hochphase nimmt sie wieder zu.
    Gerade die Automobilindustrie leidet sehr unter dem Gebrauchtmarkt, da die Autos immer stabiler werden, und die Menschen in der Lage sind, ein älteres Auto zu kaufen, ohne dabei große Abstriche beim physikalischen Zustand machen zu müssen.
    Darum versuchen Automobilhersteller auch den Gebrauchtmarkt mit abzudecken, und agieren selber als Gebrauchthändler.


    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleiner Hinweis: (Fast) Das Einzige, das in der Natur nicht aufhört zu
    > wachsen ist ein bösartiger Tumor und an dem krepiert man, so wie wir alle
    > an der um sich greifenden Gier zugrunde gehen werden.

    Jetzt werden schon Tumore mit Gier verglichen ... -.-
    Geiz ist auch nichts weiter, als eine Gier. Ein anderes Wort für "Geiz" ist nämlich "Habgier".

  14. Re: Wo wächst sie denn hin, die gute Wirtschaft?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.05.13 - 12:46

    non_sense schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ins All hinaus? Nein ernsthaft, wohin soll sie denn wachsen? Der Markt
    > ist
    > > irgendwann generell gesättigt, siehe zum Beispiel bei Autos oder
    > Häusern.
    >
    > Der Immobilienmarkt ist gesättigt?
    > Komisch, dass in Hamburg eine Wohnungsknappheit herrscht und die Mieten in
    > die Höhe schießen ...

    Also ich hätte nicht davon gehört, dass plötzlich tausende neuer Menschen in Deutschland auf den Straßen leben.

    Es würde nur gerne viele in der Stadt wohnen und dort wird mit Preisen spekuliert oder man will sich die ganzen Mietnomaden nicht mehr antun :)

    Wir können aber gerne Einzelbeispiele bringen. Hier wo ich derzeit lebe werden seit Jahren Wohnungen gebaut, die anschließend leer stehen.

    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Viele Leute können sich gar nicht ständig ein neues Auto kaufen, selbst
    > > wenn sie wollten (und viele wollen gar nicht.)
    > Wenn du noch den anderen Beitrag von mir lesen würdest, wüsstest du, dass
    > ich geschrieben habe, dass es Hoch- und Tiefphasen in der Wirtschaft gibt.
    > In der Tiefphase nimmt die Wirtschaft ab und in der Hochphase nimmt sie
    > wieder zu.

    Deshalb ist das ständige Streben nach Wachstum per se zum Scheitern verurteilt und der Kapitalismus meines Erachtens (nicht nur deshalb) ebenso schlecht wie der gelebte Kommunismus.

    > Gerade die Automobilindustrie leidet sehr unter dem Gebrauchtmarkt, da die
    > Autos immer stabiler werden, und die Menschen in der Lage sind, ein älteres
    > Auto zu kaufen, ohne dabei große Abstriche beim physikalischen Zustand
    > machen zu müssen.

    Interessant, da beobachte ich (aufgrund der Elektronik), eher das Gegenteil. Früher hatte man ein Auto 15-20 Jahre, oftmals länger. Heute wechselt man das Auto alle paar Jahre, nur kauft man eben nicht jede neue Generation, nur weil es den Autoherstellern so gefallen würde.

    > Der Selberdenker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kleiner Hinweis: (Fast) Das Einzige, das in der Natur nicht aufhört zu
    > > wachsen ist ein bösartiger Tumor und an dem krepiert man, so wie wir
    > alle
    > > an der um sich greifenden Gier zugrunde gehen werden.
    >
    > Jetzt werden schon Tumore mit Gier verglichen ... -.-
    > Geiz ist auch nichts weiter, als eine Gier. Ein anderes Wort für "Geiz" ist
    > nämlich "Habgier".

    Wie kommst du in diesem Zusammenhang auf Geiz?

    "Der Ausdruck Geiz (von mittelhochdeutsch gīt[e]: „Gier“, „Habgier“; lateinisch avaritia) bezeichnet eine zwanghafte oder übertriebene Sparsamkeit, damit verbunden auch den Unwillen, Güter zu teilen."
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geiz

    Übertriebene Sparsamkeit sehe ich bei mir eigentlich nicht, würde ich allerdings nach der Wirtschaft gehen dürfte mir am Ende des Monats überhaupt nichts im Portmonai übrigbleiben :)

    Wie kam ich auf Gier und den Tumor?

    Weil die Wirtschaft laut (selbsternannten) Experten eben ständig wachsen muss (!) und das tut in der Natur eben nur ein Tumor.
    Und die Gier erkennt man, oder erkenne zumindest ich, am Kapitalismus doch sehr, sehr stark.

    Ich würde sogar soweit gehen und behaupten sie ist eine Triebfeder des Kapitalismus.

  15. Re: Erschöpfungsgrundsatz

    Autor: Clown 23.05.13 - 10:16

    Das Geld kann nur 1x ausgegeben werden.
    Nur weil es mehr Angebot gibt, habe ich kein Recht darauf, alle Angebote wahr zu nehmen.

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