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Onboard Audio?

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  1. Onboard Audio?

    Autor: Socke81 09.03.20 - 13:55

    Was macht der Audio Chip auf dem Mainboard wenn die CPU die Berechnungen macht? Warum liest man bei Mainboard Bewertungen von "Hat gutes/ Audio"?
    Meine Grafikkarte hat doch auch einen Soundchip bzw. in der GPU eingebaute Soundeinheit. Wozu?

  2. Re: Onboard Audio?

    Autor: nate 09.03.20 - 14:02

    > Was macht der Audio Chip auf dem Mainboard wenn die CPU die Berechnungen
    > macht? Warum liest man bei Mainboard Bewertungen von "Hat gutes/ Audio"?

    Da geht es um die Qualität der A/D- und D/A-Wandler, und wie gut der Analogteil von den Einstrahlungen der anderen PC-Komponenten abgeschirmt ist.

    > Meine Grafikkarte hat doch auch einen Soundchip bzw. in der GPU eingebaute
    > Soundeinheit. Wozu?

    Damit sie über HDMI Audio ausgeben kann. Die Alternative wäre ein zusätzliches Kabel von einem S/PDIF-Ausgang des Mainboards zur Grafikkarte, aber das wäre ziemlich umständlich. Da die GPU eh' einen HDMI-Stream generiert, kann sie auch gleich selbst die Audiodaten dort einbetten, anstatt sie "von extern" zugeführt zu bekommen.

  3. Re: Onboard Audio?

    Autor: Jesterfox 09.03.20 - 14:24

    Vor allem hat das externe Zuführen per SPDIF noch den Nachteil das keine Mehrkanal PCM Streams möglich wären wie sie HDMI erlaubt. Das ist vor allem für Spiele wichtig die ihren Sound als PCM erzeugen (während Filme ja im Normalfall eine bereits komprimierte Tonspur haben)

    Aber aktuelle Audiochips sind tatsächlich reine I/O Schnittstellen und Qualitätsunterschiede gibts nur dort wo es auf den Analogen Teil übergeht, also beim DAC/ADC und evtl. vorhandenen Verstärkern.

  4. Re: Onboard Audio?

    Autor: Socke81 09.03.20 - 14:29

    Die ganzen Realtek Dinger ect. sind also nur I/O Schnittstellen und berechnen selbst kein Audio? Wusste ich nicht. Danke.

  5. Re: Onboard Audio?

    Autor: n0x30n 09.03.20 - 15:15

    Abgesehen davon gibt's ja auch durchaus noch etwas anderes als die Realtek Dinger. Mein Board hat zum Beispiel einen X-Fi Chip drauf.

  6. Re: Onboard Audio?

    Autor: Neuro-Chef 09.03.20 - 15:28

    n0x30n schrieb:
    > Abgesehen davon gibt's ja auch durchaus noch etwas anderes als die Realtek
    > Dinger. Mein Board hat zum Beispiel einen X-Fi Chip drauf.
    Oh, davon hab ich auch noch eine PCI- und zwei boardgebundene PCIE-Teile rumfliegen, es gibt sogar ein (je nach Karte inoffizielles) Treiberpaket für Windows 10.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  7. Re: Onboard Audio?

    Autor: Dwalinn 09.03.20 - 16:35

    Gibt schon Unterschiede. PCGH hatte das 2018 mal getestet und verglichen (leider online hinter der Bezahlschranke)
    https://www.pcgameshardware.de/Sound-Hardware-217390/Specials/Wie-gut-ist-Mainboard-Sound-1261771/

  8. Re: Onboard Audio?

    Autor: Jesterfox 09.03.20 - 16:41

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt schon Unterschiede.

    Die dürften aber wie gesagt vor allem im analogen Bereich liegen und zum Teil vielleicht noch in Softwarefeatures (nicht für jedes Board werden immer alle Features die möglich sind auch lizenziert)

  9. Re: Onboard Audio?

    Autor: wurstdings 10.03.20 - 15:59

    Selbst billigste ADCs und DACs sind seit 2000 so gut, dass es für den Endanwender völlig egal ist, welcher verbaut wurde. Der einzige Unterschied besteht tatsächlich in den verbauten analog-Verstärkern, wie nate das schon feststellte. Und selbst die sind mittlerweile kaum noch ein Problem, seit 2010 hatte ich schon keine Notwendigkeit mehr eine extra Soundkarte zu nutzen.

    Die Unterschiede, die man hört beruhen meist auf irgendwelchen Softwarefeatures wie Raumklang (Hall, Echo und Phasenspielereien) oder einfachen EQs die Bass und Höhen anheben oder Kompressoren. Die meisten 0815 Hörer empfinden solche Effekte als besser klingend, da sie mit minderwertigen Abhöranlagen und Soundquellen arbeiten.

    Früher machten diese PCI-Soundkarten tatsächlich sinn, da sie z.B. einen Hardwaremixer für viele Audiokanäle boten und die CPUs nicht so leistungsfähig waren. Heute ist das selbst für Smartphones keine relevante Beanspruchung mehr, daher wählt man lieber Softwaremixing wegen der Flexibilität.

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