Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mikrotransaktionen: Battlefront 2 im…

Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: FreierLukas 01.12.17 - 22:54

    Politik soll sich am besten mit ihren Regularien von Spielen fernbleiben. Wenn Eltern ihren Kindern Geld geben damit diese Lootboxen kaufen können, sind die Eltern Schuld und nicht die Unternehmen. Dann lieber das Staatsfernsehn ausnahmeweise mal dazu nutzen die Menschen zu bilden.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.17 23:02 durch FreierLukas.

  2. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: tommihommi1 01.12.17 - 23:24

    Booster in MTG und anderen TCGs sehe ich tatsächlich kritisch, durch die Chance einen wertvollen Inhalt zu ziehen haben die Glücksspiel-Charakter und machen definitiv süchtig. Ü-Eier sind durch den wertlosen Inhalt unproblematisch, in Videospielen kann man den Inhalt der lootbox auch nicht für Echtgeld verticken.

  3. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: p4m 02.12.17 - 01:39

    tommihommi1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ü-Eier sind durch den wertlosen Inhalt
    > unproblematisch [...]

    Sag das mal den Sammlern, die da bis in die fünfstelligen Beträge für eine Schlumpffigur gehen.

    Ist halt wirklich schwierig Überraschungseffekt und Glücksspiel bei den teils absurden Einsätzen, aber auch absurden Gewinnmöglichkeiten, klar zu differenzieren.

    Nur weil jemand für den Cola-Kracher aus der gemischten Tüte von der Bude 5¤ zahlen würde ist es noch lange kein Glücksspiel, selbiges beim Ü-Ei, nur da sind wir schon in nicht mehr im Bagatellbereich vom möglichen Gewinn.

    Welcher Zufall ist Überraschungseffekt, welcher Glücksspiel? An welchen Kriterien will man das festmachen?

    Habe als Kind nie den Unterschied in der Handhabung von Rubbellosen und Wundertüte verstanden, wobei ich letztere bevorzugt habe - da hatte man immer was in der Hand und nicht nur so n olles Papier, was die Erwachsenen dann eh mit zerknirschter Mine in den Mülleimer warfen.

    Zurückkommend auf Spiele: Wenn man sieht, dass WoW Reittiere ingame Gold-Preise erzielen, die bei Verkauf >50¤ entsprechen, könnte man auch darauf kommen, dass dies Glücksspiel sei. Monatliche Gebühr zur befristeten Teilnahme an Dauerglücksspiel.

    Interessant ist allerdings um welche Beträge es inzwischen geht. Auch wenn über die Kinderjahre viel Taschengeld, aber auch Zuschuss von den Eltern, in Pokémonkarten wanderte gab es zwei limitierten Faktoren: Taschengeld und Lust/Laune der Eltern.

    Wie ein vor Glücksspiel zu schützenender Jugendlicher Zugang zu 2000¤ zum verjuchtern bekommt ist mir schleierhaft. Sollte das Geld für etwas anderes gedacht gewesen sein, wie z.B. dem Erwerb des Führerscheins, dann ist das im Einzelfall sicherlich ärgerlich. Jedoch kann man nicht vor allem Übel der Welt schützen, gerade wenn die Ausgaben wie in den Lootboxfällen wohlwissentlich getätigt werden.
    Hatte auch Bekannte, die lieber jedes Wochenende Feiern gegangen sind und sich monatlich neu eingekleidet haben. Standen dann ohne besagten Führerschein da. Prioritäten setzen und verantwortungsvollen Umgang mit Geld muss jeder selber lernen. Am besten dann, wenn es noch nicht um die Existenz geht.

    Die geistige Reife trifft einen ja nicht plötzlich mit dem 18. Geburtstag. Da ist es eigentlich wünschenswert, wenn schon im Vorfeld gewisse Erfahrungen gemacht wurden. Es ist eher verantwortungslos, ein bestimmtes Geschäftsmodell vor Jugendlichen geheimzuhalten/zu tabuisieren um sie dann mit voller Breitseite in die Realität zu entlassen, wo die Verlockungen doch oft größer sind als das eigene Budget.

  4. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: igor37 02.12.17 - 09:23

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politik soll sich am besten mit ihren Regularien von Spielen fernbleiben.
    > Wenn Eltern ihren Kindern Geld geben damit diese Lootboxen kaufen können,
    > sind die Eltern Schuld und nicht die Unternehmen. Dann lieber das
    > Staatsfernsehn ausnahmeweise mal dazu nutzen die Menschen zu bilden.

    Politik soll sich am Besten mit ihren Regularien von Casinos fernhalten. Wenn Eltern ihren Kindern Geld geben um...Moment.

    Die bei Weitem größten Einnahmen bei Mikrotransaktionen kommen nicht von Kindern oder ihren Eltern, sondern spielsüchtigen Erwachsenen. Da kommen teils Beträge jenseits der 10.000¤ zusammen. Das Zeug ist Glücksspiel, das jetzt immer mehr für maximalen Suchtfaktor und Profit optimiert wird. Die paar Kinder mit großzügigen Eltern sind nur ein netter Bonus.
    Politik soll das ruhig regulieren und abstrafen, Spielsüchtige gibt es auch so schon zu viele.

  5. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: User_x 02.12.17 - 10:12

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politik soll sich am besten mit ihren Regularien von Spielen fernbleiben.
    > Wenn Eltern ihren Kindern Geld geben damit diese Lootboxen kaufen können,
    > sind die Eltern Schuld und nicht die Unternehmen. Dann lieber das
    > Staatsfernsehn ausnahmeweise mal dazu nutzen die Menschen zu bilden.

    Kinder-Ei bekommst du nur an der Kasse und nicht an jeder virtuellen Ecke. Zudem ich selbst gegen Kinder als Firma ein Prass hege, da die selbst schon sehr viel in Werbung stecken und die Zielgruppe bekanntlich die kleinsten unter uns sind.

  6. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: Kakiss 02.12.17 - 11:57

    +1

    Die Methoden um Süchtige zu triggern werden so sogar gelehrt an den "Games Academies", oder wie die sich schimpfen.
    Da kam vor längerem mal eine Sendung auf Arte ;)

  7. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: Vollstrecker 02.12.17 - 17:38

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1
    >
    > Die Methoden um Süchtige zu triggern werden so sogar gelehrt an den "Games
    > Academies", oder wie die sich schimpfen.
    > Da kam vor längerem mal eine Sendung auf Arte ;)


    Das ist aber auch der Sinn eines Spiels. Es soll sogleich motivierend, wie auch herausfordernd sein und das erreichen eines Ziels in einer Art belohnen. Nur wenn zum erreichen, oder fast erreichen bei Glücksspiel, dieses Ziels dafür Geld verlangt wird hört für mich der Spaß auf!

  8. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: igor37 03.12.17 - 12:13

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber auch der Sinn eines Spiels. Es soll sogleich motivierend, wie
    > auch herausfordernd sein und das erreichen eines Ziels in einer Art
    > belohnen.

    Nur dass bei vielen heutigen Spielen die Belohnung zum einzigen Ziel geworden ist, weil dem restlichen Inhalt jegliche Substanz fehlt. EA und Co. versuchen, den Spieler zu überzeugen, dass es sein Ziel ist, ihnen Geld zu schenken. Das eigentliche Spiel ist oft nur noch Ablenkung davon.

  9. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: Shoopi 04.12.17 - 09:05

    -> Sekundärmarkt, ergo Einzelkarten generell günstiger und einfacher zu bekommen
    -> Oftmals lang anhaltender Sammlerwert (Machen wir uns nichts vor, Magic ist eine Investition, deine Videospiel-Lootboxen sind keine und IMMER wertlos. Fakt.)
    -> Kartendrucker haben keinerlei Macht über "Dropraten" sobald die Karten ausgesendet wurden und bleiben gleichzeitig offen über die Inhalte ihrer Displays, können keine schäbigen Spielchen ala Destiny 2 betreiben und können keine dynamischen Preise "per Player" machen um "Players into Payers" zu machen aka den "Walen" nur noch mehr Geld aus dem Leibe zu fischen.

    Versteht es doch endlich. Dieses Argument liefert nur jemand der niemals eines der 3 TCGs gespielt hat die auf dem Markt Erfolge erzielen. Ganz zu schweigen von der Tatsache das kein Einzelhändler einem 12-Jährigen mit Kreditkarte in der Hand 300 Booster verkauft und Händler wie Amazon uneingeschränktes Rückgaberecht dank fairer Gesetze bieten - was du bei Lootboxen komplett vergessen kannst.

  10. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: |=H 04.12.17 - 09:45

    Gib deinem Kurzen einfach nicht deine Kreditkarte, dann kauft der damit auch nicht ein.

  11. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: Shoopi 04.12.17 - 10:37

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gib deinem Kurzen einfach nicht deine Kreditkarte, dann kauft der damit
    > auch nicht ein.

    "Gib deinem kurzen kein Geld, dann kann er den Alkohol auch nicht kaufen - also bitte keine Altersbeschränkungen mehr für Whiskey!"
    Merkste selber, nich? Und Hey, Alkohol wäre doch ein gutes Beispiel - der billige Fussel den sich dein Kurzer dann kauft hat keinerlei nachhaltigen Wert, bietet lediglich ein kurzes "High" und erzeugt Suchtgefühle - genauso wie virtuelle Lootboxen, immerhin ist das so gedacht. Immerhin kann man sich aussuchen welchen Alkohol man zu sich nimmt. Lootboxen sind also schlimmer als Alkohol für Kinder.

    Während Magic-Karten für langfristiges Spielen gedacht sind, deshalb lange, gerne für immer ihren Wert behalten und zusätzlich dank sekundärem Markt einen direkten Kauf völlig unabhängig von Wizards of the Coast ermöglichen.

  12. Re: Schwierig, wie sieht es aus mit nem Kinder-Ei? Booster-Packs bei Magic?

    Autor: |=H 04.12.17 - 10:50

    Der Unterschied ist, dass du Lootboxen eben nicht überall und mit allen Zahlungsmitteln kaufen kannst. Und es gibt natürlich keinen Unterschied zwischen (hartem) Alkohol und Lootboxen. Merkste selber, nich? Nein wohl eher nicht, wenn harter Alkohol für Kinder ein geringeres Problem in deiner Welt ist.

    Magickarten haben auch nur einen Wert, solange es Personen gibt, die für seltene Karten (viel) Geld ausgeben. Wenn es keiner mehr spielt sind die Karten genauso wertlos, bzw. soviel wert wie mit Zufallszahlen bedrucktes Papier.

    Eigentlich sind deine Magickarten somit noch schlimmer, denn man hat damit nicht nur einen Anreiz, weil man selber mit guten Karten gewinnen könnte, man kann damit sogar noch reich werden! Also das gleiche wie beim "richtigen" Glücksspiel.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Aschaffenburg
  2. Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg
  3. über experteer GmbH, München
  4. über experteer GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 449€ + Versand
  3. bei Alternate.de
  4. 39,99€ statt 59,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


PC Building Simulator im Test: Wenn's doch nur in der Realität so einfach wäre
PC Building Simulator im Test
Wenn's doch nur in der Realität so einfach wäre
  1. Halbleiter China pumpt 47 Milliarden US-Dollar in eigene Chip-Industrie
  2. Dell Neue Optiplex-Systeme in drei Größen und mit Dual-GPUs
  3. Patterson und Hennessy ACM zeichnet RISC-Entwickler aus

Hyundai Ioniq im Test: Mit Hartmut in der Sauna
Hyundai Ioniq im Test
Mit Hartmut in der Sauna
  1. Uniti One Günstiges Elektroauto aus Schweden ist fertig
  2. Axialflusselektromotor Leichte Elektroantriebe mit hoher Leistung entwickelt
  3. Sattelschlepper US-Hersteller Peterbilt will ebenfalls Elektro-Lkw bauen

P20 Pro im Hands on: Huawei erhöht die Anzahl der Kameras - und den Preis
P20 Pro im Hands on
Huawei erhöht die Anzahl der Kameras - und den Preis
  1. Critical Communications World Huawei will langsames Tetra mit eLTE MCCS retten
  2. Smartphones Huawei soll eigene Android-Alternative haben
  3. Porsche Design Mate RS Huaweis neues Porsche-Smartphone kommt in den Handel

  1. Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preisleistungsverhältnis
    Oneplus 6 im Test
    Neues Design, gleich starkes Preisleistungsverhältnis

    Das neue Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.

  2. Google Duplex: Weitere Details über Googles Anrufassistenten
    Google Duplex
    Weitere Details über Googles Anrufassistenten

    Es gibt weitere Details zu Google Duplex. Sobald Duplex einen Anruf durchführt, soll sich der Google Assistant als solcher identifizieren. Zudem wird der Anrufer darüber informiert, dass das Telefonat mitgeschnitten wird.

  3. Verhaltenskodex: Google verabschiedet sich von "Don't be evil"
    Verhaltenskodex
    Google verabschiedet sich von "Don't be evil"

    Google hat kürzlich das Motto "Don't be evil" aus seinem Verhaltenskodex entfernt. Es war nicht nur intern im Unternehmen umstritten. Immer wieder führte der Leitspruch "Sei nicht böse" zu hitzigen Debatten.


  1. 12:00

  2. 11:43

  3. 11:04

  4. 10:23

  5. 15:31

  6. 15:08

  7. 12:25

  8. 14:28